Zukunftsmacher

Kinkon hilft Familien surfen Kindersicherung im Netz

kinkon.jpg

Die Kinkon-Community hat großes Wachstumspotential.

Wer ein Kind hat, sorgt dafür, dass die Umgebung kindersicher ist. Doch nicht nur in der realen Welt möchte man sein Kind geschützt wissen, sondern auch im virtuellen Raum. Als Peter Sanner eine Kindersicherung für das Internet suchte, fand er das allerdings wenig befriedigend: "Es gibt Lösungen, bei denen ich die Kindererziehung im Netz quasi outsurce. Ich installiere etwas und habe danach nichts mehr damit zu tun." Das wollte Sanner nicht. Die Alternative: Sehr viel Überwachungsarbeit. Auch das wollte Sanner vermeiden: "Da dachte ich mir: Das muss anders gehen!"

 

Damit war die Idee für Kinkon geboren. Die Idee, Eltern eine andere Art der Kindersicherung für das Internetsurfen ihrer Sprösslinge anzubieten. Eine Lösung, die auf Kommunikation und Erfahrungen anderer Eltern basiert. Alles, was die Eltern vorgeben möchten, passiert nicht am Rechner, sondern über ein Internetportal, auf das alle angemeldeten Eltern zugreifen können. "Ich muss mir also nicht selbst viel Arbeit machen, sondern kann das Wissen von anderen Eltern mit nutzen", erklärt Sanner. Das Modell ist weltweit einzigartig.

 

Wenn Peter Sanners Tochter nun eine neue Seite anfragt, die bislang nicht abgesprochen war, dann schickt sie ihrem Vater einfach eine Nachricht über Kinkon. Er prüft die Seite dann und gibt sie frei, wenn er keine Bedenken hat.

Förderung öffnet Türen

Die Geschäftsidee hat auch, die Macher der High-Tech-Gründerinitiative "unternimm was" überzeugt. Mit der Aufnahme in das Netzwerk stehen Kinkon nun neue Türen offen: "Ein erster Meilenstein war es für uns, überhaupt eine Finanzierung für diese Lösung zu bekommen", so Sanner. Da war es natürlich sehr hilfreich, schon sehr früh als "unternimm was"-Partner gefördert zu werden. "Das hat im Zuge der Finanzierung über die Landesbank ISB und Privatinvestoren natürlich für sehr positive Stimmung gesorgt."

 

"Unternimm was"-Leiter Stephan Jacquemot fasst die Vorteile für das Unternehmen zusammen. Da ist zum einen die technische Unterstützung:  "Sie haben einen Kanal zu uns, über den sie mit Microsoft-Mitarbeitern über ihre Softwareentwicklung reden können aber auch ganz banale technische Fragen klären können." Zum anderen gibt es aber auch strategische Beratung, wohin das Unternehmen entwickelt werden kann.

 

Das Potenzial für Kinkon ist jedenfalls gewaltig, denn allein in Deutschland gibt es rund sieben Millionen Familien. Doch Peter Sanner denkt bereits über Grenzen hinaus und bietet seine Lösung demnächst auch in Englisch an.

Quelle: ntv.de, ino