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Mit dem Streichen von Modellvarianten wollen VW und BMW profitabler werden.
Mit dem Streichen von Modellvarianten wollen VW und BMW profitabler werden.
Freitag, 04. Mai 2018

Über 50 Modellvarianten gehen: Streichkonzert bei BMW und VW

BMW und VW nehmen zum Sommer diverse Antriebsvarianten aus dem Programm. Neben Profitabilitätssteigerungen soll das für die Hersteller auch Entlastungen bei den WLTP- und Abgasmessungen bringen.

Zur Jahresmitte werden bei VW und BMW in größerem Umfang Antriebsoptionen verschiedener Baureihen wegfallen. Wie das Branchenblatt "Automobilwoche" berichtet, wird allein Volkswagen im August 36 Motor-Getriebe-Varianten streichen. BMW nimmt zudem ab Juli für 20 Modelle das manuelle Getriebe aus dem Programm.

Bei VW ist die gesamte Modellpalette von Up bis Arteon betroffen. Zu den Streichkandidaten gehören unter anderem beim Passat der 120 PS starke 1.6 TDI Bluemotion mit Handschaltgetriebe sowie der 1.4 TSI mit 125 PS beim Golf in der Handschalter- und DSG-Version. Bei BMW sind vom Wegfall der Handschaltvarianten unter anderem die Baureihen 1er, 3er, 4er und 5er betroffen.

Mit der Reduzierung der Typenvielfalt können die Hersteller Einsparungen realisieren. Das gilt auch in Hinsicht auf die Abgas- und Verbrauchsprüfungen. Aufgrund der ab September für alle Neufahrzeuge verpflichtenden Zertifizierung nach WLTP und Abgasnorm Euro 6c ist hier der Aufwand deutlich gestiegen. Die Streichungen erscheinen auch vor diesem Hintergrund als folgerichtig.

Quelle: n-tv.de