Donnerstag, 18. April 2019Der Tag

Heute mit Juliane Kipper und Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Donnerstag, der 18. April 2019

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

ob Sie morgen tanzen gehen oder nicht: Ich wünsche Ihnen frohe Ostern! "Der Tag" verabschiedet sich in ein langes Wochenende, unsere Redaktion bleibt aber natürlich auch über Ostern 24 Stunden am Tag besetzt.

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Was war wichtig am Gründonnerstag?

22:29 Uhr

Polizei: Nicht alle Osternester sind legal

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22:05 Uhr

Bei Demo gegen Tanzverbot darf getanzt werden, aber …

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Tanzen kann man nicht verbieten, laute Musik schon.

(Foto: picture alliance / Sophia Kembow)

Sie dürfen tanzen, aber nur ohne Musik: Unter strengen Auflagen wird am Karfreitag eine Demonstration gegen das für diesen Tag geltende Tanzverbot veranstaltet.

  • Die Protestierenden in Hannover dürfen keine Trillerpfeifen, Musikinstrumente und Lautsprecher benutzen - erlaubt ist lediglich ein Megafon.
  • Das Anliegen der Demonstranten ist eine vollständige Trennung von Staat und Kirche. "Es geht nicht darum, religiöse Christinnen und Christen zu provozieren", sagte die Sprecherin der Grünen Jugend Hannover, Mariel Reichard.
  • Christen gedenken an Karfreitag des Leidens und Sterbens von Jesus am Kreuz.
21:32 Uhr

Italienische Polizei entdeckt Kokain in Grab

Auch italienische Polizisten haben durch Zufall ein kurioses Drogenversteck entdeckt. In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Fahnder fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler mit.

  • Die Polizisten entdeckten das Versteck, nachdem sie einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte.
  • Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu.
  • In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole.
  • Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.
20:42 Uhr

Feuerwehr löscht AfD-Autos und entdeckt Cannabisplantage

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Durch das Feuer wurde auch ein Gebäude beschädigt.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Nacht brennen in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD. Die Feuerwehr löscht die Flammen, die auch ein benachbartes Gebäude ergriffen haben. Als die Einsatzkräfte das leerstehende Gebäude betreten, machen sie dort eine interessante Entdeckung …

  • Die Feuerwehrleute fanden zunächst in der ersten Etage eine abgeerntete Cannabisplantage und informierten die anwesenden Polizisten.
  • Anschließend entdeckten die Beamten im Keller eine weitere Drogenplantage, die sich über vier bis fünf Räume verteilte und aus insgesamt mehr als 1000 Pflanzen bestand.
  • Die Plantage sei "mit entsprechenden Licht- und Elektrogeräten professionell ausgestattet" gewesen, teilte die Polizei mit.
  • Die Kriminalisten beschlagnahmten die Cannabispflanzen und transportierten diese mit Unterstützung von Beamten der Einsatzhundertschaft mit einem Lastkraftwagen zur Polizeiwache.
20:13 Uhr

Polizei nimmt fast 500 Klimaschützer in London fest

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Die internationale Bewegung Extinction Rebellion will die Risiken des Klimawandels minimieren und den ökologischen Kollaps verhindern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die britische Polizei hat in vier Tagen fast 500 Umweltaktivisten in London festgenommen. Sie waren einem Aufruf der Bewegung Extinction Rebellion (Rebellion gegen die Auslöschung) gefolgt, unter anderem mit Sitzblockaden auf Straßen und Brücken für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

19:44 Uhr

Frau bringt Zwillinge mit zwei Monaten Abstand zur Welt

So etwas passiert sehr selten: Eine Italienerin hat im Abstand von zwei Monaten Zwillinge zur Welt gebracht.

  • Der kleine Alessandro wurde am 24. Dezember 2018 geboren, sein Zwillingsbruder Andrea erst am 22. Februar 2019, teilte die Geburtsklinik in Monza in Norditalien nun mit.
  • Die 40-jährige Mutter war im Dezember als Notfall ins Krankenhaus gekommen und hatte an Heiligabend den kleinen Alessandro geboren. Er kam in der 24. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt und wog bei seiner Geburt nur 800 Gramm.
  • Sein Bruder blieb jedoch im Bauch und konnte dank der noch intakten Plazenta weiter wachsen: Als Andrea am 22. Februar in der 33. Schwangerschaftswoche zur Welt kam, wog er drei Kilo.
  • "Der ganzen Familie geht es gut", sagte eine Vertreterin der Stiftung, die die Entbindungsstation in Monza betreibt, der Nachrichtenagentur AFP.
19:06 Uhr

Notre-Dame: Polizist spricht über Brandursache

Wenige Tage nach dem verheerenden Feuer in der Kathedrale Notre-Dame in Paris steht die Brandursache offenbar so gut wie fest.

Laut einem französischen Polizeibeamten sind zuständige Ermittler der Meinung, dass ein elektrischer Kurzschluss höchstwahrscheinlich den Brand verursacht hat. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Der Beamte, der anonym über die laufenden Ermittlungen sprach, fügte allerdings hinzu, die Ermittler hätten immer noch nicht das grüne Licht, um in der Kathedrale zu arbeiten.

18:15 Uhr

Trump: "Ich bin am Arsch"

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Durch den vor kurzem veröffentlichten Mueller-Bericht zur Russland-Untersuchung sieht sich US-Präsident Trump komplett entlastet. Er habe einen guten Tag, sagte er sogar bei einem Auftritt vor Veteranen im Weißen Haus. Es habe keine geheimen Absprachen mit Russland und auch keine Behinderung der Justiz gegeben.

Doch nun stellt sich die Frage, warum er - wenn er doch unschuldig ist - im Mai 2017 auf die Nachricht, dass ein Sonderermittler in der Russland-Affäre eingesetzt worden ist, so reagiert hat:

"Oh mein Gott. Das ist schrecklich. Das ist das Ende meiner Präsidentschaft. Ich bin am Arsch."

Diese Reaktion des US-Präsidenten ist auf der Seite 78 des Berichts dokumentiert.

17:24 Uhr

Mueller-Bericht veröffentlicht

Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht. Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf - und ob Trump die Justiz behinderte.

Vor der Veröffentlichung des Berichts hatte US-Justizminister William Barr Präsident Trump erneut gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Russlands Rolle bei der Wahl 2016 verteidigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

17:11 Uhr

Mutter lässt Baby in Badewanne ertrinken

Eine Mutter ist zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihr Baby nach der Geburt in der Badewanne hat ertrinken lassen.

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Die 28-Jährige verschwieg ihre Schwangerschaft und ließ ihr Baby gleich nach der Geburt ertrinken.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Das Nürnberger Landgericht sprach die 28-Jährige der Tötung durch Unterlassen schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau aus Roth im September 2018 das Neugeborene in der vollgelaufenen Wanne zurückgelassen hatte, bis es starb.
  • Danach versteckte die Deutsche, die Mutter zweier Kinder ist, nach Ansicht der Strafkammer die Leiche in einem Karton.
  • Ihre Schwangerschaft hatte sie vor dem Vater des Kindes und ihrer Familie verheimlicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
16:35 Uhr

Armeegeneral leitet Wiederaufbau von Notre-Dame

Jean-Louis Georgelin, französischer Fünf-Sterne-General, leitet den Wiederaufbau der durch Flammen schwer beschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame.

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Kann auch nicht erklären, warum ausgerechnet er den Wiederaufbau leiten soll: General Jean-Louis Georgelin.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

  • Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: "Da müssen Sie den Präsidenten fragen."
  • Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt. "Der Präsident hat ein Ziel genannt: fünf Jahre. Ich werde alle Teilnehmer für die Schlacht mobilisieren, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Georgelin.
  • Georgelin gilt als durchsetzungsstark: "Er weiß, wie man Leute anschreit", sagt ein Armeeangehöriger.
16:16 Uhr

Barr weist Vorwürfe gegen Trump in Russland-Affäre zurück

Kurz vor der Veröffentlichung des Berichts von Sonderermittler Robert Mueller hat US-Justizminister William Barr Präsident Donald Trump erneut gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Russlands Rolle bei der Wahl 2016 verteidigt. Die Ermittlungen hätten keine ausreichenden Belege für den Verdacht geliefert, dass Trump die Justiz behindert habe, sagte Barr auf einer Pressekonferenz in Washington. Auch seien keine geheimen Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern russischer Behörde entdeckt worden.

Mehr dazu hier.

15:38 Uhr

Abgeordneter spielt Mundharmonika im Europaparlament

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Nach der letzten Sitzung des Europäischen Parlaments vor der Wahl Ende Mai nutzte ein slowenischer Abgeordneter die Gelegenheit, um seine Kollegen mit einer musikalischen Darbietung zu überraschen.

"Es liegt in unserer Verantwortung, Europa zusammenzuhalten. Lasst uns Notre-Dame wiederaufbauen. Und frohe Ostern", sagte Lojze Peterle, ehemaliger Ministerpräsident von Slowenien, den Abgeordneten.

Anschließend spielte er unter großem Applaus Beethovens "Ode an die Freude" - die Europahymne - auf seiner Mundharmonika.

15:01 Uhr

Paketbombe explodiert in Marburger Firma

In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf.

  • Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
  • Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar.
  • Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.
14:46 Uhr

Überlebende berichten von Busunglück auf Madeira

Das Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira fordert die Leben von 29 Insassen. Der Fahrer verliert die Kontrolle, der Bus fliegt aus einer Kurve und überschlägt sich. Zwei Überlebende berichten, wie sie die dramatischen Momente erlebt haben. "Der Bus fuhr von unserem Hotel "Quinta Splendida" los und nach ein paar Sekunden wurde der Bus immer schneller. Er krachte gegen eine Mauer und plötzlich dachten wir, 'das Ganze gerät hier außer Kontrolle'. Der Bus wurde schneller und schneller", berichtet eine Augenzeugin.

 

14:24 Uhr

Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer sind Deutsche

Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Insel Madeira sind nach Informationen der DPA wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige.

Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Die Bundesregierung machte zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

Betroffene können sich unter +49 30 5000 3000 an die Hotline des Auswärtigen Amtes wenden.

Mehr dazu hier.

13:55 Uhr

Merkel nimmt Abschied von ihrer Mutter

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Angela Merkel und ihre Mutter Herlind Kasner im Jahr 2000.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Trauergottesdienst im brandenburgischen Templin Abschied von ihrer Mutter genommen. Zu dem Gottesdienst für Herlind Kasner, der gegen 13 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche begann, kamen Familienmitglieder und viele Trauergäste. Darunter waren Weggefährten, Freunde und ehemalige Kollegen Kasners, die am 6. April im Alter von 90 Jahren gestorben war.

Herlind Kasner war in ihrer Heimatstadt Templin sehr bekannt. Sie hatte bis zuletzt Unterricht an der Volkshochschule gegeben. Im Anschluss an den Trauergottesdienst wird Merkels Mutter im engsten Familienkreis auf dem Friedhof beigesetzt. Dort befindet sich bereits das Grab ihres 2011 gestorbenen Mannes Horst.

13:25 Uhr

92-jähriger mutmaßlicher SS-Wachmann angeklagt

Im KZ Stutthof bei Danzig haben die Nazis unter anderem polnische Bürger, sowjetische Kriegsgefangene und Juden eingesperrt, gequält und auf diverse Arten systematisch getötet. Unter anderem gab es dort eine Gaskammer. Von mehr als hunderttausend Insassen, die insgesamt nach Stutthof gebracht wurden, starben schätzungsweise etwa 65.000.

  • Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat jetzt einem Medienbericht zufolge einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers angeklagt.
  • Die Behörde werfe dem 92-Jährigen Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vor, weil er 1944 und 1945 knapp achteinhalb Monate in dem Lager gewesen sein soll, wie die Zeitung "Die Welt" vorab berichtete. Bei der Staatsanwaltschaft war niemand für eine Bestätigung zu erreichen.
  • Nach Einschätzung der Ermittler wusste der Beschuldigte von den in Stutthof verübten Massenverbrechen und förderte diese durch seinen Wachdienst.
13:01 Uhr

Polizei nimmt Mann mit Benzinkanister in Kathedrale fest

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Die Polizei in New York fasst in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern. Sicherheitspersonal habe den Mann am Mittwochabend in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit.

Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen worden. Das Motiv war zunächst unklar.

"Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (...) uns Grund zu großer Sorge geben sollte", sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

12:04 Uhr

Mueller-Report: US-Demokraten kritisieren Vorgehen der Veröffentlichung

Mit Spannung wird die Veröffentlichung des Abschlussberichts von US-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre erwartet. Der Bericht soll dem Kongress erst zwischen 11.00 und 12.00 Uhr Ortszeit nach einer Pressekonferenz übergeben werden. Der demokratische Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhauses, Jerry Nadler, moniert, dass Justiziminister Barr  "eine Medienkampagne für Präsident Trump zu veranstalten" scheine.

Barr will das fast 400-seitige Dokument nicht komplett publik machen. Diverse Passagen werden geschwärzt sein. Dabei geht es laut Barr etwa um Zeugenaussagen, Geheimdiensterkenntnisse, Informationen im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen sowie um Informationen über nicht beschuldigte Menschen. Der Kongress hat Barr zur Übergabe des vollständigen und ungeschwärzten Berichts aufgefordert, um sicherzustellen, dass der Minister Trump mit seiner Bearbeitung des Reports nicht schützt.

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11:07 Uhr

"Trainspotting 2"-Gangsterboss erschossen

Zusammen mit Ewan McGregor, Ewen Bremner und Jonny Lee Miller spielte Bradley Welsh in der Fortsetzung des beliebten Films "Trainspotting" über eine Gruppe von Heroinsüchtigen in Edinburgh. Als Gangsterboss bedrohte der 48-Jährige in der Fortsetzung des Klassikers seine Kollegen. Der britische Schauspieler wurde jetzt in Schottland erschossen, berichtet die britische Press Association.

Demnach sei die Polizei gestern gegen 20:00 zu einem Vorfall gerufen worden und fand einen lebensbedrohlich verletzten Mann vor, der später am Tatort verstarb. "Sein Tod wird als verdächtig eingestuft und die Ermittlungen dauern an", wird die Polizei zitiert. Der oder die mutmaßlichen Täter seien noch auf der Flucht, die Polizei bittet um Mithilfe. Irvine Welsh, Autor des Trainspotting-Romans, auf dem der Film basiert, twitterte bereits sein Beileid.

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10:21 Uhr

Nordkorea will Pompeo von Atomgesprächen ausschließen

Nordkorea fordert den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner. Es bräuchte jemanden, der "vorsichtiger und reifer" kommunizieren könne.

09:57 Uhr

Biertrinker müssen tiefer in die Tasche greifen

Bier ist im vergangenen Jahr deutlich teurer geworden. Mit einem Preisanstieg um 3,5 Prozent gegenüber 2017 liegen Bier und Biermischgetränke über der allgemeinen Steigerung der Verbraucherpreise von 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

  • Den größten Anstieg mit 3,8 Prozent verzeichnete im Vorjahresvergleich untergäriges Bier wie Pils, Lager oder Schwarzbier.
  • Die Preise für Weizenbier und Altbier stiegen im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent. Die Preise von alkoholfreiem Bier, Malzbier und Ähnlichem erhöhten sich gegenüber 2017 um 2,7 Prozent, Biermixgetränke wurden 3,6 Prozent teurer.
  • Die Brauereien in Deutschland haben 2018 trotz der erhöhten Preise rund 8,7 Milliarden Liter und damit 184 Millionen Liter (2,2 Prozent) mehr Bier gebraut als im Jahr zuvor.
  • Dazu dürften nach Einschätzung der Wiesbadener Behörde auch der heiße und lange Sommer sowie die Fußball-Weltmeisterschaft beigetragen haben.
09:28 Uhr

Opfer auf Madeira kommen aus ganz Deutschland

Bei den Opfern der Reisebus-Tragödie auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira handelt es sich nach Angaben des Hotels, in dem die Touristen untergebracht waren, um Deutsche aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik.

Es habe sich nicht um eine gemeinsame Gruppe gehandelt, sondern um Reisende, die zu verschiedenen Zeitpunkten auf Madeira angekommen seien und über einen deutschen Reiseveranstalter und dessen portugiesischen Partner Ausflüge gebucht hätten, sagte eine Mitarbeiterin des Hotels "Quinta Splendida" in dem Ort.

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09:03 Uhr

Britischer Kinderstar stirbt mit 16 Jahren

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Im Alter von 16 Jahren ist der britische Kinderstar Mya-Lecia Naylor verstorben, das berichtet unter anderem BBC. Mya-Lecia, die in den CBBC-Shows "Millie Inbetween" und "Almost Never" zu sehen war, starb demnach am 7. April, wird ihr Management zitiert. Die Todesursache ist unbekannt. Sie sei ein sehr beliebtes Mitglied der BBC-Kinderfamilie gewesen und eine "enorm talentierte Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin", heißt es in einem Statement. Mit Tom Hanks und Halle Berry spielte Mya-Lecia Naylor auch in dem Film "Cloud Atlas".

Neben vielen Menschen, die mit Naylor gearbeitet hatten, erklärte unter anderem "Game of Thrones"- Star Nathalie Emmanuel: "Es ist so traurig, die tragische Nachricht vom Tod von Mya-Lecia Naylor zu hören." Weiter schrieb sie: "Auch wenn ich sie nicht persönlich kannte, will ich ihrer Familie, ihren Freunden und Kollegen in dieser schwierigen Zeit mein Beileid aussprechen."

08:44 Uhr

Pfarrerin lobt Einsatzkräfte auf Madeira

llse Everlien Berardo, Pfarrerin der Deutschsprachigen Evangelischen Kirche auf Madeira, lobt in der RTL-Sendung "Guten Morgen Deutschland" den Einsatz der portugiesischen Ärzte und Krankenschwestern nach dem Busunglück auf der Ferieninsel.

  • "Es wurden sofort Menschen auf der Insel gesucht, die Deutsch sprechen. Obwohl die Ärzte und Schwestern sich rührend um die Verletzten bemühen und kümmern, ist es aber immer wichtig, doch die Muttersprache zu hören und ein paar Worte der Aufmerksamkeit zu bekommen", sagte die Pfarrerin.
  • Die Menschen seien sehr ruhig gewesen. "Sie sind natürlich in einer Art Schockzustand, sie haben die schrecklichen Bilder vor Augen", sagte Berardo dem Sender.
  • "Eine verletzte Dame sagte, 'ich glaube, ich habe meinen Lebenspartner verloren'. Auch sie ist natürlich in diesem Schockzustand. Und die Krankenschwestern und Ärzte waren wirklich rührend mit dieser Situation im Umgang mit den Menschen."

 

08:10 Uhr

Nach Rettung in Thailand: Taucher muss selbst geborgen werden

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Josh Bratchley (zweiter von links)

(Foto: picture alliance/dpa)

Der erfahrene Taucher, der im vergangenen Jahr die zwölf Fußballspieler und ihren Trainer aus einer überschwemmten Höhle in Thailand gerettet hat, ist kurzzeitig selber in einer Höhle verschwunden und musste geborgen werden, das berichtet der US-Fernsehsender ABC News.

Der Taucher Josh Bratchley wurde demnach in Jackson County im Norden des US-Bundesstaats Tenneseee in der Mill Pond Cave vermisst. Laut lokalen Behörden erforschte er gemeinsam mit einer Gruppe die Höhle. Nach einem Tauchgang am späten Dienstagabend konnte Bratchley nicht mehr gefunden werden. Nachdem das Team versucht hatte, ihn alleine zu finden, kontaktierten sie die Behörden. Rettungshelfer konnten Bratchley schließlich in guter Verfassung auffinden. Er lehnte eine weitere medizinische Behandlung ab.

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07:34 Uhr

Beim Ex-Bachelor hängt der Haussegen schief

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(Foto: imago/Future Image)

Erst am 7. Juni 2018 gaben sich Ex-Bachelor Leonard Freier und seine Caona ganz romantisch im Schloss Wolkow in der Nähe von Berlin das Jawort. Etwas mehr als zehn Monate später scheint der Haussegen aber schon gewaltig schief zu hängen: "Ja, wir kämpfen um unsere Ehe. Die Situation ist aktuell nicht sehr einfach", sagte der 34-Jährige der "Bild"- Zeitung.

"Wir stecken in einer schwierigen Phase", erklärt der 34-Jährige weiter. Nach ihrer Traumhochzeit hätten sie "einfach so weitergemacht, wie wir es vorher gemacht haben". Das habe sich als ein Fehler herausgestellt: "Wir haben uns inzwischen jeder für sich in völlig andere Richtungen entwickelt", sagte Freier.

Um die Ehe zu retten, will das Paar demnächst bei einem Therapeuten Hilfe suchen. "Ich habe mein Leben inzwischen umgekrempelt, bin trotz meines Berufs mindestens dreimal die Woche daheim und gehe nicht mehr auf Abendveranstaltungen", sagte Freier. Geholfen hat dieser Lebenswandel aber offenbar nicht - dennoch habe er die Hoffnung noch nicht aufgegeben: "Es wäre sehr schade, wenn wir es nicht schaffen würden."

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07:22 Uhr

Facebook arbeitet an einem eigenen Sprachassistenten

Facebook arbeitet einem Medienbericht zufolge an einer Spracherkennungssoftware, die es mit Amazons Alexa, Apples Siri und Alphabets Google Assistant aufnehmen soll. Das meldet der Sender CNBC unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Das Technologieunternehmen soll schon seit Anfang 2018 an dem Projekt arbeiten.

Ein Team aus Redmond, Washington, soll demnach an der Spitze des Aufbaus des neuen AI-Assistenten arbeiten. Die Bemühungen werden von Ira Snyder, Direktorin der AR/VR und Facebook Assistant, geleitet. Das Team habe sich auch schon mit zwei Anbietern von intelligenten Lautsprechern in Verbindung gesetzt.

06:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das verlängerte Osterwochenende steht vor der Tür. Sie haben richtig gelesen, unser n-tv-Meteorologe Björn Alexander ist sehr optimistisch: Es dürfte in manchen Regionen sehr sonnig und richtig warm werden. Doch bevor ich mich bis Dienstag verabschiede, stehen heute noch einige Termine auf dem Plan.

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Bundesgerichtshof urteilt über Entschädigungsklage eines Flüchtlings wegen Abschiebehaft. Der Mann aus Afghanistan wurde 2013 einen knappen Monat in der JVA München-Stadelheim festgehalten. Es ist gerichtlich festgestellt, dass das rechtswidrig war.
  • Außerdem findet die Trauerfeier für die Mutter von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Herlind Kasner, statt.
  • Das US-Justizministerium will heute den geschwärzten Mueller-Bericht veröffentlichen. Sonderermittler Mueller untersuchte zwei Jahre lang, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump Geheimabsprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump die Justiz behinderte.
  • In Siegen beginnt ein Totschlags-Prozess gegen einen Teenager, der einen 16-Jährigen in Schulnähe erwürgt haben soll. Der Fall aus Wenden im Sauerland hatte bundesweit großes Entsetzen ausgelöst. Ein damals 14-Jähriger hatte gestanden, er habe sich eine Beziehung zu dem zwei Jahre älteren Schüler gewünscht, der Ältere habe ihn aber zurückgewiesen.
  • Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg trifft italienische Politiker.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, nur keine Scheu. Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nachrichtenmanufaktur.de. Los geht's.

 

06:27 Uhr

Sonne, Sonne und nochmals Sonne

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Das sonnigste Ostern seit mindestens 30 Jahren liegt vor uns. Einen ersten Vorgeschmack beschert uns Hoch "Katharina" bereits heute. Denn mehrheitlich dominiert die Sonne. Zwar ist der Wind zum Teil noch recht kräftig mit dabei. Der ändert aber auch nichts daran, dass die Temperaturen heute schon oft Spitzenwerte zwischen 17 und 23 Grad erreichen. Lediglich die Ostseeküste bleibt bei Höchstwerten um die 13 Grad im Seewind spürbar frischer.

Die weiteren Aussichten: Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Außerdem dürfte es in manchen Landesteilen den ersten Sommertag des Jahres mit 25 Grad oder etwas mehr geben. Doch das schöne Wetter hat natürlich auch Nachteile in Sachen Trockenheit und Waldbrandgefahr. Hier lesen Sie mehr zu den Details eines super sonnigen Wochenendes. Damit wünsche Ihnen ein entspanntes und schönes Osterfest. Ihr Björn Alexander