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Luxus für den KompromisslosenKTM überdacht den X-Bow

13.11.2014, 17:09 Uhr

Der KTM X-Bow gehört zu den puristischsten Sportwagen überhaupt. Seit 2008 wird er angeboten und hat ab Werk noch nie ein Dach gesehen. Jetzt wird es erstmals eine geschlossene Rennversion geben. Das bleibt aber auch der einzige Luxus.

KTM baut gemeinsam mit dem deutschen Tuningunternehmen Reiter Engineering eine Rennversion seines seit 2008 angebotenen puristischen Sportwagens X-Bow. Größter sichtbarer Unterschied zur bereits ziemlich abgefahrenen zivilen Version ist das erstmals aufgepflanzte Dach. Auf gängige Sicherheitstechnik wie ABS, Airbags oder ESP sowie Komfortmerkmale wie Klimaanlage oder Radio wird jedoch weiterhin verzichtet.

Technische Details sind noch nicht bekannt, der kleine Sportwagen dürfte aber wohl ein paar PS zulegen. Die stärkste Straßenversion des Sportlers ist aktuell der X-Bow R. Sein 300 PS starker Benziner beschleunigt das knapp 800 Kilogramm leichte Gefährt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Maximal 231 km/h sind möglich. Der schwächere KTM X-Bow GT wird von einem Zweiliter-Aggregat von Audi mit 285 PS angetrieben, die auf lediglich 850 Kilogramm Gesamtgewicht treffen. Das außergewöhnliche Fahrzeug, zu dessen Konkurrenz Leichtathleten wie Ariel Atom oder Lotus 2-Eleven gehören, kostet mindestens 107.000 Euro. Die neue Version mit Dach, dürfte um einiges teurer werden.

Herstellung, Verkauf und Service übernimmt Reiter Engineering. Das gemeinsame Projekt ist die Fortsetzung einer Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen, die im Jahr 2008 begann. Damals gewann der deutsche Fahrer Christopher Haase den europäischen GT4 Championschip mit einem KTM X-Bow GT4.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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