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Bankreserven drastisch höher China strafft Geldpolitik

Im Kampf gegen die Inflation und eine Überhitzung der boomenden Wirtschaft hat China die Zügel in der Geldpolitik überraschend stark angezogen. Auf Anweisung der Regierung in Peking hob die Zentralbank am Samstag die vorgeschriebene Mindestreserve für Banken um einen vollen Prozentpunkt auf 14,5 Prozent an. Mit dem Schritt, der zum 25. Dezember in Kraft tritt, werden umgerechnet rund 32 Milliarden Euro an Bankenkapital gebunden. Er sei Teil der jüngsten Entscheidung der Regierung, die Geldpolitik zu straffen, erklärte die Zentralbank.

Es ist bereits die zehnte Erhöhung der Reserve in diesem Jahr. Damit versuchen die Währungshüter, die Kreditvergabe in China zu drosseln. Bislang hatten sie sich aber nur in Schritten von halben Prozentpunkten bewegt.

Die drastische Entscheidung belege den Ernst der Lage und die Probleme mit der massiven Liquidität in China, sagte Volkswirt Ben Simpfendorfer von der Royal Bank of Scotland in Hongkong. Die chinesische Zentralbank hat in diesem Zusammenhang auch schon fünf Mal in diesem Jahr den Leitzins angehoben. Wegen des anhaltenden Inflationsdrucks schließen Experten eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr nicht aus.

Quelle: ntv.de

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