Donnerstag, 22. August 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 22. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

ohne weitere Zwischenfälle geht dieser Tag zu Ende. Macron und Johnsons Gespräche zum Brexit haben uns heute beschäftigt, auch wenn es noch zu keiner Einigung kam.

Weitere Themen des Tages sind:

Nun verabschiede ich mich für heute in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen, im "Tag"!

22:08 Uhr

Mexikanische Polizisten wegen Mordverdacht verhaftet

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Mexikanische Polizisten bei einem Einsatz an der US-Grenze. (Symbolbild)

(Foto: AP)

Sechs Polizisten in Mexiko stehen unter Mordverdacht und sind verhaftet worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft des lateinamerikanischen Landes mit. Offenbar geht es um eine Schießerei zwischen staatlichen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Anhängern lokaler Bürgerwehren im Januar 2015. Beim Kampf um das seit zwei Wochen besetzte Rathaus der Stadt Apatzingán waren damals neun Menschen erschossen worden. Nach offiziellen Angaben kamen acht von ihnen ums Leben, als Bewaffnete die wieder abrückenden Sicherheitskräfte angriffen. Mindestens drei der Opfer seien unbewaffnet gewesen und aus nächster Nähe erschossen worden, nachdem sie sich mit erhobenen Händen gestellt hätten, sagte nun aber ein Zeuge. Mexikos staatliche Menschenrechtskommission stellte fest, dass einer der Toten von bis zu 27 Kugeln getroffen worden war.

21:46 Uhr

Ermittlungen zu Amazonas-Brand eingeleitet

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Insgesamt wurden 72.843 Brände registriert. In den meisten Fällen waren Flächen in Privatbesitz betroffen, aber auch in Naturschutzgebieten und indigenen Ländereien brechen immer wieder Feuer aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Staatsanwaltschaft hat angesichts der verheerenden Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet  Ermittlungen eingeleitet.

  • Im Bundesstaat Pará soll geprüft werden, warum der von Bauern angekündigte "Tag des Feuers" vor einer Woche nicht verhindert wurde.
  • Medienberichten zufolge hatten Farmer im Südwesten des Staates zuletzt in einer koordinierten Aktion große Flächen entlang der Landstraße BR-163 in Brand gesteckt, um Platz für neue Weideflächen zu schaffen.
  • In Brasilien wüten derzeit die schwersten Waldbrände seit Jahren. Seit Januar nahmen die Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent zu, wie die Zeitung "Folha de S. Paulo" berichtete.
21:23 Uhr

Wunsch erfüllt: Taxiräuber darf ins Gefängnis

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Am Hauptbahnhof in Düsseldorf stieg der Mann in das Taxi.

(Foto: imago images / Arnulf Hettrich)

Eigentlich ist es eine ziemlich traurige Geschichte: Ein 52-Jähriger verlor erst seine Freundin, dann seine Jobzusage und kurz darauf auch noch seine Wohnung. Deshalb will er einfach nur noch ins Gefängnis. Er wollte nicht mehr unter der Brücke schlafen und im Gefängnis eine Fortbildung machen. Vor dem Landgericht in Mönchengladbach musste er sich nun für das Ausrauben eines Taxifahrers verantworten und wurde deshalb zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. "Es besteht ja die Gefahr, dass Sie weitere Straftaten begehen, um wieder ins Gefängnis zu kommen", sagte der Vorsitzende Richter in der Begründung. Am Hauptbahnhof in Düsseldorf war der 52-Jährige in ein Taxi gestiegen, hatte den Fahrer mit einer Schreckschusspistole bedroht, raubte ihn aus und zwang ihn auszusteigen. Später gestand er die Tat der Polizei. Bei dem Taxifahrer entschuldigte er sich und wollte dem Familienvater 50 Euro Entschädigung für die damals gestohlenen rund 100 Euro geben. Der Fahrer akzeptierte die Entschuldigung, lehnte das Geld ab. "Der soll das als Taschengeld im Gefängnis nutzen", sagte er.

20:59 Uhr

AKK äußert sich zur Wehrpflicht in Deutschland

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Kramp-Karrenbauer hat das Amt der Verteidigungsministerin im Juli übernommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Annegret Kramp-Karrenbauer hält aktuell nichts davon, die Wehrpflicht wieder einzuführen. "Ich sehe im Moment nicht, dass wir zur Wehrpflicht zurückkehren", sagte die Verteidigungsministerin bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bernau bei Berlin auf eine Bürgerfrage hin. "Das würde erfordern, dass wir ganz neue Strukturen wieder aufbauen." Sie warb stattdessen erneut für ihren Vorschlag eines allgemeinen Dienstes für Männer und Frauen. Dieser Dienst solle auch für Migranten offen sein, so die CDU-Chefin. Die Union müsse noch entscheiden, ob ein solcher Dienst verpflichtend oder freiwilig sein soll. Die Wehrpflicht wurde 2011 ausgesetzt.

20:38 Uhr

Deutscher Filmpreis erhält neue Kategorie

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Dieses Jahr war "Gundermann" von Andreas Dresen mit gleich sechs Preisen der Sieger.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was bei den Oscars schon lange eine Rolle spielt, hält nun auch Einzug in das deutsche Filmgeschäft: "Beste visuelle Effekte und Animation" heißt die neue Kategorie des Deutschen Filmpreises. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte zusammen mit der Deutschen Filmakademie über den neuen Preis entschieden, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Verliehen werden die Lolas, die wichtigste Auszeichnung für das deutsche Kino, am 24. April 2020 im Berliner Palais am Funkturm. Der Preis ist insgesamt mit rund drei Millionen Euro dotiert. Über die Gewinner entscheiden die Mitglieder der Deutschen Filmakademie.

20:20 Uhr

Italiens Staatschef vertagt Regierungsbildung

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Nach zwei Tagen ist vorerst Schluss mit der Suche nach einer Lösung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Italiens Präsident Sergio Mattarella will den Parlamentsparteien mehr Zeit für die Suche nach einer Regierungsmehrheit einräumen. Er werde am Dienstag neue Gespräche mit den Parteien führen, kündigte das Staatsoberhaupt in Rom an. Seit zwei Tagen hat der Präsident einen Ausweg aus der politischen Krise gesucht und sich mit den Vorsitzenden der großen Parteien beraten.

Zu den möglichen Szenarien zählen die Bildung einer neuen Koalition, eine kurzfristige Experten-Regierung oder vorgezogene Wahlen im Herbst. Nach dem Scheitern der Regierung in Italien hat sich die populistische Fünf-Sterne-Bewegung offen für eine neue Koalition gezeigt. Fünf-Sterne-Chef Luigi Di Maio schlug hingegen vor, eine Koalitionsregierung mit "solider Mehrheit" auszuhandeln.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:02 Uhr

Videos des Tages

19:51 Uhr

30-Jähriger wird von Fahrstuhl erdrückt

Es ist für viele Menschen sicher der schlimmste Albtraum: In New York ist ein Mann von einem Fahrstuhl erdrückt worden. Der 30-Jährige hatte laut dem Fernsehsender NBC am Morgen versucht, aus dem Fahrstuhl zu steigen, als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte. Der 30-Jährige sei zwischen Aufzugskabine und Wand des Fahrstuhlschachts zerdrückt worden, hieß es weiter. Wie es überhaupt zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Sechs Menschen hatten den Fahrstuhl unverletzt verlassen können.

Schon im Mai war laut "New York Times" gegen die Hausverwaltung ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen Sicherheitsvorschriften ausgesprochen worden. Normalerweise müssen Fahrstühle so programmiert sein, dass sich ihre Türen zwischen zwei Stockwerken nicht mehr als wenige Zentimeter öffnen lassen. In dem betroffenen Gebäude mit 22 Stockwerken im Viertel Kips Bay in Manhattan sei diese Funktion außer Kraft gewesen.

19:27 Uhr

Studenten rufen zu Uni-Streik in Hongkong auf

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An den Protesten in Hongkong beteiligen sich viele Studenten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Wochen lang sollen die Studenten in Hongkong nicht in die Universität gehen und ihr Studium für diese Zeit ruhen lassen. Dazu haben Studentenvertreter aufgerufen. Die Studenten sollten "Zeit bekommen, darüber nachzudenken, was gerade in unserer Gesellschaft passiert und was wir für unsere Zukunft machen können", sagte der Vorsitzende der Studentenvertretung, David Wong.

Das neue Semester startet in Hongkong am 2. September, die Vorlesungen sollen vorerst bis zum 13. September boykottiert werden. Viele Studenten gehörten in den vergangenen Wochen zu den treibenden Kräften hinter den Massendemonstrationen für mehr Demokratie und gegen eine wachsende Einflussnahme Pekings.

19:07 Uhr

Küstenwache rettet 33 Menschen vor Zypern

Vor dem Hafen von Larnaka in Zypern hat die Küstenwache 33 Menschen aufgegriffen, die mit einem Boot aus dem rund 170 Seemeilen entfernten Libanon nach Zypern gereist waren. Das berichtete das Staatsradio (RIK).

  • Die zyprischen Behörden treffen zurzeit fast täglich auf Migranten, die aus Syrien oder dem Libanon übersetzen.
  • Auch aus der Türkei, dessen Küste nur 70 Kilometer nördlich von Zypern liegt, kommen Menschen.
  • Allein im ersten Halbjahr gab es nach Behördenangaben schon fast 7000 Asylanträge.
  • "Wir haben unsere Grenze erreicht", sagt der zyprische Regierungssprecher Prodromos Prodromou immer wieder. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades forderte bereits Hilfe von der EU.
18:38 Uhr

Giraffen sollen künftig besser geschützt werden

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Länder im südlichen Afrika protestierten gegen die neue Regelung. Ihrer Meinung nach sind die Bestände stabil.

(Foto: imago images / Eyepix Group)

Vertreter der 183 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) haben entschieden, dass Giraffen besser geschützt werden sollen. Durch die Jagd und den Verlust ihres Lebensraumes wird die Art immer weiter dezimiert. 

  • Sambia, Südafrika und sechs weitere Länder in Afrika kritisierten die Entscheidung scharf.
  • Der Beschluss muss in der nächsten Woche noch bestätigt werden.
  • Der internationale Handel mit Fleisch, Leder und Jagdtrophäen oder die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse soll künftig immer noch möglich sein.
  • Das Exportland muss allerdings nachweisen, dass die Bestände dadurch nicht weiter gefährdet werden.
18:18 Uhr

Polizisten finden Einbrecher eingeklemmt im Fenster

Durch ein gekipptes Fenster in eine Wohnung zu gelangen, ist vermutlich für einen Einbrecher das tägliche Brot. Doch genau diese Methode wurde einem 61-Jährigen in Berlin im Hinterhof eines Wohnhauses zum Verhängnis. Er hatte versucht, sich durch den Fensterspalt zu zwängen, und verkeilte sich dabei mit einem Arm im Spalt. Über laute Rufe machte der Eingeklemmte auf sich aufmerksam. Nachbarn riefen die Polizei, die den Verdächtigen befreite und in Gewahrsam nahm. Da er sich leicht verletzt hatte, wurde er zunächst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

17:52 Uhr

Douglas schließt 70 Filialen in Europa

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Die Filialen sollen bis Ende des Jahres geschlossen werden.

(Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Die Parfümeriekette Douglas will 70 Filialen schließen. Das betrifft allerdings überwiegend Filialen außerhalb von Deutschland, wie eine Sprecherin des Unternehmens sagte. Douglas habe das Filialnetz in den vergangenen Monaten einer umfassenden Analyse unterzogen. Dabei habe sich ergeben, dass die 70 Filialen keine langfristige Entwicklungsperspektive mehr hätten, auch wenn sie derzeit noch fast alle profitabel seien. Das Internetportal manager-magazin.de hatte zuvor berichtet. Europaweit gibt es derzeit 2400 Filialen. Die frei werdenden Mittel werde Douglas in die Modernisierung und Neueröffnung von sogenannten Flagship-Stores in den Metropolregionen investieren.

17:25 Uhr

Leiche von vermisstem Filmproduzent gefunden

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Piotr Wozniak-Starak wurde 39 Jahre alt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am frühen Sonntagmorgen brach Filmproduzent Piotr Wozniak-Starak mit einer 27-Jährigen zu einem Bootsausflug auf. Was genau dann auf dem Motorboot geschah, ist bislang noch unklar. Doch Wozniak-Starak kehrte nicht zurück, nur die junge Frau konnte sich noch ans Ufer retten. Nun finden polnische Einsatzkräfte im Kisajno-See im Nordosten des Landes die Leiche des 39-Jährigen.

  • "Unsere schlimmsten Ängste haben sich bestätigt", schrieb der stellvertretende Innenminister Jaroslaw Zielinski auf Twitter.
  • Zu den bekanntesten von Wozniak-Starak produzierten Filmen zählen "Götter" von Regisseur Lukasz Palkowski (2014) und "Die Kunst der Liebe" (2017) von Regisseurin Maria Sadowska.
17:05 Uhr

Explosion in Stadtverwaltung: Zwei Verdächtige gefasst

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Die Explosion unmittelbar vor dem Eingangsbereich der Steuerverwaltung ließ eine vorsätzliche Tat vermuten, teilte die Polizei mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Mehr als zwei Wochen nach einer Explosion vor der dänischen Steuerverwaltung in Kopenhagen hat die Polizei in der südschwedischen Stadt Malmö zwei Verdächtige festgenommen.
  • Die jungen Schweden, 22 und 27 Jahre alt, stünden möglicherweise in Verbindung mit der Tat, teilte die schwedische Strafverfolgungsbehörde mit.
  • Bereits vergangene Woche war ein tatverdächtiger Schwede festgesetzt worden, nach einem weiteren Landsmann wird international gefahndet.
  • Bei der Explosion unmittelbar vor dem Eingangsbereich der Steuerverwaltung Skattestyrelsen waren Anfang August erhebliche Schäden am Gebäude entstanden. Schwerer verletzt wurde niemand.
16:43 Uhr

Indoor-Spielplatz in Recklinghausen abgebrannt

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De Brandursache ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem Indoor-Spielplatz in Recklinghausen kam es am Morgen aus noch ungeklärter Ursache zu einem Großbrand. Das Gebäude habe in voller Ausdehnung gebrannt, sagte ein Sprecher der Polizei.

  • Teile der 4500 Quadratmeter großen Halle stürzten ein.
  • Die Decke des Indoor-Spielplatzes wurde von Holzbalken getragen.
  • Verletzt wurde niemand. Am Nachmittag war das Feuer größtenteils gelöscht und unter Kontrolle.

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16:11 Uhr

Frau von Ex-Manager Ghosn bittet Macron um Hilfe

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Carole Ghosn kämpft für bessere Auflagen für ihren Mann.

(Foto: imago images / Kyodo News)

Für den ehemaligen Auto-Topmanager Carlos Ghosn müssen die Haft-Auflagen sehr schwierig sein. Denn seine Frau Carole setzt sich nun für eine Verbesserung bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein.

  • Vor Beginn des G7-Gipfels soll der Präsident mit dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe über die gerichtlichen Auflagen für ihren Mann sprechen, das geht aus einem Schreiben an Macron hervor, das dem französischen Fernsehsender BFMTV vorlag.
  • Außerdem soll er sich dafür einsetzen, dass Ghosn einen fairen Prozess bekommt und seine Rechte gewahrt werden.
  • Die Auflagen für Carlos Ghosn seien grausam, sagte seine Ehefrau. Zudem gebe es noch keinen Prozesstermin, kritisierte sie.
  • Carlos Ghosn, der Architekt des Autobündnisses zwischen Renault und Nissan, war wegen des angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen in Japan festgenommen worden.
15:52 Uhr

Syrien will mit "Korridor" Flucht aus Idlib erleichtern

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Wie viele Menschen sich noch in Idlib befinden, ist unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für Menschen, die sich noch immer in dem letzten großen Rebellengebiet in Idlib aufhalten, wird die Lage von Tag zu Tag gefährlicher. Syriens Regierung will nun, nach dem Vormarsch ihrer Truppen, den letzten Zivilisten ermöglichen, aus dem Kriegsgebiet zu fliehen.

  • Dafür werde im Süden des Gebiets ein "Korridor" eingerichtet, der es Bürgern ermöglichen soll, die von Terroristen kontrollierten Gebiete zu verlassen, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf das Außenministerium in Damaskus.
  • Die Eskalation der Gewalt und der Vormarsch der Regierung hat eine Massenflucht ausgelöst. Nach UN-Angaben flohen im August mehr als 70.000 Menschen aus dem umkämpften Gebiet Richtung Norden.
  • Helfer berichten von einer dramatischen humanitären Lage. Seit Beginn der Offensive im April sind den UN zufolge 576.000 Menschen innerhalb der Region Idlib vertrieben worden.
15:28 Uhr

Altmaier plant KI-Allianz mit der Türkei

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Altmaier sprach mit Mustafa Varank, Minister für Industrie und Technologie in der Türkei.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) war das Thema bei einer deutsch-türkischen Konferenz in Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier kündigte an, diesbezüglich noch enger mit der Türkei zusammenarbeiten zu wollen. Es gehe um Kooperationen im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und Logistik. Künstliche Intelligenz werde die Art zu arbeiten und zu produzieren von Grund auf verändern, sagte Altmaier. Die Bundesregierung hatte bereits angekündigt, rund drei Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung zur Verfügung zu stellen. KI kommt etwa bei autonomen Fahrzeugen und bei industriellen Anwendungen zum Einsatz.

15:06 Uhr

Zehnjähriger steuert 6,5-Tonnen-Radlader

Unglaublich: Ein Zehnjähriger hat in Lichtenau bei Paderborn einen 6,5-Tonnen-Radlader gesteuert. Der 28-jährige Fahrer hatte das Kind den Radlader im Straßenverkehr fahren lassen und habe auf dem Beifahrersitz gesessen. Eine Polizeistreife hatte das Geschehen beobachtet und eingegriffen. "Die Insassen der tonnenschweren Arbeitsmaschine entdeckten die Streife und wechselten die Positionen", erklärten die Beamten. Gegen den 28-Jährigen und den Besitzer des Wagens ermittelt die Polizei nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Den Jungen brachten die Beamten zu seinen Eltern.

14:43 Uhr

Russland schickt humanoiden Roboter ins All

Russland hat zum ersten Mal einen humanoiden Roboter ins All geschickt.

  • Der Roboter mit dem Namen Fjodor startete an Bord einer unbemannten Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation (ISS).
  • Zehn Tage lang soll er lernen, wie er die Astronauten unterstützen kann.
  • Langfristig soll Fjodor gefährliche Aufgaben wie Weltraumspaziergänge übernehmen.
  • Der Roboter ahmt Bewegungen nach und lernt auf diese Weise menschliche Handlungsabläufe.
  • Am Samstag soll die Rakete an die ISS andocken.

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14:23 Uhr

20-Jähriger in Österreich auf offener Straße erstochen

In Österreich ist es in der vergangenen Nacht zu einer erschreckenden Tat gekommen: Ein 20-Jähriger wurde in Wörgl in Tirol auf offener Straße erstochen. Offenbar gab es eine Auseinandersetzung in der Nähe eines Schnellimbisses. Zehn Männer gerieten mit drei weiteren in einen Streit, in der Folge kam es zur Messer-Stecherei, bei dem ein Mann getötet wurde. Dieser stammte ursprünglich aus Afghanistan. Es gebe aber keine Hinweise "auf einen Angriff aus dem rechten Lager", sagte Walter Pupp, Leiter des Landeskriminalamtes. Bei dem Handgemenge sei auch ein 19-Jähriger verletzt worden.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Ich übernehme für meinen Kollegen Uladzimir Zhyhachou und hoffe nicht, dass es noch weitere Überraschungen geben wird und das Berliner Stromnetz stabil bleibt. Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum späten Abend über alles Wichtige informieren.

Bei Kritik, Fragen, Anregungen: josephin.hartwig@nama.de

Einen schönen Nachmittag.

14:09 Uhr
Breaking News

Lange Haftstrafe für Messer-Attacke in Chemnitz

Im Prozess um den tödlichen Messerangriff auf Daniel H. in Chemnitz ist der Angeklagte Alaa S. zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Chemnitz wurde wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gefällt. Der Syrer soll der Anklage zufolge Ende August vergangenen Jahres am Rande des Chemnitzer Stadtfests gemeinsam mit einem flüchtigen Tatverdächtigen den 35-jährigen Daniel H. erstochen haben.

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13:52 Uhr

Johnson in Paris: Ich möchte ein Abkommen

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat betont, dass er eine Einigung für den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union erzielen wolle.

  • "Ich möchte ein Abkommen", sagte Johnson bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron in Paris. Er sei durch sein Treffen mit Merkel "sehr ermutigt" worden und denke, dass eine gute Einigung möglich sei, sagte Johnson.
  • Frankreichs Staatschef Macron erteilte einer Neuverhandlung des Austrittsabkommens erneut eine Absage.
  • Johnson will Änderungen am EU-Austrittsabkommen mit Brüssel erreichen - und hatte dafür bislang Absagen erhalten. Merkel und er signalisierten am Mittwoch in Berlin beide Gesprächsbereitschaft, blieben aber in der Sache hart. Im Poker um den Brexit gilt Macron als Hardliner.

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13:28 Uhr

Stromausfall legt n-tv.de lahm

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Liebe Leserinnen und Leser, vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: "Der Tag" wurde in den vergangenen zwei Stunden nicht aktualisiert.

Schuld daran ist ein Stromausfall in Berlin-Mitte, von dem auch unsere Redaktion betroffen war. Jetzt ist die Störung behoben, wir können weiter arbeiten. Das Stromnetz Berlin wünscht uns per Twitter einen "energetischen Tag". Dankeschön!

11:33 Uhr

Mann nach fünf Verschiebungen hingerichtet

Ein wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilter Mann ist im US-Bundesstaat Texas hingerichtet worden.

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Larry Swearingen soll eine Studentin vergewaltigt und erdrosselt haben.

(Foto: REUTERS)

  • Der 48-jährige Larry Swearingen sei mit einer Giftspritze getötet worden, teilten die Justizbehörden mit. Das Oberste Gericht hatte einen Einspruch seiner Anwälte zuvor zurückgewiesen. Die Hinrichtung war in der Vergangenheit fünf Mal aufgeschoben worden.
  • Larry Swearingen war im Jahr 2000 schuldig gesprochen worden, zwei Jahre zuvor eine 19-jährige Studentin vergewaltigt und erdrosselt zu haben. Er beteuerte bis zuletzt seine Unschuld. Seine Anwälte argumentierten, es gebe keine DNA-Spuren, die ihren Mandanten belasteten.
  • Nach Angaben des Death Penalty Information Center handelte es sich um die zwölfte Hinrichtung in den USA seit Jahresbeginn.
11:03 Uhr

Feine Sahne Fischfilet mit Nazi-Banner begrüßt

Gestern Abend hat die linke Punkband Feine Sahne Fischfilet in Dresden gespielt. Das Interesse an der Veranstaltung war groß – jemand hat die Band sogar mit einem riesigen Banner begrüßt.

  • Doch der Inhalt des am Terrassenufer aufgehängten Posters ergab wenig Sinn und war geschmacklos und menschenverachtend. "Was reimt sich auf Zyklon B? Feine Sahne Fischfilet" stand auf dem Banner.
  • Was ein giftiges Gas, das zur Ermordung von Juden in den Vernichtungslagern eingesetzt wurde, mit einer antifaschistischen Band zu tun hat, das könnten uns vielleicht die Autoren des Verses erklären. Doch die sind bisher nicht bekannt.
  • Die Polizei Sachsen fand das Banner "absolut widerlich", verwies aber in einem Tweet darauf, dass es "(leider) nicht straftrechtlich relevant" ist.
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10:28 Uhr

Trump: "Ich bin der Auserwählte"

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Dass US-Präsident Donald Trump ganz schön speziell ist, das wissen wir alle; nun hat er sich selbst auch noch als den "Auserwählten" bezeichnet.

  • Befragt zum Handelskonflikt mit China sagte Trump: "Das ist nicht mein Handelskrieg. Das ist ein Handelskrieg, der schon lange von anderen Präsidenten hätte geführt werden müssen. Jemand musste es machen."
  • Dann hob Trump seine Augen zum Himmel, breitete die Arme aus und sagte "Ich bin der Auserwählte".
  • Die Bezeichnung "The Chosen One" trägt in den USA schon jemand: Die Basketball-Legende LeBron James.
09:54 Uhr

Deutschland bestellt 190 Millionen Jodtabletten

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Das Akw im belgischen Tihange liegt nur knapp 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch wenn Deutschland Ende 2022 seine letzten Atomkraftwerke abschalten will, heißt es noch nicht, dass die Gefahr eines Nuklearunfalls gebannt ist. Denn die grenznahen Kernkraftwerke in den Nachbarländern stellen immer noch ein Risiko dar.

Deswegen hat das Bundesamt für Strahlenschutz nach einem Bericht des WDR zur Vorsorge rund 190 Millionen Jodtabletten bestellt. Das ist fast das Vierfache des jetzigen Bestandes. Die Tabletten sollen im Fall einer Freisetzung radioaktiver Stoffe an die Bevölkerung verteilt werden.

09:15 Uhr

Israels Armee beschießt Zivilflugzeug

Israels Armee hat nach eigenen Angaben aus Versehen ein israelisches Zivilflugzeug im Grenzgebiet zu Syrien beschossen. Nach einem Medienbericht handelte es sich dabei um eine kleine Propellermaschine.

  • Soldaten auf den Golanhöhen hätten die Maschine als feindliches Flugzeug identifiziert, das von Syrien in den israelischen Luftraum eindringt "und damit eine unmittelbare Bedrohung darstellt", sagte eine Armeesprecherin. Deshalb hätten sie auf das Flugzeug geschossen.
  • "Als sie festgestellt haben, dass es sich um ein israelisches Zivilflugzeug handelt, haben sie das Feuer eingestellt." Berichte über Schäden oder Verletzte seien ihr nicht bekannt.
  • Nach einem Bericht der Nachrichtenseite "ynet" wurde eine der Tragflächen des Leichtflugzeugs bei dem Vorfall getroffen. Das Flugzeug habe daraufhin Treibstoff verloren. Der Pilot habe sich auf einem genehmigten Flug befunden, um Fotos aufzunehmen. "Es fehlten nur eineinhalb Meter zu einer Tragödie", zitierte "ynet" den Piloten.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:50 Uhr

Rios Polizisten töten sechs Menschen pro Tag

Im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro sind im vergangenen Monat bei Polizeieinsätzen 194 Menschen getötet worden - ein Höchstwert seit Beginn der Statistik vor knapp 20 Jahren.

  • Die Zahl der von Polizisten getöteten Menschen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49 Prozent.
  • Rein rechnerisch töteten Polizisten damit im Juli jeden Tag sechs Menschen.
  • In den ersten sieben Monaten des Jahres kamen bei Polizeieinsätzen insgesamt 1075 Menschen ums Leben. Das entspricht einem Zuwachs um knapp 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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08:43 Uhr

Zwei US-Soldaten in Afghanistan getötet

In Afghanistan sind zwei US-Soldaten getötet worden. Das teilte die Nato-Mission in Kabul, "Resolute Support", mit. Genauere Angaben zum Ort oder den Umständen der Todesfälle gab die Nato-Mission zunächst aus Rücksicht auf die Familienangehörigen nicht bekannt. Damit sind in diesem Jahr bereits 14 Angehörige der US-Armee ums Leben gekommen.

08:10 Uhr

Eltern für vegane Ernährung der Tochter verurteilt

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Das 19 Monate alte Mädchen war so weit entwickelt wie normale Kinder im Alter von drei Monaten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen der streng veganen Ernährung seiner kleinen Tochter ist ein Elternpaar aus Australien zu jeweils 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Um eine Gefängnisstrafe kamen die 33-jährige Mutter und der 35-jährige Vater in Sydney herum. Als Höchststrafe wären fünf Jahre Haft möglich gewesen.

  • Die beiden hatten ihr Baby in den ersten anderthalb Lebensjahren strikt ohne Fleisch oder andere Lebensmittel von Tieren ernährt. Das Mädchen bekam Obst, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch.
  • Das Kind war dann erst so weit entwickelt wie normale Kleinkinder im Alter von drei Monaten. Mit 19 Monaten hatte es noch überhaupt keine Zähne und wog nicht einmal fünf Kilogramm.
  • Der Fall wurde erst bekannt, als das Mädchen mit Krämpfen ins Krankenhaus musste.
  • Das Kind ist jetzt in der Obhut von Verwandten. Die Eltern dürfen es regelmäßig besuchen.

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07:45 Uhr

Bolsonaro macht Umweltschützer für Waldbrände verantwortlich

Nicht umsonst wird der neue Präsident von Brasilien Trump Südamerikas genannt. Denn auch Jair Bolsonaro überrascht immer wieder mit absurden Äußerungen.

  • Nach seiner Darstellung könnten Umweltschützer hinter der jüngsten Serie von Waldbränden in der Amazonasregion stecken.
  • "Wir nehmen den Nichtregierungsorganisationen ihre Zuschüsse, wir haben die Überweisungen der Regierungsstellen eingestellt. Jetzt fehlt ihnen das Geld", sagte Präsident Jair Bolsonaro. "Es kann also sein, dass diese Organisationen gegen mich persönlich und die brasilianische Regierung vorgehen. Das ist der Krieg, in dem wir uns befinden." Beweise für seine Behauptungen legte er nicht vor.
  • In Brasilien wüten derzeit die schwersten Waldbrände seit Jahren. Seit Januar nahmen die Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent zu, wie die Zeitung "Folha de S. Paulo" berichtete.

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07:14 Uhr

US-Außenminister spricht mit Dänemark über Grönland

Nach der Absage des Dänemark-Besuchs durch US-Präsident Donald Trump hat US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem dänischen Amtskollegen telefoniert. Dabei habe Pompeo die Zusammenarbeit mit Dänemark betont, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Zudem sei es um eine verbesserte Zusammenarbeit der USA mit Dänemark - einschließlich Grönland - in der Arktis gegangen.

Trump hatte den Staatsbesuch am Dienstag abgesagt und das damit begründet, dass Dänemark Grönland nicht verkaufen wolle.

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06:54 Uhr

Das wird heute wichtig

Vor fast genau einem Jahr wurde Daniel H. in Chemnitz auf offener Straße erstochen. Die Tat wühlte die Stadt auf, rechte Kräfte nutzten den Tod des Deutschen für sich. Es kam zu fremdenfeindlichen Übergriffen. Heute rückt die Tat wieder in den Fokus: Das Landgericht Dresden entscheidet über Schuld oder Unschuld eines der zwei Tatverdächtigen. Der Staatsanwalt plädiert auf eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren für den Syrer Alaa S.

Was wird heute sonst wichtig:

  • Der britische Premierminister Boris Johnson reist nach seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter nach Frankreich und trifft den Staatspräsidenten Emmanuel Macron in Paris. Neben dem britischen EU-Austritt sollen der G7-Gipfel, die Irankrise und der Syrienkonflikt auf der Agenda stehen.
  • Kanzlerin Merkel reist mit mehreren Bundesministern zu Klimagesprächen mit der niederländischen Regierung nach Den Haag. Die beiden Nachbarländer wollen den Kampf gegen die Erderwärmung gemeinsam verstärken. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie der Ausstoß von CO2 verteuert werden soll, um ihn einzudämmen.
  • Nach dem Triumphmarsch der Vorsaison will Eintracht Frankfurt mit dem erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League weitere Festtage auf der internationalen Fußball-Bühne buchen. Im Playoff-Hinspiel tritt der Bundesligist um 20.30 Uhr beim französischen Ligapokal-Gewinner Racing Straßburg an.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

06:41 Uhr

Riekes Rückspiegel am 22. August 2019

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Steinernes Petra in der jordanischen Wüste - hier das Khazne al-Firaun.

(Foto: imago/imagebroker)

Wussten Sie, dass … ein 27-jähriger Schweizer heute vor 207 Jahren eine spektakuläre (Wieder-)Entdeckung im Orient gemacht hat? Auf einer waghalsigen Expedition und als muslimischer Scheich Ibrahim ibn Abdallah verkleidet stieß Johann Ludwig Burckhardt am 22. August 1812 in der südwestlichen Wüste Jordaniens auf die antike Felsenstadt Petra - oder das, was davon übrig blieb.

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Zuvor war die vom einst mächtigen Nomadenstamm der Nabatäer erbaute Kultstätte bei Europäern fast 700 Jahre in Vergessenheit geraten. Es muss ein atemberaubender Anblick gewesen sein, der sich dem nur fünf Jahre nach seiner grandiosen Entdeckung verstorbenen Burckhardt geboten hat. Sie wissen immer noch nicht, wovon die Rede ist? Dann schauen Sie doch heute Abend mal "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug"!

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Fesche Frisur und fesche Erfindungen - das ist Denis Papin.

(Foto: imago/United Archives International)

Wir erinnern uns an … Denis Papin, erfindungsreicher Hugenotte, der heute vor 372 Jahren geboren wurde. Dem pfiffigen Franzosen haben wir nicht nur die Erfindung des U-Boots, sondern unter anderem auch die des Dampfdrucktopfes zu verdanken. Darauf einen Coq au vin aus dem Schnellkochtopf!

06:19 Uhr

Sonnige Aussichten für das Wochenende

Mal abgesehen von ein paar Schleier- und Schönwetterwolken geht es heute für die meisten von uns sehr sonnig durch den Tag. Oft mit 11 bis 13 Sonnenstunden. Lediglich im Südosten Baden-Württembergs und im Süden Bayerns ist es noch wolkiger bei nur 4 bis 7 Stunden Sonnenschein.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Temperaturen machen einen ersten Satz in Richtung Sommer und bringen es verbreitet auf 23 bis 28 Grad. Einzig an den Alpen sowie im Seewind bleibt es mit Höchstwerten um die 20 oder 21 Grad etwas frischer.

Die weiteren Aussichten: häufig dominiert die Sonne und die Temperaturen legen nochmals zu. Morgen bei 21 bis 29, am Samstag bei 23 bis 31 und am Sonntag sogar bei hochsommerlichen 24 bis 32 Grad. Allerdings steigt am Wochenende im Süden und Osten das Risiko für punktuelle Schauer und Gewitter allmählich an. Ihr Björn Alexander

06:05 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht