Der Tag
22. September 2025
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:32 Uhr

Das war Montag, der 22. September 2025

Die immer skrupelloseren Provokationen aus Moskau zeigen Wirkung. Nach wiederholten Luftraum-Verletzungen durch russische Drohnen und Kampfjets macht sich bei den Nato-Staaten eine spürbare Unruhe breit. Polens Regierungschef Donald Tusk sah sich sogar zu einer drastischen Ankündigung gezwungen: Seine Administration sei bereit, die Entscheidung zu treffen, Flugobjekte abzuschießen, die in polnisches Territorium eindringen und eine Bedrohung darstellen könnten, sagte Tusk polnischen Medienberichten zufolge auf einer Pressekonferenz. Darüber gebe es keine Diskussion, fügte er hinzu.

Auch Außenminister Johann Wadephul warnte Russland vor weiteren Verletzungen des Luftraums von Nato-Partnern. "Jeder muss wissen: Wir sind jederzeit reaktionsfähig", sagte der CDU-Politiker nach einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats wegen der Verletzung des estnischen Luftraums durch russische Kampfjets in New York. "Wir sind zu flexiblen Antworten jederzeit fähig und fordern Russland auf, von weiteren aggressiven Akten und insbesondere Rechtsverletzungen Abstand zu nehmen."

Wir behalten die angespannte Lage selbstverständlich für Sie im Blick. Weitere aktuelle Entwicklungen entnehmen Sie unserem Ukraine-Ticker.

Diese Abendlektüre empfehle ich Ihnen heute:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Montag, der 22. September 2025
22:00 Uhr

Trump hält Anerkennung von Palästinenserstaat für "Belohnung für Hamas"

Fast zwei Jahre nach Beginn des Kriegs im Gazastreifen haben Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal am Sonntag offiziell einen Palästinenserstaat anerkannt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zog heute nach und verkündete seinerseits die Anerkennung eines eigenen Staats für die Palästinenser bei einem Gipfel in New York. Ziel der Anerkennung ist es, inmitten des Gaza-Kriegs dem Nahost-Friedensprozess neuen Schwung zu verleihen.

Die US-Regierung hält das für falsch. Präsident Donald Trump sei der Ansicht, dass dieser Schritt "eine Belohnung für die Hamas" sei, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt vor Journalisten. Trump sei der Meinung, dass es sich dabei nur um "leere Worte" handele "und nicht genug Taten von einigen unserer Freunde und Verbündeten".

Trump hält Anerkennung von Palästinenserstaat für "Belohnung für Hamas"
21:50 Uhr

Abgesetzte US-Late-Night-Show von Jimmy Kimmel kehrt Dienstag zurück

Überraschende Wende in den USA: Die vorübergehend abgesetzte Late-Night-Show des bekannten US-Moderators Jimmy Kimmel geht am Dienstag wieder auf Sendung. Das teilte der Disney-Konzern mit, dessen Tochter ABC Kimmels Show bisher ausgestrahlt hatte. Der Moderator hatte der US-Regierung von Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Ermordung des Aktivisten Charlie Kirk politisch zu nutzen, daraufhin verkündete ABC vor vier Tagen das Aus von Kimmels Show.

Abgesetzte US-Late-Night-Show von Jimmy Kimmel kehrt Dienstag zurück
21:32 Uhr

Ausschuss schlägt SPD-Kandidatin Emmenegger für Verfassungsgericht vor

Nach dem gescheiterten Versuch vor der Sommerpause kann der Bundestag diese Woche in einem zweiten Anlauf über die Neubesetzung von drei Richterposten beim Bundesverfassungsgericht abstimmen. Der Wahlausschuss des Parlaments nominierte am Abend mit der nötigen Zweidrittelmehrheit die neue SPD-Kandidatin Sigrid Emmenegger.

Ausschuss schlägt SPD-Kandidatin Emmenegger für Verfassungsgericht vor
21:21 Uhr

Von Flutwelle mitgerissen: Deutsche Urlauberin in Italien vermisst

In Italien wird nach heftigen Regenfällen im Norden des Landes eine deutsche Urlauberin vermisst. Die Frau wurde nach Angaben der Feuerwehr auf einem Campingplatz in der Gemeinde Spigno Monferrato in der Region Piemont von einer Flutwelle mitgerissen. Trotz stundenlanger Suche gelang es bis zum Abend nicht, sie zu finden. Im Norden Italiens sind nach schweren Regenfällen zahlreiche Flüsse über die Ufer getreten.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte die Frau mit ihrem Ehemann in einem Wohnmobil auf einem Campingplatz in der Nähe des Flusses Valla Halt gemacht. In schwerem Regen versuchte das Paar, zu Fuß vor der Flutwelle zu fliehen. Der Mann, der einen Hund im Arm hielt, konnte sich demnach in Sicherheit bringen. Die Frau hingegen soll ausgerutscht und von der Strömung mitgerissen worden sein. Zu Herkunft und Alter machte die Feuerwehr keine Angaben.

Von Flutwelle mitgerissen: Deutsche Urlauberin in Italien vermisst
20:41 Uhr

Carmen Geiss muss sich Hirn-OP unterziehen

Ein häuslicher Unfall hat für Carmen Geiss unangenehme Folgen. Die 60-Jährige muss sich einer Hirn-OP unterziehen. "Bei mir wurde ein 10 cm langes und 11 mm breites Hämatom am Gehirn festgestellt", berichtete die Fernsehdarstellerin und Unternehmerin in einem Post auf Instagram. Vor einigen Tagen habe sie in Eile eine Treppenstufe übersehen. "Da ich beide Hände voll bepackt hatte, bin ich ungebremst auf meine rechte Seite geknallt. Dabei habe ich mir das Hämatom zugezogen, welches jetzt operativ behandelt werden muss."

Das sei natürlich eine herausfordernde Situation, aber sie gehe mit viel Vertrauen in die Ärzte und mit der Unterstützung ihrer Familie in diese Zeit. Ihren Humor hat sie über all dem nicht verloren, denn sie fügte hinzu: "Viele Hater haben ja immer gesagt, ich soll mir lieber das Gehirn statt das Gesicht operieren lassen. Vielen Dank, diese Empfehlung nehme ich jetzt an…" Sie sei aber eine Kämpferin und werde die OP mit der Liebe ihrer Familie, ihrer Freunde und ihrer Fans durchstehen.

Carmen Geiss muss sich Hirn-OP unterziehen
20:14 Uhr

Zwei Flugzeuge stoßen am Flughafen Nizza beinahe zusammen

Das war knapp: Am Flughafen der südfranzösischen Stadt Nizza ist ein Zusammenstoß zweier Maschinen nach Behördenangaben gerade noch so verhindert worden. Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Nouvelair war nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA am Sonntagabend um kurz vor Mitternacht gerade bei der Landung, als es nur knapp an einem Flugzeug der Fluglinie Easyjet vorbeigeschrammt sei, das sich bereits auf der Landebahn befand. Das landende Flugzeug sei daraufhin erneut durchgestartet, erklärte die Flugsicherheitsbehörde.

Die Behörde sprach von einem "ernsten Vorfall". Experten der BEA seien nach Nizza entsandt worden, um den Zwischenfall zu untersuchen. Dazu sollten die Flugschreiber beider Maschinen ausgewertet sowie die Besatzungen und die Fluglotsen befragt werden, hieß es.

Zwei Flugzeuge stoßen am Flughafen Nizza beinahe zusammen
19:44 Uhr

Warum sich die Bundesregierung für Backpulver für Winzer starkmacht

Die Bundesregierung setzt sich in Brüssel dafür ein, dass Winzer wieder günstiges Backpulver als Pflanzenschutzmittel verwenden dürfen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Weinbauern ist es durch eine EU-Regelung nicht mehr erlaubt, Backpulver zu verwenden, um die Reben vor der Pilzkrankheit Echter Mehltau zu schützen. Das kritisiert unter anderem Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Der Hintergrund:

  • Ein Hauptbestandteil von Backpulver ist Natriumhydrogencarbonat. In der EU wurde vor gut einem Jahr ein Pflanzenschutzmittel mit ebendiesem Wirkstoff zugelassen.

  • Doch legten EU-Regeln fest: Was in einem Pflanzenschutzmittel ist, kann nicht auch als Grundstoff zugelassen sein. Also müssten die Winzer teureres Pflanzenschutzmittel nutzen - Backpulver pur sei verboten.

  • Vom Agrarministerium in Berlin heißt es, die Entscheidung treffe vor allem kleinere und ökologisch wirtschaftende Weinbaubetriebe, da so eine kostengünstige und bewährte Alternative wegfalle.

  • Deutschland setze sich daher unter anderem bei einem Treffen der Agrarminister der EU in dieser Woche in Brüssel dafür ein, dass Natriumhydrogencarbonat weiterhin als günstiger Grundstoff im Weinbau eingesetzt werden dürfe.

Warum sich die Bundesregierung für Backpulver für Winzer starkmacht
19:02 Uhr

Hamas veröffentlicht nächstes perfides Geisel-Video

Zum zweiten Mal seit dessen Entführung in den Gazastreifen vor fast zwei Jahren hat die islamistische Palästinenserorganisation Hamas ein Video des Deutsch-Israelis Alon Ohel veröffentlicht. In der vom bewaffneten Hamas-Arm, den Al-Kassam-Brigaden veröffentlichten Aufnahme appelliert der mit einem schwarzen T-Shirt bekleidete Ohel an Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, alles für die Freilassung aller noch im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln zu tun. Außerdem fordert er seine Familie auf, weiterhin gegen Netanjahu und seine Regierung zu protestieren, um auf die Freilassung der Geiseln zu dringen. Neben Ohel zeigt die Aufnahme einen in Schwarz gekleideten Kämpfer, der eine Waffe hält und Ohel auf die Schulter tippt. Während Ohel spricht, läuft im Fernsehen eine Rede Netanjahus.

Es ist bereits das zweite Hamas-Video in diesem Monat, in dem Ohel lebend zu sehen ist. Der junge Musiker war am 7. Oktober 2023 vom Nova-Musikfestival in den Gazastreifen verschleppt worden. Seine Familie forderte die Medien auf, keine Bilder oder Ausschnitte aus dem neuen Video zu verwenden. Ohels Eltern äußerten sich "erschüttert und voller Schmerz". Ihr Sohn wirke abgemagert und verzweifelt und erblinde offenbar auf dem rechten Auge, erklärten Idit und Kobi Ohel. An Regierungschef Netanjahu appellierten sie am Abend des jüdischen Neujahrsfests, das Leben junger Israelis liege in seiner Hand. "Brechen Sie nicht das Herz des israelischen Volkes". Das Wichtigste sei nun, Alon und die anderen Geiseln zurück zu ihren Familien zu bringen.

Hamas veröffentlicht nächstes perfides Geisel-Video
18:30 Uhr

Zeitraffer zeigt spektakulären Vulkanausbruch auf Hawaii

Der Kilauea auf Hawaii ist in den vergangenen Monaten enorm aktiv. Den jüngsten Ausbruch, der beinahe neun Stunden andauert, hält eine Kamera fest. Durch einen Zeitraffer entstehen beeindruckende Bilder des Naturschauspiels.

Zeitraffer zeigt spektakulären Vulkanausbruch auf Hawaii
17:58 Uhr

Epstein-Affäre holt jetzt auch "Fergie" ein

Ihr Ex-Mann ist eine zentrale Figur in der Affäre um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und seine prominenten Weggefährten. Doch nach Prinz Andrew holt die Vergangenheit auch dessen Ex-Frau Sarah Ferguson ein. Wie eine Sprecherin der Organisation Julia's House bestätigte, beendete die Trägerorganisation mehrerer Kinderhospize die Zusammenarbeit mit "Fergie". Es wäre "unangemessen", wenn sie weiterhin als Schirmherrin tätig wäre, hieß es in einer knappen Mitteilung. Hintergrund ist ein Bericht der Zeitung "The Sun", nach dem die Herzogin von York sich nur Wochen nach einer öffentlichen Distanzierung von Epstein bei diesem per E-Mail "zutiefst" entschuldigt und ihm ihre Freundschaft versichert haben soll. Julia's House nannte in der Mitteilung die "Korrespondenz mit Jeffrey Epstein" als Grund für die Entscheidung.

Dem britische Nachrichtensender Sky News zufolge bestätigte ein Sprecher "Fergies" den "Sun"-Bericht. Ihm zufolge wollte die 65-Jährige damit aber lediglich eine Klage Epsteins abwenden, weil sie ihn in einem Zeitungsinterview mit Kindesmissbrauch in Verbindung gebracht hatte. "Fergie" hatte 2011 in einem Interview mit der Zeitung "Evening Standard" zugegeben, von Epstein 15.000 Pfund (derzeit etwa 17.000 Euro) angenommen zu haben und die Verbindung bedauert. "Ich verabscheue Pädophilie und jeglichen Missbrauch von Kindern", sagte sie damals und zeigte sich reumütig. "Sobald ich kann, werde ich das Geld zurückzahlen und nie wieder etwas mit Jeffrey Epstein zu tun haben", so "Fergie" weiter. Doch das war offenbar schnell vergessen.

Epstein-Affäre holt jetzt auch "Fergie" ein
17:22 Uhr

Italienische Urlaubsregionen versinken im Starkregen

Nachdem Unwetter über die französische Côte d’Azur hinwegfegten, zieht die Front weiter nach Italien. Die Region Ligurien sowie die Lombardei sind besonders betroffen. Die Regenfälle lösen Erdrutsche und Schlammlawinen aus, es kommt zu Hochwassern.

Italienische Urlaubsregionen versinken im Starkregen
16:53 Uhr

Baby fährt ohne Mutter in Zug von Hannover nach Uelzen

Ein Baby hat in Niedersachsen ein kleines Abenteuer hinter sich, an das es sich vermutlich nicht erinnern wird. Aber seine Mutter wird ihm bestimmt irgendwann davon berichten. Das einjährige Mädchen war ganz allein in einem Zug von Hannover nach Uelzen gefahren. Wie die Bundespolizei in Bremen mitteilte, schlossen sich die Türen des Zugs vor der Mutter, als Kind und Gepäck bereits im Waggon waren. Eine 26-Jährige und eine 66-Jährige kümmerten sich während der Fahrt am Sonntag um das Kind. Die 29-jährige Mutter ließ mithilfe der Polizei das Zugpersonal verständigen. Etwas mehr als eine Stunde nach der Abfahrt konnte die Mutter ihre Tochter bei der Bundespolizeiwache am Bahnhof Uelzen entgegennehmen. Das Kind blieb unversehrt.

Baby fährt ohne Mutter in Zug von Hannover nach Uelzen
16:19 Uhr

22-Jähriger wird in Hessen tätowiert und stirbt - Prozess gestartet

Ein Tätowierer soll in Nordhessen wegen mangelnder Hygiene den Tod eines Kunden verursacht haben. Vor dem Amtsgericht Korbach hat nun der Prozess gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung begonnen. Der Angeklagte soll im März 2022 in seiner Wohnung den Unterarm des 22-Jährigen tätowiert haben. Laut Staatsanwaltschaft Kassel gab es dabei gravierende Hygienemängel. Der Angeklagte soll zudem teilweise abgelaufene Farbe verwendet und während des Tätowierens gegessen haben. Aufgrund der desolaten hygienischen Verhältnisse soll der junge Mann wenige Tage später laut Anklage eine Bakterieninfektion entwickelt haben. Die Folge: ein septisches Multiorganversagen, das zum Tod führte.

Der Prozess gegen den Tätowierer war im ersten Anlauf im Oktober 2024 geplatzt. Ein im Ausland lebender Zeuge hätte nicht in absehbarer Zeit befragt werden können, hieß es damals. Jetzt muss sich der beschuldigte Mann erneut der Anklage stellen. Das Gericht hat zunächst vier weitere Verhandlungstermine bis zum 10. November anberaumt.

22-Jähriger wird in Hessen tätowiert und stirbt - Prozess gestartet
15:46 Uhr

Angelina Jolie erkennt ihr Heimatland nicht wieder

Was in den USA derzeit passiert, bereitet Angelina Jolie große Sorgen. Beim Internationalen Filmfestival im spanischen San Sebastián wurde die 50-Jährige bei einer Pressekonferenz gefragt, was sie als Künstlerin und Amerikanerin fürchte. Der Hollywoodstar suchte sichtlich nach Worten. Nach einer längeren Pause erklärte sie: "Ich liebe mein Land, aber momentan erkenne ich es nicht wieder." Die Schauspielerin betonte ihre internationale Lebensweise und warnte eindringlich vor gesellschaftlichen Spaltungen. "Alles, was persönliche Ausdrucksformen und Freiheiten einschränkt oder spaltet, halte ich für sehr gefährlich." Die Mutter von sechs Kindern unterstrich die Gefahr der aktuellen Lage: "Die Zeiten sind so ernst, dass wir vorsichtig sein müssen, nichts Leichtfertiges zu sagen. Wir durchleben sehr schwere Zeiten gemeinsam."

Ihre Aussagen stehen in zeitlichem Zusammenhang mit jüngsten Ereignissen in der amerikanischen Medienlandschaft. Disneys Sender ABC hatte die beliebte Late-Night-Show von Jimmy Kimmel nach dessen Äußerungen rund um den Tod von Charlie Kirk vorübergehend aus dem Programm genommen.

Angelina Jolie erkennt ihr Heimatland nicht wieder
15:09 Uhr

Zufahrt-Streit eskaliert: Nachbar schneidet 91-Jährige von Außenwelt ab

20 Jahre lang war alles gut - bis der Nachbar von Irmintraut Fuchs sich plötzlich querstellt und ihr den Weg vom eigenen Grundstück versperrt. Er behauptet, die Straße, die zum Haus der Rentnerin führt, sei seine. Sollte die alte Dame die gesperrte Straße betreten, droht ihr ein Ordnungsgeld von 250.000€.

Zufahrt-Streit eskaliert: Nachbar schneidet 91-Jährige von Außenwelt ab
14:40 Uhr

Ex-Mann erhebt in Prozess schwere Vorwürfe gegen Christina Block

Albträume, Angst das Haus zu verlassen und Panikattacken - das sind nach Angaben des Vaters der Block-Kinder die Folgen der Entführung an Silvester 2023/24. "Sie sind auf der Hut, dass ihre Mutter ihnen jemand hinterherschickt, der ihnen etwas antut", sagte Stephan Hensel, Ex-Mann von Christina Block, bei einer Befragung im Hamburger Prozess um die Entführung. Nach einem jahrelangen Sorgerechtsstreit waren der zehnjährige Sohn und die damals 13-jährige Tochter mutmaßlich von Mitarbeitern einer israelischen Sicherheitsfirma entführt und zur Mutter nach Deutschland gebracht worden. Nach wenigen Tagen mussten sie aufgrund einer Gerichtsentscheidung wieder zu ihrem Vater nach Dänemark zurückkehren. Block ist angeklagt, die Rückholaktion in Auftrag gegeben zu haben, was sie bestreitet.

Hensel tritt als Nebenkläger in dem Prozess auf. Er erhob heute erneut Gewaltvorwürfe gegen seine Ex-Frau. Im August 2021 hätten seine beiden jüngsten Kinder bei einem Wochenendbesuch bei ihm in Dänemark Gewalt geschildert, sagte Hensel. Beispielsweise habe die Mutter den Jungen an den Haaren die Treppe hochgezogen, auf den Hinterkopf geschlagen oder eingesperrt. Block hatte die Gewaltvorwürfe in dem Verfahren bereits mehrfach als falsch zurückgewiesen und dem Vater wiederum vorgeworfen, die Kinder manipuliert zu haben.

Ex-Mann erhebt in Prozess schwere Vorwürfe gegen Christina Block
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Robin Grützmacher hat nun Feierabend und mir die Verantwortung für den "Tag" übergeben. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
14:07 Uhr

ZDF-Reihe am Ende - Enttäuschung bei Hannes Jaenicke

Die Dokureihe "Hannes Jaenicke: Im Einsatz für" hat beim ZDF keine Zukunft. Sie wird eingestellt. Die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler soll laut Sender aber möglicherweise in anderer Form fortgeführt werden.

Jaenicke sieht die Absetzung als ein besorgniserregendes Signal: "Dass die Reihe nicht fortgesetzt wird, finde ich insofern beunruhigend, weil mir trotz aller derzeitigen Krisen und Konflikte kein Thema dringlicher erscheint als Klima-, Umwelt- und Naturschutz", sagte der 65-Jährige. "Klimakrise, Biodiversitäts-Verlust und Artensterben beschleunigen sich in beängstigender Geschwindigkeit, und trotzdem werden sie in Politik und Medien kaum mehr adressiert", kritisierte der TV-Star ("Der Amsterdam Krimi"). "Es bleibt zu hoffen, dass sich das bald wieder ändert, schließlich geht es um das Nest, in dem wir leben."

ZDF-Reihe am Ende - Enttäuschung bei Hannes Jaenicke
13:33 Uhr

Gewerkschaft EVG will gegen designierte Bahn-Chefin Palla stimmen

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn gegen die designierte neue Konzernchefin Evelyn Palla stimmen. Das sagte EVG-Chef Martin Burkert in Berlin. Palla war zuvor von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder als Wunschkandidatin für den Bahn-Chefposten vorgestellt worden.

Der Ärger der Gewerkschaft richtet sich dabei nicht gegen Palla, sondern vor allem gegen die zweite Wunsch-Personalie des Ministers: Die EVG will nicht, dass Dirk Rompf neuer Chef der Infrastrukturgesellschaft DB InfraGo wird. "Der Weg nach vorne kann niemals durch die Vergangenheit führen. Professor Rompf war sechs Jahre lang Vorstandsvorsitzender der DB Netz und ist mit seinem Sparwahn mit Schuld an der heutigen Situation", sagte Burkert. "Jeder Fahrgast spürt heute noch die Auswirkungen seiner schlechten Bilanz. Das ist kein Neustart." Die Personalie Rompf habe bis weit in den Bahnkonzern hinein für große Ablehnung gesorgt.

Gewerkschaft EVG will gegen designierte Bahn-Chefin Palla stimmen
13:13 Uhr

Jon Bon Jovi: Bin ein nerviger Opa

Jon Bon Jovi macht kein Geheimnis daraus: Er ist der typische, etwas zu aufdringliche Großvater geworden. Seit Sohn Jake Bongiovi und Schwiegertochter Millie Bobby Brown ein Mädchen adoptiert haben, bombardiert der Rockstar das junge Paar regelrecht mit Foto-Wünschen. "Es ist wunderschön. Ich will alle zwei Tage Bilder sehen", gab der "Livin' on a Prayer"-Sänger in einem Tiktok-Interview mit Bunnie XO zu.

Selbstironisch fügte er hinzu: "Ich bin schon jetzt dieser nervige Typ und ja, es ist cool." Die Verwandlung des einstigen Rockstars in einen besorgten Großvater amüsiert Bon Jovi selbst. "Es ist verrückt, aber großartig. Wunderbar", schwärmte er über seine neue Rolle. Als das Paar ihm das adoptierte Baby vorstellte, sei für ihn unmittelbar klar gewesen: "Sofort wird das zu deinem Enkelkind, verstehst du? Dein Baby."

Jon Bon Jovi: Bin ein nerviger Opa
13:00 Uhr

Örtlich nur noch neun Grad: Wo es sich jetzt herbstlich einregnet

Gerade noch bringt das letzte Spätsommer-Wochenende Deutschland ins Schwitzen - doch quasi über Nacht ist damit nun Schluss. Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang schlägt das Wetter um: Temperaturen über 20 Grad verschwinden in der Erinnerung, dafür machen sich graue Wolken und Regen breit.

Örtlich nur noch neun Grad: Wo es sich jetzt herbstlich einregnet
12:23 Uhr

Tragisches Unglück: Deutscher stirbt bei Autopanne in Österreich

Weil offenbar der Wagenheber wegrutschte, ist ein deutscher Autofahrer bei einer Pannenreparatur in Österreich ums Leben gekommen. Der 68-Jährige sei auf einem Rastplatz an der Westautobahn (A1) unter seinem Auto eingeklemmt gefunden worden, teilte die Landespolizei Niederösterreich mit. Eine alarmierte Ärztin habe nur noch seinen Tod feststellen können.

Der Deutsche war laut ersten Polizei-Ermittlungen am Sonntagabend vermutlich aufgrund einer Panne nach einem Ölaustritt auf den Parkplatz gefahren. Dort hob er das Auto auf der rechten Seite an. Als der Mann unter dem Fahrzeug lag, rutschte der Wagenheber offensichtlich weg und es kam zu dem tödlichen Unglück.

Tragisches Unglück: Deutscher stirbt bei Autopanne in Österreich
12:10 Uhr

Viele setzen auf Strafen: Smartphones sind Zoff-Thema zwischen Eltern und Kindern

Ich würde sagen, die Smartphonenutzung tut auch vielen Erwachsenen nicht gut. Aber klar, Kinder sind besonders gefährdet. Wie aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgeht, streiten drei Viertel der Eltern mit ihrem Kind über das Thema. Besonders ausgeprägt ist dies in Familien mit Zehn- bis Zwölfjährigen, die grundsätzlich ein Smartphone nutzen dürfen: In dieser Altersgruppe streiten sich sogar 88 Prozent mit ihrem Kind über das Daddeln am Handy.

Mit ihren sechs- bis neunjährigen Kindern diskutieren 71 Prozent, mit 13- bis 15-Jährigen 72 Prozent. Bei den Eltern von 16- bis 18-Jährigen sind es mit 64 Prozent nicht ganz so viele.

  • In jedem siebten Fall (14 Prozent) halten Eltern, die ihrem Kind grundsätzlich die Nutzung eines Handys erlauben, ihren Nachwuchs für smartphonesüchtig. Mit dem Alter der Kinder nimmt dies zu

  • Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) kassiert das Handy als Strafe ein oder verbietet die Nutzung für eine bestimmte Zeit

  • Am häufigsten erteilen Eltern von sechs- bis neunjährigen Kindern ein Handyverbot (64 Prozent)

Viele setzen auf Strafen: Smartphones sind Zoff-Thema zwischen Eltern und Kindern
11:35 Uhr

Reißende Fluten schießen durch Orte an der Côte d'Azur

Im Süden Frankreichs gehen heftige Regenfälle nieder. Entlang der bei Touristen beliebten Côte d'Azur werden Straßen geflutet und Autos mitgerissen. 10.000 Menschen sind zeitweise ohne Strom. Besonders betroffen ist die Hafenstadt Marseille.

Reißende Fluten schießen durch Orte an der Côte d'Azur
11:13 Uhr

Gericht vor Drogenkrieg-Urteil teilweise geräumt

Aufregung in Köln: Kurz vor einem erwarteten Urteil im Komplex um den sogenannten Drogenkrieg sind Teile des Landgerichts wegen eines herrenlosen Koffers geräumt worden. Das Foyer des mehrstöckigen Gebäudes wurde abgesperrt. Der Sitzungsbetrieb sei unterbrochen worden, teilte ein Sprecher mit. Die Polizei untersuche das Gepäckstück nun. Wie lange das dauern werde, sei bisher nicht absehbar. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Vor dem Landgericht harrten etliche Menschen aus, wie ein Reporter berichtete. Wann ein Urteil in dem Verfahren nun gesprochen werden könnte, war zunächst unklar. Angeklagt sind drei mutmaßliche Mitglieder einer Drogenhändlerbande, die rund 700 Kilo Marihuana in einer Lagerhalle in Hürth entladen und bewacht haben sollen. 350 Kilogramm davon wurden später - so haben es die Ermittler rekonstruiert - von dort geraubt. Dieser Akt soll der Auftakt zu einer regelrechten Gewaltspirale in Köln und anderen Orten gewesen sein.

Gericht vor Drogenkrieg-Urteil teilweise geräumt
10:40 Uhr

Drama um Elch "Emil" in Österreich

Durch seine mehr als einmonatige Erkundungstour durchs Land ist ein junger Elch in Österreich zum Medienstar geworden - nun musste "Emil" nahe einer Autobahn betäubt werden. Der Elch sei kurz davor gewesen, über den Zaun auf die Westautobahn A1 zu springen, teilten die Behörden in Oberösterreich mit. Es habe unmittelbare Gefahr sowohl für das Tier als auch für Autofahrer bestanden. "Emil" wurde in die Nähe eines von Elchen bewohnten Nationalparks transportiert und ausgesetzt.

"Ein Unfall - und das bestätigen Wildtier-Expertinnen und -Experten - hätte Lebensgefahr für alle Beteiligten bedeutet", erklärte die zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger zur Entscheidung für die Betäubung. Diese sei letztlich mit Unterstützung von Wildtier-Experten erfolgt und mit Drohnen und Wärmebildkameras überwacht worden.

Drama um Elch "Emil" in Österreich
10:07 Uhr

Bizarrer Märtyrer-Kult: Toter Charlie Kirk spricht plötzlich in US-Gottesdienst

In den USA entspinnt sich ein mitunter bizarr anmutender Märtyrer-Kult um den ermordeten rechtsextremen Podcaster Charlie Kirk. In einer Mega-Kirche in Texas spricht plötzlich die Stimme des Toten zu den Gläubigen und predigt vom ewigen Leben. Die gefälschte Audiospur erntet Standing Ovations.

Bizarrer Märtyrer-Kult: Toter Charlie Kirk spricht plötzlich in US-Gottesdienst
09:41 Uhr

Hohe Erträge: Hier fällt die Ernte in Deutschland sehr gut aus

Die Kirschen- und die Birnenernte sind in diesem Jahr wegen günstiger Wetterbedingungen sehr gut ausgefallen. Die deutschen Obstanbaubetriebe ernteten rund 47.100 Tonnen Süß- und Sauerkirschen, das waren 4,2 Prozent mehr als der zehnjährige Durchschnitt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Bei der Birnenernte werden demnach 40.200 Tonnen erwartet - das wären 5,6 Prozent mehr als der zehnjährige Durchschnitt.

Bei den Kirschen herrschten zur Blütezeit im Frühjahr "milde Witterungsbedingungen", Beeinträchtigung durch Frost oder Hagel gab es in den meisten Anbauregionen nicht, wie das Statistikamt erklärte. Die Obstbauern konnten so ein Drittel mehr Kirschen ernten als im Jahr 2024, als die Ernte unterdurchschnittlich ausgefallen war.

Hohe Erträge: Hier fällt die Ernte in Deutschland sehr gut aus
09:12 Uhr

Normalisierung der Beziehungen? USA erwägen Militärpräsenz in Afghanistan

Die US-Regierung ist nach Angaben informierter Personen in Gesprächen mit den Taliban über die Wiederherstellung einer kleinen US-Militärpräsenz auf dem afghanischen Luftwaffenstützpunkt Bagram als Ausgangspunkt für Anti-Terroroperationen. Die überraschende Ankündigung von Präsident Donald Trump am Donnerstag, den Luftwaffenstützpunkt Bagram zurückfordern zu wollen, sei ein möglicher Bestandteil einer umfassenderen diplomatischen Anstrengung zur Normalisierung der Beziehungen zu den Taliban, sagten die Personen, die mit den Verhandlungen vertraut sind.

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Donald Trump spricht 2019 zu Mitgliedern der amerikanischen Truppen auf der Bagram Air Base. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Gespräche, die vom Sonderbeauftragten für Geiselnahmen, Adam Boehler, geleitet werden, umfassen nach Angaben eines US-Beamten einen möglichen Gefangenenaustausch, ein mögliches Wirtschaftsabkommen und eine Sicherheitskomponente. US-Beamte und die Taliban haben erörtert, dem US-Militär zu gestatten, Bagram als "Startpunkt" für Anti-Terroroperationen zu nutzen, sagte ein US-Beamter. Dies könnte bedeuten, dass Militärflugzeuge oder Drohnen in der weitläufigen Anlage nördlich von Kabul stationiert werden.

Normalisierung der Beziehungen? USA erwägen Militärpräsenz in Afghanistan
08:35 Uhr

Tödlicher Streit auf offener Straße: 51-Jähriger festgenommen

In Kierspe in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag ein 56-Jähriger bei einem Streit auf offener Straße tödlich verletzt worden. Ein 51-Jähriger wurde vor Ort widerstandslos festgenommen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Hagen mitteilten. Hintergrund war offenbar ein Beziehungsstreit. Demnach griff der 56-Jährige seinen Kontrahenten zunächst mit einer Holzlatte an.

Der 51-Jährige habe daraufhin ein Messer gezogen und zugestochen. Der 56-Jährige starb trotz sofortiger Reanimationsversuche noch am Tatort. Das mutmaßliche Tatmesser wurde beschlagnahmt. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Die Beantragung eines Haftbefehls werde geprüft, hieß es.

Tödlicher Streit auf offener Straße: 51-Jähriger festgenommen
07:46 Uhr

Züge fallen reihenweise aus: Bahn-Chaos auf zentralen Verbindungen

Das Bahn-Chaos für Reisende zwischen Berlin und Hamburg geht in die nächste Runde. Die Hauptstrecke zwischen den beiden Großstädten ist wegen der Generalsanierung bereits bis Ende April 2026 gesperrt. Und auch auf der teilweise eingleisigen Umleitungsverbindung über Uelzen, Salzwedel und Stendal (siehe Karte) gibt es immer wieder Probleme. Aufgrund einer Reparatur an der Oberleitung in Uelzen kommt es derzeit zu Beeinträchtigungen. Aktuell ist kein direkter Zugverkehr möglich. ICE-Züge zwischen Berlin und Hamburg fallen in beide Fahrtrichtungen aus. Es wird empfohlen, über Hannover zu fahren und dort umzusteigen. Doch auch hier gibt es Probleme: Zwischen Hamburg und Hannover werden die Züge umgeleitet und fahren mit Verspätungen von bis zu 50 Minuten.

Alle Fahrgäste, die ein Ticket für eine Reise am Montag gekauft haben und diese aufgrund der genannten Einschränkungen zwischen Berlin und Hamburg verschieben möchten, können ihre Fahrkarte zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Bahn rechnet damit, dass der Oberleitungsschaden in den Nachmittagsstunden behoben sein könnte.

Züge fallen reihenweise aus: Bahn-Chaos auf zentralen Verbindungen
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle blicken wir auf die Termine des Tages.

  • Auf Einladung von Frankreich und Saudi-Arabien findet in New York eine internationale Konferenz zu einer Zweistaatenlösung des Nahost-Konflikts statt

  • Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will Insidern zufolge die Deutsche-Bahn-Managerin Evelyn Palla als neue Chefin des kriselnden Staatskonzerns vorstellen

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist bei einer Privataudienz bei Papst Leo XIV.

  • Der Wahlausschuss des Bundestags befasst sich mit zu berufenden Bundesverfassungsrichtern

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:03 Uhr

Verdächtiger im Fall Maddie McCann soll in neuer Stadt leben und feiern

Der deutsche Verdächtige im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann ist aus der Haft entlassen worden und lebt nun in Neumünster in Schleswig-Holstein. Die Stadt bestätigte auf RTL-Anfrage, dass sich der bekannte Sexualstraftäter obdachlos gemeldet hat und untergebracht worden ist. Er soll in einer Wohnung leben.

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Blick auf den Bahnhof von Neumünster. (Foto: IMAGO/Olaf Döring)

Dem Bericht zufolge geht Christian B. offenbar aktiv auf die Menschen in der Stadt zu, erzählt ihnen, dass er aus dem Gefängnis entlassen wurde - und zeigt seine Fußfessel. In einer Pizzeria soll er nach kostenlosem Essen gefragt haben, weil er kein Geld habe. Laut der britischen "Sun" soll Christian B. zudem in einer Diskothek und in Bars gesehen worden sein. In einem Laden im Hauptbahnhof hätten Frauen angefangen zu schreien, als sie ihn erkannten. Das Landgericht Braunschweig hatte Christian B. 2019 wegen der Vergewaltigung einer 72-jährigen Touristin in Portugal im Jahr 2005 verurteilt.

Verdächtiger im Fall Maddie McCann soll in neuer Stadt leben und feiern
06:32 Uhr

Keine Telefonate mit alten Handys: Vodafone schaltet 2G früher ab

Vodafone Deutschland wird das veraltete Mobilfunknetz GSM (2G) zwei Jahre früher als geplant abschalten. Ab September 2028 ist der 2G-Mobilfunk zum Telefonieren nicht mehr verfügbar, teilte das Unternehmen in Düsseldorf mit. Telefonate sind dann nur noch über die Netze 4G (LTE) und 5G möglich. Von der Abschaltung betroffen sind vor allem Nutzerinnen und Nutzer älterer 2G-Handys. Diese Geräte werden ab Sommer 2028 im Vodafone-Netz nicht mehr funktionieren. Betroffene müssen auf ein Smartphone oder ein LTE-fähiges Einfach-Handy umsteigen.

Die Abschaltung betrifft nicht nur Telefonate, sondern auch Anwendungen im "Internet der Dinge" (IoT). Dazu zählen etwa vernetzte Stromzähler oder Alarmanlagen, die noch auf GSM basieren. Für besonders kritische IoT-Anwendungen bleibt das 2G-Netz von Vodafone jedoch bis Ende 2030 in Betrieb, um einen reibungslosen Übergang auf neue Technologien zu ermöglichen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Keine Telefonate mit alten Handys: Vodafone schaltet 2G früher ab
05:52 Uhr

Vierjähriger auf Laufrad wird von Polizeiauto erfasst

Ein vierjähriger Junge ist in Leutkirch im Allgäu von einem Polizeiauto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen sei das Kind am Abend mit seinem Laufrad im Kreis Ravensburg unvermittelt auf die Straße gefahren und dort mit dem Streifenwagen zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Zum Unfallzeitpunkt sei der Wagen ohne Sondersignale unterwegs gewesen.

Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der Junge laut Mitteilung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Zur Betreuung von Angehörigen und Zeugen waren demnach zahlreiche Sanitätskräfte im Einsatz. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurden Ermittlungen aufgenommen und ein Gutachter hinzugezogen.

Vierjähriger auf Laufrad wird von Polizeiauto erfasst