Dienstag, 11. Juni 2019Der Tag

mit Volker Petersen
22:38 Uhr

Das war Dienstag, der 11. Juni 2019

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Heute gab es viel Grund zu jubeln für die DFB-Elf.

(Foto: dpa)

Das war doch mal ein interessantes Fußballspiel - Deutschland gewinnt mit 7, nein 8:0 gegen Estland. Den Spielbericht finden Sie in relativer Kürze auf unserer Startseite.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Rest-Abend und hoffe, Sie sind morgen wieder mit dabei.

22:20 Uhr

Rammstein-Sänger soll Hotelgast geschlagen haben

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Lindemann in Aktion.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es soll in München im Hotel "Bayerischer Hof" passiert sein - wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, geriet Rammstein-Sänger Till Lindemann an einen Hotelgast, der ihn an der Bar beleidigt habe. Lindemann sei schließlich "handgreiflich" geworden, der andere Mann habe eine blutige Nase davon getragen. Der habe den Sänger daraufhin angezeigt. Die Polizei habe nicht viel sagen wollen, sondern lediglich eine "einfache Körperverletzung" bestätigt.

21:52 Uhr

Polizei befreit entführte Pflegerin aus Aspach

Die Polizei hat die seit rund einer Woche verschwundene Pflegerin aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) befreit. Der Frau gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte die Polizei in Aalen mit. Zwei mutmaßliche Entführer seien am Dienstagnachmittag in Frankreich gefasst worden. Die 47-Jährige war vor einer Woche mit einem Wohnmobil verschleppt worden.

21:27 Uhr

Fernbusfahrer brettert durch Rettungsgasse

Zeitdruck rechtfertigt nicht jedes Verhalten, vor allem nicht das, welches ein Fernbusfahrer auf einer Autobahn in Bayern an den Tag gelegt hat. Auf der A96 fuhr er einfach durch die Rettungsgasse, die die anderen Autofahrer im Stau gebildet hatte.

  • Weil er irgendwann trotzdem steckenblieb, blockierte er einen Polizeieinsatz. Der Fahrer habe bis zur nächsten Anschlussstelle fahren wollen, um die Wartezeit im Stau zu umgehen, so die Polizei.
  • Als die Beamten kurz darauf zu einem weiteren zeitweise gesperrten Tunnel im Landkreis Landsberg am Lech unterwegs waren, kamen ihnen ein Wohnmobil mit Pferdeanhänger und zwei Autos auf der Fernstraße entgegen. Die Fahrer wollten dem Stau entgehen, indem sie wendeten und auf der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung zurückfuhren.

"Den Busfahrer erwartet nun ein Bußgeld in beträchtlicher Höhe und die Geisterfahrer zusätzlich ein Fahrverbot", sagte ein Polizeisprecher.

20:54 Uhr

Pistole mit Munition gefunden - Islamist dennoch frei

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

(Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa)

Die Polizei hat bei einem gefährlichen Islamisten in Düsseldorf eine Pistole mit Schalldämpfer und Munition entdeckt - konnte den 31-Jährigen aber nicht festnehmen. Es war bereits der zweite Versuch, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft.

Gegen ihn wird ermittelt, weil er gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben soll - ein Foto zeigt ihn mit einer Kalaschnikow. Nach dem Fund der Pistole mit Schalldämpfer kam nun noch ein weiteres Verfahren hinzu. Weil er aber einen festen Wohnsitz hat, ließ ein Haftrichter den Haftbefehl außer Kraft.

Wenige Wochen nach dem Waffenfund in seiner Wohnung war der 31-Jährige nachts nach dem Versuch, die Haustür eines Mehrfamilienhauses aufzubrechen, festgenommen worden. Doch erneut schlug der Versuch fehl, ihn einzusperren. Ein Haftrichter stufte die Manipulationen an der Haustür als Sachbeschädigung ein. Da es keine Wohnungstür gewesen sei, handele es sich rechtlich nicht um einen Einbruchversuch. Und das reiche nicht für Haft.

Der Verdächtige blieb wiederum auf freiem Fuß. Nach Angaben des "Spiegel" war er 2004 vermutlich aus Tschetschenien nach Deutschland gekommen und seither mehrfach straffällig geworden. Obwohl sein Asylantrag bereits nach einem Jahr abgelehnt worden sei, könne er nicht abgeschoben werden. Nach Auskunft der russischen Behörden ist er dort unbekannt. Die deutschen Behörden bekämen keine Passersatzpapiere für ihn.

20:17 Uhr

Erst 3,27 Promille, dann 3,38 - Wohnmobilfahrer gefasst

Wenn man schon etwas getrunken hat, vergisst man mitunter, was man alles schon so getan hat. So erging es einem extrem angeheiterten Wohnmobilfahrer aus dem Kreis Cloppenburg. Polizisten stoppten den 41-Jährigen mit 3,27 Promille auf einem Parkplatz der A31 im Kreis Leer. Drei Tage zuvor war er in einem Unfall in Papenburg verwickelt, ebenfalls unter Alkohol stehend mit 3,38 Promille. Der 41-Jährige hatte auch nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, um das Wohnmobil zu fahren. Fahrzeugschein und Autoschlüssel stellten die Beamten noch an Ort und Stelle sicher. 

19:40 Uhr

Gewaltige Blitze schlagen in Texas ein

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Anschauen und genießen.

19:29 Uhr

Nicole Kidman für Katze im Rucksack kritisiert

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Ginger und Snow, so heißen die Katzen von Filmstar Nicole Kidman - und die hat sie so lieb, dass sie eine wichtige Nebenrolle auf ihrem Instagram-Account spielen. Nun hat sie in einem Interview gesagt, dass sie die beiden sogar auf Wanderungen mitnehme und sie dafür im Rucksack verstaue. Dabei handele es sich um spezielle Katzen-Trage-Rucksäcke, sagte sie. Von der Katzenschutzorganisation Cats Protection bekommt sie dafür nun Kritik. Katzen in enge, begrenzte Räume zu zwängen und sie in unbekannte Gebiete mitzunehmen sei nicht ratsam, zitiert der "Guardian" Daniel Cummings von der Organisation. Es verursache den Tieren großen Stress. Sie erforschten lieber ihr eigenes Territorium als sich den Rest der Welt anzusehen. Zu glauben, dass ihnen das gefiele, sei eine sehr menschliche Sicht.

18:41 Uhr

RWE fordert 50.000 Euro von Hambacher-Forst-Aktivist

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Wochenlang demonstrierten Aktivisten gegen die eigentlich schon genehmigte Abholzung des Hambacher Forstes im Rheinland. Jetzt hat der Protest ein juristisches Nachspiel für den Sprecher der Initiative "Ende Gelände". RWE verlangt 50.000 Euro von dem 24-jährigen Studenten. Rächt sich da ein Konzern an einem Kritiker? So sehen es der Student und seine Verbündeten. Sie sprechen von einem Angriff auf die Meinungsfreiheit. Bei RWE hat man erwartungsgemäß eine andere Erklärung. Durch die Besetzung von Braunkohle-Tagebauen, Gleisanlagen und Baggern seien RWE Schäden entstanden, die den Betrag rechtfertigten, heißt es nach Angaben des Bündnisses in einem Anwaltsschreiben an den Studenten. Ein RWE-Sprecher sagte, der junge Mann habe eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, nicht mehr in den Braunkohlebetrieb einzudringen, daher müsse er nun eine Vertragsstrafe zahlen.

18:12 Uhr

115.000-Euro-Mann bekommt kein Wohngeld

Er hat zwar 115.000 Euro Vermögen, aber nur eine geringe Rente - daher hat ein Mann in Berlin Wohngeld beantragt. Die Sache landete vor Gericht und endete nun mit einer Niederlage für den 78-Jährigen. Wie das Verwaltungsgericht Berlin mitteilte, handle es sich dabei um ein "erhebliches Vermögen", der Bezug staatlichen Wohngelds wäre "missbräuchlich". Die Grenze liege bei 90.000 Euro. Der Literaturwissenschaftler und Philosoph hatte argumentiert, dass er und seine 75-jährige Frau Probleme hätten aus Rente und Kapitaleinkünften ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Das Gericht hingegen meinte, es fehlten den beiden nur 100 Euro im Monat und das sei verschmerzbar.

17:33 Uhr

133 Millionen Bienen entkommen in Montana

Ein Unfall hat in den USA einen riesigen Bienenschwarm freigesetzt. Im Bundesstaat Montana seien daher 133 Millionen Bienen entkommen, berichten lokale Medien. Die Feuerwehr kleidete sich in Schutzanzüge mit Atemschutz - ob sie aber überhaupt eine Chance haben, die Bienen wieder einzufangen, ist unklar.

17:17 Uhr

Klimaaktivisten ketten sich an Zaun vom Kanzleramt

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Die Aktivisten wollen gegen Klimawandel und Artensterben demonstrieren.

(Foto: dpa)

Jetzt kann Merkel sie wohl nicht mehr übersehen: Rund 30 Klimaaktivisten haben sich an den Zaun des Kanzleramtes gekettet. Einige von ihnen trugen die Ketten um den Hals. "Wir haben die Schlüssel an die Minister und das Kanzleramt geschickt und warten, bis sie uns losschließen", sagte eine Sprecherin von Extinction Rebellion. Die Polizei begann am Nachmittag, die Schlösser aufzubrechen. Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa "Rebellion gegen das Aussterben") ist eine Bewegung mit Ursprung in Großbritannien. Die Aktivisten fordern von den Regierungen mehr Engagement für den Klima- und Umweltschutz.

16:56 Uhr

Berliner Verband: Jetzt noch schnell Miete erhöhen

Katrin Lompscher (Linke), Berlins Bausenatorin, bei der Sitzung des Abgeordnetenhauses. Foto: Britta Pedersen

Katrin Lompscher (Linke), Berlins Bausenatorin, bei einer Sitzung des Abgeordnetenhauses. Foto: Britta Pedersen

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

In Berlin dreht sich eines der Stadtgespräche mal wieder um die steigenden Mieten. Die Bausenatorin von der Linken, Katrin Lompscher will Mieterhöhungen für fünf Jahre verbieten. Und was machen da die Vermieter? Manche könnten nun jetzt noch schnell die Mieten erhöhen. Das befürchten die Kritiker der Maßnahme. Und jetzt ruft tatsächlich der Verband Haus und Grund auf seiner Internetseite genau dazu auf. Sogar ein Countdown ist dort zu sehen - der läuft am kommenden Montag (17. Juni) ab, wenn der Berliner Senat sich das nächste Mal trifft. Als Berliner Mieter rufe ich alle Vermieter auf, insbesondere meine eigene, die Mieten bitte gerne nicht zu erhöhen.

16:42 Uhr

Locke Beethovens für 39.000 Euro versteigert

Falls Sie berühmte Pianisten kennen, schneiden Sie ihnen eine Locke ab, könnte eine gute Geldanlage sein. Mehr im Video.

16:31 Uhr

FPÖ will wieder Koalition mit Kurz und ÖVP

Das ist dann doch überraschend: Nachdem in Österreich die FPÖ erst von Kanzler Sebastian Kurz aus der Regierung geworfen wurde, diese sich dann revanchierte, indem sie ihn per Misstrauensvotum zu Fall brachte, möchte die Partei nun offenbar doch wieder mit Kurz' ÖVP koalieren.

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Geht Kurz wieder mit der FPÖ zusammen? Das wäre eine Überraschung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Darauf deutet ein Facebook-Post von Ex-Innenminister Herbert Kickl hin. "Herr Kurz, es ist ganz einfach", schreibt er dort. "Wenn Sie Angst vor Rot-Blau haben, kann Ihnen geholfen werden. Wir gehen einfach den populären gemeinsamen Reformweg, den Sie vor Kurzem auf Druck der alten ÖVP verlassen haben, nach der Wahl weiter. Das würde sich doch auch die Mehrheit der Bevölkerung wünschen."

Mit Rot-Blau meint er eine Koalition der SPÖ und der FPÖ - zu der wird es zwar nicht kommen, doch hatten beide Parteien im Misstrauensvotum gegen Kurz gestimmt. Kurz und die ÖVP haben den Spruch "Rot-Blau hat bestimmt. Das Volk wird entscheiden" plakatiert - in gut drei Monaten wird gewählt. Ob die Wähler und vor allem Kurz bis dahin schon den Strache-Skandal um das Ibiza-Video vergessen haben?

16:14 Uhr

Korane in Bremer Moschee zerrissen - Muslime empört

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild

(Foto: Wolfgang Kumm/dpa)

Es passierte in der Innenstadt von Bremen: In der Rahma-Moschee zerrissen Unbekannte rund 50 Exemplare des Korans.  Blätter der heiligen Schrift des Islams wurden nach Angaben des Bremer Moscheenverbandes Schura in eine Toilette gestopft. Der Zentralrat der Muslime ist darüber empört: Die Tat ziele darauf ab, "die Spirale von Hass und Gewalt gegen Muslime und ihre Moscheen" anzutreiben, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek.

15:46 Uhr

Es bleibt explosiv über Deutschland

Die explosive Unwetterlage über Deutschland bleibt bestehen: schwül-heiße Luft liegt über dem östlichen Mitteleuropa und ebenfalls feuchte, aber deutlich kühlere Atlantikluft über dem westlichen Mitteleuropa. Die Grenze verläuft genau über Deutschland - die Gebiete östlich der Elbe und in Ostbayern schwül bis heiß, der Rest in der weniger sommerlichen Luft.

Diese Trennlinie wurde gestern Abend und nachts durch die Unwetter etwas abgeschwächt, baut sich jetzt allerdings neu auf. Daher drohen heute Nachmittag bis in die Nacht hinein neue Unwetter. Besonders östlich einer Linie München-Erfurt-Hamburg. Der Unwetterschwerpunkt dürfte hierbei zunächst recht weit östlich in den Grenzregionen zu Tschechien und Polen liegen und sich am späteren Abend und in der Nacht mit einem weiteren Unwettertief weiter in der Osthälfte weiter ausdehnen.

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Björn Alexander.

Dort müssen Sie mit schweren Gewittern mit Starkregen, großem Hagel und Sturmböen rechnen. Selbst einzelne Tornados sind bei dieser Wetterlage weiterhin nicht auszuschließen. Morgen erwartet uns abermals ein kontrastreicher und teils unwetterträchtiger Tag mit Spitzenwerten zwischen 20 Grad in der Eifel und bis zu 34 Grad im Osten. Erst am Donnerstag wird es vorübergehend ruhiger und auch im Osten weniger heiß. Ihr Björn Alexander.

15:33 Uhr

Bei Ryanair und Eurowings drohen Streiks

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Wer diesen Sommer in den Urlaub fliegt, kann Pech haben - wenn es wirklich zu Streiks kommen sollte.

(Foto: imago/Eibner)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Flüge so günstig sind? Nicht nur, weil es keine Kerosinsteuer gibt, sondern auch, weil bei den Billigairlines das Personal nicht so viel verdient wie es gerne würde. Daher drohen diesen Sommer Streiks, etwa bei Ryanair und Eurowings, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. 80 Prozent der befragten Flugbegleiter seien bereit, die Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaft BALPA teilte mit, bei Ryanair können sich fast alle Piloten vorstellen, zu streiken - es seien 90 Prozent.

15:05 Uhr

Bulli mit radioaktivem Material kippt auf Autobahn um

Nein, da gibt es keinen Grund zu strahlen: Auf der A8 bei Böblingen ist ein Transporter mit radioaktivem Material umgestürzt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, traf den Fahrer offenbar keine Schuld - ein anderer Autofahrer hatte im heftigen Regen die Kontrolle verloren und war mit seinem Mercedes in den Transporter gekracht. Da an der Außenwand des Vans das Zeichen für Radioaktivität angebracht war, herrschte erstmal große Unsicherheit. Die Feuerwehr kam mit 48 Mann. Dann kam die Entwarnung - der Spezialbehälter mit dem radioaktiven Material war nicht beschädigt worden. Es handelte sich laut dem Bericht um Lutetium, das in der Medizin verwendet wird. Der Transporter sei aus den Niederlanden gekommen.

14:48 Uhr

Bouffier: Parteivorsitzende kann Kanzlerin werden

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Kramp-Karrenbauer und Bouffier im hessischen Wahlkampf im vergangenen Jahr.

(Foto: REUTERS)

Vor ein paar Monaten schien es noch eine klare Sache zu sein: Annegret Kramp-Karrenbauer wird Kanzlerkandidatin der Union. Doch jetzt ist das nicht mehr so klar, denn ihre Umfragewerte schwächeln. Nun bekommt sie Rückendeckung von einem wichtigen Parteifreund: Hessens Ministerpräsident und Merkel-Verbündeter Volker Bouffier. Die Parteivorsitzende habe "selbstverständlich" das Erstzugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur, sagte er. "Das war immer so und das bleibt auch so."

14:41 Uhr

Teuerstes Bild der Welt soll auf Saudi-Jacht sein

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Um dieses Bild geht es.

(Foto: imago/Future Image)

Leonardo da Vinci malte es, es heißt "Salvator Mundi" und ist das teuerste Gemälde der Welt. 2017 wurde es für 450 Millionen Euro versteigert. Doch seitdem ist es verschwunden. Jetzt gibt es eine Spur - es könnte sich auf der Jacht des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman befinden. Der Kunsthändler und Kurator Kenny Schachter schreibt dies in einem Artikel für die Kunst-Internetseite Artnet. Dass der Prinz das Bild gekauft hatte, war selbst von der saudischen Botschaft in den USA eingeräumt worden, doch der Standort war unbekannt. Eigentlich sollte es im Louvre Abu Dhabi ausgestellt werden, doch dort ist es bislang nicht angekommen.

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14:23 Uhr

Junge fällt in Teich - Vater erleidet Herz-Atem-Stillstand

Bei dem Versuch, seinen Sohn aus einem Teich zu retten, hat ein 35-Jähriger in Hamburg einen Herz-Atem-Stillstand erlitten.

  • Der 6-jährige Junge spielte am späten Montagabend im Stadtteil Neugraben mit seinem Bruder am Ufer des Rückhaltebeckens und fiel dabei ins Wasser. Der Bruder holte daraufhin seinen Vater zu Hilfe.
  • Der Mann brach bei dem Versuch, das Kind zu retten, noch an Land zusammen - vermutlich als Folge der Aufregung, wie die Polizei mitteilte.
  • Die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen zunächst mit der Reanimation des Mannes. Erst dann erfuhren sie, dass ein Junge in den Teich gefallen war und forderten einen Rettungshubschrauber und Taucher an. Diese fanden das Kind schließlich leblos unter Wasser.
  • Sowohl der Junge als auch der Vater schweben noch in Lebensgefahr.
14:06 Uhr

Patientenmörder Högel geht in Revision

Das ist der größte Mordprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der vorige Woche zu lebenslanger Haft verurteilte Serienmörder und Ex-Krankenpfleger Niels Högel hat gegen diese Entscheidung des Oldenburger Landgerichts Revisionsantrag gestellt. Dies teilte die Pressestelle des Gerichts mit.

  • Der 42-Jährige war wegen 85 Morden zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zugleich hatte die Kammer am vergangenen Donnerstag die besondere Schwere der Schuld festgestellt, wodurch eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren in der Praxis so gut wie ausgeschlossen wird.
  • Angeklagt war Högel wegen 100 Morden, in 15 Fällen entschied das Gericht aber nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten) auf Freispruch.
  • Sollte die Revision zugelassen werden, dann werden von einer höheren Instanz ausschließlich etwaige Verfahrens- oder Rechtsfehler geprüft und nicht etwa erneut Tatsachen. Es findet keine neue Beweisaufnahme statt.
13:40 Uhr

Merz: Diskussion um Kanzlerkandidaten "völlig irre"

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz will sich nicht an der Diskussion über den nächsten Kanzlerkandidaten der CDU/CSU beteiligen.

  • "Wir machen hier eine Buchvorstellung in Köln und reden nicht über den Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik Deutschland zu einem Zeitpunkt, wo wir keine Wahlen haben", sagte Merz bei der Präsentation eines Buchs des Kölner SPD-Politikers Jochen Ott. "Das ist eine völlig irre Diskussion. Punkt."
  • Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hatte sich zuvor überzeugt gezeigt, dass CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nächste Kanzlerkandidatin der Union wird.
  • Merz war im vergangenen Dezember Kramp-Karrenbauer knapp im Rennen um den CDU-Parteivorsitz unterlegen. Ihm werden weiterhin Ambitionen auf ein bundespolitisches Spitzenamt nachgesagt.
13:05 Uhr

Britney Spears: 40 Pfund in 17 Stunden "abgenommen"

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Ein schwarzes Bikini-Unterteil, ein gelbes Top und ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften: So wollen Paparazzi am gestrigen Montag Pop-Star Britney Spears bei einem Bootsausflug abgelichtet haben. Eine ganz klare Bild-Manipulation, stellt die 37-Jährige auf ihrem Instagram-Profil klar - nur einen Tag nach den vermeintlich pfundigen Aufnahmen schon wieder in Topform.

  • "Guten Morgen. Das ist der Tag nach meiner Bootstour. Sehe ich irgendwie anders aus als gestern?", fragt Spears ihre knapp 22 Millionen Follower. "Gestern war ich schwimmen und habe 40 Pfund (18 Kilo) schwerer ausgesehen, als ich es bin", sagte sie in einem anderen Video. In der Tat ist in dem Video keine Spur mehr von jedem noch so kleinen Fettpölsterchen, im Gegenteil. Das bauchfreie Oberteil der Sängerin zeigt ihren durchtrainierten Bauch.
  • Zu dem Direktvergleich mit dem Paparazzi-Foto schreibt Spears: "Die Leute sagen immer, dass (...) Prominente bei ihren Bildern mogeln. Aber die Paparazzi werden von ihnen nie dafür in Frage gestellt, Bilder von dir zu verkaufen, mit denen sie Schindluder getrieben haben."
  • Zwischen dem vermeintlichen Photoshop-Bild und ihrem Video lägen lediglich 17 Stunden, stellt sie zudem noch klar.
12:35 Uhr

Neue Ermittlungen im Fall Jenny Böken

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Jenny Böken kam im September 2008 während einer Ausbildungsfahrt auf dem Schiff "Gorch Fock" ums Leben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mehr als zehn Jahre nach dem rätselhaften Tod der "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken hat die Staatsanwaltschaft Kiel das Todesermittlungsverfahren wieder eröffnet. Nach den Aussagen einer Zeugin müssten einige Punkte überprüft werden, teilte die Behörde mit.

Die aus Geilenkirchen stammende 18-jährige Offiziersanwärterin im Sanitätsdienst der Bundeswehr war in der Nacht zum 4. September 2008 während einer nächtlichen Wache unter ungeklärten Umständen von dem Segelschulschiff in die Nordsee gestürzt und ertrunken. Die Ermittler gehen von einem tödlichen Unfall aus, bereits im Jahr 2009 legten sie den Fall zu den Akten. Die Eltern bezweifeln die Unfallversion, bemühten sich bisher aber vergeblich um eine Wiederaufnahme.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:13 Uhr

E-Scooter-Fahrer stirbt bei Unfall in Paris

Der Fahrer eines elektrischen Tretrollers ist in Paris bei einem Unfall ums Leben gekommen.

  • Der 25-Jährige sei von einem Lastwagen angefahren worden, wie mehrere französische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Demnach soll der Fahrer des E-Scooters die Vorfahrt des Lasters nicht beachtet haben.
  • Nach Angaben des Senders Franceinfo handelt es sich um den ersten tödlichen Unfall mit einem elektrischen Tretroller in der französischen Hauptstadt. Zuletzt war ein Fußgänger in der Stadt Levallois-Perret bei Paris gestorben, nachdem er von einem E-Scooter erfasst wurde.
  • In Deutschland sollen E-Scooter ab Mitte Juni zugelassen sein. Eine entsprechende Verordnung soll am 15. Juni in Kraft treten. Es muss sich aber zeigen, an welchem Tag genau die Regelungen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Eine Helmpflicht ist bisher nicht vorgesehen. Die Tretroller dürfen in Deutschland nicht auf Gehwegen fahren, sondern müssen auf Radwegen oder der Straße bleiben.
11:40 Uhr

Tropische Zecken überwintern erstmals in Deutschland

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Die Hyalomma-Zecke ist deutlich größer als ihre europäischen Verwandten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine neu eingewanderte tropische Zeckenart hat erstmals in Deutschland überwintert. Experten der Universität Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr wiesen in den vergangenen Tagen sechs Exemplare der Gattung Hyalomma nach, wie die Uni in Stuttgart mitteilte.

  • Die Hyalomma-Zecke ist zwei- bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten und hat auffällig geringelte Beine. Sie wurde bislang vermutlich von Zugvögeln eingeschleppt.
  • Vergangenes Jahr wiesen die Zeckenforscher erstmals Tiere der Gattung Hyalomma in größerer Menge in Deutschland nach. Diesmal wurden bislang fünf Zecken auf einem Pferdehof in Nordrhein-Westfalen und eine auf einem Pferd in Niedersachsen gefunden. "Und diesmal müssen wir davon ausgehen, dass diese Tiere bei uns in Deutschland überwintern konnten", erklärte Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim.
  • Zecken der Gattung Hyalomma sind ursprünglich in den Trocken- und Halbtrockengebieten Afrikas, Asiens und Südeuropas beheimatet. Im eurasischen Raum gelten sie unter anderem als wichtige Überträger des Krim-Kongo-Virus und des Hämorrhagischen-Fiebers. Die erwachsenen Zecken saugen Blut vor allem an großen Tieren. Auch der Mensch ist ein potenzieller Wirt.
  • *Datenschutz
11:16 Uhr

Spahn will "Therapien" gegen Homosexualität schnell verbieten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht gute Chancen, sogenannte Konversionstherapien zur "Umpolung" von Homosexuellen schnell zu verbieten.

  • "Konversionstherapien machen krank und sind nicht gesund", sagte Spahn. Er strebe jetzt zügige Gespräche mit dem Bundesjustizministerium an. Ziel solle sein, noch dieses Jahr einen Gesetzentwurf für ein Verbot dieser Angebote auf den Weg zu bringen.
  • Spahn hatte im Frühjahr eine Expertenkommission zum Thema eingesetzt. Die Kommission und zwei wissenschaftliche Gutachten kommen nach Angaben des Ministers nun zu dem Schluss, dass ein Verbot aus medizinischer Sicht geboten und rechtlich möglich sei. Ein Abschlussbericht der Kommission soll Ende August veröffentlicht werden.
  • Nach Angaben von Jörg Litwinschuh-Barthel von der Magnus-Hirschfeld-Stiftung muss von Tausenden Fällen pro Jahr in Deutschland ausgegangen werden, in denen versucht wird, homosexuelle Menschen durch fragwürdige Methoden umzuerziehen. Das reiche vom familiären Umfeld, Coaches und Therapeuten über Gebete bis hin zu Exorzismus, sagte Litwinschuh-Barthel in Berlin.
10:46 Uhr

Kleinkind ertrinkt in Schwimmbad

Ein zweijähriger Junge ist in einem Schwimmbad in Gelsenkirchen ertrunken. Besucher bemerkten das leblose Kleinkind am Montag im Nichtschwimmerbecken. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen des Schwimmbadpersonals und der Feuerwehrkräfte starb der kleine Junge. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei wäre der Junge in wenigen Tagen drei Jahre alt geworden.

10:28 Uhr

Drei Tote bei Explosion auf Tankschiff in Russland

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Wie es zur Explosion auf dem Tanker kam, ist noch unklar.

(Foto: imago images / ITAR-TASS)

Bei der Explosion auf einem Tanker in einem Hafen der Stadt Machatschkala in Südrussland sind mindestens drei Matrosen ums Leben gekommen.

  • Drei weitere kamen mit Verbrennungen in ein Krankenhaus, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Ein Matrose befinde sich in kritischem Zustand, weil große Teile seiner Haut verbrannt seien.
  • Zu dem Unglück in der russischen Teilrepublik Dagestan am Kaspischen Meer kam es den Angaben nach beim Abpumpen von Rohöl. Auf dem russischen Schiff befanden sich zwölf Besatzungsmitglieder.
  • Öl sei nicht ins Wasser gelangt.
09:30 Uhr

Aldi verlangt künftig Geld für Obsttüten

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(Foto: picture alliance/dpa)

Muss man zwei Bananen unbedingt in eine Plastiktüte einpacken? Kann man machen, kostet aber künftig Geld. Aldi-Kunden sollen künftig für die dünnen Plastiktüten für Obst und Gemüse einen symbolischen Preis von einem Cent bezahlen. Die Maßnahme solle heute bekanntgegeben werden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Aldi Nord und Aldi Süd reagieren damit auf Kritik am vielen Plastik in den Geschäften.

Mehr dazu lesen Sie hier.

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09:11 Uhr

Ärger um hohe Kosten für Regierungsschloss

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Schloss Meseberg in Brandenburg wird als Gästehaus der Bunderegierung genutzt.

(Foto: picture alliance / Stephanie Pil)

Im Barockschloss Meseberg, das etwa 70 Kilometer nördlich von Berlin liegt, empfängt Bundeskanzlerin Merkel ab und zu Gäste aus aller Welt. Doch in vier Jahren zwischen 2015 und 2018 wurde das Gästehaus der Bundesregierung nur sehr selten genutzt -  verursachte trotzdem Millionenkosten.

  • Aus der Antwort auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser geht hervor, dass das Schloss in den 1461 Tagen durch die Bundesregierung nur an 32 Tagen genutzt wurde, berichtet die "Bild".
  • Die im Betrachtungszeitraum entstandenen Kosten für Bewirtschaftung, Bauunterhalt und Personal liegen demnach bei über 4,7 Mio. Euro. Hinzu kommen die Ausgaben für die Überwachung durch die Bundespolizei, die im genannten Zeitraum bei mehr als 15,4 Mio. Euro lagen, heißt es im Zeitungsbericht.
  • „Die Bundesregierung leistet sich ein Schloss vor den Toren Berlins, doch die Schlossherrin Angela Merkel nutzt es quasi nicht", sagte Strasser der "Bild". "Das kann man dem Steuerzahler nicht erklären. Die hohen Kosten, besonders für die Bewachung durch die Bundespolizei, könnte man viel besser in die Ausstattung von Polizeibeamten investieren."
08:42 Uhr

Autofahrerin von Zug erfasst und getötet

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Für die Autofahrerin kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zu einem schrecklichen Unfall kam es heute Nacht in Berkenbrück östlich von Berlin. Eine Autofahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Güterzug ums Leben gekommen. Die Frau wollte mit ihrem Wagen einen Bahnübergang überqueren und wurde dabei von einem Güterzug erfasst. Zur Identität der Toten sowie der genauen Unfallursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Übergang ist laut den Angaben halbseitig beschrankt.

08:08 Uhr

Mann springt von Hängebrücke und stirbt

Ein 24-Jähriger war am Montagnachmittag mit zwei Bekannten von einer Hängebrücke bei Grimma in den Fluss Mulde gesprungen. Als er nicht mehr auftauchte, informierten die beiden Bekannten die Polizei.

  • Nach einer etwa zweieinhalbstündigen Suche fand die Polizei den leblosen Körper des Mannes.
  • Die Beamten suchten mit einem Hubschrauber und mithilfe der Wasserschutzpolizei den Fluss und das Ufer ab. Schließlich fanden sie den Mann etwa 50 Meter flussabwärts an einem Steg.
  • Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
07:51 Uhr

USA bilden keine türkischen F-35-Piloten mehr aus

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Die Türkei will S-400-Luftabwehrraketen aus Russland importieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Türkei hat in Russland S-400 Luftabwehrraketen bestellt und damit westliche Verbündete verärgert. Die USA fahren nun ihre militärische Zusammenarbeit mit dem Nato-Partner zurück.

  • Es würden mit sofortiger Wirkung keine weiteren türkischen Piloten an F-35 Kampfjets mehr ausgebildet, sagte ein Sprecher des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Das bereits laufende Training von Piloten im Bundesstaat Arizona werde damit schneller als geplant eingestellt.
  • Die Lieferung von Ausrüstung für die F-35 hatten die USA bereits gestoppt.
  • Die Regierung in Washington argumentiert, die Türkei könne nicht gleichzeitig die S400-Systeme aus Russland und F-35-Kampfflugzeuge des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin betreiben.
07:30 Uhr

Brinkhaus: AKK wird nächste Unions-Kanzlerkandidatin

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus ist davon überzeugt, dass CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nächste Kanzlerkandidatin der Union wird.

  • Auf die Frage, ob Kramp-Karrenbauer rasch ins Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel wechseln solle, sagte er der DPA, die Vorsitzende habe viel zu tun mit der Neuaufstellung der CDU. Brinkhaus ergänzte: "Und sie wird auch unsere nächste Kanzlerkandidatin sein. Insofern ist das ihre Entscheidung, was der beste Weg dafür ist."
  • Nach dem Desaster der CDU bei der Europawahl und der Kritik am Umgang der Parteizentrale mit dem Anti-CDU-Video des Youtubers Rezo war teils auch intern die Eignung Kramp-Karrenbauers für das Kanzleramt infrage gestellt worden.
  • Aus Sicht des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet ist noch nicht über die nächste Kanzlerkandidatur entschieden. "Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, die Kanzlerkandidatur auf dem CDU-Parteitag Ende 2020 zu entscheiden. Ende 2020 ist nicht heute und nicht jetzt", hatte Laschet der "Welt am Sonntag" gesagt.
07:03 Uhr

Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit 20 Streifenwagen

Ein 34-jähriger Mann hat sich mit gleich 20 Streifenwagen eine wilde Verfolgungsjagd über mehrere Autobahnen in Baden-Württemberg geliefert - ist letztendlich aber doch geschnappt worden.

  • Der 34-Jährige, der offenbar noch nicht einmal einen Führerschein besaß, stieß am Montag auf der A5 Richtung Süden zunächst bei Bruchsal mit einem anderen Auto zusammen, fuhr aber einfach weiter.
  • Die Stoppsignale eines ihn mittlerweile auf der A8 verfolgenden Streifenwagens missachtete er, auf einem Standstreifen stieß er mit seinem Fahrzeug gegen Warnbaken, deren Trümmer gegen ein Wohnwagengespann geschleudert wurden.
  • Er raste trotzdem weiter - auf dem Standstreifen mit einem Tempo von bis zu 180 Stundenkilometern. An einem Autobahnkreuz auf der A6 verlor der Mann dann schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Stehen.
  • Er konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien. Bei der anschließenden Festnahme leistete er sogar noch Widerstand. Der Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro beziffert.
06:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, wir starten mit einer guten Nachricht in den Tag - heute ist schon Dienstag, obwohl er sich vielleicht wie ein Montag anfühlt. Und so richtig viel los ist heute nicht:

  • Bundeskanzlerin Merkel spricht zum 100-jährigen Bestehen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf. Auch Frankreichs Staatschef Macron hat sein Kommen angekündigt. Merkel und Macron könnten am Rande die Chance nutzen, im Streit über die zu vergebenden Führungsposten der Europäischen Union voranzukommen.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will sich mit einem Heimsieg gegen Estland in die Sommerpause verabschieden. Drei Tage nach dem 2:0 in Weißrussland hat Marcus Sorg in Mainz die nächsten drei Punkte in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 eingeplant. "Wir wollen mit aller Macht gewinnen", sagte der Assistent von Joachim Löw. Sorg wird den Bundestrainer erneut vertreten.
  • Die Deutsche Bahn beginnt die Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen. Für Reisende bedeutet das in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten. ICE-Pendler zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt müssen sich auf eine bis zu 45 Minuten längere Fahrt einrichten.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie heute in der ersten Tageshälfte mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die kurze Arbeitswoche!

06:20 Uhr

Große Unwettergefahr und Tornadorisiko im Osten

Ein weiterer Tag mit großen Wetterkontrasten und einer zum Teil deutlich erhöhten Unwettergefahr hat begonnen. Grund ist weiterhin, dass Tief "Jörn" genau über Deutschland liegt und auf seiner Vorderseite sehr warme bis heiße Luft nordwärts führt. Damit bekommen Sie im Osten unseres Landes heute Tageshöchstwerte zwischen 27 und 33 Grad.

Björn Alexander

Björn Alexander

Ganz anders sieht es in der Westhälfte aus. Denn auf der Rückseite von "Jörn" wurde kühlere Luft nach Süden transportiert und die lässt bis herunter an den ansonsten so wärme- und sonnenverwöhnten Oberrhein nur Höchstwerte von 18 bis 22 Grad zu.

Der Vorteil ist aber: in der kühleren Luft ist die Unwettergefahr vergleichsweise gering. Zwar sind in der Westhälfte neben vielen Wolken auch immer wieder Regengüsse unterwegs, die zum Teil kräftig und von einzelnen Gewittern begleitet sein können. Das deutlich größere Unwetterpotenzial besteht aber in der Osthälfte. Vor allem nachmittags und abends sind nämlich neuerlich Schwergewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Auch das Tornadorisiko ist bei dieser Wetterlage weiterhin erhöht. Und ähnlich wie bei den Unwettern gestern im Süden Deutschlands kann es ebenfalls wieder großen Hagel geben.

Die größte Unwettergefahr besteht aus derzeitiger Sicht in den Bereichen von Nordbayern nach Thüringen und Sachsen sowie herauf in den Süden von Sachsen-Anhalt und nach Brandenburg. Ihr Björn Alexander