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Benzin und Lebensmittel Preise steigen weiter

Die Preissteigerungen bei Kraftstoffen und Lebensmitteln heizen die Teuerungsrate für den Euro-Raum an. Die jährliche Inflationsrate der Eurozone stieg im Oktober im Vormonatsvergleich um 0,5 Punkte auf 2,6 Prozent, teilte das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit und bestätigte damit eine frühere eigene Schätzung. Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank ist die Preisstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet nur bei Raten von bis zu oder nahe zwei Prozent gesichert.

In der gesamten EU mit 27 Staaten lag die jährliche Rate ebenfalls um 0,5 Punkte höher bei 2,7 Prozent. Spitzenreiter war Lettland mit 13,2 Prozent; angesichts dieses Abschneidens kann sich das baltische Land noch auf eine lange Wartezeit für den Euro einstellen, sagten EU-Diplomaten. Deutschland lag nach Angaben der EU-Statistiker mit 2,7 Prozent genau im EU-Schnitt. Als Musterschüler erwiesen sich die Niederlande und Malta; beide Länder kamen - nach teilweise noch vorläufigen Zahlen - auf 1,6 Prozent. Malta wird zu Beginn des kommenden Jahres die Gemeinschaftswährung einführen.

Die jährliche Rate betrug vor einem Jahr im Eurogebiet 1,6 Prozent, in der EU 1,8 Prozent. Die monatliche Rate lag im Oktober sowohl in der Eurozone als auch in der EU bei 0,5 Prozent.

Quelle: ntv.de

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