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"Schwierige Rahmenbedingungen" Kabel Deutschland spart

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) will nach einem Verlust im abgelaufenen Quartal weiter Kosten sparen. Angesichts der "schwierigen Rahmenbedingungen" müsse das Unternehmen weiter am Ausbau der Marktstellung und an den Kostenstrukturen arbeiten, teilte KDG-Chef Adrian von Hammerstein mit. "Nur so können wir die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern."

Zwischen Juli und September fuhr das Unternehmen unter anderem durch Abschreibungen und höhere Steuern einen Verlust von 22,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ein. Den Umsatz steigerte KDG um 15,4 Prozent auf 339,3 Millionen Euro. Mit 11,26 Millionen Abonnements sieht sich das Unternehmen als Marktführer in Deutschland.

Vor rund zwei Wochen hatte KDG bereits den Abbau von zahlreichen Arbeitsplätzen in seinem technischen Service bekanntgegeben. Betroffen sind 204 von 722 Arbeitsplätzen in diesem Bereich. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 2750 Mitarbeiter.

Quelle: ntv.de