Samstag, 24. Juli 2021Der Tag

mit Max Perseke
Max Perseke
22:19 Uhr

Das war Samstag, der 24. Juli 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

während die ein oder andere sich wegen Corona Sorgen macht über eine Urlaubsreise ins Ausland, hat eine Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees heute die Aufmerksamkeit auf erhaltenswerte Orte in Deutschland gelenkt. Den Kurorten Baden-Baden, Bad-Ems und Bad Kissingen wurde nämlich wie auch der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt der Welterbe-Status zugesprochen. Wer sich einmal alle deutschen Welterbestätten zu Gemüte führen möchte, kann dies in unserer Bilderserie tun und sich so für Reisen oder auch Kuraufenthalte inspirieren lassen.

Was war heute sonst so wichtig:

Damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Rest-Wochenende!

22:01 Uhr

Wieder Autos bei Unwettern in Belgien weggespült

In Belgien sind bei erneuten Unwettern zahlreiche Autos weggeschwemmt worden. In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf das Bahnunternehmen Infrabel berichtete. Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen.

Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTBF zufolge war auch die Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz von Überschwemmungen betroffen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen. Ähnlich wie in Deutschland war es auch in Belgien vor gut einer Woche zu heftigem Unwetter mit Todesopfern gekommen. Zahlen von Freitag zufolge starben 36 Menschen, es werden immer noch mehrere Menschen vermisst.

21:33 Uhr

81-jährige Radfahrerin prallt in sich öffnende Autotür und stirbt

Es ist der Alptraum aller Menschen, die auf dem Rad unterwegs sind. Bei voller Geschwindigkeit öffnet sich eine Autotür am Fahrbahnrand und die Kollision ist unausweichlich. Eine 81-jährige Radfahrerin ist nun nach einem Unfall dieser Art in Köln gestorben.

Die Frau war der Polizei zufolge am Freitag in Richtung Innenstadt unterwegs. Ein 71-Jähriger soll nach ersten Erkenntnissen der noch andauernden Ermittlungen am rechten Fahrbahnrand in seinem parkenden Auto gesessen haben, als er die Tür öffnete. Die Radfahrerin soll von der Tür getroffen worden und gestürzt sein. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus und starb nun einen Tag nach ihrer Einlieferung.

21:13 Uhr

Britney Spears posiert fast barbusig im Garten

Wer ständig vor Gericht um die eigenen Rechte kämpfen muss, der braucht auch einmal Ablenkung. Diese hat die Sängerin Britney Spears mit ihrem jüngsten Instagram-Post nun nicht nur sich selbst verschafft, sondern auch ihren Fans. Fast barbusig posiert die Pop-Queen oben ohne im Garten.

Bei ihren Fans sorgt das Foto für große Begeisterung. Es hat bereits über zwei Millionen Likes bekommen. Irgendwie erscheint es, als würde der heiße Schnappschuss auch ein Befreiungsschlag von ihrem Vater und Vormund Jamie Spears sein. Gegen dessen Vormundschaft geht Britney derzeit vor Gericht vor.

21:01 Uhr

Papst vor erstem Welttag der Großeltern: Gott geht "nie in den Ruhestand"

Am Sonntag wird erstmals der von Papst Franziskus ausgerufene internationale Tag der Großeltern begangen. Zur Begründung der Welttags-Initiative hatte Franziskus Anfang des Jahres gesagt, Großeltern würden von der Öffentlichkeit "oft vergessen", obwohl sie als "Bindeglied zwischen den Generationen" eine wichtige Rolle hätten.

Ein im weiteren Sinne zu Großeltern, aber bestimmt zum Thema Alter passend anmutender Tweet wurde nun kurz vor dem Begehens des Welttags vom Twitter-Account des Papstes abgesetzt. Darin heißt es unter anderem: "Gott ist ewig und geht nie in den Ruhestand."

20:36 Uhr

Mann dringt mit Auto in abgesperrtes Polizeigelände ein und rammt Frau in Fußgängerzone

Ein Autofahrer ohne Führerschein hat in einer Fußgängerzone in Berlin-Charlottenburg eine 66-Jährige angefahren, die gerade ihr Fahrrad anschließen wollte. Zuvor war er Zeugen zufolge mit Warnblinklicht hupend durch die Stadt gerast und auch in ein eigentlich abgesperrtes Polizeigelände eingedrungen. Die Frau kam mit Blutergüssen und Hautverletzungen in ein Krankenhaus. Der 32-jährige Fahrer wurde später von den alarmierten Beamten gestoppt und festgenommen.

Den Angaben zufolge hatte er vermutlich Drogen genommen. Die Polizisten fanden zudem eine fünfstellige Geldsumme bei ihm. Einen Führerschein hatte er aber nicht. Ein Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei kritisierte den Vorfall scharf: "Es kann und darf nicht sein, dass man ohne große Hindernisse derart leicht auf Polizeigelände gelangen kann und wir froh sein müssen, dass der Mann nicht noch mehr Schaden angerichtet hat."

20:08 Uhr

Polizei schießt auf Mann mit Messer im Frankfurter Bahnhofsviertel

Die Polizei hat eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Schuss beendet. Einer der Männer habe den anderen mit zwei Messern bedroht, teilte die Polizei mit.

Als der Angreifer kurz vor dem Einstechen gewesen sei, hätten die Beamten den Mann mit einem Schuss gestoppt. Der Angreifer wurde dabei verletzt, befindet sich den Angaben nach nicht in Lebensgefahr.

20:00 Uhr
19:46 Uhr

Türkei und UNESCO zoffen sich über den Zustand der Hagia Sophia

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Fast 1500 Jahre alt - die Hagia Sophia.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Ein wunderschönes Gotteshaus im Zentrum Istanbuls wird regelmäßig zum Streitobjekt verschiedener Parteien - die Rede ist von der Hagia Sophia. Den jüngsten Zoff löste eine Erklärung des UNESCO-Welterbekomitees aus. Das Komitee äußerte sich "zutiefst besorgt" über den Zustand der einstigen byzantinischen Kathedrale und die Konsequenzen ihrer Umwandlung in eine Moschee vor einem Jahr. Prompt folgte nun die Antwort der Türkei.

Die Einlassungen des Welterbekomitees "über die historischen Stätten Istanbuls" seien "von vorurteilsbehafteten, voreingenommenen und politischen Motiven" angetrieben worden, erklärte das Außenministerium in Ankara. Es beschuldigte die Unesco, die türkische Souveränität zu verletzen. Hagia Sophia und die Chora-Kirche seien Staatseigentum und würden "akribisch" geschützt, hieß es in der Erklärung.

19:12 Uhr

Zwischenfall mit Flugzeug in Frankreich löst Stromausfall in mehreren Regionen Spaniens aus

Licht aus, Elektroherd kalt: In mehreren Regionen Spaniens ist am Samstagnachmittag für längere Zeit der Strom ausgefallen. Grund sei ein nicht näher bezeichneter Zwischenfall mit einem Flugzeug in Frankreich gewesen, bei dem eine Hochspannungsleitung beeinträchtigt worden sei, teilte die Betreibergesellschaft des spanischen Stromnetzes REE mit. Eine Hochspannungsleitung von Frankreich nach Spanien sei deshalb vorsorglich unterbrochen worden.

Allein in Katalonien seien 146.000 Haushalte und andere Kunden betroffen gewesen, schrieb der Zivilschutz auf Twitter. Auch aus der Hauptstadtregion Madrid, Andalusien, der Extremadura, Aragón und Navarra wurden zeitweise größere Störungen gemeldet, wie die Zeitung weiter schrieb. Nach etwa einer Stunde habe sich die Lage Medienberichten zufolge wieder normalisiert.

18:52 Uhr

15.000 Biker fahren am Haus von krebskrankem Jungen vorbei und machen "Krach für Kilian"

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Nach und nach zieht die lange Kolonne von Bikern am Haus der Familie vorbei und macht "Krach für Kilian".

(Foto: picture alliance/dpa)

Um einem Jungen in Ostfriesland, der unheilbar an Krebs erkrankt ist, noch einmal eine Freude zu machen, sind über 15.000 Biker am Haus der Familie vorbeigefahren. Denn der sechsjährige Kilian liebt Motorräder und hat sich gewünscht, dass diese noch einmal richtig Krach für ihn machen. Der Vater des Kindes sagte, er sei überwältigt von der Aktion. Das sechs Jahre alte Kind zeigte sich mehrfach am Fenster und beobachtete die Kolonne.

Ein Aufruf in sozialen Netzwerken hatte starke Resonanz gefunden, Biker aus vielen Regionen Deutschlands kamen in den Ort im Landkreis Leer. Dem Aufruf in den sozialen Netzwerken zufolge ist Kilian selbst "ein begeisterter Motocross-Pilot auf seinem Mini-Bike". Zahlreiche Schaulustige standen dann auch an der Strecke und applaudierten der Kolonne, die angeführt von der Polizei zum Wohnhaus der schwer kranken Kindes fuhr.

18:01 Uhr

Britische Städte müssen weiterhin EU-Flagge zeigen

Weil weiterhin Geld aus Brüssel fließt, muss die EU-Flagge weiterhin auf vielen Werbeplakaten oder Flyern einiger britischer Kommunen zu sehen sein. Das liegt daran, dass die Städte im Rahmen eines EU-Strukturfonds Gelder aus Brüssel zum Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie erhalten haben, wie die britische Zeitung "Independent" berichtete.

Auf diese Gelder hat Großbritannien gemäß des Austrittsabkommens sogar noch bis Ende 2023 Anspruch - allerdings nur gegen gewisse Regeln. Dazu gehört, dass auf offiziellen Materialien die Herkunft des Geldes samt Logo der Europäischen Union erwähnt wird.

17:36 Uhr

WhatsApp-Chef nach Enthüllungen: Mobiltelefone für jeden oder für keinen sicher

Die Enthüllungen zur Überwachungssoftware Pegasus der israelischen Firma NSO hat WhatsApp-Chef Will Cathcart als "Weckruf" bezeichnet. "Mobiltelefone sind entweder für jeden sicher oder sie sind nicht für jeden sicher", sagte er der britischen Zeitung "The Guardian". "Wenn das Journalisten auf der ganzen Welt betrifft, wenn das Verteidiger von Menschenrechten auf der ganzen Welt betrifft, dann betrifft das uns alle." Zuletzt wurde von einem Journalistenkonsortium international darüber berichtet, dass mit der Software Pegasus Smartphones von zahlreichen Journalisten, Menschenrechtlern, Politikern und Geschäftsleuten ausgespäht worden sein könnten.

Die aktuellen Enthüllungen stimmten mit dem überein, was WhatsApp NSO bereits 2019 vorgeworfen habe, erklärte Cathcart: Hochrangige Regierungsbeamte auf der ganzen Welt - darunter auch Personen in hohen Positionen der nationalen Sicherheit - seien bei einem Angriff auf 1400 WhatsApp-Nutzer im Jahr 2019 von Regierungen mit der Spionagesoftware ins Visier genommen worden.

17:17 Uhr

Weltrekord im Eisverteilen: "Die Strapazen haben sich gelohnt."

IG Metall-Mitglieder stellt man sich oft an Hochöfen und bei der Arbeit in brütender Hitze vor. Nun hat die IG Metall Wolfsburg einen Weltrekord aufgestellt, welcher der inneren Mindmap ein eisiges Bild hinzufügen könnte: Innerhalb von 75 Stunden haben Hunderte Helferinnen und Helfer 75.000 Portionen Eis verschenkt, wie der zuständige Rekordrichter beim Rekord-Institut für Deutschland bestätigte, und damit einen Rekord aus Italien von vor zwei Jahren überboten.

Anlass der Aktion war der 75. Geburtstag der IG Metall Wolfsburg. "Es war richtig hart, aber die Strapazen haben sich gelohnt", sagte Gewerkschaftssprecher Jan Spekker und berichtete von sehr wenig Schlaf, denn das Team hatte auch nachts Eis verteilt. Im Angebot gab es zwei Sorten Eis: Ein Milcheis mit Erdbeer-Vanille-Geschmack und ein Erdbeer-Minze-Eis auf Wasserbasis - "natürlich im typischen IG Metall-Rot", heißt es auf einer Seite der IG Metall Wolfsburg.

17:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:41 Uhr

"Helden" nach Hauseinsturz in Florida werden von ihren Familien empfangen

Vor genau einem Monat stürzte ein zwölfstöckiges Hochhaus in Miami im US-Bundesstaat Florida ein. Seitdem liefen zunächst die Rettungs- und dann die Bergungsarbeiten - bei Wind und Wetter. Nun hat die Feuerwehr diese Anstrengungen beendet. Gleichzeitig hat die Feuerwehr auf Twitter ein bewegendes Video gezeigt, welches zeigt, wie die Rettungs- und Bergungskräfte von ihren Familien empfangen werden.

Die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, würdigte die Einsatzkräfte als "wahre Superhelden". Sie hätten nicht nur bei der Suche nach Opfern alles gegeben, sondern auch deren Angehörigen viel Fürsorge und Mitgefühl entgegengebracht. Bei dem Unglück waren 97 Menschen ums Leben gekommen. Eine 54 Jahre alte Frau wird noch vermisst. Der als Champlain Towers South bekannte Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise kollabiert.

16:10 Uhr

Shakira: "Aber ich möchte nicht der Soundtrack meines Lebens sein"

Viele kennen das: Die eigene Stimme zu hören ist nicht immer angenehm. Da ist es auch verständlich, dass die kolumbianische Sängerin Shakira ihre eigenen Songs nicht wirklich gerne hört. "Meine Musik ist für jeden anderen, aber nicht für mich", sagte sie der dpa. Sie finde es sogar sehr peinlich, in einem Restaurant ihre eigene Musik zu hören: "Ich meine, wenn ich auf der Bühne stehe, da genieße ich es natürlich, aber ich möchte nicht der Soundtrack meines Lebens sein."

Shakira hat im Übrigen vor knapp einer Woche ihre neue Single "Don't Wait Up" veröffentlicht. Bekannt ist die 44-Jährige für Hits wie "Hips Don't Lie", "Waka Waka" oder "Whenever, Wherever".

15:38 Uhr

Fünf Mädchen auf irrer Zerstörungstour in Füssener Parkhaus

Mit dem Hammer Scheinwerfer einzuschlagen, Motorräder umzuwerfen und Kennzeichen abzureissen scheint für eine zerstörungswütige Mädchengruppe in Bayern nicht genug gewesen zu sein. Die fünf Mädchen schoben beim Randalieren in einem Parkhaus in Füssen auch noch zwei Anhänger die Tiefgarage hinauf und ließen sie herunterrollen. Die Anhänger krachten gegen eine Wand. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 30.000 Euro.

Die Mädchen flüchteten, als sie entdeckt wurden. Eine Streife konnte die 12- bis 13-Jährigen in einem nahe gelegenen Park aufgreifen. Alle fünf wurden von der Polizei nach Hause begleitet. "An einem Gespräch mit der Polizei im Beisein der Eltern kam keine vorbei", heißt es in einer Polizeimitteilung. Bisher nannten die Mädchen keinen Grund für ihre Randale, wie ein Beamter sagte. Strafmündig sind sie im Übrigen auch noch nicht.

15:15 Uhr

Drei deutsche Kurorte als Welterbestätten ausgezeichnet

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Malerische Idylle im bayerischen Kurort Bad Kissingen: Hier verweilte schon Otto von Bismarck mehrmals zur Kur.

(Foto: picture alliance / Andreas Gillner)

Deutschland kann sich mit neuen Welterbestätten schmücken. Die UNESCO zeichnete Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen zusammen mit acht anderen europäischen Kurorten als "Große Bäder Europas" als Welterbe aus. Das zuständige Komitee der Unesco traf die Entscheidung auf seiner 44. Sitzung in der chinesischen Stadt Fuzhou.

Mit dem begehrten Titel werden nur Kultur- und Naturstätten von herausragendem universellen Wert ausgezeichnet. Die "Großen Bäder Europas" sind Kurorte, die vom späten 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert internationale Bedeutung erlangten. Im bayerischen Bad Kissingen zum Beispiel verweilte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Otto von Bismarck mehrmals zur Kur, auch in seiner Zeit als Reichskanzler. Selbst nach einem Attentat auf ihn durch einen Böttchergesellen kehrte er wieder dahin zurück.

Update 15:26 Uhr: Auch die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt wurde von der UNESCO als neues Welterbe ausgezeichnet.

14:43 Uhr

Mann irrt sich in Wohnung und schlägt eben nicht dem Partner der Ex mit Werkzeug auf den Kopf

Unglaubliche Verwechslung: Im Glauben, es handele sich um den neuen Partner seiner Ex-Freundin, soll ein 63-Jähriger einen schlafenden Mann attackiert und schwer verletzt haben. Der mutmaßliche Angreifer sei nächtens per Leiter in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im baden-württembergischen Neuried eingestiegen und habe seinem dort schlafenden Opfer mit einem Werkzeug mehrmals auf den Kopf geschlagen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Offenburg mit. Danach floh er, konnte aber am frühen Morgen in seiner Heidelberger Wohnung festgenommen werden.

Im Zuge der Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass der Mann sich wohl in der Wohnung geirrt hatte, hieß es. Die ehemalige Partnerin des Verdächtigen und ihr neuer Freund blieben unverletzt. Der attackierte Mann kam ins Krankenhaus. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

14:25 Uhr

Österreich schickt Soldaten an Grenze: "Ziel ist es, Migrationsbewegungen zu kontrollieren."

Österreich schickt wegen der vermehrten Ankunft von Flüchtlingen mehr Soldaten an seine Grenzen. 400 zusätzliche Soldaten sollen vor allem die Landesgrenze zu Ungarn sichern, wie Innenminister Karl Nehammer und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bekanntgaben.

"Wir erleben, dass Aufgriffszahlen an der österreichischen Grenze wieder steigen", sagte Nehammer demnach. Die österreichischen Sicherheitskräfte hätten in diesem Jahr bereits 200 Schlepper festgenommen. Verteidigungsministerin Tanner sprach laut APA von einer "massiven" Verstärkung des Grenzschutzes, die nötig sei. "Ziel ist es, Migrationsbewegungen zu kontrollieren."

14:18 Uhr

Schichtwechsel

Clara Suchy sagt Tschüss, ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Max Perseke, ich versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Und wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag! Los geht's!

14:01 Uhr

Meghan und Harry kassieren 40 Millionen Dollar für Buchdeal

Prinz Harry veröffentlicht im kommenden Jahr seine Memoiren. Doch dieses eine Buch ist offenbar nur die Spitze des Eisbergs. Wie die britische Tageszeitung "Daily Mail" berichtet, soll Harrys Deal mit dem Verlag Random House insgesamt vier Bücher umfassen.

Dafür sollen die Sussexes fürstlich entlohnt werden: Der 36-Jährige und seine Ehefrau Herzogin Meghan kassieren angeblich eine Gage zwischen 35 und 40 Millionen US-Dollar (rund 34 Millionen Euro). Meghan, die Anfang Juni das Kinderbuch "The Bench" veröffentlicht hat, soll eines der vier Bücher schreiben. Geplant sei eine Art Wellness Guide.

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(Foto: imago images/i Images)

Über den Inhalt von Harrys zwei weiteren Büchern ist bislang nichts bekannt. Allerdings will die "Daily Mail" erfahren haben, dass das zweite Buch nach seinen Memoiren erst nach dem Tod seiner Großmutter, Queen Elizabeth II., erscheinen soll.

13:45 Uhr

Motorradkonvoi für krebskranken Jungen

Ein krebskranker Junge ist ein großer Motorradfan. Deshalb wollen ihm mehrere Tausende Motorradfahrer eine Freude machen und treffen sich im ostfriesischen Rhauderfehn.

Sie alle haben einen Aufruf in den sozialen Netzwerken gesehen - Biker aus ganz Deutschland kommen in den Ort. Sogar die Polizei hilft mit und richtet verschiedene Treffpunkte für die Biker ein.

Eine Motorradkolonne will am Nachmittag an dem Haus des Jungen vorbeifahren - angeführt von der Polizei.

13:20 Uhr

Junger Autofahrer stößt mit Pferd zusammen und stirbt

Ein junger Autofahrer stirbt nach einem Zusammenprall mit einem Pferd. Wie die Polizei mitteilt, stößt der 21-Jährige auf einer Straße im Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem Tier zusammen. Er starb noch am Unfallort, auch das Pferd verendete.

Die beiden Mitfahrer des Mannes bleiben nach Angaben der Polizei unverletzt. Noch ist unklar, wie das Pferd auf die Fahrbahn gelangte. Die Polizei nimmt daher auch Ermittlungen an der Pferdekoppel auf.

12:51 Uhr

Starkregen trifft auch philippinische Metropole Manila

Die Zahl der Städte und Regionen weltweit, die in den letzten Tagen unter Starkregen gelitten haben, steigt weiter an. Nun ist auch die philippinische Hauptstadt Manila betroffen.

Rund 14.000 Menschen müssen nach Angaben der Behörden ihre Häuser in tiefer gelegenen Teilen der Millionen-Metropole verlassen.

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(Foto: picture alliance / AA)

Die Behörden erklären, vielerorts müssten Trümmer beseitigt werden. Zudem gebe es Erdrutsche. "Einige Häuser wurden bis zum Dach überflutet", sagte Humerlito Dolor, Gouverneur der Provinz Oriental Mindoro südlich der Hauptstadt, dem Radiosender DZMM.

12:20 Uhr

81 Prozent der Deutschen sehen Handlungsbedarf beim Klimaschutz

Eine große Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass mehr für den Klimaschutz getan werden muss - das zeigt der neue Deutschlandtrend der ARD. Laut der Umfrage sehen 38 Prozent der Befragten einen sehr großen Handlungsbedarf - 43 sehen einen großen Handlungsbedarf.

Laut ARD liefert die Umfrage folgende Ergebnisse:

  • Diese Meinung wird von allen Altersgruppen geteilt.
  • Alle Parteianhänger nehmen den Klimaschutz als wichtiges Problem wahr - mit Ausnahme der AfD-Wähler.
  • Sowohl Ost- als auch Westdeutsche sehen einen Handlungsbedarf.

Das letzte Mal, dass der Klimawandel den Deutschen so wichtig war, war im Oktober 2019, so die ARD. Damals hatte die Regierung das Klimaschutzpaket verabschiedet.

11:55 Uhr

Indien: mindestens 76 Tote nach Erdrutschen

Gestern starben 14 Menschen, heute steigt die Zahl auf 76 - In Indien wird die Situation durch den Monsun immer dramatischer. Nach Erdrutschen hätten Rettungskräfte bei Einsätzen in verschiedenen Regionen des Bundesstaates Maharashtra weitere Tote geborgen, erklärte die Provinzregierung. Demnach mussten fast 90.000 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen.

In Mumbai stürzten Häuser ein, es gab Tote und Vermisste. Am vergangenen Wochenende waren in der Finanzmetropole bereits mindestens 34 Menschen durch regenbedingte Erdrutsche gestorben. In der Küstenmetropole Goa südlich von Mumbai gab es nach Regierungsangaben große Schäden, aber keine Todesopfer.

11:25 Uhr

Polizei bittet Helfer, nicht mehr in Katastrophengebiet zu reisen

Die Situation im Katastrophengebiet nach den Überschwemmungen scheint weiterhin angespannt zu sein. Viele haben in den Tagen nach dem Hochwasser von zahlreichen Hilfsangeboten berichtet. Offenbar ist es zu viel geworden, denn das Polizeipräsidium Koblenz und der Krisenstab appellieren an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen.

"Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst", hieß es in einer Pressemitteilung.

11:01 Uhr

Neue Studie: Deutschland stark abhängig von ausländischen Arbeitskräften

Eine neue Studie zeigt, wie wichtig Zuwanderer für die deutsche Wirtschaft sind. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf neue Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Ergebnisse der Studie:

  • Alle 401 Stadt- und Landkreise wären betroffen, wenn Zuwanderer ausblieben.
  • Bis 2024 würde die Zahl der Erwerbsfähigen im Schnitt um vier Prozent sinken.
  • Dem "Gedankenexperiment" der Forscher zufolge stünden dem Arbeitsmarkt in vielen Regionen Deutschlands künftig deutlich weniger Einheimische zur Verfügung, berichtet die "Welt".
  • Bis zu 400.000 Menschen müssten jährlich zuwandern, um den Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme am Leben zu erhalten.
10:40 Uhr

Medienbericht: Tagelanger Funk-Notstand für Rettungskräfte im Hochwassergebiet

Nicht nur die Notsirenen und Warn-SMS fielen in NRW und Rheinland-Pfalz während der dramatischen Hochwasserlage aus. Offenbar funktionierten auch die Funkgeräte der Polizeibehörden und Rettungsorganisationen tagelang nicht. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Zwölf Einsatzstellen sollen betroffen gewesen sein - Mitarbeiter und Angestellte mussten auf private Handys ausweichen, so die Zeitung.

"Aufgrund der Unwetterlage kam es in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu Beeinträchtigungen im Digitalfunk der Sicherheitsbehörden. Die Bundesanstalt arbeitet mit Hochdruck daran, die Funktionsfähigkeit in dieser Extremlage sicherzustellen", sagte ein Sprecher der Digitalfunk-Bundesanstalt der "Bild".

10:15 Uhr

Teilweise gekauft: Amazon findet 200 Millionen gefälschte Rezensionen

"Fake Reviews" oder falsche Bewertungen sind bei Amazon offenbar weit verbreitet. Laut "Spiegel" findet und löscht der US-Versandriese mehr als 200 Millionen falsche Produktbewertungen.

Das geht aus internen Daten hervor, berichtet "Der Spiegel". Noch vor wenigen Jahren lag die von Amazon kommunizierte Zahl bei 13 Millionen.

Der Konzern habe seit 2018 allein in Deutschland 30 Gerichtsverfahren angestrengt und in den vergangenen Jahren 17 einstweilige Verfügungen erwirkt, berichtete das Magazin weiter.

Gegen Verkäufer und Agenturen, die mit den erkauften Bewertungen versuchen, den Absatz zu manipulieren, habe der Onlinehändler 150.000 Euro an Ordnungsgeldern durchgesetzt.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de.

09:56 Uhr

Ecuador: 27 Tote bei Gefängnisunruhen

Bei Unruhen in zwei Haftanstalten in Ecuador kommen 27 Menschen ums Leben. Das teilte die Strafvollzugsbehörde SNAI auf Twitter mit:

  • In der Haftanstalt in der Provinz Cotopaxi, die im Zentrum des Landes liegt, sterben 19 Insassen.
  • In der Haftanstalt in der südwestlichen Provinz Guayas kommen weitere acht ums Leben.
  • Am Rande der Unruhen entkommen offenbar zahlreiche Häftlinge. 86 von ihnen werden wieder verhaftet.

Präsident Guillermo Lasso hatte wegen der Eskalation der Gewalt den Notstand im Gefängnissystem ausgerufen.

09:33 Uhr

Jessica Alba schwört auf Mutter-Tochter-Therapie

Jessica Alba hat im Gespräch mit Katherine Schwarzenegger offen über ihre Beziehung zu ihren Kindern gesprochen. Kinder "wollen heute als Individuen gesehen werden, sobald sie irgendeine Art von Bewusstsein, Gedanken oder Meinungen haben. Ich möchte sicherstellen, dass sie Grenzen verstehen und respektieren, versuche aber, sie einzeln zu sehen und sie dort zu treffen, wo sie sind", erklärte die dreifache Mutter in Schwarzeneggers Instagram-Serie "Before, During & After Baby".

Mit ihrer ältesten Tochter Honor mache sie deshalb auch eine Therapie, um Kommunikationsprobleme zu vermeiden und "sie nicht wie ein kleines Kind" zu behandeln. "Wir fingen mit der Therapie glaube ich an, als sie elf Jahre alt war. Ich hatte das Gefühl, dass meine Beziehung zu meinen Eltern wirklich gelitten hat, weil sie nicht wussten, wie sie mit mir kommunizieren sollten und wie ich erzogen werden musste." Das habe sie mit Honor nicht erleben wollen, erklärte Alba weiter.

Ihre Tochter fühle sich durch die Therapie darin bestärkt, "ihre eigene Stimme zu finden", sagt Alba. "Sie kann ihre Meinung vertreten und hat wirklich Selbstvertrauen gewonnen, um zu sagen: 'Hey, Mama, das gefällt mir, das gefällt mir nicht." Beispielsweise habe ihre Tochter sie dazu aufgefordert, mehr Zeit mit ihr alleine zu verbringen, ohne ihre Geschwister. Alba solle Honor auch nicht mit ihrer jüngeren Schwester Haven vergleichen, erzählt die Unternehmerin. Mit letzterem kämpfe sie immer noch, mehr individuelle Zeit habe sie aber für ihre Kinder bereits eingeplant, verrät Alba.

09:03 Uhr

Sorgerechtsstreit mit Pitt: Etappensieg für Jolie

Einst das Traumpaar Hollywoods: Angelina Jolie und Brad Pitt streiten sich nun um das Sorgerecht für ihre Kinder. Ein Berufungsgericht im US-Bundesstaat Kalifornien entscheidet zugunsten der Schauspielerin und gab ihrem Antrag statt, den Privatrichter John Ouderkirk abzuberufen. Dieser habe finanziell von Geschäftsbeziehungen mit Pitts Anwälten profitiert, ohne dies offenzulegen.

Die beiden US-Schauspieler haben zusammen sechs Kinder, drei davon adoptiert, und streiten seit Jahren um das Sorgerecht. Nach dem jüngsten Urteil muss der Prozess nun vor einem anderen Richter geführt werden.

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(Foto: imago/ZUMA Press)

US-Medien zufolge will Pitt ein gemeinsames Sorgerecht für die Kinder, während Jolie das alleinige Sorgerecht anstrebt. Jolie soll sich demnach wegen Pitts Cannabis- und Alkoholkonsum und damit einhergehender Wutanfälle um das Wohl der Kinder gesorgt haben. Sie warf Pitt unter anderem vor, eines der Kinder auf einem Flug von Frankreich nach Los Angeles geschlagen zu haben. Die Bundespolizei FBI stellte ihre Ermittlungen gegen Pitt wegen Kindesmisshandlung jedoch ein.

08:36 Uhr

WHO schlägt Alarm: Zu viele Menschen ertrinken - knapp 250.000 jährlich

Die WHO macht sich Sorgen um die vielen Menschen, die jedes Jahr weltweit ertrinken. Laut WHO-Statistiken ertrinken jedes Jahr mindestens 236.000 Menschen - mehr als doppelt so viele wie durch Brände, Hitze oder andere Verbrennungen ums Leben kommen.

Nun soll der 25. Juli zu einem Aktionstag werden, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Die WHO ruft Länder in aller Welt auf, Menschen besser vor den Gefahren des Ertrinkens zu schützen. So sollten Kinder ab etwa sechs Jahren schwimmen lernen.

In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft im vergangenen Jahr 378 Menschen ertrunken, darunter 23 im Vor- und Grundschulalter.

08:10 Uhr

Hunter Biden bringt Vater Joe erneut in Erklärungsnot

Im Wahlkampf sorgte der Sohn von Job Biden für Aufsehen, weil er in Korruptionsskandale in der Ukraine verwickelt sein soll. Jetzt sorgt die künstlerische Tätigkeit US-Präsidentensohn Hunter Biden wieder für Korruptionsvorwürfe:

  • Der Geschäftsmann, Anwalt und Hobby-Maler Hunter Biden hatte zuletzt begonnen, seine Werke in der New Yorker Georges-Berges-Gallerie auszustellen und auch zum Kauf anzubieten.
  • Medienbericht zufolge könnten die Gemälde für bis zu einer halben Millionen Dollar veräußert werden.
  • Kritiker sehen warnen, dass Geschäftsleute oder andere die Kunst lediglich erstehen könnten, um sich Einfluss im Weißen Haus zu verschaffen.

Das Büro von Präsident Biden reagiert darauf mit der Ankündigung "angemessener Sicherheitsvorkehrungen": Bei Ausstellungen von Hunters Werken "wird der Verkauf seiner Kunst durch den Galeristen erfolgen und die Namen und Personen werden vertraulich behandelt", sagte die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, Anfang Juli.

Das würde den Käufer der Gemälde jedoch nicht davon abhalten, Hunter persönlich wissen zu lassen, dass er seine Kunst erstanden habe. Nach dieser Möglichkeit gefragt sagte Psaki lediglich, dass strenge Regeln gelten werden. "Er wird nicht wissen, wer seine Kunst kauft."

07:36 Uhr

Eingestürzter Apartmentkomplex in Florida: Suchaktion nach einem Monat beendet

Vor einem Monat stürzt in Florida ein Wohnhaus ein. Mindestens 97 Menschen kommen dabei ums Leben. Mit Schrecken sieht die Welt zu, wie die Rettungsaktion beginnt, um mögliche Überlebende zu bergen. Heute wird immer noch eine Person vermisst, doch die Suche wird von den Behörden offiziell eingestellt.

Bürgermeisterin Daniella Levine Cava sagte in einer Erklärung, dass es mittlerweile schwierig geworden sei, Opfer identifizieren zu können. Sie bezeichnete die Mitglieder der Such- und Bergungsteams, die seit dem Einsturz des Gebäudes vor vier Wochen rund um die Uhr im Einsatz waren, als "wahre Superhelden".

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(Foto: dpa)

07:11 Uhr

SpaceX fliegt für Nasa zum Jupitermond Europa

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein neues Ziel: Den Jupitermond Europa. Dafür beauftragt die Behörde das Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk.

  • Die Mission "Europa Clipper" soll im Oktober 2024 starten.
  • Eine Falcon-Heavy-Schwerlastrakete soll vom Kennedy Space Center in Florida starten.
  • Ursprünglich sollte eine SLS-Rakete der Nasa die Mission durchführen. Doch deren Entwicklung verzögert sich - das Projekt ist wohl zu teuer geworden.
  • Das Modell von Musk und SpaceX hat bereits mehrere erfolgreiche Missionen hinter sich.
  • Die Schubkraft der Falcon Heavy entspricht in etwa der von 18 Jumbo-Jets.

Die Europa-Clipper-Mission soll den eisigen Jupitermond 40 bis 50 Mal in nächster Nähe passieren und dabei prüfen, ob die Bedingungen dort für Leben geeignet sein könnten. Dafür soll die Rakete Kameras und Spektrometer für die Erstellung hochauflösender Bilder und Karten der Oberfläche und der Atmosphäre mitführen. Laut Nasa hat der Vertrag mit SpaceX ein Volumen von 178 Millionen US-Dollar (rund 150 Millionen Euro).

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Die Falcon Heavy Schwerlastrakete von SpaceX.

(Foto: picture alliance / newscom)

06:45 Uhr

Nicht nur Corona, nun auch Taifun verunsichert Tokio

Japans Olympia-Verantwortliche müssen sich nicht nur um Corona sorgen, sondern nun auch um einen Taifun. Er ist bereits der achte Wirbelsturm der Saison und bewegt sich über den Pazifik auf die japanische Hauptinsel Honshu zu. Der Taifun droht bereits am Dienstag nächster Woche in der Region Kanto mit der Hauptstadt Tokio auf Land zu setzten.

Für diesen Fall werde man entsprechende Maßnahmen treffen, sagte Masa Takaya, Sprecher des japanischen Olympia-Organisationskomitees. So habe man bereits die ursprünglich für Montag geplanten Ruderrennen verlegt. Es sei nichts ungewöhnliches, dass es aufgrund von Wetterbedingungen zu Änderungen im Ablaufplan komme, das habe es auch bei früheren Olympischen Spielen gegeben. Der Vorteil bei Taifunen sei, dass anders als bei Erdbeben der Verlauf eines Wirbelsturms eingeschätzt werden könne.

06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

der erste Olympia-Tag liegt bereits hinter uns. Die sieben Stunden Zeitverschiebung zu Tokio bedeuten, dass Deutschland zu vielen Ergebnissen von Turnieren aufwachen wird. In unserem Live-Ticker zu den Olympischen Spielen finden Sie hier künftig alle wichtigen Informationen.

Außerdem ist heute Pride-Wochenende nicht nur in Berlin, sondern auch in Budapest. Die berühmte Demonstration für die LGBTQ+ Community findet in der ungarischen Hauptstadt vor dem Hintergrund der ungarischen Regierungspolitik statt, die sich zunehmend gegen nicht-heterosexuelle Menschen richtet. Die Feierlichkeiten gehen meist bis spät in die Nacht.

Bis zum Mittag werde ich Sie durch den Tag begleiten. Ab 14.00 Uhr wird mein Kollege Max Perseke übernehmen. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Rückmeldungen haben, können Sie mir gerne schreiben: clara.suchy@nachrichtenmanufaktur.de.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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