Der Tag
7. Januar 2022
imageHeute mit Kai Stoppel und Max Perseke
Zum Archiv
22:35 Uhr

Das war Freitag, der 07. Januar 2022

Es ist der Tag der großen Corona-Entscheidungen für Deutschland. Bundesregierung und Länderregierungschefs einigen sich heute darauf, dass künftig bundesweit und unabhängig von den Infektionszahlen für Restaurants, Cafés und Kneipen eine 2G-plus-Regel gelten soll. Entschieden wurde auch, die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter zu verkürzen und zu vereinfachen.

Aus Kasachstan erreichen uns heute beunruhigende Nachricht: Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat der Polizei angesichts der seit Tagen anhaltenden Proteste einen Schießbefehl erteilt. Unterdessen muss die Welt den Tod eines großes Filmstars verschmerzen: Sidney Poitier starb im Alter von 94 Jahren.

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Und Fußball wurde auch noch gespielt: Im Freitagabendspiel der Bundesliga siegen die Gäste aus Mönchengladbach in der Allianz Arena gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer Bayern München mit 2:1. Allerdings waren die Reihen der Bayern wegen Corona auch arg dezimiert.

Das war es für heute vom "Tag". Am Wochenende geht es mit den Kollegen weiter. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Machen Sie es gut, bleiben Sie gesund.

Ihr Kai Stoppel

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Bild des Tages: Ein Freiwilliger bemalt die Herzen auf der nationalen Covid-Gedenkmauer in London neu. (Foto: imago images/ZUMA Wire)
Das war Freitag, der 07. Januar 2022
22:01 Uhr

Erneut abgelegte Leichen in Mexiko entdeckt - mit Drohbotschaft

Am zweiten Tag in Folge ist in Mexiko der Fund mehrerer Leichen gemeldet worden. Die Toten wurden am Rand einer Autobahn im östlichen Bundesstaat Veracruz entdeckt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Sie nannte keine Zahl - nach Medienberichten waren es neun Leichen. Diese waren demnach unbekleidet und aufeinander gestapelt. Dazu hatte eine kriminelle Bande ein Plakat aus Pappe mit einer Drohbotschaft gelegt. Diese richtete sich gegen einen Funktionär des Bundesstaates, der angeblich eine rivalisierende Gruppe unterstützt.

Erneut abgelegte Leichen in Mexiko entdeckt - mit Drohbotschaft
21:27 Uhr

Tod von schwarzem Jogger - lebenslange Haft für drei Weiße

Knapp zwei Jahre nach den tödlichen Schüssen auf den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Richter Timothy Walmsley verkündete das Strafmaß gegen die im November des Mordes schuldig gesprochenen weißen Männer. Bei zwei der Männer schloss der Richter eine vorzeitige Haftentlassung aus.

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Eine Videoaufnahme zeigt Ahmaud Arbery, wie er nach einem Schuss stolpert und zu Boden fällt. Neben ihm steht der Todesschütze mit einer Waffe. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)
Tod von schwarzem Jogger - lebenslange Haft für drei Weiße
20:52 Uhr

Mitarbeiterin von Arztpraxis soll Impfpässe gefälscht haben

Bei einer Mitarbeiterin einer Bremer Arztpraxis finden Polizisten Utensilien zum Fälschen von Impfpässen: In ihrer Wohnung der 29-Jährigen entdeckten sie 14 Blanko-Impfbücher, 74 Chargen-Aufkleber, drei bereits gefälschte Impfbücher und drei Stempel, die im Herbst 2021 in der Praxis gestohlen wurden, wie die Polizei mitteilte. Sie stellten zudem zwei auf den Namen der Frau ausgestellte Impfpässe sicher. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Diebstahls und gewerbsmäßiger Urkundenfälschung gegen die Frau.

Mitarbeiterin von Arztpraxis soll Impfpässe gefälscht haben
20:09 Uhr

Mann kommt mit Kopf und Penis von Mordopfer auf Polizeiwache

Es gibt Dinge, die will man lieber nicht wissen. Etwa das, was sich heute im Ort Fréjus in Südfrankreich zugetragen hat. Dort erschien ein Mann mit einer Tasche auf einer Polizeistation und erklärte, dass er jemanden getötet habe, berichtete die Regionalzeitung "Var-Matin". In der Tasche fanden die Beamten den abgetrennten Kopf und Penis des Mordopfers. Den verstümmelten Toten fanden die Fahnder später in der Wohnung des 38-jährigen Täters. Der Mann kam in Untersuchungshaft und soll psychiatrisch untersucht werden. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar.

Mann kommt mit Kopf und Penis von Mordopfer auf Polizeiwache
19:42 Uhr

Experiment beweist: Fische können Auto fahren

Fische kennen sich gut unter Wasser aus - aber finden sie sich auch an Land zurecht? Das wollten Forscher der Ben-Gurion Universität in Israel herausfinden. Sie bauten dafür ein spezielles "Fischauto", ein Fischbecken auf Rädern, das mit Sensoren ausgerüstet ist. Es bewegt sich in die Richtung, in die der Fisch im Aquarium schwimmt. Das vorgegebene Ziel der Fische war eine rosafarbene Tafel, bei deren Erreichen sie mit Futter belohnt wurden. Trefferquote: mindestens 15 pro 30-minütiger Sitzung, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Behavioural Brain Research". Schon beeindruckend. Für einen Fisch.

Experiment beweist: Fische können Auto fahren
19:27 Uhr

Polen gibt Nutzung von Spionage-Software zu

Der Chef der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, hat den Erwerb von israelischer Spionage-Software des Typs Pegasus durch Polen eingeräumt. Polnische Dienste müssten diese Art von Geräten haben, sagte Kaczynski der Wochenzeitung "Sieci" in einem Interview, das am Freitag in Auszügen veröffentlicht wurde. Die Software ist in der Lage, sämtliche Daten von attackierten Mobiltelefonen auszulesen und unbemerkt Kamera und Mikrofon des Gerätes anzuschalten. Allerdings bestritt Kaczynski den Einsatz gegen Oppositionspolitiker im Wahlkampf 2019. Die Forschungsgruppe Citizen Lab hatte bestätigt, dass polnische Juristen und Oppositionelle mit Pegasus ausgespäht wurden.

Polen gibt Nutzung von Spionage-Software zu
18:51 Uhr

Fremde orten Frauen offenbar mit Apple-Peilsendern

Eigentlich sollen die sogenannten "Airtags" von Apple dabei helfen, verlegte Schlüssel oder andere Gegenstände zu finden. Nun aber berichten immer mehr Frauen über eine beunruhigende Zweckentfremdung der Peilsender: Fremde verstecken die Tracker offenbar, um die Bewegungen der Frauen zu verfolgen.

Fremde orten Frauen offenbar mit Apple-Peilsendern
18:28 Uhr

71-Jähriger parkt und wird vom eigenen Auto überrollt

Ein 71 Jahre alter Mann parkt sein Auto auf einer abschüssigen Straße vor seinem Haus, steigt aus - und plötzlich gerät sein Wagen ins Rollen. Der Mann kann das Auto nicht stoppen, stürzte, wird überrollt und mitgeschleift, bis der Wagen vor der Garage des Nachbarn stehenbleibt. Dies geschah laut Polizei am Donnerstagabend in Langelsheim, einer kleiner Stadt am Harz. Zum Glück leisteten Anwohner Erste Hilfe, der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Lebensgefahr bestehe nicht, so die Polizei.

71-Jähriger parkt und wird vom eigenen Auto überrollt
17:56 Uhr

Arabisches Land stellt auf "westliches Wochenende" um

Wochenende ist am Samstag und Sonntag? Nicht so in vielen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens. Dort gelten Freitag und Samstag als arbeitsfreie Tage. Doch die Vereinigten Arabischen Emirate gehen nun einen eigenen Weg und haben ihr Wochenende Anfang des Jahres von Freitag und Samstag auf Samstag und Sonntag verschoben, wie die staatlichen Nachrichtenagentur WAM mitteilte. Die Umstellung auf ein Wochenende nach westlichem Vorbild soll die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessern.

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Ähneln nicht nur optisch immer mehr dem Westen - in den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt nun auch ein westliches Wochenende. (Foto: REUTERS)
Arabisches Land stellt auf "westliches Wochenende" um
17:24 Uhr

Nach Kritik - Europa-Park gestaltet "Dschungel-Floßfahrt" um

Die bereits Jahrzehnte alte Attraktion "Dschungel-Floßfahrt" im Europa-Park in Rust will nicht mehr so richtig in die Zeit passen - es hatte unter anderem Kritik an der Darstellung schwarzer Menschen gegeben. So sollen dort Rollenbilder aus der Zeit des Kolonialismus dargestellt werden, hieß es in Medienberichten. Doch damit wird es nun vorbei sein: Der Park kündigte an, dass die Attraktion völlig umgestaltet wird. Im kommenden Jahr soll sie dann fertig sein und dem Themenbereich "Österreich" zugeordnet werden. "Dieses Wochenende habt ihr zum letzten Mal die Chance, mit der Dschungel-Floßfahrt in See zu stechen!", hieß es ergänzend auf der Facebook-Seite des Parks.

Nach Kritik - Europa-Park gestaltet "Dschungel-Floßfahrt" um
17:08 Uhr

Lebenslange Haft für Lehrer im Kannibalismus-Prozess

Im sogenannten Kannibalismus-Prozess vor dem Berliner Landgericht ist das Urteil gegen einen 42-Jährigen gefallen: Er wird wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Lehrer im September 2020 einen 43 Jahre alten Monteur getötet hat, "um seine Kannibalismus-Fantasien auszuleben". Die Männer hatten sich über ein Dating-Portal zum Sex in der Wohnung des Lehrers in Berlin-Pankow verabredet. Nach der Tötung des Mannes habe der 42-Jährige die Leiche zerteilt und die Teile an verschiedenen Orten in Berlin abgelegt.

Lebenslange Haft für Lehrer im Kannibalismus-Prozess
16:55 Uhr

"Russlands Schattenarmee" in Westafrika stationiert?

Möglicherweise sind russische Söldner nun auch in Mali aktiv. Zumindest bestätigen dortige Militärvertreter, dass die Zahl russischer Ausbilder seit einigen Wochen stetig anwächst. Im kürzlich von französischen Truppen verlassenen Stützpunkt Timbuktu im Norden des westafrikanischen Landes seien zahlreiche Russen stationiert, hieß es demnach. Das nährt den Verdacht, dass die malische Regierung im Kampf gegen Islamisten die Dienste der berüchtigten russischen Söldner-Truppe Wagner in Anspruch nimmt. Sie gilt als "Russlands Schattenarmee", Moskau bestreitet jedoch jegliche Verbindung zu ihr. Neben Syrien und Mali soll sie unter anderem auch in der Ukraine, in Libyen und in der Zentralafrikanischen Republik aktiv gewesen sein.

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Im Dezember hatten die letzten französischen Soldaten den Stützpunkt Timbuktu verlassen - dort sind nun Russen eingerückt. (Foto: picture alliance / abaca)
"Russlands Schattenarmee" in Westafrika stationiert?
16:36 Uhr

Hollywood-Legende Sir Sidney Poitier ist tot

Der legendäre Hollywood-Schauspieler Sidney Poitier ist tot. Der erste afroamerikanische Schauspieler der Geschichte, der einen Oscar als bester Hauptdarsteller gewann, starb im Alter von 94 Jahren, wie der Vize-Regierungschef der Bahamas, Chester Cooper, mitteilte. Poitier war mit Filmen wie "Flucht in Ketten", "Lilien auf dem Felde" und "In der Hitze der Nacht" der erste afroamerikanische Superstar in Hollywood.

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Poitier war der erste Afroamerikaner, der im April 1964 einen Oscar als bester Schauspieler für "Lilien auf dem Felde" gewann.
Hollywood-Legende Sir Sidney Poitier ist tot
16:20 Uhr

Zehntausende Raketen der Bundeswehr sondern hochexplosiven Stoff ab

Die Bundeswehr hat ein erhebliches Sicherheitsproblem mit zehntausenden Raketen aus Altbeständen. Die Raketen vom Typ LAR 110 Millimeter sondern hochexplosives Nitroglycerin ab - es drohe die Selbstentzündung, berichtete der "Spiegel". Demnach ist das Problem seit 2019 bekannt und nicht gelöst. Alle betroffenen Munitionslagerhäuser wurden gesperrt, auch der Transport der Raketen wurde untersagt. Ein Entsorgungskonzept soll es bislang nicht geben.

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Munitionsdepot der Bundeswehr. (Foto: picture alliance / blickwinkel/H. Blossey)
Zehntausende Raketen der Bundeswehr sondern hochexplosiven Stoff ab
16:18 Uhr

Beschluss: Quarantäne und Isolation werden verkürzt und vereinfacht

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht. Nach einem Bund-Länder-Beschluss werden Kontaktpersonen von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen sind oder frisch genesen. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher freitesten lassen.

Beschluss: Quarantäne und Isolation werden verkürzt und vereinfacht
15:58 Uhr

Mann in Indien wird angeblich elfmal geimpft

Erste Dosis, zweite Dosis, Booster - vielleicht wird es noch eine vierte Impfdosis gegen Covid-19 geben. Einem Mann in Indien scheint selbst diese Aussicht nicht gereicht zu haben. Er soll sich elf Impfdosen erschlichen haben, gibt er jedenfalls selbst an. Der 65-Jährige sei kürzlich aufgeflogen, als er in dem armen Bundesstaat Bihar nochmals einen Piks abholen wollte, sagte ein örtlicher Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden. Nun gebe es eine Untersuchung, wie dies passieren konnte.

Mann in Indien wird angeblich elfmal geimpft
15:27 Uhr

Brand mit zwölf Toten - Fünfjähriger zündelte womöglich an Weihnachtsbaum

Nach dem schweren Hausbrand mit zwölf Toten in der US-Ostküstenstadt Philadelphia gibt es einem Medienbericht zufolge Hinweise auf die Brandursache. Ein fünfjähriger Junge, der das Inferno überlebte, sagte dem "Philadelphia Inquirer" zufolge zur Polizei, er habe das Feuer ausgelöst, weil er mit einem Feuerzeug gespielt und den Weihnachtsbaum angezündet habe. Bei dem Brand in dem Wohnhaus im US-Bundesstaat Pennsylvania am Mittwoch kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, darunter acht Kinder.

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In dem betroffenen Haus in Philadelphia sollen alle vier Rauchmelder versagt haben. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Brand mit zwölf Toten - Fünfjähriger zündelte womöglich an Weihnachtsbaum
14:54 Uhr

Furcht vor Atomschlag - Slowakei hadert mit Militärvertrag mit den USA

Die USA wollen ihre Militärpräsenz in der Slowakei verstärken - das EU-Land grenzt an die Ukraine. Der dafür geplante Militärvertrag der Nato-Partner sorgt aber für Streit in der Slowakei. Dort warnen die einen vor der Aufgabe staatlicher Souveränität, Befürworter des Vertrags sprechen von "unnötiger Hysterie". Befeuert wurde die Debatte, nachdem die slowakische Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag eine Ablehnung des Vertrags empfohlen hatte. Ein Grund: Man könne nicht kontrollieren, ob die USA Atomwaffen in der Slowakei stationieren - was das Land zu einem atomaren Angriffsziel machen würde. Das Thema kochte in der Folge hoch, die mitregierende rechtspopulistische Partei Wir sind eine Familie zog ihre Zustimmung zurück. Der Vertrag droht nun zu scheitern.

Furcht vor Atomschlag - Slowakei hadert mit Militärvertrag mit den USA
14:25 Uhr

Norwegens Soldaten sollen Unterhosen Nachfolgern überlassen

Wenn im Arbeitsleben eine Stelle an den Nachfolger übergeben wird, beinhaltet das oft auch das Überlassen des benutzten Arbeitsmaterials: etwa PC, Schreibtisch, Bürostuhl und Unterhose. Moment mal. Unterhose? Eigentlich unüblich, nicht jedoch bei der norwegischen Armee. Künftig sollen Militärdienstleistende am Ende der Dienstzeit Unterhosen, BHs und Socken ihren Nachfolgern hinterlassen. "Das hilft uns, diesen Teil der Bekleidung wiederzuverwenden. Wir haben einfach nicht genug auf Lager", sagte Armeesprecher Hans Meisingset dem öffentlich-rechtlichen Sender NRK. Hintergrund ist demnach die Materialknappheit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Norwegens Soldaten sollen Unterhosen Nachfolgern überlassen
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Vielen Dank an meinen Kollegen Max Perseke, der sich jetzt in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme für ihn den "Tag" bei ntv.de: Mein Name ist Kai Stoppel. Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter dertag@n-tv.de.

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Schummeln bei der Führerscheinprüfung soll stärker bestraft werden

Täuschungen bei theoretischen Führerscheinprüfungen sollen schärfer geahndet werden. Wer beim Spicken erwischt wird, soll künftig für bis zu neun Monate für eine neue Prüfung gesperrt werden können, wie ein Verordnungsentwurf der Bundesministerien für Verkehr und Inneres vorsieht. Die jetzige Sperre von sechs Wochen entfalte "keine ausreichende abschreckende Wirkung", heißt es zur Begründung. Bei der genauen Frist solle die Schwere der Täuschung berücksichtigt werden. Seit einigen Jahren würden vermehrt Täuschungsversuche festgestellt.

Schummeln bei der Führerscheinprüfung soll stärker bestraft werden
13:26 Uhr

Wintersturm führt zu Massenkarambolage in Kentucky

Ein Wintersturm zieht über den US-Bundesstaat Kentucky hinweg. Heftige Schneefälle sorgen für Verkehrschaos, ein Highway ist stundenlang unbefahrbar. Zudem verursachen mehr als 20 Fahrzeuge einen Massenunfall. Kentuckys Gouverneur ruft den Notstand für den gesamten Bundesstaat aus.

Wintersturm führt zu Massenkarambolage in Kentucky
12:49 Uhr

Zoll in Bayern nimmt Lkw mit zehn Millionen Schmuggelzigaretten hoch

Eine komplette Lastwagenladung mit rund 10,4 Millionen Schmuggelzigaretten hat der Zoll in Bayern gestoppt. Wie das Hauptzollamt Regensburg mitteilte, kontrollierten Beamte den Sattelzug bereits Anfang Dezember bei Waidhaus an der deutsch-tschechischen Grenze. Angeblich sollte er mit 26 Paletten Geschenkpapier beladen sein, der Zoll entdeckte aber 26 Paletten mit 52.000 Stangen "Schmuggelzigaretten eines namhaften Herstellers".

Wie die Behörde weiter mitteilte, holten die Beamten den Lastwagen für eine Routinekontrolle aus dem fließenden Verkehr. Bei einer Röntgenuntersuchung des Lastwagenaufliegers fielen den Zöllnern dann aber "zigarettenähnliche Strukturen" auf. Die anschließende Kontrolle ergab, dass die gesamte Ladung aus illegalen Zigaretten bestand. Den Steuerschaden bezifferte der Zoll auf etwa 1,8 Millionen Euro. Der 40-jährige Fahrer kam in Untersuchungshaft.

Zoll in Bayern nimmt Lkw mit zehn Millionen Schmuggelzigaretten hoch
12:11 Uhr

Gianna Nannini will Staatspräsidentin Italiens werden

Die Sängerin Gianna Nannini will Staatspräsidentin Italiens werden - und damit als erste Frau das Amt ausfüllen. Mit einem Video auf Instagram bewarb sich die 67-jährige Sängerin darum, die Nachfolge von Präsident Sergio Mattarella anzutreten, wenn dessen Mandat im Februar ausläuft. Sie sagt darin: „Ich ergreife die Gelegenheit und kandidiere offiziell für das Amt des Präsidenten der italienischen Republik.“ Fans werden Gianna Nannini mit Sicherheit wünschen, dass ihre Kandidatur "bello", aber nicht "impossibile" wird - und die Rocklegende aus der Toskana somit die erste Frau in diesem Amt wird. Wie ist Ihre Einschätzung dazu?

Gianna Nannini will Staatspräsidentin Italiens werden
11:34 Uhr

Haiti: Gang schießt Journalisten nieder und verbrennt ihn

Mindestens ein Journalist ist nach Angaben seines Arbeitgebers bei einem Einsatz in Haiti getötet worden. John Amady sei am Rande der Hauptstadt Port-au-Prince von Bandenmitgliedern niedergeschossen und bei lebendigem Leib verbrannt worden, teilte der kanadische Radiosender Écoute FM auf Facebook mit. Amady hatte demnach für den Sender an einem Bericht über die Sicherheitslage in der Gegend gearbeitet. Unklarheit herrschte über das Schicksal weiterer Reporter: Zwei weitere Journalisten seien den Kugeln zum Opfer gefallen, hieß es. In anderen Medienberichten war die Rede davon, einer der drei habe entkommen können. Aus Solidarität mit Amadys Familie wollte der Sender bis auf Weiteres den Betrieb einstellen. Banden kontrollieren große Teile der Hauptstadt des Karibikstaates. Gewalt zwischen ihnen vertrieb im vergangenen Jahr Tausende Menschen aus ihrem Zuhause. Es kommt zudem immer wieder zu Entführungen.

Haiti: Gang schießt Journalisten nieder und verbrennt ihn
10:45 Uhr

Todestag von Oury Jalloh: Matratze brennt vor Justizzentrum

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Ein Archivbild vom Gedenken an Jalloh im Jahr 2008. (Foto: picture alliance / dpa)

Unbekannte haben eine brennende Matratze vor dem Eingang des Justizzentrums in Halle platziert, vermutlich um des Asylbewerbers Oury Jalloh zu gedenken. Vor genau 17 Jahren, am 7. Januar 2005, war der aus Sierra Leone stammende Mann in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers in Dessau-Roßlau ums Leben gekommen. Die Todesumstände gelten auch nach zwei Landgerichtsprozessen als nicht aufgeklärt. Nach den Ermittlungen der Behörden soll Jalloh in der Gewahrsamszelle einen Brand selbst gelegt haben, obwohl er in dem Raum an Händen und Füßen gefesselt war. Mehrere Initiativen zweifeln an dieser Darstellung und werfen Staatsanwaltschaft und Polizei Vertuschung vor. Sie sprechen von "Mord". Laut Obduktion hatte Jalloh schwere Verbrennungen.

Zeugen konnten nun beobachten, wie sich fünf Menschen in der Nacht zum 17. Todestag Jallohs vor dem Gebäude befanden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Matratze bereits fast vollständig verbrannt und die Unbekannten waren verschwunden. Die Polizei wollte einen Zusammenhang mit dem Gedenken an Oury Jalloh am Freitag nicht explizit bestätigen. Sie schließe jedoch einen politischen Hintergrund nicht aus.

Todestag von Oury Jalloh: Matratze brennt vor Justizzentrum
09:55 Uhr

Heidi Klum zeigt sich ganz in 90er-Jahre-Manier

Der (G-)String, der meilenweit aus der Hose hängt, ist wie das Arschgeweih ein typisches 90er-Jahre-Phänomen. In ihrem jüngsten Instagram-Beitrag lässt Heidi Klum das betreffende Jahrzehnt gewissermaßen noch einmal für ihre Follower aufleben. Sie zeigt sich beim Tanzen und präsentiert dabei ihre Unterbekleidung eben so, wie man es damals zu tun pflegte - weit über dem Bund der Jogginghose. Ein Arschgeweih ist aber nicht zu sehen, ein Glück! Und Beweis dafür, dass Heidi in den 90er-Jahren dann doch auf den Laufstegen der Modemetropolen dieser Welt sozialisiert wurde und nicht etwa in Dorfdiscos. In jedem Fall ist das Tanzen eine gute Zuhauseaktivität während der Pandemie - und da Heidis Partner Tom Kaulitz derzeit ja von ihr isoliert eine Corona-Infektion übersteht, hat sie bestimmt auch genügend Zeit dafür.

Heidi Klum zeigt sich ganz in 90er-Jahre-Manier
09:24 Uhr

Malen transportiert Prinz Charles in "andere Dimension"

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Prinz Charles malt seit Jahrzehnten Aquarelle, hier 1998 in Bhutan.

Der britische Thronfolger Prinz Charles fühlt sich nach eigenen Worten durch das Malen von Aquarellen in eine "andere Dimension" transportiert. Das schrieb der 73-Jährige einer britischen Agenturmeldung zufolge in einem Beitrag zu einer Ausstellung in London. Derzeit sind knapp 80 Gemälde des Prinzen in den Räumen der Stiftung The Prince's Foundation zu sehen - darunter Landschaftsgemälde mit Szenen aus Schottland, Frankreich oder Tansania. Charles gab auch zu, dass er im Nachhinein "entsetzt" sei über die Qualität seiner frühen Gehversuche. Auch zu seinen aktuellen Werken gibt er sich bescheiden: "Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass meine Skizzen großartige Kunst oder ein aufstrebendes Talent repräsentieren", so Charles.

Malen transportiert Prinz Charles in "andere Dimension"
08:29 Uhr

Köln: Domschweizer hieven Klimaaktivisten aus ihrem Gotteshaus

Klima-Aktivisten haben mit einer Protestaktion am Donnerstagabend eine Messe im Kölner Dom gestört. Zwölf Männer und Frauen hätten mit Spruchbändern und Lautsprechern auf die Umweltzerstörung aufmerksam machen wollen und sich vor Beginn des von einem Weihbischof geleiteten Gottesdienstes in den Mittelgang der Kirche gelegt, sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei. Den mehrfachen Aufforderungen der Kirchenmitarbeiter, den Dom zu verlassen, seien sie nicht nachgekommen. Domschweizer hätten dann versucht, die Störenfriede, die keinen Widerstand leisteten, aus der Kirche zu tragen. Dabei seien zwei von ihnen verletzt worden. Rettungskräfte hätten die beiden Domschweizer am Rücken behandelt, hieß es.

Köln: Domschweizer hieven Klimaaktivisten aus ihrem Gotteshaus
08:06 Uhr

Winterwetter ungemütlicher Natur kehrt zurück

Am Freitag zieht ein Wolkenband von West nach Ost, das landesweit für Regen, Schneeregen und Schnee sorgt. Die Temperaturen am Nachmittag liegen zwischen null und sechs Grad, die sich aufgrund des kräftigen Windes jedoch weitaus frischer anfühlen.

Winterwetter ungemütlicher Natur kehrt zurück
07:40 Uhr

5,50 Euro die Stunde: Sarah Engels sortierte einst Autoteile

Die Sängerin Sarah Engels hat sich früher mit recht unterschiedlichen Jobs ihre Finanzen aufgebessert. "Ich hatte verschiedene Jobs - zum Beispiel habe ich damals in einer Pizzeria gearbeitet", sagt die 29-Jährige. Auch Autoteile habe sie schon sortiert. "Es war damals ein riesiger Erfolg für mich, als ich von 5 Euro Stundenlohn auf 5,50 Euro aufgestiegen bin." Ihr Taschengeld habe sie sich selbst verdient - das sei bei ihr zu Hause so gewesen. Engels, die Ende 2021 zum zweiten Mal Mutter wurde, ist heute Influencerin, Musikerin und hat bei diversen Fernsehshows ("Let's Dance", "The Masked Singer") mitgemacht.

5,50 Euro die Stunde: Sarah Engels sortierte einst Autoteile
07:17 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

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Kaffee gibt es am Wochenende in jedem Fall. (Foto: picture alliance / Zoonar)

mit großen Schritten geht es auf das Wochenende zu. Haben Sie etwas geplant? Oder lassen Sie es am ersten Wochenende nach dem des Neujahrs eher ruhig angehen? Ich persönlich schwanke noch zwischen beiden Möglichkeiten und will einfach einmal schauen, was der Freitag noch so an Impulsen bringt. Was die Nachrichten angeht, wird es ja meist am Freitag schon ein wenig ruhiger. Einige Dinge stehen heute aber natürlich an - abgesehen davon, dass wir Sie hier im "Tag" natürlich das ganze Wochenende begleiten.

  • Bei ihrer ersten Videoschalte nach dem Jahreswechsel beraten die Ministerpräsidenten um 13 Uhr mit Bundeskanzler Olaf Scholz über die steigenden Corona-Infektionszahlen und weitere Schutzmaßnahmen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat zusätzliche Kontaktbeschränkungen wegen der ansteckenderen Omikron-Variante gefordert.

  • Nach schweren Ausschreitungen mit Toten und Verletzten im zentralasiatischen Kasachstan wächst international die Sorge vor einer weiteren Eskalation.

  • Die Außenminister der 30 NATO-Staaten beraten gegen 14 Uhr per Videokonferenz über russische Forderungen nach neuen Sicherheitsvereinbarungen. Zudem soll bei den Gesprächen der jüngste Aufmarsch russischer Truppen in der Nähe der Ukraine thematisiert werden.

  • Nach drei Wochen Winterpause eröffnet Herbstmeister FC Bayern München um 20.30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.

Ich heiße Max Perseke und begleite Sie heute durch diesen "Tag". Starten Sie alle erst einmal gut in den Ihrigen, lassen Sie ihren Kaffee im Herdkännchen brodeln, durch den Filter laufen oder ihn sich optimal portioniert in einem Café oder einer Bäckerei in die Hand drücken. Und nicht vergessen: Immer schön lächeln ;)

Das wird heute wichtig
06:58 Uhr

Kasachisches Innenministerium: 26 Demonstranten getötet

Infolge der Unruhen im zentralasiatischen Kasachstan sind nach Angaben des Innenministeriums 26 Demonstranten getötet worden. Zudem habe es mehr als 3000 Festnahmen gegeben, berichtete der Staatssender Khabar 24 am Freitagmorgen unter Berufung auf das Ministerium. Die Behörde sprach demnach von "bewaffneten Verbrechern". Weitere 18 von ihnen seien verletzt worden. Schon am Donnerstag hatte das Staatsfernsehen von Dutzenden "eliminierten" Menschen in der Millionenstadt Almaty gesprochen. Das ließ bereits auf zivile Todesopfer schließen.

Kasachisches Innenministerium: 26 Demonstranten getötet
06:41 Uhr

US-Justizministerium schnappt mutmaßlichen ägyptischen Agenten

Weil er politische Gegner des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi ausspioniert haben soll, ist ein 39-Jähriger in den USA festgenommen worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, wird der Mann beschuldigt, als nicht registrierter Agent der ägyptischen Regierung im Einsatz gewesen zu sein. Und so eine Registrierung gehört bei einem Agenten, der sich in legalen Gewässern bewegt, eben dazu... Der 39-Jährige habe sowohl die US- als auch die ägyptische Staatsbürgerschaft. Laut den Behörden kommunizierte der Verdächtige zwischen 2014 und 2019 über verschlüsselte Nachrichten mit mehreren ägyptischen Regierungsbehörden. Im Jahr 2017 habe er Informationen der ägyptischen Regierung über einen regierungskritischen Aktivisten an US-Strafverfolgungsbeamte weitergegeben.

US-Justizministerium schnappt mutmaßlichen ägyptischen Agenten
06:20 Uhr

In der fünften Ehe wird Nicolas Cage noch einmal Vater

Um Hollywoodschauspieler Nicolas Cage zu gratulieren, gibt es heute zwei Anlässe. Zum einen hat der Oscar-Preisträger Geburtstag und wird heute 58 Jahre alt. Zum anderen wurde jüngst in US-Medien bekannt, dass Cage und seine Frau Riko Shibata das erste gemeinsame Kind erwarten. "Die werdenden Eltern sind sehr erfreut", zitierte das "People"-Magazin einen Sprecher des Paares. Cage hat aus früheren Beziehungen bereits zwei Söhne, Kal-El und Weston. Der Schauspieler und die 27-jährige gebürtige Japanerin hatten im vorigen Februar in Las Vegas geheiratet. Für Cage ist es die fünfte Ehe. Er war zuvor unter anderen mit Schauspielkollegin Patricia Arquette und mit Lisa Marie Presley, der Tochter des "King of Rock'n'Roll" Elvis Presley, verheiratet. In dem Sinne: Happy Birthday, Nicolas, und Glückwunsch zum Nachwuchs, Nicolas und Riko!

In der fünften Ehe wird Nicolas Cage noch einmal Vater