Dienstag, 01. Oktober 2019Der Tag

mit Franziska Türk
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 1. Oktober 2019

Pünktlich zum Start in den Oktober hat sich das nasskalte Herbstwetter ausgebreitet. Gemütlich drinnen im Warmen sitzend bleibt uns also genügend Zeit, um auf die Themen des Tages zurückzublicken. Das war heute wichtig:

Damit verabschiede ich mich für heute. Kommen Sie gut durch die Nacht!

21:58 Uhr

Polizistin verwechselt Wohnung und erschießt Unbewaffneten

imago93874673h.jpg

Die Polizistin (l.) wurde wegen Mordes verurteilt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Eine weiße Ex-Polizistin, die einen unbewaffneten schwarzen Mann in dessen Wohnung erschossen hat, ist von einer Jury im US-Bundesstaat Texas des Mordes für schuldig befunden worden. Das Strafmaß für die 31-jährige Amber Guyger will das Gericht im Verlauf des Tages verhängen. Der ehemaligen Polizistin droht eine lebenslange Haftstrafe.

Guyger hatte vor Gericht immer wieder beteuert, sich im September 2018 bei der Heimkehr von der Arbeit in der Wohnung geirrt und das einen Stock höher gelegene Apartment des Opfers mit ihrem eigenen verwechselt zu haben. Den sich dort befindlichen - unbewaffneten - Bewohner hielt sie demnach für einen Einbrecher und schoss auf ihn, als dieser nicht auf ihr Rufen reagierte. Die Tat heizte in den USA die Debatte über Polizei-Gewalt gegen Afroamerikaner an.

21:31 Uhr

Krieg in Ostukraine: Konfliktparteien einigen sich

108365743.jpg

Ukrainische Soldaten protestieren mit Kreuzen und Fotos von den seit 2014 getöteten ukrainischen Soldaten vor der russischen Botschaft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Ringen um Frieden im Kriegsgebiet in der Ostukraine haben die Konfliktparteien eine wichtige Einigung erzielt. Vertreter der ukrainischen Regierung und der prorussischen Separatisten aus Luhansk und Donezk unterzeichneten eine Vereinbarung über einen Sonderstatus der umkämpften Regionen. Damit sei der Weg frei für ein Gipfeltreffen im so bezeichneten Normandie-Format mit den Staaten Frankreich, Deutschland, der Ukraine und Russland, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ein Datum für das Treffen soll demnächst folgen.

20:58 Uhr

Spaziergängerinnen vergewaltigt - 14 Jahre Haft

Wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und sexueller Nötigung an drei Frauen hat das Landgericht Memmingen einen 26-Jährigen zu 14 Jahren Haft verurteilt. "Weder gutes Zureden, noch körperliche Reaktionen von Angst und Panik, noch massive Gegenwehr gaben dem Angeklagten den Anstand, loszulassen", sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. Der Mann aus Eritrea hatte im Dezember 2018 in Egg an der Günz im Allgäu eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, vergewaltigt. Zwei Tage danach missbrauchte er eine Frau in Babenhausen in ihrem Auto.

Eine knappe Stunde nach der Tat lauerte er einer dritten Frau auf. Diese war gerade dabei, Tannenzweige für einen Adventskranz zu sammeln, als sie überfallen wurde. Sie wehrte sich mit einer Schere. Wegen Blutspuren auf dem Hemd und "auffälligen Verletzungen" im Gesicht konnte die Polizei den Täter noch am selben Abend festnehmen. Der Angeklagte bestritt die Taten bis zuletzt.

20:35 Uhr

19 Schwangere aus Babyhändler-Bande befreit

79bd91cdf714c4b11cf5d9672ac96bd9.jpg

Die befreiten Frauen berichteten, dass jeglicher Kontakt zur Außenwelt streng verboten war.

(Foto: REUTERS)

Einer ungewöhnlichen Art von Menschenhandel ist die nigerianische Polizei in Lagos auf die Spur gekommen. In der Wirtschaftsmetropole des westafrikanischen Landes befreite sie nach eigenen Angaben 19 schwangere Frauen und vier Babys aus den Händen von Menschenhändlern.

Die meisten jungen Frauen wurden aus dem armen Ostteil des Landes mit dem Versprechen auf Arbeit in die Großstadt gelockt. Dort wurden sie gekidnappt, "um sie zu schwängern und die Babys an potenzielle Kunden zu verkaufen", erklärte ein Polizeisprecher. Nach den Polizeiangaben seien die frisch geborenen Babys dann von den Kidnappern für umgerechnet etwa 1100 Euro zur Adoption freigegeben worden.   

20:04 Uhr

AfD-Stiftung darf nicht nach Stresemann benannt werden

4413129.jpg

Gustav Stresemann setzte sich vor allem für die deutsch-französischen Beziehungen ein - und bekam dafür sogar einen Friedensnobelpreis.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Die AfD-nahe "Gustav-Stresemann-Stiftung" muss sich einen neuen Namen suchen. Der Name des konservativen Politikers und langjährigen Außenministers der Weimarer Republik, Gustav Stresemann, darf laut Berliner Landgericht nicht durch politische Parteien und deren Stiftungen vereinnahmt werden. Damit gab das Gericht einer Klage der Stresemann-Enkel gegen die AfD-nahe Stiftung statt.

"Ein Missbrauch des Namens Stresemann durch die AfD konnte damit verhindert werden. Das ist ein wichtiges Signal", sagte Anwalt Christian Schertz dem "Tagesspiegel".

19:28 Uhr

Neue EU-Regel: Haushaltsgeräte müssen leichter reparierbar sein

87493285.jpg

Die Reparatur eines defekten Geräts ist derzeit teils günstiger, als ein neues Gerät zu kaufen.

(Foto: picture alliance / Armin Weigel/)

Wenn der Handyakku kaputt ist, muss oft das ganze Smartphone weggeworfen werden - weil der Akku fest verbaut ist und sich nicht austauschen lässt. Kritiker mutmaßen, dass Hersteller es nicht selten gezielt darauf anlegen, dass Geräte nach einer bestimmten Zeit den Geist aufgeben - "geplante Obsoleszen" nennt man das. In Zukunft soll sich das aber ändern: Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher und andere Geräte müssen ab 2021 so konstruiert sein, dass man sie leichter wieder flott machen kann. Die EU-Kommission beschloss derartige Vorgaben für Hersteller, um Umwelt und Klima besser zu schützen. Umweltverbände und Verbraucherschützer jubeln, zumal dies auch den Geldbeutel schonen könnte.

Handwerker klagen seit längerem, dass Reparaturen komplizierter werden - zum Beispiel weil sich manche Gehäuse nicht öffnen lassen oder gleich ein ganzes Modul ausgewechselt werden muss, wenn ein kleiner Schalter kaputt geht.

19:00 Uhr

Hirsch verirrt sich in Dirndl-Laden

Geweihe und Trachten, das passt bekanntermaßen gut zusammen. Eigentlich nur folgerichtig also, dass ein ausgewachsener Hirsch einem Dirndl-Laden im italienischen Dolomitenort Cortina d'Ampezzo einen Besuch abstattete. Der Hirsch sei in den Laden eingedrungen, als die Verkäuferin gerade mit Dekorationsarbeiten beschäftigt war, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Auf Fotos in italienischen Medien ist das Tier mit dichtem Blattwerk im Geweih zu sehen.

Erwünscht war der Hirsch in dem Laden aber offenbar nicht: Er wurde von Tierärzten betäubt und dann in den Wald zurückgebracht. Dafür wurde in dem Olympiaort von 1956 eigens ein ganzer Platz abgesperrt.

*Datenschutz

18:12 Uhr

Hacker bespielen riesige Werbetafeln mit Pornos

 

17:29 Uhr

Österreicherin bei Sprengstoffanschlag schwer verletzt

Bei einem Sprengstoffanschlag in dem österreichischen Dorf Guttaring ist eine dreifache Mutter lebensgefährlich verletzt worden. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete unter Berufung auf eine Polizeisprecherin, bei der 29-Jährigen habe es am Morgen an der Wohnungstür geläutet. Als die Frau die Tür und ein davor auf dem Boden abgestelltes Paket öffnete, sei dieses explodiert. Medienberichten zufolge gab es eine meterhohe Stichflamme, die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Grazer Krankenhaus gebracht.

Der Täter konnte zunächst fliehen, später vermeldete die Polizei jedoch eine Festnahme. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Ex-Partner der 29-Jährigen handeln.

*Datenschutz

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:03 Uhr

AfD-Politiker wird Landratsvize - mit Stimmen der CDU

In der AfD-Hochburg Bautzen ist erstmals ein Politiker der Partei zum stellvertretenden Landrat gewählt worden. Der Kreistag Bautzen stimmte mit 49 Stimmen für den AfD-Lokalpolitiker Frank Hannawald. Hannawald erhielt dabei auch Stimmen von CDU-Abgeordneten. Während die CDU-Spitze deutlich macht, dass sie keine Zusammenarbeit mit der AfD wünscht, kam es auf lokaler Ebene bereits mehrfach dazu.

In Bautzen konnte die AfD bei der Kreiswahl im Mai übrigens mehr Wähler für sich gewinnen als die CDU: Mit 29,4 Prozent lag sie knapp vor der CDU mit 29,1 Prozent.

15:31 Uhr

Nach Einsturz: Erster Brückenabschnitt in Genua eingesetzt

Mehr als ein Jahr nach dem Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke in Genua mit 43 Toten schreitet der Bau einer neuen Brücke fort. Heute begann die Installation des ersten neuen Streckenabschnitts.

32f44de43ffadb42c33abfec514e7a29.jpg

Kräne zogen das 50 Meter lange und 500 Tonnen schwere Stahlstück 40 Meter in die Luft, um es auf zwei Pfeiler zu heben.

(Foto: dpa)

Bis kommenden April werde die Autobahnbrücke wieder aufgebaut sein, versprach Marco Bucci, der Bürgermeister der italienischen Stadt und Kommissar für den Wiederaufbau. Entworfen wurde die Brücke vom Stararchitekten Renzo Piano. Sie soll einem "Schiff, das das Tal durchfährt" ähneln, sagt Piano. "Es ist die richtige Idee, Genua ist eine Stadt des Meeres."

Am 14. August 2018 war ein etwa 180 Meter langes Stück der Morandi-Autobahnbrücke während eines Unwetters in die Tiefe gestürzt - mit ihr Fahrzeuge und deren Insassen. Wie es zu der Tragödie kommen konnte, ist noch immer nicht aufgeklärt.

16:08 Uhr

Mord in Wettbüro: Acht Rocker müssen lebenslang in Haft

5f36e9674c543afd9b80575bcb97a420.jpg

Nach fast sechs Jahren und 300 Verhandlungstagen fiel das Urteil am Berliner Landgericht.

(Foto: dpa)

Fast sechs Jahre nach dem Beginn eines Mordprozesses gegen zehn Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels hat das Berliner Landgericht lange Haftstrafen verhängt. Acht Angeklagte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. In dem Prozess ging es um die Erstürmung eines Wettbüros in Berlin-Reinickendorf im Januar 2014, bei der ein 26-Jähriger gezielt erschossen wurde.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:06 Uhr

Riesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen

Die Dimensionen sind gewaltig: Ein Eisberg so groß wie das Stadtgebiet von London ist in der Antarktis abgebrochen - 1600 Quadratkilometer misst die Eismasse, die sich in der vergangenen Woche zwischen den australischen Forschungsstationen Davis und Mawson löste.

Mit dem Klimawandel hat der Abbruch aber offenbar nichts zu tun: "Wir glauben nicht, dass dieses Ereignis mit dem Klimawandel zusammenhängt. Das ist Teil des normalen Zyklus im Schelfeis, wo wir alle 60 bis 70 Jahre große Kalb-Ereignisse sehen", sagte Helen Amanda Fricker von der US-amerikanischen Scripps Institution of Oceanography. Schelfeise sind auf dem Meer schwimmende Eisplatten, die von Gletschern gespeist werden und mit diesen noch verbunden sind. Weil immer mehr Eis nachkommt, brechen an den äußeren Kanten regelmäßig Eismassen ab.

778bd6e74c0bf9f2ab4d521b6a6e4322.jpg

Der Eisberg mit dem Namen "D28" ist etwa 50 mal 30 Kilometer groß.

(Foto: dpa)

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:27 Uhr

Großeinsatz nach Massenschlägerei in Oberhausen

Eine Massenschlägerei mit bis zu 100 Beteiligten hat am späten Montagabend am Bahnhof von Oberhausen-Sterkrade einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die teils vermummten Schläger gingen unter anderem mit Latten und Stöcken aufeinander los, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Polizisten flüchteten die Täter in alle Richtungen. Nach ersten Erkenntnissen wurden bei den Tumulten zwei Menschen leicht verletzt.

Die Beamten prüfen nun Hinweise, wonach die Gewalttäter aus dem Umfeld rivalisierender Hooligangruppierungen stammen sollen. Von zwölf mutmaßlich Beteiligten nahmen die Beamten die Personalien auf. Die Oberhausener Polizei wurde bei dem Einsatz von Beamten benachbarter Polizeibehörden, der Bundespolizei, Diensthundeführern und einer Hubschrauberbesatzung unterstützt.

14:16 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Michael Bauer hat sich in den Feierabend verabschiedet, stattdessen habe ich, Franziska Türk, seinen Platz vor dem Rechner eingenommen - passend zum heutigen Tag des Kaffees mit einem koffeinhaltigen Heißgetränk in der Hand. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

13:45 Uhr

Schwarzenegger leiht Greta ein Elektroauto

D7k-kWzWwAAim9-.jpg

Greta und Arnie

(Foto: Twitter/ArnoldSchwarzenegger)

Der "Terminator" höchst persönlich greift Greta Thunberg bei ihrer Tour durch Nordamerika unter die Arme: Arnold Schwarzenegger hat ihr einen Tesla besorgt. Kennengelernt hatten sich Schwarzenegger und Thunberg bei einer Klimatagung in Wien. Damals war der 72-Jährige "fasziniert" gewesen von der jungen Schwedin, wie er auf Twitter schrieb. Bei diesem Treffen soll Schwarzenegger auch seine Hilfe angeboten haben.

Eigentlich wollte Arnie Greta seinen E-Hummer zur Verfügung stellen. Dazu kam es jetzt aber nicht. Nach Angaben seines Sprechers sei es "eine zu große Herausforderung", den Hummer quer durch das Land zu schicken.

13:24 Uhr

Ein Toter bei Gewalttat in finnischem Einkaufszentrum

Bei einem gewaltsamen Zwischenfall in einem Einkaufszentrum nahe der ostfinnischen Stadt Kuopio ist ein Mensch gestorben, zehn weitere wurden verletzt, teilte die Polizei mit. Die Beamten vor Ort setzten Schusswaffen ein, und eine Person wurde in Gewahrsam genommen.

Der Tatort rund vier Kilometer südwestlich von Kuopio wurde abgesperrt, Hintergründe waren zunächst ebenso unklar wie das Tatmotiv. Der Polizei zufolge kam es in den Räumlichkeiten einer Berufsschule in dem Gebäudekomplex zu der Auseinandersetzung. Augenzeugen berichteten laut finnischen Medien davon, dass eine Person mit einem Schwert in einen Klassenraum gegangen sei. Kuopio liegt rund 340 Kilometer nördlich von Helsinki.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:56 Uhr

Nordkorea will Atomgespräche mit USA fortsetzen

imago62157186h.jpg

(Foto: imago/Xinhua)

Nordkorea hat die Wiederaufnahme der Atomgespräche mit den USA angekündigt. Am Freitag werde es einen "ersten Kontakt" geben, am Samstag sollten die Verhandlungen auf Arbeitsebene wieder aufgenommen werden, erklärte die nordkoreanische Vize-Außenministerin Choe Son Hui.

Choe erwarte, dass die Gespräche auf Arbeitsebene die "positiven Entwicklungen" in den Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA beschleunigten. Wo die Verhandlungen stattfinden sollen, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die Gespräche zwischen den USA und Nordkorea über eine Denuklearisierung kommen seit Monaten nicht von der Stelle.

12:35 Uhr

Polizei setzt scharfe Munition gegen Demonstranten in Hongkong ein

47fa11083f784cb4cc361d39ff69c9d5.jpg

Mit Regenschirmen schützen sich die Demonstranten vorm Tränengas der Polizei.

(Foto: dpa)

In Hongkong gibt es seit Monaten Massenproteste gegen die wachsende Einflussnahme der Regierung in Peking und die Beschneidung der Bürgerrechte. Nun hat ein Polizist auf einen Demonstranten geschossen und diesen an der Brust verletzt. Von Seiten der Polizei hieß es, der Polizeibeamte habe geschossen, als seine Einheit im Stadtbezirk Tsuen Wan von Demonstranten angegriffen worden sei. Für den verletzten Demonstranten sei erste Hilfe geleistet worden, danach sei er in ein Krankenhaus gebracht worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:14 Uhr

Diese deutschen Städte wollen Europas Kulturhauptstadt werden

Acht deutsche Städte bewerben sich um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder in Berlin mitteilte, reichten Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg und Zittau entsprechende Unterlagen ein. Am 12. Dezember wird eine Jury entscheiden, wer von den Bewerbern in die zweite Auswahlrunde kommt. In etwa einem Jahr wird das Gremium dann eine Kandidatenstadt für den Titel empfehlen.

Das Kulturhauptstädteprogramm ist eine EU-Initiative, mit der die Verbundenheit zu einer gemeinsamen europäischen Kultur gefördert werden soll. Es wird immer viele Jahre im Voraus festgelegt, welche zwei Mitgliedstaaten in welchem Jahr jeweils eine Kulturhauptstadt benennen dürfen. 2025 sind dies Slowenien und Deutschland. Die Auswahl trifft eine Expertenjury aus Vertretern von EU-Institutionen und Staaten.

11:37 Uhr

450 Euro Eintritt? "Dracheninsel" nur noch für Premium-Touristen

imago67061113h.jpg

Einer der bekanntesten Bewohner der Dracheninsel

(Foto: imago/OceanPhoto)

Die Insel Komodo ist ein beliebtes Urlaubsziel, denn dort kann man Tausende Varane bestaunen. Die Echsen haben dem Eiland auch den Titel "Dracheninsel" eingebracht. Nachdem sich dort jährlich zu viele Touristen tummeln, sollte Komodo für ein Jahr "geschlossen" werden.

Die bereits beschlossene Schließung für die Dauer von zwölf Monaten wurde wieder gekippt, wie ein Sprecher der Provinzregierung mitteilte. Derzeit kommen pro Monat mehr als 10.000 Besucher auf die Insel. Als Eintrittspreis werden bislang umgerechnet etwa 9,20 Euro fällig. Im Gespräch sind nun bis zu 450 Euro. Zugleich kündigte die indonesische Regierung an, dass "Nicht-Premium-Touristen" nur noch auf die Nachbarinsel Rinca gelassen werden sollen. Dort leben ebenfalls Komodo-Warane, die allerdings kleiner sind.

*Datenschutz

 

10:59 Uhr

Justin Bieber zwingt Hochzeitsgästen Liebesfilm auf

imago85556486h.jpg

Die Biebers

(Foto: imago images/Matrix)

Justin und Hailey Bieber sind bereits verheiratet, doch nun haben sie auch endlich im Kreise von Familie und Freunden gefeiert. Ähnlich unkreativ und beklemmend wie das Schuh-Hochhalten-Spiel auf Hochzeiten in Deutschland muss es einigen Partygästen bei den Biebers gegangen sein. Laut TMZ veranstaltete das Paar eine riesige Übernachtungsparty für alle ihre Freunde und Familienmitglieder - und präsentierte ihren Lieblingsfilm: "Wie ein einziger Tag". Das ist der deutsche Kinotitel für die Liebesschnulze "The Notebook" mit Ryan Gosling und Rachel McAdams. Wer den Film kennt, weiß: Er polarisiert. Die einen lieben ihn, die anderen tendieren zum Gegenteil.

Aber bei der Hochzeit soll es auch einen spaßigen Teil gegeben haben. Das Thema war Karneval. Es gab eine riesige Auswahl an Eis und Süßigkeiten, eine große Tanzparty und sogar Bowling.

10:43 Uhr

Gericht: Voreingestellte Einwilligung für Cookies ist unzulässig

Internetnutzer müssen dem Setzen sogenannter Cookies nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aktiv zustimmen. Eine voreingestellte Zustimmung zum Speichern der Daten auf dem Rechner sei unzulässig, urteilten die Luxemburger Richter.

Cookies speichern beim Surfen Daten auf der Festplatte des Nutzers. Beim erneuten Besuch der Webseite können mit ihrer Hilfe die Nutzer und ihre Einstellungen schneller wiedererkannt werden.

10:30 Uhr
Breaking News

Ex-FPÖ-Chef Strache zieht sich aus Politik zurück

Heinz-Christian Strache hat seine politische Karriere für beendet erklärt. Er strebe keine politischen Funktionen mehr an, sagte der frühere FPÖ-Chef in Wien.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:36 Uhr

Kängurus dürfen in Australien zu Tierfutter verarbeitet werden

Das Känguru ist Australiens Wappentier. Nach Schätzungen sind in Australien etwa 45 Millionen Kängurus zuhause, fast doppelt so viele wie Menschen. In den Augen der Regierung eine echte Plage. Künftig dürfen die hopsenden Zweibeiner mit offizieller staatlicher Erlaubnis sogar zu Tierfutter verarbeitet werden.

imago92944153h.jpg

Steht in weiten Teilen Australiens auf der Abschussliste: hier ein graues Riesenkänguru.

(Foto: imago images / blickwinkel)

Der Bundesstaat Victoria im Südosten des Kontinents wies sieben Gegenden mit besonders vielen Kängurus als Jagdgebiete aus. Dort dürfen die Beuteltiere nun geschossen werden. Das Landwirtschaftsministerium des Bundesstaats begründete das Programm damit, dass Farmer sicher sein müssen, "nicht von Kängurus überrannt zu werden", da sie Getreide fressen und anderen Tieren Wasser und Nahrung streitig machen.

10:07 Uhr

Umfrage: Soll Katar die Fußball-WM entzogen werden?

Die Fifa sieht die Fußball-Weltmeisterschaft auch als Katalysator für das austragende Land: Sie soll den Sport, die Wirtschaft und den kulturellen Austausch fördern. In drei Jahren spielen die besten Kicker des Planeten in Katar. Zurzeit läuft dort die Leichtathletik-WM - die ist Vorbote und eine erste Generalprobe zugleich.

"Leere Zuschauerränge, Hitzewallung bei jedem Schritt, sterile Atmosphäre wie in jedem verdammten Versuchslabor" - so beschreibt unser Gastkommentator Pit Gottschalk die Leichtathletik-WM in Katar. Dort sei nichts echt: "nicht die Liebe am Sport, nicht die Freude am Wettbewerb, alles synthetisch erschaffen". Das wirft die Frage auf, ob eine Fußball-WM dort überhaupt sinnvoll ist.

*Datenschutz

 

09:35 Uhr

Kreuzfahrtriese "Norwegian Encore" schippert über die Ems

Seit gestern Abend wird das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Encore" von der Meyer Werft in Richtung Nordsee überführt. Schaulustige können das Schiff auch heute noch in voller Pracht bewundern, wenn es durch den Emskanal fährt.

  • Stolze 330 Meter ist das Schiff lang, 41 Meter breit und bietet Platz für mehr als 4.000 Passagiere. Ein Theater, zahlreiche Bars und Restaurants, Sport-, Spaß- und Wellness-Angebote sowie ein Kasino sollen den Gästen den Aufenthalt versüßen. Hiighlights sollen auch die Kartbahn und der Freiluft-Laser-Tag-Parcours werden.
  • Die erste Fahrt findet am 2. November statt, wenn es von Southampton in Großbritannien nach New York City geht.  
  • Wirklich umweltfreundlich ist der Riese aber nicht. Im Gegensatz zur AIDAnova fährt das Schiff nicht mit Flüssigerdgas, sondern mit Marinediesel und Schweröl. Dabei ist der Einsatz von Schweröl ab 2020 weltweit verboten.
09:15 Uhr

Theresa May: Schreibe Bergsteigerkrimi statt Memoiren

107033424.jpg

Hat keinen Brexit-Krimi geplant: Theresa May

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach ihrer politischen Karriere hat die ehemalige britische Premierministerin Theresa May Zeit für andere Dinge. Viele fragen sich natürlich, was hinter den Brexit-Kulissen abgegangen ist – das könnte man doch prima in einer Autobiographie verarbeiten. Schreiben wäre auch tatsächlich eine Option für May, allerdings würde sie ein anderes Buch schreiben.

"Weil wir gerne in den Alpen wandern, möchte ich vielleicht etwas darüber schreiben", sagte May auf dem Henley Literatur Festival und nannte den mysteriösen Absturz einer Bergsteigergruppe im Jahr 1840. "Eine Reihe von Menschen starben traurigerweise auf dem Weg nach unten und es gibt eine Frage, welches Seil verwendet wurde. Warum es kaputt gegangen ist, ist eine interessante Frage." Auf die Frage, ob sie Memoiren plane oder Tagebuch während ihrer Zeit in der Downing Street geführt habe, schüttelte May nur rigoros den Kopf.

08:43 Uhr

Hacker-Ladekabel für iPhone kommt in die Läden

1159677729387581440-images-0.jpg

Das "O.MG"-Kabel sieht aus wie ein normales Apple-Produkt.

Von außen sieht es aus wie ein ganz normales Ladekabel für das iPhone von Apple. Das "O.MG"-Ladekabel lädt Telefone auf und überträgt Daten, enthält jedoch auch einen WLAN-Hotspot. Letzterer ist ein Einfallstor für Hacker. So kann etwa ein Hacker Befehle auf einem anderen Computer ausführen und beispielsweise die Dateien eines Ladekabel-Nutzers durchsuchen.

Bei dem Kabel handelt es sich auch um ein echtes Hacking Tool, die breite Masse muss nur aufpassen, nicht eines dieses Kabel an ein Apple-Gerät anzuschließen. "Das manipulierte iPhone-Ladekabel ist ideal, um plattformübergreifende Angriffe durchzuführen, es wird schließlich sowohl von Mac- als auch Windows-Nutzern eingesetzt", sagte Unternehmensgründer Mike Grover der Webseite Techchrunch. Während unbekannte USB-Sticks von Nutzern bereits als Gefahrenquelle wahrgenommen werden, sei das bei Ladekabeln nicht der Fall - sein Projekt solle das ändern. Nichtsdestotrotz geht das "O.MG" jetzt in Serienproduktion und soll 100 Dollar kosten.

08:11 Uhr

140 Meter lange Brücke stürzt auf Fischerboote

Beim Einsturz einer Brücke im Osten Taiwans sind mindestens 14 Menschen verletzt worden. Die 140 Meter lange Brücke in der östlichen Küstenstadt Nanfangao stürzte auf mehrere Fischerboote, wie Videoaufnahmen von dem Unglück zeigen. Ein Öltanklaster, der die Brücke gerade passierte, stürzte ab. Präsidentin Tsai Ing-Wen kündigte eine Suchaktion nach weiteren Verletzten oder Vermissten an. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar.

Der Öltanklaster ging nach dem Einsturz in Flammen auf. Brückenteile versenkten zudem mindestens drei Fischerboote.

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

China lässt die Muskeln spielen und feiert den 70. Gründungstag der Volksrepublik. Eine große Militärparade soll der Welt zeigen: Guckt mal, wir haben tolle neue Raketen und allerhand neues Kriegsgerät. Ironie beiseite: Es sind beeindruckende Bilder.

imago92293683h.jpg

Heute dreht sich ein Gerichtsurteil um Cookies - allerdings nicht um essbare.

(Foto: imago images / CHROMORANGE)

Kommen wir nun zu dem, was heute auf uns zukommt:

  • Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung stellt in Berlin die Grundzüge des neuen Pflege-TÜVs vor. Bis Ende 2020 sollen alle stationären Einrichtungen einmal nach dem neuen System geprüft werden.
  • Die Deutsche Post DHL stellt ihre langfristigen Pläne vor. Die Aussichten des global operierenden Konzerns haben sich angesichts der Konjunkturschwäche und der Handelsstreitigkeiten zwar etwas eingetrübt.
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier legt um in Berlin seine Mittelstandsstrategie vor.
  • Zwei Tage nach der Wahl in Österreich will die FPÖ über die Konsequenzen aus der verheerenden Wahlniederlage beraten. Dabei wollen die Rechtspopulisten auch darüber entscheiden, ob Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache nach den Skandalen der vergangenen Monate aus der Partei ausgeschlossen wird.
  • Der Europäische Gerichtshof entscheidet darüber, auf welche Weise Internetnutzer dem Setzen von Cookies (auf dem Rechner gespeicherte Nutzerdaten) durch eine Webseite zustimmen müssen.
  • Gleich mehrere deutsche Städte wollen sich um den Titel der europäischen Kulturhauptstadt 2025 bewerben. Die Kandidaten stellen sich in Berlin vor.
  • Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München und Bundesligarivale Bayer 04 Leverkusen stehen jeweils ab 21 Uhr vor ihren schwersten Auswärtsaufgaben in der Gruppenphase der Champions League. Die Bayern müssen beim Finalisten der vergangenen Saison, Tottenham Hotspur, antreten. In der Gruppe D heißt Leverkusens Gegner Juventus Turin.

Alle weiteren wichtigen Nachrichten liefert Ihnen der Tag natürlich ebenfalls. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich doch einfach per E-Mail an mich. Mein Name ist Michael Bauer, starten Sie gut in den Tag.

 

07:38 Uhr

Modehaus Saint Laurent enthüllt Kondom-Kollektion

Das legendäre französische Modehaus Saint Laurent bringt eine neue, besonders eng anliegende Linie auf den Markt: Kondome. Saint-Laurent-Designer Anthony Vaccarello stellte die in goldener Verpackung angebotenen Präservative auf seinem Instagram-Account vor.

Auf einem Werbefoto steht der New Yorker Künstler David Alexander Flinn splitterfasernackt vor dem in Saint Laurent gekleideten Model Anja Rubik und bedeckt seinen Penis mit einer Hand. Angeboten werden die Kondome im neuen Hauptgeschäft des Luxusmodehauses in der Pariser Innenstadt.

Bei den Präservativen ist allerdings eher die Verpackung eine Art Design:

EFwEaKTWwAEaaom.jpg

EFwEaKcWoAIqiu1.jpg

EFwEaKVXkAAw_JC.jpg

EFwEaKVXoAApNNZ.jpg

 

07:20 Uhr

Diese Idee aus Österreich ging um die Welt

Wussten Sie, dass … die Idee eines österreichischen Professors für Nationalökonomie heute vor 150 Jahren das Kommunikationswesen revolutioniert und Briefträgern mehr Arbeit beschert hat? Am 1. Oktober 1869 verwirklichte die österreichisch-ungarische Post den Vorschlag von Emanuel Herrmann und gab in Wien die erste Postkarte heraus.

imago57106747h.jpg

(Foto: imago stock&people)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 1. Oktober:

  • Vor 37 Jahren wählt der Deutsche Bundestag in seinem bislang einzigen erfolgreichen konstruktiven Misstrauensvotum Helmut Kohl zum sechsten Bundeskanzler.
  • Vor 61 Jahren nimmt die US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft Nasa ihre Arbeit auf.
  • Vor 70 Jahren ruft Mao Zedong die kommunistische Volksrepublik China aus.

Wir gratulieren …

  • ... James Earl "Jimmy" Carter Jr., einstiger Boss im Weißen Haus, zum 95. Geburtstag.
  • Daniela Katzenberger, blonder Selbstvermarktungsprofi, zum 33. Geburtstag.
  • Klaus Wowereit, ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin, zum 66. Geburtstag.
  • Günter Wallraff, verkleidungsfreudiger Undercover-Journalist, zum 77. Geburtstag.
07:00 Uhr

China präsentiert Mega-Rakete und Hyperschallgleiter

Mit einer großen Militärparade feiert die Volksrepublik China ihren 70. Gründungstag . Dabei fährt die Regierung groß auf und präsentiert erstmals eine neue Interkontinentalrakete und einen sehr schnellen Gleitflugkörper gezeigt.

  • Als ein Höhepunkt wurde am Ende der Waffenschau die Dong Feng 41 (Ostwind) präsentiert, die nach Expertenangaben mit bis zu zehn nuklearen Sprengköpfen bestückt in einer halben Stunde die USA erreichen kann. Sie zählt zu den mächtigsten Raketen in der Welt. Ihre Reichweite beträgt zwischen 12.000 und 15.000 Kilometer.
  • Mit Spannung war auch der neue Hyperschallgleiter DL-17 erwartet worden. Der Gleitflugkörper gilt als gefährliche Waffe, da er fünffache Schallgeschwindigkeit erreicht, niedrig fliegen und Luftabwehrsysteme überwinden kann. Der Gleiter kann mit konventionellen und atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden. Eine Standardrakete startet ihn, doch trennt sich der Gleiter mit einem eigenen Triebwerk bei einer bestimmten Höhe von dem Trägersystem und sucht sich sein Ziel.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:43 Uhr

Süden startet mit goldenem Oktober

Nach drei zu trockenen Monaten in Folge war der September endlich mal wieder zu nass. Zum Teil sogar deutlich zu nass. Und das ist angesichts der Dauerdürre, die wir seit 2018 mit uns rumtragen, definitiv bitter nötig. Außerdem war er fast schon durchschnittlich temperiert bis leicht zu warm und - wer hätte das gedacht - am Ende sogar sogar etwas sonniger als der Durchschnittsseptember

Zum heutigen Start in den Oktober kann die Sonne hingegen nur selten glänzen. Nur der Süden startet schön. Im großen Rest hat Tief "Nils" dagegen die Oberhand gewonnen und damit geht die Auffüllung der irdischen Wasserspeicher weiter. Es regnet nämlich gebietsweise kräftig. Nachmittags zieht sich das schöne Wetter bis an die Alpen und den Südosten Bayerns zurück, während es im übrigen wechselhaft oder wolkig mit teils gewittrigen Regengüssen weitergeht.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Temperaturen: Der Start in den Tag verläuft insgesamt kühler als zuletzt bei Frühwerten zwischen 7 Grad am Alpenrand und 14 Grad am Rhein. Tagsüber klettern die Werte dann mit der Sonne im Süden auf spätsommerliche 22 bis 24 Grad, während es ansonsten häufig 17 bis 21 Grad werden. Spürbar kühler geht es für die Nordlichter durch den Tag bei Höchstwerten zwischen 11 und 15 Grad. Hierbei weht ein teilweise starker bis stürmischer West- bis Südwestwind. 

Die weiteren Aussichten: morgen durchwachsen mit Schauern bis regnerisch, zum Teil windig und kühler bei maximal 10 bis 17 Grad. Und dieser Trend zu kühleren Werten bleibt auch anschließend bestehen. Am Einheitstag mit nur gelegentlichem Regen bei 9 bis 15 Grad. Der Freitag wird dann wieder wechselhafter bei 10 bis 16 Grad.

Ihr Björn Alexander

06:31 Uhr

Tüv-Prüfung für Pflegeheime wird abgelöst

Der Pflege-Tüv soll helfen, einen Heimplatz zu finden. Bisher hat er jedoch vor allem Einser-Noten zu bieten. Nun soll alles besser werden - doch es gibt bereits Zweifel.Das bisherige Bewertungsverfahren wird nun abgelös - und damit auch seine Noten. Diese werden seit Jahren als viel zu positiv kritisiert. So erzielten die Heime in zentralen Bereichen regelmäßig Spitzenbewertungen.

Die bisherigen Heim-Bewertungen stützten sich zudem schwerpunktmäßig auf die Dokumentation der Heime - also das Festhalten der Pflege-Arbeit in Unterlagen. Künftig soll gezeigt werden, wie gut die Pflege wirklich ist, etwa beim Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag. So werden beispielsweise Ergebnisse zum Vermeiden schwerer Stürze und zur Unterstützung im Notfall dargestellt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:08 Uhr

Irland lehnt britischen Grenzvorschlag ab

imago79026595h.jpg

Charlie Flanagan

(Foto: imago/PA Images)

Die irische Regierung hat den Vorschlag Großbritanniens abgelehnt, Zollabfertigungszentren entlang der Grenze zum britischen Nordirland einzurichten. Außenminister Charlie Flanagan sagte dem Sender RTE, die Idee sei ein "Rohrkrepierer" ("non-starter").

Großbritannien will Medienberichten zufolge nach dem Ausscheiden aus der Europäischen Union beiderseits der Grenze Zentren zur Zollabfertigung einrichten. Dies gehe aus Unterlagen hervor, die von der Regierung in London nach Brüssel gesandt worden seien. Die zukünftige Grenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland ist der größte Streitpunkt bei den Brexit-Verhandlungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.