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Antiseptisch und beruhigendHeilpflanze Lavendel

17.03.2008, 12:26 Uhr

Als Heilpflanze wirkt Lavendel gegen zahlreiche Gesundheitsbeschwerden. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den Mittelmeerländern.

Als Heilpflanze wirkt Lavendel gegen zahlreiche Gesundheitsbeschwerden. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den Mittelmeerländern. Wegen ihres angenehmen Duftes und Aussehens ist sie inzwischen aber auch häufig in deutschen Gärten zu finden.

Für medizinische Zwecke werden vor allem die Blüten des Krauts verwendet. Sie enthalten unter anderem ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid und Saponin und sollen antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend und krampflösend wirken. Als Tee oder Badezusatz hilft Lavendel bei Nervosität und Magenbeschwerden. Er entspannt und lindert Erschöpfungssymptome. Dem Badewasser beigefügt, kann die Pflanze auch gegen Muskelkater wirken. Als Duftkissen beruhigt sie Babys und Kleinkinder, die nicht schlafen können. Lässt man Lavendelöl in Aromalampen verdampfen, wird die Stimmung aufgehellt und Kopfschmerzen sowie Stresssymptome können verringert werden. In Cremes und Salben wird die Pflanze zudem gegen Hautreizungen eingesetzt.

Die Verwendung der Blüten ist unproblematisch. Bei der innerlichen Anwendung von hochkonzentriertem Lavendelöl soll es allerdings zu Reizungen von Magen und Darm, Benommenheit und Bewusstseinsstörungen kommen können. Auf höhere Dosen sollten deshalb vor allem Schwangere verzichten.

Im Handel werden die verschiedensten Produkte auf Lavendelbasis wie Tee, Öl, Badezusätze oder Duftkissen angeboten. Im eigenen Garten oder als Kübelpflanze kann Lavendel aber auch gut selbst angebaut werden. Die Blüten lassen sich getrocknet und luftdicht

verschlossen aufbewahren und später verwenden.