mit Janis PeitschDas war Freitag, der 7. November 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" verabschiedet sich in die Wochenendpause. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:
20 Stunden in Brasilien: Warum Merz beim Klimagipfel auffallend verklemmt wirkt
Shutdown fällt ihm auf die Füße: Trump scheint sich im Feiglingsspiel mit Demokraten zu verzocken
Minister arbeite "zweifellos": Kreml: Gerüchte um Lawrow sind frei erfunden
Erfolg durch Haftbefehl-Doku: Reinhard Mey erreicht außergewöhnlichen Chartrekord
Bericht über leere Güterzüge: Russische Wirtschaftskrise soll auf dem Gleis bereits sichtbar sein
Ich wünsche Ihnen einen schönen Start ins Wochenende.
Genforschungs-Pionier und Nobelpreisträger James Watson ist tot
Gemeinsam mit seinem Kollegen Francis Crick entschlüsselte er die DNA und legte den Grundstein für die Gentechnik. Nun ist der US-Wissenschaftler James Watson im Alter von 97 Jahren auf Long Island nahe New York gestorben. Das teilte das Cold Spring Harbor Laboratory mit.
Nach fast zwei Jahre dauernder intensiver Knobelei fanden Watson und Crick in den 1950er Jahren heraus, dass die Struktur des Erbmaterials DNA aus einer sogenannten Doppelhelix besteht.
Watson, der verheiratet war und zwei Kinder hatte, arbeitete danach noch jahrzehntelang weiter im Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island. 2007 sorgten jedoch rassistische Äußerungen von ihm für weitreichende Empörung. Der Forscher trat daraufhin von seiner Funktion als Kanzler des Labors zurück und zog sich auch aus der Öffentlichkeit zurück.
Eurojackpot geknackt: 54 Millionen Euro gehen nach Deutschland
Ein satter Millionengewinn fällt auf einen Lottoschein aus Deutschland. Ein Spieler oder eine Spielgemeinschaft aus Nordrhein-Westfalen hat den Eurojackpot geknackt und ist nun um rund 54,3 Millionen Euro reicher.
Die Gewinnzahlen lauteten 13, 19, 22, 35 und 40, als Eurozahlen wurden 2 und 8 gezogen, teilte Westlotto mit. Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot mit 19 Teilnehmerländern liegt bei 1 zu 140 Millionen.
Trump-Schwiegersohn will Hotel auf historischem Gelände in Belgrad errichten
Die Investmentfirma von Jared Kushner will in Belgrad ein luxuriöses Hochhaus-Hotel aufziehen. Der Neubau des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump soll auf dem Gelände des früheren Hauptquartiers der jugoslawischen Armee errichtet werden.
Das serbische Parlament hat dazu heute ein Gesetz verabschiedet, wonach das Projekt als dringend eingestuft wird. Damit müssen Baugenehmigungen und andere notwendige Schritte von staatlichen Stellen ohne Verzögerung bearbeitet werden.
Das Projekt ist in Serbien umstritten: Der modernistische Gebäudekomplex war während des Kosovo-Krieges bei Nato-Luftangriffen auf Belgrad 1999 zerstört worden. 2005 wurden die Reste des 1965 errichteten Gebäudes von der serbischen Regierung zum Kulturdenkmal erklärt, aber nie wieder aufgebaut.
Junge rast Polizei auf E-Dirtbike mit 100 km/h davon
In Florida flieht ein 15-Jähriger in einer spektakulären Verfolgungsjagd vor der Polizei. Auf seinem E-Dirtbike rast er teils mit über 100 km/h durch die Stadt. Erst als er in einem Graben steckenbleibt, schafft es die Polizei, ihn festzunehmen.
Reinhard Mey stellt außergewöhnlichen Chart-Rekord auf
Die Netflix-Doku "Babo" katapultiert nicht nur Rapper Haftbefehl, sondern auch einen Song von Reinhard Mey in die Charts - und schreibt damit deutsche Musikgeschichte.
Meys Lied "In meinem Garten" aus dem Jahr 1970 wird in der Doku von Haftbefehl erwähnt und landet prompt auf Platz 15 der Charts.
"Es ist nach 'Annabelle, ach Annabelle' (1972, Platz 29) und 'Mann aus Alemannia' (1974, Platz 18) Meys dritter – und bislang höchstplatzierter – Charthit", teilte GfK Entertainment mit. Außerdem sei es mit 55 Jahren der größte Abstand zwischen Erstveröffentlichung und Chartdebüt, den ein deutschsprachiger Titel jemals hatte.
Stadtrat geht versehentlich mit Live-Video aufs Klo
Im Internet verbreitet sich ein Video von einem unglücklichen Missgeschick eines Stadtrats aus Glasgow. Der Mann nimmt während einer virtuellen Ratssitzung seinen Laptop mit auf die Toilette und vergisst, die Kamera auszuschalten. Ein Ratskollege macht ihn daraufhin auf die offene Kamera aufmerksam.
Neuer U-Boot-Jäger für die Bundeswehr ist da
Moderne Aufklärungsflugzeuge über dem Meer, die auch U-Boote bekämpfen können, verstärken nun auch die deutsche Marine. Das erste von acht Flugzeugen des Typs P-8A Poseidon wurde aus den USA überführt und landete heute auf dem Berliner Flughafen. Dort nahm Verteidigungsminister Boris Pistorius das Flugzeug und die Besatzung in Empfang.
Pistorius sagte, er sei erst kürzlich mit einem solchen Flugzeug der Briten tief über den Nordatlantik bei Schottland mitgeflogen und sehr beeindruckt gewesen von der Technik der Maschine und der Besatzung. Mit dem voll digitalisierten Waffensystem könne Deutschland auch die Stützpunkte der Nato-Partner nutzen.
"Der deutsche Beitrag zur Abschreckung im hohen Norden wird maßgeblich auf diesem Flugzeug basieren", sagte Pistorius.
Schreck vor Norwegen: Riesiges Wal-Maul öffnet sich direkt unter Taucherin
Tauchlehrerin Cindy Young erlebt den erschreckendsten, aber zugleich atemberaubendsten Moment ihrer Unterwasser-Karriere. Vor der Küste Norwegens tummelt sich um sie herum urplötzlich ein Schwarm Fische - auf den hat es ein riesiger Wal abgesehen. Um ein Haar wird die 45-Jährige zum Beifang.
Mann schickt Freund zum Vaterschaftstest - und fliegt auf
Weil er keinen Unterhalt für ein außereheliches Kind bezahlen wollte, schickte ein Mann laut Anklage einen Freund zum Vaterschaftstest. Doch der Schwindel flog auf - mit Folgen für beide Männer.
Dabei war der Rollentausch zunächst gelungen: Der DNA-Test fiel negativ aus. Aber das Familiengericht schickte ihr Gutachten der Mutter des Kindes zu, samt einem Foto des vermeintlichen Vaters.
Die Staatsanwaltschaft warf den Männern Urkundenfälschung und versuchten Betrug vor. Der richtige Vater wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Sein Freund erschien nicht zu dem Prozess, weswegen die Richterin Haftbefehl gegen ihn erließ.
Krawatte von Kanzler Merz sorgt für Hingucker
Friedrich Merz weilt derzeit beim Klimagipfel im brasilianischen Belém. Für die Veranstaltung hat sich der Kanzler für eine ganz spezielle Krawatte entschieden. Fotos zeigen den CDU-Politiker mit einer grünen Halsbinde, auf der Gewitterwolken zu sehen sind - passend zum Thema des internationalen Treffens.
Aufmerksamen Beobachtern ist längst aufgefallen, dass Merz eine Neigung zu Krawatten mit kleinen Tiermotiven hat. Bei seinem Besuch in den USA etwa zierten sie Elefanten - das traditionelle Symbol der US-Republikaner.
In Belém sicherte Merz übrigens finanzielle Unterstützung für den neuen globalen Waldschutzfonds TFFF zu. Deutschland werde "einen namhaften Betrag zum Gelingen dieser Initiative beisteuern", sagte er in einer Rede bei dem Gipfel.
Vertretungslehrer erscheint am ersten Tag sturzbetrunken zum Unterricht
Der 30-jährige Christopher Rias kommt zu seinem ersten Arbeitstag an einer Grundschule in Wisconsin - sturzbetrunken. Der Vertretungslehrer wird noch in der Mittagspause festgenommen. Jetzt sitzt er im Gefängnis und wartet auf seine Anhörung.
Verdächtiges Paket auf US-Regierungsflugplatz: Mehrere Menschen medizinisch betreut
Die Joint Base Andrews liegt nur wenige Autominuten von Washington entfernt und wird häufig vom US-Präsidenten für Flüge genutzt.
Doch nun ist es auf dem Militärflugplatz zu einem Zwischenfall gekommen. Das Nachrichtenportal Axios berichtete unter Berufung auf einen Militärsprecher, dass "mehrere Personen" sich unwohl gefühlt hätten, medizinisch betreut und später entlassen worden seien, nachdem ein Paket geöffnet worden sei.
Unter Berufung auf Militärkreise berichtete CNN weiter, in dem Paket hätten sich ein "unbekanntes" weißes Pulver sowie "politisches Propagandamaterial" befunden. Die Ermittlungen laufen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
Kollege Marc Dimpfel verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie hier im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de. Los geht's!
"Bittere Erkenntnis": Sigmar Gabriel sagt im U-Ausschuss aus
Im Untersuchungsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern zur Klimastiftung MV räumt der frühere Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel Fehler im Umgang mit Russland ein. Wladimir Putin und dessen Absichten falsch eingeschätzt zu haben, "ist einer der größten Fehler der deutschen Außenpolitik, an dem ich beteiligt war. Das ist eine bittere Erkenntnis."
Der Sonderausschuss soll klären, ob es russischen Einfluss auf die Gründung der Klimastiftung MV gegeben hat. Mit deren Hilfe war Nord Stream 2 im Jahr 2021 vollendet worden, deren Fertigstellung durch US-amerikanische Sanktionsdrohungen gegen beteiligte Firmen infrage stand.
Pro-Palästina-Aktivisten protestieren im ZDF-Gebäude
Propalästinensische Demonstranten haben im ZDF-Gebäude in Berlin protestiert. Nach Angaben der Polizei gingen etwa 10 bis 15 Demonstranten am Mittag in öffentlich zugängliche Bereiche des Gebäudes an der Straße Unter den Linden im Regierungsviertel und riefen dort lautstark Parolen. Laut dem "Focus" ließen die Demonstranten einen Lautsprecher mithilfe von Helium-Ballons unter die Decke des Foyers fliegen, aus dem Kinderschreie dröhnen. Es sei noch nicht gelungen, das abzustellen.
Die Polizei sei gerufen worden und habe die Demonstranten aus dem Gebäude geleitet, sagt ein Sprecher. Daraufhin hätten die Teilnehmer eine Kundgebung draußen auf dem Fußgänger-Mittelstreifen vor dem ZDF abgehalten. Alles sei friedlich abgelaufen. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs sei zunächst nicht gestellt worden, daher habe die Polizei auch keine Personalien festgestellt.
Video: Sechs-Meter-Python wickelt sich um Schlangenfänger
Mohamed Alisa und seine Freunde fangen und fotografieren Schlangen für die Wissenschaft. Als Alisa allerdings ins Wasser fällt, rutscht er in eine lebensbedrohliche Situation: Das sechs Meter lange Reptil schlingt seinen Körper um Mohameds Hals.
Konzert von israelischem Orchester mit Rauchfackeln gestört
Ein Konzert des Israel Philharmonic Orchestra in Paris ist gestört worden. Mehrere Menschen seien im Konzertsaal der Pariser Philharmonie festgenommen worden, teilt Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez auf X mit. Vier Verdächtige kamen in Polizeigewahrsam. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um drei Frauen und einen Mann. Dem Mann wird allerdings vorgeworfen, eine nicht angemeldete Demonstration organisiert zu haben. Laurent schreibt auch von Protest vor dem Konzertgebäude. Französischen Medienberichten zufolge hatten Menschen aus dem Publikum heraus dreimal das Konzert gestört - unter anderem mit Rauchfackeln.
NRW-Brandserie geht weiter: Vier Autos brennen in einer Nacht
In der Kleinstadt Geldern in Nordrhein-Westfalen hat ein Feuerteufel wieder zugeschlagen, vier Pkws brannten komplett aus. Seit Wochen kommt es in dem Umkreis wiederholt zu gelegten Bränden. Die Kriminalpolizei hat Untersuchungen eingeleitet.
Voyeuristische Aufnahmen: "Klare Stoppschilder" sollen kommen
Mit der Kamera im öffentlichen Raum genau auf den bekleideten Po einer Frau halten - bislang ist das in Deutschland nicht strafbar. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will bis Anfang 2026 einen Vorschlag für ein Gesetz vorlegen, das solche voyeuristischen Aufnahmen unter Strafe stellt. "Wir tüfteln an der Norm, weil es nicht einfach ist, soziales Verhalten von strafwürdigem Verhalten abzugrenzen", sagt die SPD-Politikerin vor der Justizministerkonferenz in Leipzig dem Deutschlandfunk. Die Gesellschaft müsse "klare Stoppschilder" aufstellen und sagen: "Bestimmte Dinge sind nicht einfach doof, sondern sie sind strafbar."
Drogentod einer 13-Jährigen: Lange Haftstrafen verhängt
Nach dem Drogentod eines 13 Jahre alten Mädchens in Rheinland-Pfalz hat das Landgericht Koblenz Freiheitsstrafen gegen zwei Angeklagte verhängt. Eine 22 Jahre alte Frau und ein 25 Jahre alter Mann wurden am Donnerstag wegen Totschlags verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilt. Das Gericht sah als erwiesen an, dass sie der 13-Jährigen Drogen gaben.
Der Anklage zufolge boten sie ihr Amphetamin an, was das Mädchen auch genommen habe. Der Mann habe ihr außerdem auf ihren Wunsch hin Methadon gespritzt, was als Ersatzmittel für Heroin genutzt wird. Dem Mädchen sei es danach zunehmend schlechter gegangen. Schließlich starb es. Gegen den Mann wurde eine Freiheitsstrafe von neun Jahren verhängt, die Frau bekam acht Jahre. Beide sollen außerdem einen Entzug machen.
Kein Respekt mehr: Ina Müller fühlt sich altersdiskriminiert
Moderatorin und Sängerin Ina Müller kritisiert den Umgang mit älteren Menschen in Deutschland. "Früher fanden wir die Älteren auch nicht cool, sie waren uns irgendwie egal, aber wir haben sie nicht gehasst. Heute habe ich das Gefühl, der Respekt ist weg" sagte die 60-Jährige in der deutschen Ausgabe des "Playboy". "Dass da so getan wird, als wäre ich rücksichtslos und schuld an allem, das beleidigt mich zutiefst", sagt Müller. "Ich habe mich während meines Lebens nie als Frau diskriminiert gefühlt, da konnte ich immer kraftvoll dagegen angehen. Aber jetzt fühle ich mich wegen meines Alters diskriminiert."
ntv-Reporterin: Festgenommene "hatte Fabians Leiche gefunden"
Die festgenommene Frau im Mordfall Fabian soll nicht nur eine enge Vertrauensperson des Jungen gewesen sein; sie war es auch, die den Fund der Leiche meldete. Wie ntv-Reporterin Laura Rihm berichtet, steht für die Behörden noch einiges an Arbeit an.
Nach Deutschland kommen weniger Syrer
Nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad sind die Zuzüge syrischer Staatsangehöriger nach Deutschland eingebrochen. Deren Zahl sei im laufenden Jahr um 46,5 Prozent gesunken, teilt das Statistische Bundesamt mit. Demnach registrierten die Meldebehörden von Januar bis September rund 40.000 Zuzüge von Syrerinnen und Syrern. Im Vorjahreszeitraum waren es noch gut 74.600. Assad wurde im Dezember 2024 gestürzt.
Die Zahl der syrischen Staatsangehörigen, die aus Deutschland fortzogen, hat sich im selben Zeitraum dagegen um mehr als ein Drittel erhöht: Hier gab es eine Zunahme von 35,3 Prozent. Von Januar bis September wurden insgesamt gut 21.800 Fortzüge von Syrerinnen und Syrern registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es gut 16.100.
Acht Verletzte nach Autounfall - Schwangere in Lebensgefahr
Beim Zusammenprall zweier Autos in Dorsten (NRW) sind acht Menschen verletzt worden. Unter ihnen ist eine schwangere Frau, die in Lebensgefahr schwebt, wie die Polizei mitteilt. Es gibt drei Schwerverletzte. Auf einer Kreuzung sei ein 39 Jahre alter Autofahrer links abgebogen und dabei mit dem Wagen eines 19-Jährigen zusammengestoßen, heißt es. Beide Fahrer sowie ein weiterer Mitfahrer wurden schwer verletzt. Die schwangere Frau saß im Auto des 19-Jährigen. Sie sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden, so eine Polizeisprecherin.
Sechsjähriger schoss auf Lehrerin - Frau bekommt Millionen
Sie war in ihrer Schule von einem sechsjährigen Schulkind angeschossen worden - nun hat eine frühere Lehrerin von einem US-Gericht rund zehn Millionen Dollar (rund 8,67 Millionen Euro) Schadenersatz zugesprochen bekommen. Im Januar 2023 hatte das Kind im Bundesstaat Virginia auf die Frau geschossen. Sie wurde an der Hand und an der Brust getroffen und musste zwei Wochen lang im Krankenhaus behandelt werden. Die Lehrerin erhob Klage gegen die stellvertretende Schulleiterin und warf ihr vor, Warnungen ignoriert zu haben, dass das Kind eine Waffe mit in die Schule gebracht hatte.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban wird heute im Weißen Haus erwartet. Er will bei US-Präsident Donald Trump Ausnahmeregelungen von den US-Sanktionen gegen russische Erdölkonzerne erwirken.
Das wird heute außerdem wichtig:
Der Bundestag stimmt über eine Änderung des Regionalisierungsgesetzes ab. Damit soll das Fortbestehen des Deutschlandtickets bis 2030 gesichert werden.
Die Bundeswehrtagung 2025 geht weiter. Verteidigungsminister Boris Pistorius nimmt dort am Einflug des ersten deutschen Seefernaufklärers P8-A Poseidon teil.
Im Landtagsuntersuchungsausschuss Klimaschutzstiftung (Nord Stream) sind Ex-Bundesminister öffentlich als Zeugen geladen. Zunächst wird Ex-Außenminister Sigmar Gabriel vernommen, dann Ex-Kanzleramtschef Peter Altmaier.
Vor der am Sonntag beginnenden Weltklimakonferenz COP30 treffen sich mehrere Staats- und Regierungschefs. Bundeskanzler Friedrich Merz reist dafür ins brasilianische Belem.
Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zu Zuzügen und Fortzügen syrischer Staatsangehöriger vor.
Mein Name ist Marc Dimpfel und ich begleite Sie heute durch den Nachrichtentag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter: marc-oliver.dimpfel@ntv.de.
Gericht stärkt Trump: Nur männlich und weiblich im Pass
US-Präsident Donald Trump hat vor dem höchsten US-Gericht einen Zwischenerfolg bei seiner Anti-Transgender-Politik errungen. Der Supreme Court hob eine Blockade untergeordneter Gerichte auf, womit der Trump-Regierung untersagt wurde, in US-Pässen nur die Geschlechter männlich und weiblich zuzulassen. Trump hatte damals versucht, zu erreichen, dass man das Geschlecht angeben muss, das einem bei Geburt zugeschrieben wurde. Transmenschen identifizieren sich jedoch nicht mit diesem Geschlecht. Das oberste Gericht verwies den Fall an die untere Instanz zurück. Damit ist der Fall noch nicht abgeschlossen.
"Babyfernsehen": Mediziner warnen Eltern vor Ultraschall
Der Chef des Medizinischen Dienstes, Stefan Gronemeyer, warnt werdende Eltern vor unnötigen Ultraschalluntersuchungen. "So nett es sein mag, den Nachwuchs in Farbe und 3D zu sehen: Seit 2021 sind medizinisch nicht begründete Ultraschalluntersuchungen des Embryos verboten", sagte Gronemeyer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Embryo solle schließlich keiner unnötigen Strahlung ausgesetzt werden. Die Gutachter der Krankenkassen haben seinen Angaben zufolge aber den Eindruck, dass dieses sogenannte Babyfernsehen in Frauenarztpraxen gegen Bezahlung immer noch häufig angeboten wird.
USA: Tote nach Angriff auf Drogenboot
Bei einem US-Angriff auf ein Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik sind nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth drei Menschen getötet worden. Der Angriff sei in internationalen Gewässern erfolgt, erklärt er auf X. Der Angriff habe sich gegen ein Schiff einer "als terroristisch eingestuften Organisation" gerichtet. Die US-Armee hatte Anfang September mit Angriffen auf Boote in der Karibik begonnen, später wurden auch Boote im östlichen Pazifik attackiert. Die angegriffenen Boote sollen der US-Regierung zufolge Drogen transportiert haben. Bei den Angriffen wurden nach US-Angaben bisher mindestens 70 Menschen getötet.