Dienstag, 23. Februar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Johannes Graf und Kira Pieper

22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 23. Februar

Und schon ist der Tag wieder vorbei. Was ist heute passiert? In Syrien keimt neue Hoffnung auf: Nach fünf Jahren erbitterter Kämpfe sollen ab Samstag die Waffen erstmals schweigen. Wenngleich Terrorgruppen wie der IS von dieser Abmachung ausgenommen sind. In den USA hat Präsident Obama endlich dem Kongress einen Plan zur Schließung des Gefangenlagers Guantánamo Bay vorgelegt. In Deutschland schossen an der Börse die Kurse nach oben, als bekannt wurde, dass die Deutsche Börse eine Fusion mit der Börse London in Erwägung zieht. Und Schokoladen-Liebhaber müssen sich in Acht nehmen. Mars hat in Europa eine riesige Rückrufaktion für mehrere Schokoladen-Riegel gestartet. Der Grund: Es wurde Plastik in den Riegeln gefunden.

Diese Meldungen haben Sie heute besonders gerne gelesen:

Ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht! Vielleicht schauen Sie ja morgen mal wieder bei "der Tag" vorbei. Wenn Sie auch in der Nacht auf der Suche nach den neusten News sind, dann sind Sie bei n-tv.de auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

22:05 Uhr

Charlie Sheen überrascht mit neuer Beichte

Charlie Sheen.
Charlie Sheen.(Foto: AP)

Erst im November hatte der Hollywoodstar Charlie Sheen seine HIV-Infektion öffentlich gemacht. Nun gibt er in einem weiteren Interview neue Details über seine Vergangenheit preis: Wie die "Bild", Zeitung berichtet, erklärt der 50-Jährige in dem Gespräch, dass er früher süchtig nach Testosteron-Creme gewesen sei. "Ich fühlte mich dadurch wie ein Übermensch", zitiert das Blatt den Schauspieler.

21:50 Uhr

Queen bekommt eigene Bahnlinie

Die Queen bekommt eine eigene Bahnlinie - jedenfalls dem Namen nach. Elizabeth II. hat heute das lilafarbene Logo der nach ihr benannten "Elizabeth Line" in der Londoner U-Bahn-Station Bond Street enthüllt. Passend dazu trug sie Hut, Mantel und Kleid in Lila. Die "Elizabeth Line" wird künftig die Grafschaften rund um London

Die Queen setzt farbliche Akzente.
Die Queen setzt farbliche Akzente.(Foto: REUTERS)

miteinander verbinden. Erste Teile der Strecke sollen schon im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

21:28 Uhr

In Abschiebe-Haftanstalt bricht Feuer aus

In einer bayerischen Abschiebe-Haftanstalt ist ein Brand ausgebrochen. Etwa 30 Insassen des Gefängnisses in Mühldorf am Inn seien in Sicherheit gebracht worden und würden bewacht, teilte die Polizei mit. Ein Mensch sei offenbar verletzt worden. Die Feuerwehr habe den Brand löschen können, hieß es. Zur Ursache könnten noch keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen.

21:09 Uhr

Rochen verdirbt Heiratsantrag

Der Kanadier Chris Hammer wollte seiner Freundin Taylor einen ganz besonderen Heiratsantrag machen: In einem Aquarium in Toronto. Alles war perfekt organisiert, das Personal wusste Bescheid, während einer Show wurde das Pärchen nicht ganz zufällig aus der Menge ausgewählt, um angeblich an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Als sich Chris vor dem Aquarium hinkniete um seiner Freundin die alles entscheidende Frage zu stellen, sollte zeitgleich ein Taucher ein Schild mit eben dieser Frage hochhalten. Nur leider kam ein Rochen dazwischen. Der Schriftzug wurde leider unlesbar. Dafür kursieren witzige Fotos in den sozialen Netzwerken. Und das wichtigste: Sie hat "Ja" gesagt!

20:45 Uhr

Erste Prozesse gegen Silvester-Täter beginnen

Die Silvester-Nacht in Köln.
Die Silvester-Nacht in Köln.(Foto: dpa)

Knapp acht Wochen nach der Silvester-Gewalt in Köln müssen sich am Mittwoch die ersten mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Vor dem Kölner Amtsgericht finden zwei Prozesse wegen Eigentumsdelikten in der Silvesternacht statt: Zunächst muss sich ein Marokkaner wegen eines Handy-Diebstahls verantworten, im Anschluss stehen ein Tunesier und ein Marokkaner wegen des Diebstahls einer Tasche mit einer Fotokamera vor Gericht. Bezüglich der Sexualtaten liegt bislang noch keine Anklage beim Amtsgericht vor.

20:22 Uhr

Gorilla erschreckt ISS-Astronauten

So ein Tag in der internationalen Raumstation ISS kann manchmal ganz schön langweilig werden. Den ganzen Tag Testreihen, Experimente und andere lästige Pflichten. Doch nun hat der Astronaut Mark Kelly ein bizarres Video getwittert. Darin ist sein Kollege Tim Peake zu sehen, der vor einem Mann in Affen-Kostüm flieht. Wie dieses Kostüm wohl an Bord gelangt ist? Zu einer normalen Raumstation-Ausrüstung gehört dieses haarige Special jedenfalls nicht. Aber die Wissenschaftler dürfen ja Luxus-Artikel mit an Bord nehmen.

20:01 Uhr

Schäuble: Flüchtlingshilfe wird nicht erhöht

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.(Foto: dpa)

Die Bundesländer wollen mehr Geld für die Flüchtlingshilfe? – Gibt es nicht, sagt jetzt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Der CDU-Mann verwies auf die Milliarden-Überschüsse in den Länderhaushalten insgesamt. Bei der End-Abrechnung der vereinbarten Zahlungen des Bundes könne es allerdings noch zu Anpassungen kommen, hieß es. Das Bundesfinanzministerium reagierte damit auf Forderungen von Nordrhein-Westfalen und Bayern, die deutlich mehr Geld vom Bund für die Versorgung von Flüchtlingen verlangen.

19:23 Uhr

Schwere Explosion in englischem Kraftwerk

In einem englischen Kraftwerk hat sich eine schwere Explosion ereignet. Man rechne mit Verletzten, erklärte die Polizei. Einige britische Medien berichteten, dass es mindestens einen Toten gebe. Etliche Krankenwagen und Sanitätsflugzeuge seien auf dem Weg zur Didcot Power Station in Oxfordshire westlich von London, erklärte ein örtlicher Rettungsdienst. Zu der Anlage gehören ein Gaskraftwerk und ein Kohlekraftwerk, letzteres ist seit 2013 nicht mehr in Betrieb.

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18:50 Uhr

"Doc Holiday" schreibt jeden krank

Mal ein paar Tage zu Hause bleiben? - Da kann eine Krankschreibung nützlich sein.
Mal ein paar Tage zu Hause bleiben? - Da kann eine Krankschreibung nützlich sein.(Foto: imago stock&people)

Brauchen Sie eine Krankschreibung, obwohl Sie gar nicht krank sind? Bis vor Kurzem hätte Sie da noch Doktor R. aus Berlin aufsuchen können. Dieser Arzt hat nämlich einen ganz besonderen Schwerpunkt: Er hat sich auf das Krankschreiben spezialisiert. Die Sendung "akte 2016" kam dem Betrüger durch Internet-Foren auf die Schliche, wo die Dienste des Mannes angepriesen wurden. Eine Reporterin machte dann den Test. Und tatsächlich: R. untersuchte sie nicht, sondern wollte nur wissen: "Was und wie lange?". So schleuste der Arzt 20 Patienten pro Stunde durch seine Praxis. Das lohnte sich auch für R., denn er rechnete bei den Krankenkassen Leistungen ab, die er gar nicht erbracht hatte. Doch damit ist es nun vorbei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

18:21 Uhr

Belgien verschärft Grenzkontrollen

In Belgien sollen mehr Polizisten die Grenze nach Frankreich bewachen.
In Belgien sollen mehr Polizisten die Grenze nach Frankreich bewachen.(Foto: picture alliance / dpa)

Aus Furcht vor einer massenhaften Rückreise von Migranten aus Calais verschärft Belgien die Grenzkontrollen zu Frankreich. An den Grenzübergängen zum Nachbarland sollten vor allem in Küstennähe 250 bis 290 Polizisten zusätzlich eingesetzt werden, teilte der belgische Innenminister Jan Jambon mit. "Belgien schließt seine Grenzen nicht", betonte er. Es gehe nur um eine bestimmte Personengruppe, nachdem beobachtet worden sei, dass sich einige Migranten aus Calais auf den Weg nach Belgien machten. "Sobald die Lager in Frankreich geräumt sind, könnten wir Tausende sehen."

17:53 Uhr

Haben Wachleute Flüchtlinge angegriffen?

Die Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.
Die Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.(Foto: AP)

In Berlins größter Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof haben Asylbewerber Übergriffe von Wachleuten beklagt. Die Bewohner hatten dem Sender rbb geschildert, sie seien von Sicherheitskräften verbal erniedrigt und mit Pfefferspray besprüht worden. Der Geschäftsführer der Betreiberfirma Tamaja, Michael Elias, sagte, er habe keine Kenntnis über die beschriebenen Beleidigungen und Handgreiflichkeiten. Der Sender berichtete, die Security habe den Flüchtlingen auf Arabisch gesagt: "Das hier ist ein Gefängnis, ihr seid Gefangene, und ihr müsst machen, was wir Euch sagen."

17:16 Uhr

Obama legt Plan zur Schließung von Guantánamo vor

US-Präsident Barack Obama hat dem Kongress den langerwarteten Plan zur Schließung des Gefangenlagers Guantánamo Bay auf Kuba vorgelegt. Das Lager diene Terroristen zur Propaganda und stelle eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA dar, sagte Obama. Aktuell befinden sich noch 91 Gefangene in dem Lager. Der Plan sieht die Überstellung von 35 von ihnen in Drittländer vor. Die übrigen sollen in ein Gefängnis in den USA verlegt werden.

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17:12 Uhr

Radiomoderator soll Gewinnspiele manipuliert haben

Diese Verdienst-Idee ging gründlich in die Hose.
Diese Verdienst-Idee ging gründlich in die Hose.(Foto: dpa)

Dies ist heute schon die dritte So-kann-man-auch-zu-Geld-kommen-Geschichte: Ein ehemaliger Radio-Moderator soll bei seinem einstigen Arbeitgeber Gewinnspiele manipuliert haben und damit 61.000 Euro ergaunert haben. Und das machte er so: Unter den per Telefon teilnehmenden Anrufern wählte er jene aus, die vorher von einem Mittäter zu einer fingierten Teilnahme aufgefordert worden waren. Die Anrufer konnten rund ein Viertel der Gewinnsumme für sich behalten, das Übrige teilte sich der Moderator mit seinem Komplizen. Die Sache flog allerdings auf. Der 42-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten.

17:00 Uhr
16:45 Uhr

Polizist schießt versehentlich Journalisten an

Der Schuss ging nach hinten los.
Der Schuss ging nach hinten los.(Foto: picture alliance / dpa)

In Bremerhaven wollte ein Polizist bei einem Pressetermin seine neue Dienstwaffe präsentieren. Dabei löste sich versehentlich ein Schuss. Das Projektil traf den Redakteur der "Nordsee-Zeitung" am Oberschenkel. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht aber nicht. Die "Nordsee-Zeitung" teilte auf Facebook mit, dass es dem Redakteur "nach ersten Erkenntnissen den Umständen entsprechend gut" gehe. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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16:28 Uhr

Hamilton setzt Hund in seinen Silberpfeil

Den freien Testtag seines Herrchens Lewis Hamilton wollte Hund Roscoe offensichtlich zur freundlichen Übernahme eines Formel-1-Cockpits nutzen. Der britische Formel-1-Weltmeister veröffentlichte bei Twitter ein Foto seines Vierbeiners, der seinen Oberkörper aus dem neuen Silberpfeil reckte. "Roscoe hat versucht den W05 zu übernehmen, aber seine Füße reichten nicht zu den Pedalen", hieß es in der launigen Kurznachricht.

15:59 Uhr

Beamter soll 100.000 Euro gestohlen haben

Ein Mitarbeiter eines Berliner Bezirksamtes soll bei einem Umzug seiner Behörde ein Geldbündel mit 100.000 Euro für sich abgezweigt haben.

  • Der 45-Jährige soll noch mehr auf dem Kerbholz haben: Zudem soll er zwei Dokumentendrucker gestohlen und 500 gefälschte 100-Euro-Scheine aufbewahrt haben.
  • In seiner Wohnung fanden die Ermittler neben 18.000 Euro Bargeld diverse Fälschungen.
  • Der Mann habe zu den "Blüten" erklärt, seine Pokerrunde habe damit Zigarren anzünden wollen. Die echten Noten seien Ersparnisse.
  • Im März muss sich der Mann vor Gericht verantworten.
15:49 Uhr
15:44 Uhr

Frontex erwartet ähnlich hohe Flüchtlingszahlen wie 2015

In diesem Jahr sollen die Flüchtlingszahlen ähnlich hoch ausfallen, wie 2015. Das erwartet der Exekutivdirektor der Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri. Der Grund: Die Fluchtursachen, allen voran der Konflikt in Syrien, aber auch die instabile Lage in Libyen, bleiben erhalten. 2015 reisten insgesamt 1,8 Millionen Millionen

Flüchtlinge auf dem Weg nach Griechenland.
Flüchtlinge auf dem Weg nach Griechenland.(Foto: dpa)

Menschen irregulär in den Schengen-Raum ein. In diesem Jahr gab es bereits 82.000 irreguläre Grenzübertritte.

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15:07 Uhr

16-jährige Schwedin aus Händen des IS befreit

Kurdische Spezialeinheiten haben im Nordirak eine 16-jährige Schwedin aus den Händen der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) befreit. Die junge Frau war im vergangenen Jahr von einem IS-Mitglied in Schweden zur Reise nach Syrien verleitet worden. Von dort gelangte sie in den Irak. Die schwedischen Behörden und die Angehörigen hatten den kurdischen Sicherheitsrat gebeten, bei der Befreiung der Frau zu helfen.

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15:00 Uhr

Plastik in Schokoriegel: Mars weitet Rückruf aus

Der Schokoladen-Hersteller Mars hat seinen Riesen-Rückruf von Schokoriegeln ausgeweitet. Insgesamt sind sieben europäische Länder betroffen, neben Deutschland und Frankreich auch Italien, Spanien, Großbritannien, die Niederlande und Belgien, wie Mars mitteilte. In Deutschland hatte Mars am Morgen mitgeteilt, Grund für den Rückruf sei der Fund von Kunststoffteilchen in einem Produkt.

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14:50 Uhr

Deutsche sind Europameister im Carsharing

Umfrage
Umfrage: Wie kommen Sie von a nach b?

Wie kommen Sie von a nach b?

Fast jedes zweite Carsharing-Auto in Europa ist auf deutschen Straßen unterwegs. Hierzulande stellten rund 140 Anbieter etwa 15.400 Fahrzeuge in 490 Städten zur Verfügung. Das ergibt eine Erhebung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Deutschland sei damit "Europameister im Carsharing". Europaweit stehen laut BCG 31.000 Fahrzeuge für Autofahrten nach Wunsch bereit. Bei der Zahl der Carsharing-Nutzer in Deutschland verzeichnete die Unternehmensberatung eine "steile Wachstumskurve". Sie wuchs demnach von 50.000 im Jahr 2001 auf aktuell über eine Million.

14:34 Uhr

Burundi will 1200 politische Gefangene freilassen

Burundis Präsident Pierre Nkurunziza.
Burundis Präsident Pierre Nkurunziza.(Foto: REUTERS)

Burundis Präsident Pierre Nkurunziza will mindestens 1200 politische Gefangene freilassen. Er sei außerdem zum politischen Dialog mit der Opposition bereit, sagte Nkurunziza im Anschluss an ein Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Das Präsidialamt teilte später mit, die Zahl der Freilassungen könne bis auf 2000 politische Gefangene ansteigen.

13:52 Uhr

"Bild": "Besenstiel-Räuber" erpresste FC Bayern

Der FC Bayern München ist offenbar Opfer eines Erpressungsversuchs geworden:

  • Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Täter gedroht haben, eine Drohne über der Allianz-Arena abstürzen zu lassen, sollte der Verein nicht drei Millionen Euro zahlen.
  • Die eigens eingerichtete Soko "Südstern" ermittelte den beiden eingegangenen Briefen hinterher und hat offenbar eine heiße Spur gefunden.
  • Täter soll Harald Zirngibl sein, der als "Besenstiel-Räuber" in die Geschichte einging. Er wurde 1999 wegen 17-fachen Bankraubs zu 13 Jahren Haft verurteilt. Sein Alias hat Zirngibl, weil er seine Geiseln einsperrte und die Tür mit einem Bestenstiel blockierte.

Das Blatt berichtet, Zirngibl sei festgenommen worden und werde nun dem Haftrichter vorgeführt.

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Schichtwechsel: "Wer klaut denn Besenstiele?", fragte mich gerade ein Kollege als ich hier ankam. Tja, wenn Sie die Geschichte oben gelesen haben, wissen Sie ja, dass das der falsche Rückschluss ist...Trotzdem ein ziemlich blöder Spitzname, den man lieber nicht haben möchte. Ich hoffe, Sie haben Ihre Mittagspause gut überstanden und starten mit mir zusammen frisch in die zweite Tageshälfte. Ich bin Kira Pieper, schön, dass Sie dabei sind.

13:36 Uhr

Landesvertretung Sachsens mit Steinen beworfen

(Foto: dpa)

In Berlin hat Sachsen, wie jedes Bundesland, eine Vertretung. Das Gebäude bekommt nun offenbar den Hass solcher Menschen ab, die den Sachsen die Krawalle in Clausnitz und Sachsen übelnehmen:

  • Wie jetzt bekannt wird, warfen gestern Unbekannte mit Steinen vier Fenster der Landesvertretung ein.
  • Vor Eintreffen der Polizei waren die Steinewerfer schon über alle Berge.
  • Der Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen, es handelt sich allem Anschein nach um ein politisches Delikt.
13:16 Uhr

Faymann macht Merkel zweifelhaftes Angebot

Österreich verbittet sich Kritik Deutschlands an den Obergrenzen, die das Land eingeführt hat. Kanzler Werner Faymann verbindet das mit einem Angebot, das Kanzlerin Angela Merkel wohl kaum annehmen wird:

  • Wenn Berlin die Obergrenzen nicht passen, möge die Bundesrepublik doch selbst eine ihr genehme Zahl von Flüchtlingen nennen. "Da hat Deutschland zu entscheiden, welche Zahl gilt."
  • Merkel lehnt in der innenpolitischen Debatte mit der Schwesterpartei CSU eine Obergrenze grundsätzlich ab. Die Kanzlerin wird auf die, wohl auch nicht ganz ernst gemeinte, Offerte also wohl kaum eingehen.
  • Faymann weiter: Wenn Berlin keine Zahl nenne und sich lieber auf die "Türkei-Lösung" konzentriere, dann nehme er das respektvoll zur Kenntnis, sagte der Bundeskanzler. Umgekehrt möge Deutschland die österreichische Position respektvoll zur Kenntnis nehmen.

Übrigens: Unser Kollege Christian Bartlau aus Österreich hat uns kürzlich noch erklärt, was von den Wiener Obergrenzen zu halten ist.

13:05 Uhr

Fotos zeigen schießenden Böhnhardt bei Banküberfall

Im NSU-Prozess geht es heute um einen Banküberfall in Zwickau. Dabei werden auch Fotos vom Tathergang gezeigt:

  • Auf einem davon ist Böhnhardt zu sehen, wie er eine Waffe auf einen Bankangestellten richtet.
  • Das Opfer liegt am Boden. Nachdem Böhnhardt den Mitarbeiter aufgefordert hatte, den Tresor zu öffnen, drehte er sich weg.
  • Der Angestellte greift Böhnhardt hinterrücks an. Böhnhardt schießt daraufhin auf den Mann.

Der Bankangestellte überlebte den Schuss.

12:55 Uhr

Möchtegern-Polizist stoppt Zivilstreife

Einmal Polizei spielen und ein Fahrzeug anhalten! Das scheint der große Wunsch eines Mannes in München gewesen zu sein. Dass er sich jetzt an die Erfüllung des Wunsches machte, war eher doof:

  • Mit Hilfe einer Smartphone-App simulierte der Mann Blaulicht und blendete mehrmals auf, um so dem vorausfahrenden Fahrzeug zu signalisieren, dass es anhalten soll.
  • Die Kontrollierten stoppen auch. Doch wie sich herausstellte, saßen in dem Wagen zwei Zivilbeamte.
  • Dem Möchtegern-Polizisten droht jetzt eine Anzeige wegen Amtsanmaßung.
12:42 Uhr

Bayern wartet noch mit Klage gegen Regierung

CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer
CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer(Foto: dpa)

Die bayerische Landesregierung sitzt heute zusammen und berät, wie sie mit dem Ergebnis des EU-Gipfels von vergangener Woche umgehen will. Noch immer steht ja die Frage im Raum, ob Bayern den Bund wegen Merkels Kurs in der Flüchtlingskrise verklagt oder nicht. Die Chefin der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat jetzt schon mal klargestellt:

  • Bayern will noch auf die Antwort auf einen Brief warten, den München Ende Januar an Merkel geschickt hatte. Seehofer hatte darin gefordert, dass der Bund eine effektive Kontrolle der Grenzen gewährleistet.
  • Wann Merkel antworten werde, könne sie nicht bewerten, sagte Hasselfeldt.
  • Hasselfeldt sagte, eine Bilanz über Merkels Bemühungen um eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise könne auch erst nach dem EU-Türkei-Sondergipfel Anfang März und dem darauffolgenden EU-Gipfel am 17. und 18. März gezogen werden.
12:30 Uhr

Arzt sperrt Frau in Bunker - 10 Jahre Haft

Tagelang verbringt eine Frau in einem bunkerartigen Verlies, festgehalten von einem schwedischen Arzt. Jetzt fällt das Urteil gegen den Mann:

  • Er muss zehn Jahre in Gefängnis.
  • "Grund für die lange Strafe ist, dass der Arzt die Tat minutiös und über lange Zeit geplant hat", teilte das Stockholmer Gericht mit.
  • Außerdem werden rund 19.000 Euro Schadenersatz fällig.

Vom Vorwurf der Vergewaltigung wurde der Mann frei gesprochen.

12:00 Uhr
11:48 Uhr

Gericht warnt vor zu hohen Erwartungen an Silvester-Prozesse

Morgen beginnen die ersten Prozesse nach den Übergriffen von Köln. Der Präsident des zuständigen Amtsgerichts, Henning Banke, hat zu diesem Anlass dem "Kölner Stadtanzeiger" ein Interview gegeben:

  • "Die furchtbaren Ereignisse in der Silvesternacht haben in Bezug auf die Rechtsprechung eine Erwartung erzeugt, die die Gerichte nicht erfüllen können", warnt er.
  • "Wir leben damit, dass nicht verstanden wird, dass dies für uns keine besonderen Verfahren sein dürfen", fügte Banke hinzu. Die Angeklagten aus der Silvesternacht "werden behandelt wie alle anderen".

Verhandelt wird morgen erstmals gegen einen 22-jährigen Tunesier und zwei Marokkaner - 18 und 23 Jahre alt.

11:36 Uhr

Anschlag von Istanbul: Deutsche stirbt in Klinik

Bilderserie

Der Anschlag von Istanbul ist mehr als einen Monat her. Die Zahl der Todesopfer aus Deutschland erhöht sich auf zwölf.

  • Eine Frau aus Westerngrund in der Nähe von Aschaffenburg starb am Sonntag in einem Krankenhaus in Offenbach.
  • Sie hatte schwere innere Verletzungen erlitten.
  • Ihr Mann, der auch zur Reisegruppe gehörte, überlebte den Anschlag leicht verletzt.
11:24 Uhr

BKA: Mehr als 20 Dschihad-Reisen seit Jahresbeginn

Die "Welt" hat neue Zahlen des Bundeskriminalamts über die Zahl der Islamisten, die aus Deutschland nach Syrien und Irak ausreisen, um sich dort dem IS anzuschließen.

  • Insgesamt habe das BKA mehr als 800 Dschihad-Ausreisen registriert. Zum Jahreswechsel lag die Zahl noch bei rund 780.
  • "Etwa ein Drittel dieser gereisten Personen ist wieder in Deutschland", sagt eine Sprecherin.
  • 130 Dschihadisten aus Deutschland seien im Ausland gestorben.
11:04 Uhr

Zeit der Dunkelheit in Kabul ist vorbei

In Kabul gibt es nachts wieder Licht:

  • Vor vier Wochen hatten Taliban einen wichtigen Stromknotenpunkt im Norden des Landes zerstört und Millionen Einwohner der afghanischen Hauptstadt in Dunkelheit gestürzt. Die Stromzufuhr nach Kabul war um mehr als 60 Prozent reduziert.
  • Wegen schwerer Gefechte erlaubte die Armee dem Stromversorger Breschna Scherkat wochenlang keine Reparaturen.
  • Die Aufständischen hatten behauptet, die Regierung habe die Strommasten selbst mit Panzerfäusten getroffen. Seitdem gab es aber weitere Berichte über die Zerstörung von Strommasten durch die Taliban.
10:52 Uhr

Assad akzeptiert Feuerpause in Syrien

Eben kommt die Eilmeldung: Das syrische Regime akzeptiert den Waffenstillstand, den USA und Russland vereinbart haben.

Hier der Link zum Artikel.

10:37 Uhr

Hoeneß spendet sein Gehalt aus Zeit als Freigänger

Bald endet die Haftzeit von Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß. Vorher sortiert er noch seine Finanzen:

  • Alles, was er in seiner Zeit als Freigänger als Mitarbeiter der Nachwuchsabteilung des FC Bayern verdient hat, habe er an den Verein "FC Bayern Hilfe" gespendet.
  • Am 29. Februar darf Hoeneß raus, er soll dann erst einmal in den Urlaub fahren, heißt es.
  • Im Sommer will er sich über seine Zukunft äußern. Nicht wenige glauben, dass er wieder einen gewichtigen Posten beim FC Bayern übernehmen wird.
10:27 Uhr

Zugunglück in den Niederlanden: ein Toter

 

Bei Dalfsen im Nordosten der Niederlande hat es ein Zugunglück gegeben:

  • Ein Regionalzug prallte auf eine fahrbare Hebebühne, die gerade die Gleise überquerte.
  • Der Zug entgleiste, mehrere Waggons kippten um.
  • Ein Mensch starb, viele konnten aus den Waggons befreit werden. Es ist aber noch unklar, ob noch weitere Menschen eingeschlossen sind.
10:15 Uhr

Flaschenpost verbindet zwei Maler in Frankreich und den USA

Unglaubliche Geschichte: Der US-Maler George Boorujy zeichnet einen Komoran und wirft sein Werk in einer Flasche in der Bucht von New York ins Meer. Er will mit der Zeichnung darauf aufmerksam machen, dass Wildvögel besser geschützt werden sollten. Und dann passiert das:

  • Zweieinhalb Jahre lang genau genommen fast nichts. Außer, dass die Flasche den Atlantik durchquert und schließlich in der vergangenen Woche den Strand von Tremblade im Westen Frankreichs erreicht.
  • Dort findet Brigitte Barthelemy mit ihrem Mann Alain die Flaschenpost. Und der Zufall will es, dass auch sie Malerin ist.
  • Kollege Boorujy hat vorsichtshalber seine E-Mail-Adresse dazugeschrieben, sodass Barthelemy ihm schnell von ihrem Fund berichten konnte. Boorujy sagte: "Als ich die E-Mail von Alain und Brigitte bekam, war ich so erstaunt und verrückt vor Aufregung." Dass Brigitte auch Malerin sei, sei "außerordentlich".

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09:53 Uhr

Zoll findet 2500 Liter illegalen Schnaps in Scheune

Bei Passau sind die Zollermittler einer großen illegalen Schnapsbrennerei auf die Schliche gekommen:

  • In einer Scheune fanden sie rund 2500 Liter illegal gebrannten Schnaps - mit einem Alkoholgehalt von bis zu 73 Prozent.
  • Der Schwarzfusel war zum Teil bereits in Flaschen abgefüllt, lagerte zum Teil noch in großen Kunststofffässern.
  • Die Scheune gehört einem Bauern, der schon im vergangenen Jahr aufgefallen war, als er Obstbrände auf einem Wochenmarkt verkauft hatte.
09:33 Uhr

Republikaner Kasich verrennt sich: Frauen an den Herd?

Eben hatten wir es ja schon von Ted Cruz und seinen Querelen um seinen Wahlkampfsprecher. Ein weiterer republikanischer Aspirant auf die Präsidentschaftskandidatur hat Probleme - wenn auch etwas kleinere. Es geht um John Kasich:

  • Der Gouverneur von Ohio sagte bei einem Auftritt: Bei seinem ersten Wahlkampf im Jahr 1978 habe er nicht viel Unterstützung gehabt, "nur eine Armee von Leuten, viele Frauen, die ihre Küchen verließen, um von Tür zu Tür zu gehen und Werbetafeln für mich aufzustellen". Er ergänzte: "Damals, als, Sie wissen schon, die Dinge etwas anders waren."
  • Das kam nicht so gut an. Viele verstanden es so, dass Kasich den natürlichen Platz einer Frau am Herd sieht und den Fortschritt bedauert. Eine Zuhörerin stand später auf und sagte: "Ich werde kommen und Sie unterstützen, aber ich werde nicht aus der Küche kommen."
  • Auch die Demokratin Hillary Clinton stürzte sich auf das missglückte Zitat:

Hier die strittige Sequenz:

 

09:14 Uhr

Renzi will EU-Partnern "Fuocoammare"-DVD schenken

Szenenfoto aus dem Film "Fuocoammare"
Szenenfoto aus dem Film "Fuocoammare"(Foto: picture alliance / dpa)

Mit eindringlichen Bildern macht der Filmemacher Gianfranco Rosi in dem Dokumentarfilm "Fuocoammare" die Flüchtlingskrise greifbar. Bei der Berlinale bekam er dafür den Goldenen Bären. Der Film hat auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi beeindruckt:

  • Er will den übrigen 27 Staats- und Regierungschefs der EU eine Kopie des Films schenken.
  • "Ich hoffe, sie werden Zeit finden, ihn sich anzusehen", erklärt er.
  • "Und nachdem sie ihn gesehen haben, wird es vielleicht möglich sein, anders über Migration zu sprechen."
09:00 Uhr
08:52 Uhr

Dschungelkönig Menderes bleibt "DSDS" treu

Sein ewiges Scheitern bei "Deutschland sucht den Superstar" hat Menderes Bagci berühmt gemacht, in der Castingshow wird man ihn auch in Zukunft sehen:

  • Der Gewinner von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" will sich auch weiter jedes Jahr bei der Bohlen-Show bewerben.
  • "Da wird sich nichts ändern. Solange es 'DSDS' gibt, solange bin ich auch am Start", sagt er.
  • Menderes ist seit 2002 Dauerkandidat bei "DSDS".

Hach, da fällt mir wieder ein. Wie schön war doch das Dschungelcamp ...

Bilderserie

 

08:34 Uhr

Ted Cruz schmeißt Wahlkampfsprecher raus

Ein "schwerer Beurteilungsfehler" kostet den Sprecher von US-Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz, Rick Tyler, seinen Job. Mit diesen Worten begründete der erzkonservative texanische Senator zumindest dessen Rausschmiss. Was ist passiert?

  • Auf seiner Facebook-Seite hatte Tyler einen Artikel aus einer Studentenzeitung geteilt, in dem behauptet wurde, Cruz' Konkurrent Marco Rubio habe sich abfällig über die Bibel geäußert - für einen republikanischen Politiker mit das Schlimmste, was man tun kann. Tyler stellte auch ein Video online, das die Aussage (angeblicher O-Ton: "In der Bibel stehen nicht viele Antworten.") beweisen sollte. Doch zu verstehen war kaum etwas.
  • Später löschte Tyler den Post und entschuldigte sich bei Rubio für die "falsche" Geschichte. Cruz entließ ihn trotzdem. Selbst wenn die Geschichte über Rubio wahr gewesen wäre, "stellt unser Wahlkampf-Team nicht den Glauben eines anderen Kandidaten in Frage", versicherte er.
  • Rubio erklärte später, er habe gesagt: "In der Bibel stehen alle Antworten." Das genaue Gegenteil also.

Ted Cruz ist ebenso ein "Anti-Establishment"-Kandidat wie Donald Trump. Hubertus Volmer hat neulich für n-tv.de erklärt, warum man Cruz aber noch mehr fürchten sollte als Trump.

08:17 Uhr

Frank Underwood schafft es ins Smithsonian

Die Smithsonian National Portrait Gallery ist eines der renommiertesten Kunstmuseen der USA. Jetzt hat es Kevin Spacey alias Frank Underwood - die Hauptfigur der Netflix-Serie "House of Cards" - hierhin geschafft. Und zwar in Form eines Werks des britischen Künstlers Jonathan Yeo:

(Foto: REUTERS)

 

08:04 Uhr

Slowenien stattet Armee mit Polizeibefugnissen aus

In Slowenien können künftig auch Soldaten Polizeiaufgaben übernehmen. Das beschloss am späten Abend das Parlament in Ljubljana.

  • Hintergrund ist die Flüchtlingskrise. Die Soldaten sollen beim Transport von Flüchtlingen an der Grenze zum südlichen Nachbarn Kroatien eingesetzt werden.
  • Bisher hat die Armee lediglich logistische Hilfe geleistet.
  • Die Regierung begründete ihre Gesetzesvorlage mit dem Versagen der EU, den Ansturm auf der sogenannten Balkanroute zu verringern.
08:03 Uhr

Staat fährt Rekordüberschuss ein

Ein Plus von 19,4 Milliarden Euro hat der deutsche Fiskus für das Jahr 2015 verzeichnet. So hoch war der Überschuss seit der Wiedervereinigung nicht.

Hier die ganze Meldung dazu.

08:00 Uhr
07:46 Uhr

Der Wendler wandert aus

Riesengeschichte in der "Bild"-Zeitung: Der Wendler verkauft sein bescheidenes Heim (4,7 Millionen Euro) und kehrt Deutschland den Rücken. Sein Gestüt ist ihm einfach nichts mehr, weil er nach einem Sturz im RTL-Sommerdschungelcamp nicht mehr reiten könne, sagt er. Wohin zieht es den Wendler? Verrät er nicht. Aber vielleicht haben Sie ja eine Idee?

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07:26 Uhr

Polizei räumt Flüchtlinge an griechischer Grenze beiseite

"Die Aktion hat begonnen." Mit diesen Worten gibt die Bürgermeisterin von Idomeni, Xanthoula Soupli, bekannt, dass die Polizei damit angefangen hat, die Bahngleise an der griechisch-mazedonischen Grenze zu räumen.

  • Seit gestern hatten dort Hunderte Migranten protestiert. Sie beklagen, dass sie nicht mehr Richtung Norden durchgelassen werden.
  • Betroffen sind überwiegend Afghanen, Syrer und Iraker dagegen durften bislang weiter durch.
  • Gestern hatten Hunderte versucht, den Grenzübergang zu stürmen, seither ist die Grenze vollständig geschlossen.

Was genau passiert ist und passiert, haben die Kollegen hier für Sie.

07:15 Uhr

Bill Gates: Apple sollte im Streit mit FBI nachgeben

Apple will dem FBI nichts über die Verschlüsselung seines iPhones preisgeben, seit Tagen gibt es darüber einen öffentlich geführten Streit. Jetzt mischt sich auch Microsoft-Gründer Bill Gates ein - und er steht anders als viele andere Berühmtheiten aus der Tech-Szene auf der Seite des FBI:

  • Es handele sich um keine Präzedenzfall, der die Zukunft der Privatsphäre gefährde. "Das ist ein konkreter Fall, in dem die Regierung nach Zugang zu Informationen fragt", findet Gates. Sie verlange keinen allgemeinen Zugriff.
  • Die Situation sei nicht anders als bei einer Telekom-Firma oder einer Bank. "Sagen wir mal, die Bank hätte ein Band um die Festplatte gewickelt und gesagt, zwingt mich nicht, dieses Band durchzuschneiden, weil ihr mich dann dazu bringt, es immer wieder zu tun", argumentiert der 60-Jährige.

Hier alle Details zu der Geschichte.

06:59 Uhr

Türke zeigt Ehefrau wegen Erdogan-Beleidigung an

Erdogan steht in der Türkei über allem.
Erdogan steht in der Türkei über allem.(Foto: AP)

Recep Tayyip Erdogan ist manchen Türken geradezu heilig. Es gibt ein Gesetz, dass die Beleidigung des Staatspräsidenten unter Strafe stellt. Und es wird auch angewendet, immer wieder gibt es Prozesse gegen Journalisten, Blogger, einfache Bürger. Hier ein besonders skurriler Fall:

  • Ein 40-jähriger Mann hat nun seine Ehefrau angezeigt. Diese hatte mehrmals abfällig über Erdogan gesprochen. Wenn der Präsident im Fernsehen kam, hatte sie ihn beleidigt oder umgeschaltet. Er habe sie jedes Mal ermahnt, das zu unterlassen.
  • Daraufhin hatte die Frau ihn aufgefordert, die Äußerungen doch aufzuzeichnen und sie anzuzeigen. Der Mann nahm sie beim Wort. Er gab an, selbst seinen eigenen Vater anzuzeigen, wenn dieser Erdogan beleidigen würde.
  • Die Frau hat jetzt die Scheidung eingereicht.
06:47 Uhr

Oppermann: Brauchen CSU nicht zum Regieren

Vorhin habe ich es ja schon angedeutet: Es könnte bald soweit sein, dass die CSU-geführte Landesregierung Bayerns Klage gegen die Bundesregierung erhebt, an der ebenfalls die CSU beteiligt ist. Es geht um die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ist damit nicht einverstanden. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat nun der "Bild"-Zeitung erzählt, was er davon hält:

  • Eine mögliche Klage bezeichnet er als Casus Belli: "Ich frage mich, wie die Kanzlerin dann noch unbeschädigt weiterregieren könnte, ohne ihre CSU-Minister zu entlassen."
  • Es ginge auch ohne die CSU-Stimmen im Bundestag: SPD und CDU verfügten gemeinsam über eine stabile Mehrheit.
  • Oppermann forderte Seehofer auf, den Machtkampf gegen Merkel nicht länger "auf offener Bühne auszutragen". Er destabilisiere dadurch nicht nur die Kanzlerin. Er untergrabe so auch die Glaubwürdigkeit der Demokratie.
06:33 Uhr

"El Chapo" klagt über Folter in Haft

Die mexikanische Justiz geht nach den Worten "El Chapos" nicht eben zimperlich mit dem wieder inhaftierten Drogenboss um.

  • In einem Brief beklagt Joaquín Guzmán, so sein bürgerlicher Name, gefoltert zu werden. Er leide unter Schlafentzug.
  • Zudem sehe er so gut wie nie das Tageslicht, beschwert sich der Boss des Sinaloa-Kartells.
  • "El Chapo" wird rund um die Uhr peinlichst bewacht, nachdem er den Vollzugsbehörden vor laufenden Überwachungskameras spektakulär durch ein von außen gebuddeltes Loch entwischt und erst nach einem halben Jahr wieder eingefangen wurde.

Hier noch mal die ganze unglaubliche "El Chapo"-Story:

Bilderserie

 

06:18 Uhr

MVgida-Demonstrant schlägt Reporter ins Gesicht

Dass Journalisten von der "Lügenpresse" bei Pegida-Demonstrationen nicht wohlgelitten sind, ist bekannt. Am Abend hat das ein Reporter noch einmal schmerzhaft bestätigt bekommen:

  • Die Polizei ermittelt nach einer Attacke in Grevesmühlen bei Wismar.
  • Ein Reporter wurde dort nach einer Demo des fremdenfeindlichen Bündnisses MVgida von einem Teilnehmer mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
  • Für welches Medium der Journalist arbeitete, ist bisher nicht bekannt.
06:10 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Ganz im Süden geht es mit 8 bis 12 Grad heute in der Früh nochmals recht mild los. Ansonsten ist es mit Frühwerten von -2 bis +4 Grad deutlich kälter und vor allem in der Landesmitte müssen Sie streckenweise mit Schneeglätte rechnen. Tagsüber bleibt es südlich der Mittelgebirge trüb und nass. Dabei sinkt die Schneefallgrenze von 1200 Meter zu Beginn auf 500 Meter. Im übrigen Land startet der Tag freundlicher bevor es später allgemein wechselhaft mit Schauern und örtlichen Gewittern weitergeht. Temperaturen: Im Süden sind die Höchstwerte bereits am Morgen erreicht, denn auch dort breitet sich im Tagesverlauf die Kaltluft aus, so dass es dort am Nachmittag meist nasskalte 2 bis 7 Grad gibt. Im großen Rest werden es heute 2 bis 8 Grad und besonders an den Alpen und im Küstenumfeld ist es windig. Und auch die nächsten Tage bringen unbeständiges Schauerwetter, aber auch etwas Sonne zwischendurch. Die Temperaturen erreichen 2 bis 8 Grad, im höheren Bergland gibt es Dauerfrost. In den Nächten gibt es auch im Flachland verbreitet Frost und Glättegefahr!

06:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser. Ein Kickstart in den Tag. Hier die Themen, um die es heute - unter anderem - gehen wird:

  • An der griechisch-mazedonischen Grenze wird die Lage immer prekärer: Tausende Flüchtlinge sind hier gestrandet, Mazedonien lässt Menschen bestimmter Nationalitäten nicht mehr weiterreisen.
  • Alle schauen heute auf die PK von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen. In seinem Bundesland haben sich am Wochenende fremdenfeindliche Exzesse abgespielt.
  • Heute könnte es Neuigkeiten dazu geben, ob und wann die bayerische Landesregierung Klage gegen die Flüchtlingspolititk von Kanzlerin Merkel erhebt. In München tagt das Kabinett.
  • Wie arm sind die Deutschen? Diese Frage beantwortet der heute vorgestellte Armutsbericht.
  • In Berlin beginnt der Europäische Polizeikongress. Peter Altmaier hält die Eröffnungsrede. Es geht um Terrorismus, Cyberkriminalität und Organisierte Kriminalität.
  • Am Abend steigt das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale zwischen Juventus Turin und dem FC Bayern.

Auch sonst erwartet Sie allerhand. Mal sehen was. Ich werde es Ihnen dann schon verraten. Johannes Graf mein Name, viel Spaß wünsche ich.

05:47 Uhr