mit Sebastian SchneiderDas war Freitag, der 27. September 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
die Arbeitswoche ist vorbei, das Wochenende beginnt. Nachrichtlich bleibt es aber spannend: Denn nach dem Angriff Israels auf das Hauptquartier der Hisbollah-Miliz ist immer nicht sicher, ob deren Anführer Hassan Nasrallah noch am Leben ist. Möglicherweise gibt es in der Nacht weitere Erkenntnisse.
Und: Morgen früh um 9.30 Uhr geht es nach dem Chaos am Donnerstag im Thüringer Landtag weiter. Abends kommt es in der Fußball-Bundesliga zum Gipfeltreffen zwischen den Bayern und Meister Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky und natürlich im ntv.de-Liveticker). Am Sonntag wählt Österreich einen neuen Nationalrat (droht ein Rechtsruck?) und in Berlin findet der schnellste Marathon des Planeten statt. Einiges los also.
Das war heute sonst noch wichtig:
Ukraines Präsident ist irritiert: Trump trifft Selenskyj - und betont gute Beziehung zu Putin
Israel will weiter angreifen: Netanjahu droht Iran und Hisbollah und kritisiert die UN
Chance auf Wahlsieg in Wien: "Die FPÖ agiert disziplinierter als die AfD"
Übereinkunft mit Tino Chrupalla: Alice Weidel wird erste Kanzlerkandidatin der AfD
Zwiebelfarm in Belarus: Arbeiten politische Gefangene für AfD-Politiker Jörg Dornau?
Dezentral über Linienflüge: Abschiebe-Deal mit Ankara: Erste Rückführungen starten
Kommen Sie gut ins Wochenende!
Baerbock warnt eindringlich: Libanon darf nicht "das nächste Gaza" werden
Mit Sorge verfolgt auch Außenministerin Annalena Baerbock die Lage im Nahen Osten. Die Grünen-Politikerin warnte vor einer weiteren Eskalation. "Wir müssen vermeiden, dass Libanon das nächste Gaza wird", sagte sie in New York. "Daran kann auch Israel kein Interesse, vor allen Dingen kein Sicherheitsinteresse haben." Deshalb rufe Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern zu einem Waffenstillstand auf, um ein "Fenster für Diplomatie" zu schaffen.
"Deeskalation von allen Seiten muss das Gebot der Stunde sein", sagte die Ministerin. Die Menschen im Libanon benötigten nun dringend Hilfe. Baerbock verwies auf die mehreren hundert Toten durch den israelischen Militäreinsatz der vergangenen Tage. "Hunderte sind gestorben, darunter viele Kinder", sagte Baerbock. Angesichts der Not und der Flucht tausender Menschen vor der Gewalt stelle Deutschland "zusätzlich 62 Millionen Euro für den Libanon unter anderem für benötigte Lebensmittel und Medikamente zur Verfügung".
Kontrolle über Auto verloren: Zwei Jugendliche sterben
In einer Kurve auf einer Landstraße nahe Heidenheim gerät ein Wagen in den Gegenverkehr - mit tödlichen Folgen. Ein 18- und ein 17-Jähriger sterben, eine weitere Autofahrerin wird schwer verletzt. Was war passiert?Der 18-jährige Autofahrer hatte vor dem Unfall in einer Rechtskurve vor dem baden-württmbergischen Giengen an der Brenz die Kontrolle über seinen Wagen verloren, wie die Polizei mitteilte.
Das Auto geriet auf die Gegenfahrbahn, wo ein entgegenkommendes Fahrzeug noch ausweichen konnte. Allerdings prallte das Auto des jungen Mannes dann mit der Beifahrerseite in die Front eines dritten Wagens, den die 22-Jährige fuhr. Der 18-Jährige und sein 17 Jahre alter Beifahrer erlitten tödliche Verletzungen. Die Landstraße musste nach dem Unfall am späten Freitagmittag zeitweise voll gesperrt werden. Die Ermittlungen laufen.
Eine Stunde lang: Prinz Harry hängt in Tattoostudio in New York ab
Das mit dem Berühmt sein ist so eine Sache. Prinz Harry kann kaum noch einen Schritt in der Öffentlichkeit wagen, ohne dass daraus neue Schlüsse auf sein Privatleben geschlossen werden. So auch bei seinem Besuch in New York: Die Klatschseite "Page Six" will etwa erfahren haben, dass er sich im Big Apple eine Stunde lang in einem Tattoostudio aufgehalten haben soll, das besonders bei Promis beliebt sein soll.
Nun, hat sich der Prinz tätowieren lassen? Und wenn, was und wo? Die Möglichkeiten scheinen unendlich. Doch die Klatschseite entschärft jede Spekulation sofort. So soll er sich für Dreharbeiten für ein zukünftiges Projekt in dem Studio befunden haben. Ein Tattoo soll es dabei nicht gegeben haben, zumindest ist davon nichts bekannt.
"Klingt verrückt": Elon Musk macht Grünheide-Problem zur Chefsache
Weil selbst die umstrittenen Hausbesuche nichts gebracht haben, muss Firmenchef Elon Musk nun selbst ran: Der Tech-Milliardär erklärt den hohen Krankenstand in dem Tesla-Werk in Grünheide zur Chefsache. "Das klingt verrückt. Ich schaue mir das an", kommentierte er einen X-Post, der den vermeintlich außergewöhnlich hohen Krankenstand des Werks zum Thema hatte.
Tesla hatte vor Kurzem dadurch Aufsehen erregt, dass es häufig krankgemeldeten Beschäftigten des Werks in Grünheide Hausbesuche abstattete. Hausbesuche seien nichts Ungewöhnliches - "das machen viele Unternehmen", sagte Werksleiter André Thierig. "Wir wollten an die Arbeitsmoral der Belegschaft appellieren." Die IG Metall kritisiert dagegen eine sehr hohe Arbeitsbelastung in der Autofabrik und nannte die Hausbesuche eine "abwegige Aktion". Auslöser für die unangekündigten Hausbesuche ist laut Tesla ein überdurchschnittlich hoher Krankenstand in den Sommermonaten gewesen. "Phasenweise hat er 15 Prozent oder mehr erreicht", sagte Thierig.
Polizei warnt Jugendliche vor "Görke"
Es sieht aus wie eine Flüssigkeit für eine E-Zigarette - tatsächlich aber handelt es sich um eine Droge, die zu schweren psychischen und körperlichen Schäden führen kann. Die Polizei im Emsland und der Grafschaft Bentheim warnt vor einer gefährlichen synthetischen Droge, die seit einiger Zeit in der Region vor allem bei Jugendlichen beliebt ist. Die Droge werde oft über E-Zigaretten konsumiert. "Sie enthält eine gefährliche Kombination aus stimulierenden und halluzinogenen Stoffen, die zu schweren körperlichen und psychischen Schäden führen kann", hieß es.
Die Droge ist im Emsland unter der Bezeichnung "Görke" unter Jugendlichen bekannt. Anfang des Jahres hätten die Suchtberater davon zum ersten Mal erfahren, berichtete Mandala Clavée, Leiterin der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation beim Caritasverband für den Landkreis Emsland. In anderen Regionen wird unter anderem der Begriff "Baller-Liquid" verwendet. Zum ersten Mal war sie 2019 in Schweden aufgetaucht, es handelt sich um eine Weiterentwicklung der mittlerweile verbotenen Droge Spice.
Fußball-Superstar Mbappé steigt bei deutscher Firma ein
Nicht nur sportlich passiert gerade bei ihm einiges, auch unternehmerisch: Fußball-Star Kylian Mbappé steigt offenbar als Investor beim fränkischen Fernsehgerätehersteller Loewe ein. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung", die unter Berufung auf Firmenkreise berichtete, werde der französische Nationalspieler über seine Beteiligungsfirma Coalition Capital Anteilseigner. In welchem Umfang sich der Stürmer, der im Sommer von Paris St. Germain zu Real Madrid gewechselt war, an Loewe beteiligt, sei nicht bekannt.
Mbappé bewirbt seit einigen Monaten bereits eine Lautsprecher-Produktlinie des Unternehmens. Loewe hatte 2019 Insolvenz angemeldet und war danach von der in der Schweiz und der Slowakei lebenden, russischen Unternehmerfamilie Khabliev übernommen worden. Inzwischen arbeiten nach Unternehmensangaben wieder knapp 200 Menschen für das 1923 gegründete Unternehmen.
Hisbollah: Anführer Nasrallah nach Israel-Angriff "wohlauf"
Laute Explosionen erschüttern die Hauptstadt Beirut: Der israelische Angriff auf das Hauptquartier der Hisbollah war laut libanesischen Sicherheitskreisen der schwerste Angriff auf Beirut seit Beginn des Konflikts. Die Attacke habe einem Gebiet gegolten, in dem sich normalerweise hohe Hisbollah-Funktionäre aufhielten, verlautet weiter aus den Kreisen. Wie die "Jerusalem Post" berichtet, soll der Anführer der Miliz, Hassan Nasrallah, Ziel der Attacke gewesen sein. Aus Hisbollah-Kreisen heißt es, er sei "wohlauf".
Bericht: So sieht Pistorius' Wehrpflicht-Plan aus
Die Pläne für einen "Auswahl-Wehrdienst" hat Verteidigungsminister Boris Pistorius schon vorgelegt, nun beginnt die Ausarbeitung der Details. Wie die "Welt" berichtet, laufen derzeit die Vorbereitungen für Gesetzesänderung an. Die Planungen sehen eine Stichtagsregelung aus, wie die Zeitung unter Berufung auf einen Referentenentwurf berichtete. Demnach soll für Männer, die am 31. Dezember 2006 oder später geboren wurden, die im Wehrpflichtgesetz verankerte Erfassung reaktiviert werden. Sie sollen verpflichtet werden, in einem digitalen Fragebogen Auskunft zu geben über die Bereitschaft und Fähigkeit zur Wehrdienstleistung sowie zu Bildungsabschlüssen, sonstigen Qualifikationen und Interessen.
Die "Welt" berichtet weiter, für Männer, die nach dem Stichtag vom 1. Januar 2025 an volljährig werden, solle die Beantwortung unter Androhung eines Bußgelds verpflichtend sein. Frauen und Personen anderen Geschlechts könnten diesen freiwillig befüllen. Nach früheren Angaben sollte der Bundestag im kommenden Frühjahr über nötige Gesetzesänderungen entscheiden. Erst dann können Änderungen auch greifen. Das Verteidigungsministerium bestätigte bislang keine der Pläne.
Israel greift Hisbollah-Hauptquartier an
Schon in den vergangenen Tagen gibt es Angriffe: Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge das Hauptquartier der Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. "Die IDF (israelische Armee) hat einen präzisen Angriff auf das Hauptquartier der Terrororganisation Hisbollah in Dahijeh ausgeführt", sagte Militärsprecher Daniel Hagari in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung. Schon zuvor wurden Explosionen in einem südlichen Vorort gemeldet.
Polizei findet Kokain in notgelandetem US-Kleinflugzeug
Polizei findet Kokain in notgelandetem US-Kleinflugzeug
In Kalifornien muss ein Kleinflugzeug notlanden - angeblich wegen einer Störung am Motor. Die Polizei stellt nach der geglückten Landung auf einer unbefahrenen Straße vor Ort fest: Der Pilot transportiert nicht nur einen Passagier, sondern auch ein Kilogramm Kokain.
Behörden machen gewaltigen Kokainfund in Hamburg
Rund zwei Tonnen Kokain haben Ermittler in Hamburg in einem mit Bananen beladenen Frachtcontainer entdeckt und beschlagnahmt. Die von Einsatzkräften der Polizei und des Zolls am Mittwoch auf einem Firmengelände im Stadtteil Rothenburgsort gesicherte Rauschgiftmenge habe einen Straßenverkaufswert von mehr als hundert Millionen Euro, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote bei der Vorstellung der Ermittlungsergebnisse. Er sprach von einem "schmerzhaften Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität".
Nach Ermittlerangaben befanden sich die insgesamt etwa 2,1 Tonnen Kokain in einem Kühlcontainer, der von einem Lastwagen einer Spedition am Mittwoch aus einem Containerterminal im Hamburger Hafen abgeholt und zu einer Containerröntgenanlage des Zolls gebracht werden sollte. Auf dem Weg dorthin fuhr der Fahrer allerdings weiter zu einer Lagerhalle im Stadtteil Rothenburgsort, wo mutmaßliche Mittäter die Drogen entluden.
Spezialkräfte starteten daraufhin nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei vom Freitag eine bereits vorbereite Zugriffsaktion und nahmen zehn Verdächtige direkt bei der Bergung des auf neun Paletten gelagerten Kokains fest. Die mutmaßliche Tätergruppierung wurde demnach bereits seit August verdeckt von einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe von Polizei und Zoll überwacht. Auslöser waren Behördenhinweise aus dem europäischen Ausland. Der fragliche Containertransport wurde heimlich observiert.
Bericht: AfD legt sich bei Kanzlerkandidatur fest
Eine reale Chance gibt es nicht, dennoch ist die Entscheidung gefallen: Einem Medienbericht zufolge wird Alice Weidel die Kanzlerinnenkandidatin der AfD für die kommende Bundestagswahl. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erfahren haben will, soll sie sich mit Tino Chrupalla, dem anderen Bundessprecher der Partei, darauf geeinigt haben.
Vor beiden liegt jetzt der formale Akt: Laut RND stimmen Anfang Dezember die Parteigremien darüber ab, im März folgt der Parteikonvent, ehe es dann im kommenden März beim Bundesparteitag offiziell gemacht wird. Weiter heißt es, dass Chrupalla verzichtet haben soll und beide den Wahlkampf der in Teilen rechtsextremen Partei gemeinsam bestreiten wollten.
Netanjahu warnt Iran deutlich: Keinen Ort im Nahen Osten, den Israel nicht erreichen kann
Schon seit Wochen droht die Lage im Nahen Osten zu eskalieren, nun hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem Iran mit einem harten Gegenschlag gedroht. "Ich habe eine Botschaft an die Tyrannen in Teheran: Wenn ihr uns angreift, werden wir euch angreifen", sagte Netanjahu vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. "Es gibt keinen Ort im Iran, den der lange Arm Israels nicht erreichen kann. Und das gilt für den gesamten Nahen Osten."
Der Weltgemeinschaft hielt Netanjahu vor, sie habe den Iran beschwichtigen wollen und die Augen verschlossen - sowohl vor der Unterdrückung der Menschen im Innern wie vor der externen Aggression der Machthaber in Teheran. "Diese Beschwichtigung muss jetzt ein Ende haben", rief Netanjahu.
"Nichts dabei gedacht": Seniorin wegen Beihilfe zum Drogenhandel verurteilt
Ihre Verteidigungsstrategie ging daneben: Wegen Beihilfe zum Drogenhandel hat das Landgericht Düsseldorf eine Seniorin zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Die 65-Jährige muss zudem als Auflage 300 Euro an die lokale Drogenhilfe zahlen. Nach Überzeugung der Richter hatte die frühere Sekretärin Anfang 2022 ein Paket mit zehn Kilogramm Marihuana angenommen. Zwei Tage später sollte sie eine zweite Lieferung mit elf Kilogramm annehmen.
Was war passiert? Die Seniorin sieht sich in dem Fall als Opfer einer Variante des Enkeltricks. Sie habe einem langjährigen Freund ihres Sohnes einen Gefallen tun wollen. Zumindest habe sich ein Anrufer als dieser Freund ausgegeben und sie gebeten, die Pakete für ihn anzunehmen, weil er im Urlaub sei. Jemand würde es dann bei ihr abholen. "Ich habe mir nichts dabei gedacht", hatte die Seniorin betont.
Das Paket wurde jedoch vom Zoll geliefert, da es zuvor schon abgefangen wurde. Die Seniorin beteuerte ihre Unschuld und der Zoll glaubte ihr zunächst, "denn ältere Empfänger werden häufiger für solche Zwecke missbraucht", wie ein Ermittler erklärte. Die Zöllner wurden aber misstrauisch, als schon zwei Tage später das nächste an die Seniorin adressierte Drogenpaket abgefangen wurde. Als die Fahnder daraufhin das Mobiltelefon der Seniorin kontrollieren wollten, war angeblich dessen Akku explodiert und das Gerät von der Frau samt SIM-Karte entsorgt worden. Zu viel: "Das habe ich ihr nicht geglaubt", sagte der Zöllner. Dem schlossen sich auch die Richter an und sprachen die Frau schuldig.
Frau stirbt nach Restaurantbesuch - Polizei ermittelt
Die Polizei ermittelt derzeit in der Oberpfalz: Eine Frau starb, einige Tage nachdem sie in einer Gaststätte in Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf gegessen hatte. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt, ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung. Weitere Menschen, die an dem Abend in dem Restaurant aßen, hatten anschließend körperliche Beschwerden, wie die Polizei erklärte. In diesen Fällen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Bekannt aus "Harry Potter": Maggie Smith ist tot
Sie war bekannt aus "Harry Potter" und "Downtown Abbey": Die britische Schauspielerin Maggie Smith ist tot. Die Oscar-Gewinnerin starb im Alter von 89 Jahren, das teilten ihre Söhne mit.
Brantner und Banaszak wollen für Grünen-Vorsitz kandidieren
Es hatte sich angebahnt: Die Grünen-Politiker Franziska Brantner und Felix Banaszak wollen für den Parteivorsitz kandidieren. Das geben sie auf Instagram bekannt. Unter der Wochen waren die beiden Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour zurückgetreten.
ISS filmt Auge von Hurrikan "Helene" aus dem Weltall
ISS filmt Auge von Hurrikan "Helene" aus dem Weltall
Über den Golf von Mexiko bewegt sich der Hurrikan "Helene" in Richtung Florida - das zeigen auch die Außenkameras der Internationalen Raumstation ISS. Die Aufnahmen halten nicht nur die gewaltige Größe des Wirbelsturms fest, sondern auch das Auge von oben.
Nach schwerem Sturz bei Straßen-WM: Radsportlerin Furrer verstorben
Gestern wurde sie noch operiert, nun ist es traurige Gewissheit: Die Radsportlerin Muriel Furrer ist nach ihrem Sturz bei der Weltmeisterschaft in Zürich gestorben. Die 18 Jahre alte Schweizerin erlag ihren am Donnerstag erlittenen Verletzungen.
175 Jahre alter Brief für 440.000 Euro versteigert
Ein Brief mit der ersten Briefmarke in Deutschland vom ersten Tag ihrer Gültigkeit ist in Wiesbaden für 440.000 Euro versteigert worden. Laut Auktionshaus Heinrich Köhler handelt es sich um den einzigen bekannten vollständig erhaltenen Ersttagsbrief des "Schwarzen Einsers" aus Bayern. Der Startpreis von 250.000 Euro wurde deutlich übertroffen. Wer den Brief ersteigerte, ist unbekannt. Der Bieter wollte anonym bleiben.
Der "Schwarze Einser" war die erste Briefmarke in Deutschland. Sie wurde am 1. November 1849 in Bayern auf Anweisung von König Maximilian II. eingeführt. Neben dem "Einser" gab es auch die Nennwerte drei und sechs Kreuzer in anderen Farben. Alle drei starteten am 1. November, der niedrigste Nennwert gilt dem Auktionshaus zufolge in solchen Fällen als älteste Marke. Als weltweit älteste Briefmarke gilt die britische "One Penny Black", die neun Jahre vor dem "Schwarzen Einser" an den Start ging. Der Brief war vor knapp 175 Jahren in Niederbayern verschickt worden, von Wegscheid nahe der österreichischen Grenze nach Hengersberg bei Deggendorf. Sein Absender wollte dort seinen Besuch bei einem Kaufmann ankündigen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Sarah Platz verabschiedet sich wohlverdient in das herbstliche Berliner Wochenende, dafür übernehme ich bis zum späten Abend den "Tag". Mein Name ist Sebastian Schneider. Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Hinweise haben, schreiben Sie mir gerne unter sebastian.schneider(at)ntv.de.
Los geht's!
Boris Johnson sollte Prinz Harry offenbar zum Bleiben überreden
Großbritanniens früherer Premierminister Boris Johnson sollte Prinz Harry nach eigenen Angaben überreden, doch nicht seine britische Heimat zu verlassen. Er habe mit ihm ein Gespräch unter Männern führen sollen, berichtet die Zeitung "Daily Mail" unter Berufung auf Johnsons Memoiren, die im Oktober erscheinen sollen. Der konservative Politiker behauptet demnach darin, Vertreter aus der Downing Street und dem Buckingham-Palast hätten im Januar 2020 geglaubt, er könne Harry noch umstimmen. Johnson wertete das als lächerliches Vorgehen: "Absolut hoffnungslos", zitiert ihn die Zeitung.
Nächste Grüne kündigt Parteiaustritt an - und wechselt Fraktion
Nach dem Bundesvorstand der Grünen Jugend kündigt auch die Grünen-Abgeordnete Ivy May Müller ihren Austritt aus der Partei an. Sie will auch die Fraktion der Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft verlassen. In einer Erklärung schreibt sie: "Ich werde nicht länger für eine Politik der Grünen geradestehen, die Abstiegsängste nicht ernst nimmt und die großen sozialen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft nicht angeht."
Sie wolle sich als parteilose Abgeordnete der Fraktion Die Linke anschließen. Dazu sei sie bereits im Kontakt mit dem Fraktionsvorstand. Die Co-Vorsitzende Sabine Boeddinghaus nannte Müller eine profilierte und gut vernetzte Bildungspolitikerin. "Ihr Übertritt zur Linksfraktion wird den Kampf für mehr Gerechtigkeit in unserer Stadt stärken - nicht nur in der Bildungspolitik."
"Unfassbare Schmerzen": Ralph Siegel kämpft erneut gegen den Krebs
Musikproduzent Ralph Siegel kämpft erneut gegen den Krebs. "Jetzt haben wir das Gleiche wieder im Brustwirbel 5. Und da ist jetzt leider der Brustwirbel gebrochen. Das sind unfassbare Schmerzen", berichtete seine Ehefrau Laura Siegel am Rande ihrer Charity-Wiesn-Veranstaltung zugunsten kranker Kinder dem TV-Magazin "Brisant". "Der [Brustwirbel] sollte jetzt aber wieder zusammenwachsen, deshalb soll er auch viel liegen, viel ruhen, und jetzt eben nicht auf Veranstaltungen gehen", fügte sie hinzu.
Es ist bereits das vierte Mal, dass der Krebs bei Ralph Siegel zurückkehrt. "Seinen Humor hat er nicht verloren. Er reißt immer seine Sprüche. Und manchmal denk ich: Jetzt hör aber auf, wenn er sagt: Nächste Woche weiß ich ja nicht mal mehr, ob ich da bin", erzählte Laura Siegel von seinen "richtig makabren" Sprüchen. Aber dann lache er selber wieder. "Er ist ein ganz toller Kämpfer", sagte sie voller Respekt für den Mann, mit dem sie seit 2018 verheiratet ist.
18-Jähriger tötet Familie wegen fehlender Privatsphäre - zwölf Jahre Haft
Im März tötete ein damals 18-Jähriger seine Mutter und einen neunjährigen Bruder. Drei Geschwister wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nun ist der Jugendliche wegen vom Landgericht Magdeburg wegen Mordes verurteilt worden. Das Gericht sprach nach Angaben eines Gerichtssprechers eine Jugendstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Jugendliche hatte nach Angaben des Gerichtssprechers mehrfach auf seine zum Teil schlafenden Geschwister und die Mutter eingestochen.
Er soll dabei auch versucht haben, seine drei weiteren Geschwister zu töten - aus diesem Grund wurde er auch wegen versuchten Mordes verurteilt.
Der 18-Jährige, der in Aserbaidschan geboren wurde und die russische Staatsangehörigkeit besitzt, lebte mit seiner Familie in einer kleinen Wohnung in Magdeburg.
Laut Anklage soll das fortschreitende Gefühl, nicht genügend Privatsphäre in der Wohnung zu haben, zu der schrecklichen Tat geführt haben.
Gutachter: Christian B. gehört in "Topliga der Gefährlichkeit"
Der im Fall Maddie Verdächtige Christian B. ist nach Einschätzung eines psychiatrischen Gutachters in "die absolute Topliga der Gefährlichkeit" einzuordnen. Die Anwendung verschiedener Verfahren führe zu dem Ergebnis, dass der 47-jährige Deutsche in dem obersten Bereich der Gefährlichkeit lande, sagte der Arzt im Landgericht Braunschweig. Nach etablierten Analyseverfahren hätten nahezu 100 Prozent vergleichbarer Sexualstraftäter günstigere Prognosen als der Angeklagte, sagte der Gutachter. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass B. in den nächsten zwei Jahren inhaftiert werde, liege bei 30 bis 50 Prozent.
Dem mehrmals vorbestraften Sexualstraftäter werden drei Vergewaltigungen sowie zwei Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern vorgeworfen, die er zwischen 2000 und 2017 in Portugal begangen haben soll. Große Aufmerksamkeit erweckt der Prozess vor allem, weil der Angeklagte im Fall der 2007 aus einer portugiesischen Ferienanlage verschwundenen dreijährigen Madeleine "Maddie" McCann unter Mordverdacht steht. Der Fall Maddie ist aber nicht Gegenstand des aktuellen Verfahrens. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Feuerwehr "umstellt" Eichhörnchen in Modegeschäft
Ein umhertobendes Eichhörnchen hat in einem Bekleidungsgeschäft in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Die Belegschaft des Modegeschäfts alarmierte die Rettungskräfte, weil sich das Tier in den Laden verirrt hatte und den Ausgang nicht mehr fand, wie die Feuerwehr mitteilt. Versuche, das Eichhörnchen mit Nüssen anzulocken und einzufangen, sind zuvor gescheitert.
Nach kurzer Erkundung und Lageeinschätzung wurde das Tier von den vier Einsatzkräften der Feuerwehr "umstellt", wie es heißt. Sie versuchten, es mit einem Kescher einzufangen, das Tier entwischte aber mehrmals und tobte durch das Geschäft. Schließlich gelang es der Feuerwehr unter Applaus der Schaulustigen, das Eichhörnchen einzufangen und es in die Freiheit zu entlassen.
Experte sieht AfD-Strategie in Thüringen - "Tiefpunkt in der Geschichte"
Schon die erste Sitzung des neuen Thüringer Parlaments verläuft chaotisch: Nach elf Minuten gibt es die erste Unterbrechung, die Rede von Jürgen Treutler von der AfD sorgt für immense Kritik und am Ende trennen sich die Fraktionen ergebnislos. Der Erfurter Politikwissenschaftler André Brodocz sieht darin eine Strategie der erstarkten AfD-Fraktion in Thüringen. Das Verhalten der Fraktion und des von ihr gestellten Alterspräsidenten im Thüringer Landtag sei ein "Tiefpunkt in der Geschichte des deutschen Parlamentarismus".
"Die AfD hat auf eine zutiefst beispiellose Art und Weise die Prinzipien unserer parlamentarischen Demokratie missachtet", sagte Brodocz im Deutschlandfunk. Man habe sehen können, wie eine Minderheit versucht habe, der Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen, sagte Brodocz. Die AfD sei zwar die stärkste Fraktion, habe aber keine Mehrheit im Parlament. "Das ist auf alle Fälle, glaube ich, ein Beispiel dafür, wie die Partei versucht, Verfahren zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren", sagte der Professor für Politische Theorie.
Flaute auf dem Arbeitsmarkt dauert an - Zahl der Erwerbslosen gestiegen
Die Zahl der Arbeitslosen ist im September gestiegen. Insgesamt waren 2,806 Millionen Menschen erwerbslos gemeldet, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt. Das waren 179.000 mehr als vor einem Jahr. "Der Auftakt der Herbstbelebung am Arbeitsmarkt verläuft in diesem Jahr also nur schleppend", sagt Behördenchefin Nahles.
Köln wird vom Zugverkehr abgeschnitten
Köln wird in der Nacht zum Samstag nahezu komplett vom Zugverkehr abgeschnitten: Der Kölner Hauptbahnhof und der Bahnhof Köln-Messe/Deutz werden von Freitagabend (21 Uhr) bis Samstagmorgen (5 Uhr) für sämtliche Züge gesperrt. Betroffen seien auch die S-Bahnen, teilt die Deutsche Bahn AG mit. Es werde ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. "Von nicht dringend notwendigen Fahrten von und nach Köln in dieser Nacht wird abgeraten."
Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten für neue elektronische Stellwerke. Deswegen müssen Reisende schon seit Montag Einschränkungen im Fernverkehr in Kauf nehmen, die noch bis Sonntag dauern sollen. So entfällt bei vielen ICE der Halt am Kölner Hauptbahnhof. ICE-Züge aus Norddeutschland enden zum Beispiel größtenteils in Düsseldorf. ICE-Züge von oder nach Brüssel halten abweichend in Köln-Ehrenfeld.
"Ist ein schlechter Witz" - Juso-Chef attackiert Scholz für Asylpolitik
Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer hat den Umgang von Kanzler Olaf Scholz mit dem offenen Brief von SPD-Mitgliedern gegen die Asylpolitik der Ampel-Koalition kritisiert. Dass Scholz über seinen Sprecher erklären ließ, er sehe sich in seinem Kurs durch den Brief bestätigt, sei "ein schlechter Witz", sagte der Chef der SPD-Jugendorganisation dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "So hat das niemand gemeint und das weiß er ganz genau."
Statt "die Fahne von Menschlichkeit und Solidarität in Krisen umso höher zu halten", ließen "sich demokratische Parteien treiben", sagte Türmer, der zu den Erstunterzeichnern des Schreibens gehört. Das nach dem Messeranschlag von Solingen auf den Weg gebrachte Sicherheitspaket der Regierung sei die Fortsetzung einer Entwicklung, bei der "der Geist der Abschottung wieder salon- und mehrheitsfähig geworden" sei. In dem offenen Brief fordern unter anderem Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordnete der SPD ein "Eintreten für die Würde" in der Asylpolitik.
Diana zur Löwen trennt sich von erstem Freund - "wirklich nicht einfach"
Unternehmerin und Influencerin Diana zur Löwen muss gerade feststellen, "wie sehr Liebeskummer schmerzen kann". So ist die 29-Jährige wieder Single, wie sie auf Instagram bekannt gibt. Sie und ihr Freund haben sich vor einiger Zeit einvernehmlich getrennt. In ihren Instagram-Storys erklärte sie, die "letzten Monate waren wirklich nicht einfach, aber ich glaube, es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, so eine Sache zu teilen".
Zu Anfang habe es sich angefühlt, "als ob mir der Boden unter den Füßen wegbricht", erzählt zur Löwen weiter. Zudem verriet die Jungunternehmerin, dass es ihre erste Partnerschaft gewesen sei. Daher habe sie auch nicht gewusst, "wie sehr Liebeskummer schmerzen kann. Ich habe wirklich viele Tränen vergossen, aber ich weiß auch, dass es die richtige Entscheidung ist und dass das Leben neue Überraschungen bereithalten wird".
Todeskampf dauerte zwei Minuten: Mann in Alabama mit Stickstoffgas hingerichtet
Sein Todeskampf soll rund zwei Minuten gedauert haben: In Alabama ist der 59-jährige Alan Miller durch den Einsatz von Stickstoff hingerichtet worden. Dabei wurde ihm über eine Gesichtsmaske reiner Stickstoff zugeführt, wodurch er keinen Sauerstoff einatmen konnte und starb. Diese Hinrichtungsmethode ist höchst umstritten - der erste Einsatz von Stickstoffgas im vergangenen Januar war international auch von der EU - verurteilt worden. Die Vereinten Nationen sprachen von möglicher "Folter" und das Weiße Haus äußerte sich "zutiefst beunruhigt". Miller war wegen der Tötung von drei Arbeitskollegen im Jahr 1999 verurteilt worden.
Ebenfalls hingerichtet wurde der 52-jährige Emmanuel Littlejohn in Oklahoma. Er bekam die tödliche Spritze. Verurteilt worden war er wegen der Ermordung eines Mannes während eines Überfalls auf einen Supermarkt 1992. Littlejohn wies die Verantwortung bis zum Schluss zurück. Die Zahl der US-weiten Hinrichtungen in diesem Jahr erhöhte sich damit auf 18.
Autos krachen in Waldbronn ineinander - zwei Kinder tot
Bei einem schweren Verkehrsunfall im baden-württembergischen Waldbronn sind zwei Kinder gestorben. Die zwei Jungen im Alter von acht und zehn Jahren starben noch an der Unfallstelle. Der 54 Jahre alte Fahrer, der allein unterwegs war, und ein Sechsjähriger seien zudem leicht verletzt worden, teilt die Polizei mit. Der 43 Jahre alte Fahrer des Autos, in dem auch die Kinder saßen, wurde schwer verletzt. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.
Am späten Donnerstagabend seien zwei Autos frontal zusammengestoßen, sagte eine Polizeisprecherin. Das Auto des 43-Jährigen habe sich aus zunächst unklarer Ursache in einer Linkskurve gedreht und sei mit dem Heck gegen die Front des anderen Autos geschleudert.
Demnach kam der Wagen des jüngeren Fahrers von der Straße ab und blieb dann stehen.
Die Polizei und die Feuerwehr sicherten die Unfallstelle mit einem Großaufgebot vor Ort.
Wie und warum es zu dem Zusammenstoß auf der Herrenalber Straße kam, werde nun ermittelt.
"Ich habe Mist gebaut": 88-Jährige überlebt tagelang allein im Wald
Am Ende rettete sie ihre jahrelange Erfahrung in den Bergen: Die 88-jährige Giuseppina Bardelli aus Italien hat vier Tage und vier Nächte allein in einem Wald in der Lombardei überlebt, wie italienische Medien berichten. Wegen eines Schwindelanfalls war die Rentnerin beim Pilzesammeln im Forcora-Pass einen hohen Abhang heruntergestürzt. Sie verirrte sich in der dichten Vegetation. Als ihr Sohn das Verschwinden bemerkte, alarmierte er sofort die Polizei, eine Suchaktion wurde eingeleitet.
Nach vier Tagen fanden die Einsatzkräfte Bardelli - dehydriert, aber in einem guten Zustand. Die 88-Jährige trank während ihrer Zeit im Wald Regenwasser aus Pfützen. Sie schlief unter Bäumen und bedeckte sich mit Zweigen und Ästen. Ein Fuchs habe ihr dabei Gesellschaft geleistet, berichtete ihr Sohn der italienischen Zeitung "Corriere della Sera". Als Bardelli schließlich gerettet wurde, waren die ersten Worte an ihre Kinder: "Ich habe Mist gebaut".
Rentenpaket, Netanjahu-Rede, Weinkönigin: Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
kurz vor dem Wochenende dürfte es im Bundestag noch einmal hitzig werden: Das über Monate verhandelte Rentenpaket II der Ampel kommt zur ersten Lesung ins Plenum. Die Maßnahmen müssen es schaffen, das Dilemma von immer mehr Rentnern auf der einen und immer weniger Berufstätigen auf der anderen Seite zu lösen. Gleichzeitig darf das Damoklesschwert der Altersarmut nicht aus den Augen verloren werden. Wie genau die Regierung dieser Herausforderung gerecht werden möchte, können Sie hier nachlesen:
Außerdem werden diese Themen heute wichtig:
Der Bundesrat befasst sich mit Balkonkraftwerken: Durch eine entsprechende Gesetzesreform soll es für Mieter und Wohnungseigentümer einfacher werden, ein Balkonkraftwerk anzubringen. Das soll dem Ausbau der Solarenergie einen weiteren Schub geben.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt seinen italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella mit militärischen Ehren vor dem Schloss Bellevue.
Mit großer Spannung wird am vierten Tag der UN-Generaldebatte in New York die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen erwartet.
Am ersten Tag eines mehrtägigen Aufenthalts in Belgien trifft der Papst König Philippe. Nach dem Besuch im Schloss Laeken in Brüssel steht ein Treffen des Pontifex mit Belgiens Regierungschef Alexander De Croo auf dem Programm.
In Tschechien beginnt die zweite Runde der Wahl für einen Teil der Sitze im Senat. In 22 Wahlbezirken treffen Stichwahlkandidaten aufeinander.
Die Bundesagentur für Arbeit legt ihre Arbeitsmarkt-Statistik für September vor
Im Nordosten Baden-Württembergs beginnt offiziell der Bau eines weiteren Streckenabschnitts der Stromtrasse Suedlink. Dazu wird in Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis) auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann erwartet.
Im Prozess um die Entführung einer Frau auf das ehemalige Gelände des Marinefliegergeschwaders 5 (MFG5) in Kiel soll das Urteil gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten sowie Sicherungsverwahrung.
Der Prozess gegen den früheren Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann wegen eines skurrilen Vorfalls mit einer Kettensäge am Starnberger See geht am Landgericht München II in die nächste Runde.
Fünf junge Frauen greifen am Freitag nach der Krone der 76. Deutschen Weinkönigin.
Borussia Dortmund steht im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum unter Zugzwang.
Mein Name ist Sarah Platz - ich werde Sie heute durch den frühen Tag begleiten. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik für mich? Dann schreiben Sie mir gern an: sarah.platz@ntv.de
Los geht's!
Schweizer Bahnchef teilt gegen Deutsche Bahn aus
Verspätungen, Sanierungsstau, Geldprobleme: Die Schwierigkeiten der Deutschen Bahn werden auch im Ausland bemerkt. "Ihr Land hat ein sehr komplexes System, das nicht in einem guten Zustand ist", sagte der Schweizer Bahnchef Vincent Ducrot dem "Tagesspiegel". "Ich leide mit den engagierten Eisenbahnern und den Kunden mit."
Seit vergangenem Jahr stoppt die Schweiz deutlich verspätete Züge aus Deutschland in Basel, um den eigenen Betrieb nicht durcheinanderzubringen. Der Manager erklärt: "Bis zur Grenze ist die DB verantwortlich. Ab da muss ich meinen Kunden und Kundinnen einen guten Service anbieten." Ducrots Analyse der Eisenbahn in Deutschland: "Man hat zu wenig für das Netz getan. Das rächt sich heute." Auch die deutsche Politik engagiere sich hier zu wenig. "Zuerst gab es viel Geld für die Bahn, dann wurde der Plan gekippt, jetzt versucht man krampfhaft neue Mittel zu finden. Man muss das langfristig absichern."
Biden mahnt - "Extrem gefährlicher" Hurrikan trifft auf Florida
Er ist bereits mit großer Sorge erwartet worden: Der als "extrem gefährlich" bezeichnete Hurrikan "Helene" ist im US-Bundesstaat Florida auf Land getroffen. Radardaten des Nationalen Wetterdienstes (NWS) zufolge traf das Auge des Wirbelsturms am Donnerstag gegen 23.10 Uhr (Freitag, 05.10 Uhr MESZ) östlich der Mündung des Flusses Aucilla auf Land, erklärt das Nationale Hurrikanzentrum (NHC). "Helene" war wenige Stunden zuvor zu einem Hurrikan der zweithöchsten Stufe vier hochgestuft worden.
Mehr als eine Million Menschen waren nach Angaben der Website poweroutage.us am Donnerstagabend ohne Strom, zahlreiche Straßen waren überschwemmt. Die Flughäfen in den Städten Tampa und Tallahassee in Florida stellten ihren Flugverkehr ein. "Nehmen Sie das ernst und passen Sie auf sich auf", mahnt US-Präsident Joe Biden. Sollten die Vorhersagen sich bestätigen, dürfte "Helene" der stärkste und zugleich größte Hurrikan in der Region seit mehr als einem Jahr werden.