Samstag, 18. Juli 2020Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:27 Uhr

Das war Samstag, der 18. Juli

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Gerhard Richter, Christiane und Kerstin, 1968.

(Foto: Ketterer)

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Ausklang dieses reichhaltigen Tages empfehle ich eine Sekunde der Versenkung in ein Kunstwerk, das bald nicht mehr zu sehen sein wird: Das Gemälde "Christiane und Kerstin" des deutschen Malers Gerhard Richter ist bei einer Auktion in München gerade für mehr als zwei Millionen Euro versteigert worden. Das Werk in schwarz-weiß stammt aus dem Jahr 1968 und zählt zu den frühen Arbeiten des in Köln lebenden, international renommierten Künstlers. Nach Angaben des Auktionshauses Ketterer Kunst brachte es bei der Versteigerung am Freitag genau 2,625 Millionen Euro ein. Dies sei ein Rekord für eine Arbeit Richters in Europa. Das Bild geht den Angaben zufolge an eine Sammlerin aus Hongkong. Es sei seit seiner Entstehung immer in Privatbesitz gewesen und nun erstmals angeboten worden.

Ansonsten stand der Tag ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und des Wirecard-Dramas. Das war wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Morgen geht's an dieser Stelle weiter.

22:14 Uhr

Weitere "NSU 2.0"-Drohschreiben verschickt

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Hessens Innenminister Beuth und die Linken-Politikerin Wissler sind wieder unter den Empfängern der Drohmails.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erneut ist ein mit "NSU 2.0" unterzeichnetes, rechtsextremes Drohschreiben verschickt worden. Ein anonymer Verfasser habe am Freitag mindestens zwei E-Mails mit identischem Inhalt an insgesamt 15 Adressaten geschickt, berichtete die "Welt am Sonntag". Zu den Empfängern sollen demnach neben Hessens Innenminister Peter Beuth von der CDU auch die Linken-Politikerin Janine Wissler und die Kabarettistin Idil Baydar gehören, die schon früher Drohschreiben erhalten hatten. Das Blatt berichtete weiter, in dem ihr vorliegenden Schreiben tauche erstmals der Name des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel auf. Ein Sprecher des hessischen Innenministeriums in Wiesbaden wollte keine weiteren Details nennen. Bei solchen Drohmails entscheide die zuständige Staatsanwaltschaft, was der Öffentlichkeit mitgeteilt werden könne. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

21:47 Uhr

Iran bringt Blackbox von abgeschossener Boeing nach Paris

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs bei Teheran sind die Blackboxes des Flugzeugs zur Auswertung nach Frankreich geschickt worden. Die Blackboxes seien in Paris angekommen, bestätigte die französische Ermittlungsbehörde für Flugunfälle BEA. "Die Blackboxes wurden gestern von Beamten der Zivilluftfahrt sowie einem Richter nach Paris transportiert", hatte zuvor ein Sprecher des iranischen Außenministeriums der Zeitung "Etemad" gesagt. Die Entschlüsselung der Daten der Flugschreiber werde am Montag beginnen, sagte er weiter. Nach Angaben der BEA werden ab Montag rund 20 internationale Experten daran beteiligt sein. Bei dem Abschuss der Maschine am 8. Januar waren alle 176 Insassen getötet worden. Die iranischen Revolutionsgarden übernahmen die Verantwortung und gaben an, die Passagiermaschine versehentlich abgeschossen zu haben.

 

21:18 Uhr

Raser verletzt Passanten - Mordkommission ermittelt

Ein Raser hat in Coesfeld durch seine rücksichtslose Fahrweise zwei Passanten verletzt und zahlreiche weitere Menschen in Gefahr gebracht. Das erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Behörden richteten eine Mordkommission ein. Ein versuchtes Tötungsdelikt könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Der Fahrer, ein 29 Jahre alter Coesfelder, sei aufgrund von Zeugenhinweisen zwar identifiziert, aber noch nicht gefasst worden.

  • Den Angaben nach hatte eine Polizeikontrolle den Autofahrer am Freitagabend überprüfen wollen, als dieser plötzlich Gas gab und davonraste. In der Innenstadt prallte er mit seinem Wagen gegen einen Blumenkübel.
  • Durch umherfliegende Teile wurden zwei Passanten leicht verletzt. Im weiteren Verlauf seiner Flucht rammte der Mann zwei geparkte Autos. Außerdem habe sich ein Kind nur mit einem Sprung zur Seite vor dem heranrasenden Wagen retten können.
  • Das beschädigte, nicht zugelassene Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen wurde später abgestellt aufgefunden.
20:39 Uhr

Bolsonaro besetzt zivile Ämter massiv mit Militärs

Die Zahl der Militärs, die in Brasilien zivile Ämter in Regierung und Behörden innehaben, hat sich in den beiden ersten Jahren der Amtszeit von Präsident Jair Bolsonaro mehr als verdoppelt. Dies berichtete die Zeitung "O Globo" unter Berufung auf den brasilianischen Bundesrechnungshof. Demnach besetzen in diesem Jahr 6157 aktive und Reservemilitärs zivile Ämter, 2018 waren es noch 2765 gewesen. Das Verteidigungsministerium in Brasília wollte die Zahlen nicht kommentieren; es zählt nur die noch aktiven Militärs in Regierung und Verwaltung. Die Erhebung auf Anfrage eines Mitglieds des Bundesrechnungshofs zeigt erstmals die Ausmaße der Militarisierung des öffentlichen Dienstes in dem größten Land Südamerikas.

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Die Zivilgesellschaft ist unter Brasiliens ultrarechtem Präsidenten Bolsonaro auf dem Rückzug.

(Foto: picture alliance/dpa)

20:06 Uhr

17-Jährige stürzt mit Segelflieger ab

Eine 17 Jahre alte Segelfliegerin ist auf dem Flugplatz Hangelar bei Bonn mit ihrem Fluggerät abgestürzt und schwer verletzt worden. Der Unfall habe sich vermutlich beim Startvorgang ereignet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im Rhein-Sieg-Kreis. Der Segler habe sich mit der Spitze voran stumpf in den Boden gebohrt. Die junge Pilotin musste von Feuerwehrleuten aus der Kabine geborgen werden. Schnelle Hilfe kam von der Besatzung eines Rettungshubschraubers, der zur selben Zeit wegen eines Patiententransports auf dem Flugplatz gelandet war. Nach Feuerwehrinformationen übernahm der Notarzt sofort die Versorgung der jungen Frau, die in eine Klinik gebracht wurde. Weitere Verletzte gab es den Angaben nach nicht. Die Untersuchungen zur Unfallursache führe die Luftaufsicht, hieß es.

19:35 Uhr

Melancholischer Elefant Kaavan darf umziehen

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Nach Jahren der Einsamkeit gibt es für Kaavan nun ein Happy End.

(Foto: AP)

Ein pakistanisches Gericht hat dem Umzug eines einsamen und offenbar psychisch kranken Elefanten aus einem Zoo in Islamabad in ein Naturschutzgebiet zugestimmt. Ein Expertengremium habe für das Tier ein 25.000 Hektar großes Naturschutzgebiet in Kambodscha gefunden, teilten die Behörden mit. Zuvor hatten Tierschützer und die US-Poplegende Cher sich jahrelang für das Tier namens Kaavan eingesetzt.

  • Kaavan war 1985 im Alter von einem Jahr in den Zoo gekommen.
  • Dort lebte er in einem kleinen Gehege fast ohne Laub und Schatten und seit dem Tod seiner Partnerin Saheli im Jahr 2012 völlig allein.
  • Wegen seines zunehmend aggressiven Verhaltens wurde er 2015 tagsüber stundenlang angekettet.
19:03 Uhr

Tausende Konten betroffen: Betrüger spähten deutsche Kreditkarten aus

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600 Mastercards ließ allein die Commerzbank sperren.

(Foto: imago images / 3S PHOTOGRAPHY)

Betrüger haben Tausende deutsche Kreditkarten gehackt, um damit im Ausland einzukaufen. Allein die Commerzbank habe vorsorglich Hunderte "Mastercard" sperren lassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Dieser Tage hätten die Kunden betroffener Banken einen Brief erhalten, in denen ihnen mitgeteilt worden sei, dass ihre Karte mit sofortiger Wirkung gesperrt sei. Bei den Karten seien Umsatzanfragen aufgefallen, die auf "eine missbräuchliche Nutzung" hindeuteten, hieß es zur Begründung an die Kunden. Allein in der Commerzbank waren dem Bericht zufolge etwa 600 Karten betroffen. Auch andere Kreditinstitute blieben demnach nicht verschont. Ein Commerzbank-Manager sagte, es sei glücklicherweise kein größerer Schaden entstanden: "Unsere Frühwarnsysteme haben funktioniert."

18:34 Uhr

Nachrichtensprecherin verliert Zahn vor laufender Kamera

Fernsehmoderatoren müssen mit unerwarteten Situationen umgehen. Aber dass einer Nachrichtensprecherin bei laufender Sendung ein Schneidezahn ausfällt, dürfte die … genau … Krone im Nervenstärke-Ranking verdienen: Die ukrainische TV-Moderatorin Maricha Padalko erlebte genau das und reagierte mit äußerster Souveränität: Sie stutze kurz, nahm den Zahn in die Hand und las weiter, als ob nichts passiert wäre. Erst als Zuschauer beharrlich nachfragten, gab sie selbst auf Instagram Auskunft über ihr Missgeschick. "Ich dachte, es würde unbemerkt bleiben, aber wir haben die Aufmerksamkeit unserer Zuschauer unterschätzt."

*Datenschutz

 

18:04 Uhr

Zweite Bombendrohung in Norwegen

Einen Tag nach einer ähnlichen Drohung gegen einen Ryanair-Flug auf dem Weg nach Oslo hat es in Norwegen eine erneute Bombendrohung gegeben. Diese sei auf einem Zettel in einem Zug in der Kommune Eidsvoll rund 60 Kilometer nordöstlich von Oslo entdeckt worden, teilte die norwegische Polizei mit. Die Bahn, die in einem Bahnhof gestanden habe, sei evakuiert worden. Untersuchungen ergaben, dass keine Gefahr bestand. Am Freitag hatte die Besatzung einer Passagiermaschine der Billigfluglinie Ryanair auf dem Weg von London-Stansted nach Oslo-Gardermoen eine Bombendrohung an Bord gefunden. Ein 51-jähriger Brite wurde nach der Landung in der norwegischen Hauptstadt festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

18:00 Uhr

Schlagzeilen zum Abend

17:36 Uhr

Graue Wölfe in Uniform: Vier Bundeswehrsoldaten unter Verdacht

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Türkische Rechtsextremisten: Die Grauen Wölfe.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der Bundeswehr stehen mehrere Soldaten im Verdacht, Anhänger der türkischen rechtsextremen Organisation Graue Wölfe zu sein. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ermittle hierzu in vier Fällen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion. Demnach werden vom MAD "vier Fälle bearbeitet". Weiter hieß es: "Bei einem dieser Fälle begründen Erkenntnisse zumindest die Feststellung einer fehlenden Verfassungstreue." Dazu laufe ein gerichtliches Disziplinarverfahren. "Bei den übrigen Personen liegen tatsächliche Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen vor", heißt es in der Antwort weiter. "Die weiteren Ermittlungen dauern an."

17:03 Uhr

Ufa will Wirecard-Drama verfilmen

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Ufa-Chef Nico Hofmann sieht Aufstieg und Fall von Wirecard als großartiges Drama.

(Foto: imago/Spöttel Picture)

Vielleicht kriegen die schockierten Anleger zum Trost wenigsten die Kinokarte umsonst: Jedenfalls soll der Skandal um die Pleite des Zahlungsdienstleisters Wirecard verfilmt werden. "Der Fall Wirecard liefert nicht nur die Vorlage zu einem einzigartigen Wirtschaftskrimi, er ist auch ein Drama unter Königen; zwischen gerissener Kriminalität und Technologiegläubigkeit", sagte der Chef der Filmgesellschaft Ufa, Nico Hofmann, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Es gibt kaum eine Facette unseres wirtschaftlichen Zusammenlebens, die nicht berührt wäre", fuhr Hofmann fort - "gravierende Fehler bei der Aufsicht, politische Blauäugigkeit, um den Technologie-Standort Deutschland brillieren zu lassen, geprellte Anleger und Machtphantasien, die den internationalen Börsenmarkt wie einen Bürgerkrieg sehen". Der Produzent kündigte an, sich dem Fall in einer "90-minütigen dokufiktionalen Aufarbeitung" zu widmen.

16:40 Uhr
Breaking News

Wirecard: Marsaleks Spur führt nach Weißrussland

Der flüchtige Ex-Vorstand des Münchner Finanzdienstleisters Wirecard, Jan Marsalek, soll bereits kurz nach seiner Freistellung in dem Bilanzskandal am 18. Juni in die weißrussische Hauptstadt Minsk gereist sein. Das berichtete der "Spiegel". Weil es keine Hinweise auf eine Ausreise gebe, sei der untergetauchte Manager vermutlich noch in Weißrussland oder in Russland. Zunächst war spekuliert worden, Marsalek halte sich auf den Philippinen auf. Das stellte sich aber als falsche Fährte heraus.

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16:35 Uhr

Tod am Stauende: Schwerer Lkw-Auffahrunfall in Ostfriesland

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Vier Rettungshubschrauber waren auf der A31 im Einsatz.

(Foto: imago images/Joachim Sielski)

Bei einem schweren Auffahrunfall an einem Stauende ist auf der A31 in Ostfriesland ein Mensch gestorben, rund ein Dutzend Menschen sind dabei verletzt worden. Wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei Leer berichtete, ereignete sich das Unglück am späten Vormittag zwischen den Anschlussstellen Weener und Jemgum in Fahrtrichtung Emden, als ein Autotransporter auf das Ende des Staus auffuhr und dabei fünf Fahrzeuge ineinanderschob. Ein Auto habe sich dabei überschlagen. Zwischen 10 und 15 Menschen wurden verletzt, zum Teil auch schwer. Das getötete Unfallopfer saß in einem der Wagen. Der 31 Jahre alte Fahrer des Autotransporters blieb unverletzt. Zeitweise mussten beide Richtungsfahrbahnen wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt werden. Dadurch habe es lange Staus gegeben, auch auf den Umleitungsstrecken, sagte die Sprecherin. Insgesamt waren vier Rettungshubschrauber im Einsatz.

16:06 Uhr

Illegales Autorennen in Leipzig: Unbeteiligte Frau schwer verletzt

Eine 48 Jahre alte Autofahrerin ist in Leipzig im Zusammenhang mit einem illegalen Autorennen schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 26-Jähriger mit seinem Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit einem anderen Raser hinterhergefahren. Als der Vorausfahrende das Auto der 48-Jährigen überholte, konnte der 26-Jährige nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf deren Wagen auf. Das Auto der Frau kam von der Straße ab, kollidierte mit zwei Bäumen und blieb im Graben stecken. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Gegen ihn werde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der zweite Raser ist laut Polizei unbekannt.

15:36 Uhr

Abstellkammer: Trump verbannt Gemälde von Clinton und Bush

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Clinton 2004 bei der Enthüllung seines Portäts im Weißen Haus: Das Bild hängt nun in einer Abstellkammer.

(Foto: AP)

Und noch einmal geht es um die Ahnengalerie früherer US-Präsidenten: Die Porträts von George W. Bush und Bill Clinton sind aus der Eingangshalle des Weißen Hauses entfernt worden. Die beiden Gemälde befänden sich nun im sogenannten Old Family Dining Room, "ein kleiner, selten genutzter Raum, der von den meisten Besuchern nicht gesehen wird", berichtete der Sender CNN. Der Raum werde hauptsächlich zur Aufbewahrung von Tischdecken und Möbeln genutzt. Anstelle von Bush und Clinton hängen nun die Bilder der früheren Präsidenten William McKinley sowie Theodore Roosevelt in der Eingangshalle, berichtete der Sender weiter und berief sich auf vertrauliche Quellen. Das Weiße Haus äußerte sich nicht zu dem Bericht. Ein anderer Präsident fehlt in der Galerie völlig: Trumps direkter Vorgänger im Amt, Barack Obama, hat es gar nicht erst bis in die Eingangshalle geschafft. Für Trumps laufende Amtszeit ist laut CNN auch nicht geplant, ein Porträt von Obama zu enthüllen.

15:06 Uhr

Kampfbotschaft an Trump: Kanye West verewigt sich neben Lincoln

Früher war der Rap-Star Kanye West ein treuer Anhänger von US-Präsident Donald Trump. Doch mit der Gefolgschaft ist es vorbei: Anfang Juli erklärte West, er wolle selber Präsident werden, nun hat er sich auf Twitter bereits in der Ahnengalerie mächtiger US-Präsidenten verewigt. Per Photoshop setzte er sein Gesicht auf das legendäre Mount-Rushmore-Denkmal und schrieb "2020" darüber. Nun prangt der Musiker neben den meterhohen Porträts von vier Präsidenten, die in einen Berg in South Dakota gemeißelt sind. West platziert sich gleich neben Abraham Lincoln - den Mann, der die Sklaverei in den USA beendete. Trump hatte die Kulisse des Denkmals zuvor selbst für seinen Auftritt zum Unabhängigkeitstag genutzt.

 

14:41 Uhr

"Runter von meinem Hals": Londoner Polizist suspendiert

Die gewaltsame Festnahme eines Schwarzen in London hat Erinnerungen an den Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizisten in der US-Stadt Minneapolis geweckt. Auf einem Video des Vorfalls, das in sozialen Netzwerken kursierte, sind zwei Polizisten zu sehen, die einen am Boden liegenden und mit Handschellen gefesselten Mann gewaltsam niederhalten. Einer der Beamten presst dem Mann sein Knie gegen den Kopf. Mehrmals ist zu hören, wie der Festgenommene ruft: "Runter von meinem Hals." Passanten mischen sich ein und fordern die Polizisten auf, den Mann loszulassen. Der Vorfall soll sich bereits am Donnerstag im Londoner Stadtteil Islington abgespielt haben.

  • Scotland Yard zog Konsequenzen und suspendierte den verantwortlichen Beamten vom Dienst.
  • Ein weiterer Polizist wurde in den Innendienst versetzt.
  • Der Festgenommene sei inzwischen von einem Arzt untersucht worden, erklärte die Polizei. Er bleibe vorerst in Polizeigewahrsam, nachdem er wegen einer Schlägerei und illegalen Waffenbesitzes festgenommen worden war.
*Datenschutz

14:11 Uhr

US-Serienstar stirbt mit 76 Jahren

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Phyllis Somerville wurde 76 Jahre alt.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Schauspielerin Phyllis Somerville ist tot. Das bekannte Seriengesicht starb am 16. Juli eines natürlichen Todes in ihrem Zuhause in New York City. Sie wurde 76 Jahre alt. Dies bestätigte ihr Manager Paul Hilepo "Entertainment Weekly".

Somerville hatte neben etlichen Gastauftritten in Serien wie "House of Cards", "CSI: Miami" oder "Law & Order" zwei große Hauptrollen: Von 2010 bis 2013 spielte sie in "The Big C" die Rolle der Marlene und in "Outsiders" von 2016 bis 2017 das Familienoberhaupt Lady Ray.

Zuletzt stand sie für die HBO-Miniserie "Mare of Easttown" mit Kate Winslet, Jean Smart und Julianne Nicholson vor der Kamera.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Ina Bullwinkel hat mir zur Halbzeit das Staffelholz übergeben. Ich heiße Barbara Mauersberg und begleite Sie bis zum späten Abend durch den Nachrichten-Tag. Hinweise gerne an mich direkt: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:38 Uhr

Deutsche Polizei blitzt Schweizer Raser mit 245 km/h

Schon der kleinste Geschwindigkeitsübertritt wird in der Schweiz mit einer hohen Buße bestraft. Kein Wunder also, dass zwei Schweizer ihre Autos in Deutschland mal so richtig ausfahren wollten. Sie dachten wohl, sie hätten nicht viel zu befürchten. Doch die Polizei stoppte die beiden Autofahrer, die sich am Morgen auf der A5 ein illegales Rennen geliefert haben sollen.

Die 31-Jährigen fuhren dicht hintereinander in Richtung Karlsruhe, wie die Polizei mitteilte. Erwischt wurden sie bei Bad Bellingen im Kreis Lörrach. Dort fuhren sie mit 245 Kilometern pro Stunde an einem mobilen Blitzer der Beamten vorbei. Erlaubt ist an der Stelle demnach Tempo 120.

Die Strafe fiel deftig aus: Die Polizei nahm den Männern die Führerscheine ab. Zudem wurde ihnen die Weiterfahrt in Deutschland untersagt. Auf die Raser kommt nun ein Strafverfahren zu.

13:11 Uhr

"Pony-ähnlicher" Hund verirrt sich auf Autobahn und überfordert Polizei

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So sehen Kangal-Hirtenhunde aus.

(Foto: imago stock&people)

Bei der Polizei gingen am Morgen mehrere Notrufe ein: auf der Autobahn 40 in Nordrhein-Westfalen sei ein "Pony-ähnlich" Tier unterwegs. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um einen Kangal-Hirtenhund, der erst auf einer normalen Straße unterwegs war und dann über die Autobahn spazierte.

Ein "mutiger Verkehrsteilnehmer" griff schließlich zu und hielt den Hund bis zum Eintreffen der Polizei auf einer Überführung über die Autobahn fest. Die Größe des Tieres stellte die Beamten jedoch vor ein Problem: Der Hund konnte nicht im Polizeiauto abtransportiert werden.

Stattdessen legten die Beamten mit dem Vierbeiner einen Spaziergang bis zur nächsten Wache ein. Da der Besitzer zunächst nicht ausfindig gemacht werden konnte, kam der Rüde in ein Tierheim. Aus aktuellem Anlass: Kaufen Sie nur ein Tier, das Sie auch halten können und wollen. Die Vermutung liegt ja nahe, dass der Hund pünktlich zur Urlaubszeit ausgesetzt wurde. Das arme Tier.

12:40 Uhr

Fußgänger zu langsam: Autofahrer steigt aus und eskaliert

Geduld ist eine Tugend. Vor allem im Straßenverkehr benötigt man davon mitunter sehr viel (schreibt die, die gestern vier Stunden im Stau stand). Einem Autofahrer im bayerischen Sonthofen fehlte offenbar die Zeit und Ruhe, zwei Fußgänger die Straße überqueren zu lassen. Nach seinem Geschmack waren sie zu langsam unterwegs. Der 33-Jährige stieg aus seinem Auto aus, beleidigte die beiden und ging auf sie los, sagte ein Sprecher der Polizei. Einer der Fußgänger wurde dabei leicht verletzt.

Wie lange der Fahrer am Freitag hatte warten müssen, ist der Polizei nicht bekannt. Nach Informationen der Beamten kannten sich die Beteiligten nicht. Den 33-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung.

12:09 Uhr

Thomas Gottschalk verkauft bald Wein beim Discounter

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Ist einer feinen Traube nicht abgeneigt: Thomas Gottschalk. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Thomas-Gottschalk-Fans können sich ihr Idol bald als Wein kaufen: Der 70-Jährige bringt ab August drei Sorten Wein unter seinem Namen in den Handel, wie der "Spiegel" berichtet. Das Blatt schreibt, der 70-Jährige habe keine Reben und auch kaum Expertise, es zitiert Gottschalk mit den Worten: "Na klar, ich bin kein Weinkenner, sondern Weintrinker!" Er sei trotzdem der Richtige für eine eigene Weinedition, "weil für den Wein das Gleiche gilt wie für mich: Je älter, desto besser", sagte der Entertainer dem Magazin. "Es gibt natürlich einige, die mich für 'ne Flasche halten. Dann passt's auch wieder."

Die Weine unter seinem Namen werden beim Discounter Netto verkauft. Gottschalks langjähriger Weggefährte Günther Jauch bietet bereits Wein bei Aldi an. "Wir waren immer Vorbilder füreinander", sagte Gottschalk dazu. "Ich bin seines, was den Job betrifft, Günther ist mein Vorbild als Geschäftsmann."

12:01 Uhr
11:37 Uhr

EU-Gipfel: Kompromiss bei Corona-Hilfen bahnt sich an

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Die Gespräche in Brüssel gehen weiter.

(Foto: picture alliance/dpa)

EU-Ratspräsident Charles Michel hat Diplomaten zufolge einen Kompromissvorschlag im Streit um den Corona-Aufbaufonds vorgelegt. Danach könnte die Höhe der geplanten Zuschüsse für besonders von der Corona-Krise betroffene Staaten von 500 auf 450 Milliarden Euro sinken. Eine Kürzung der Zuschüsse hatten vor allem die sogenannten "Sparsamen Vier", Österreich, die Niederlanden, Dänemark und Schweden, gefordert.

In dem ursprünglichen Michel-Plan waren von den 500 Milliarden Euro Zuschüssen 310 Milliarden direkt für den sogenannten Recovery and Resilience Fonds (RRF) eingeplant. 190 Milliarden sollten daneben in neun andere, kleinere Programme fließen, die nicht direkt zur Bekämpfung des Wirtschaftseinbruches durch die Corona-Krise geplant waren.

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11:05 Uhr

Wanderer gerät zwischen laufende Kühe - schwer verletzt

Kühe sind gefährlicher als man annehmen würde. Ein Wanderer ist im Saarland von mehreren der Tiere überrannt und dadurch schwer verletzt worden. Der 67-Jährige war am Donnerstag mit seinem Hund in Beckingen-Düppenweiler unterwegs und wollte eine Viehweide überqueren, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei der Mann zwischen laufende Kühe geraten, von diesen umgeworfen und schließlich überrannt worden.

Er erlitt den Angaben zufolge schwere Verletzungen im Brustbereich und wurde per Rettungshubschrauber in eine Saarbrücker Klinik gebracht. Sein Zustand habe sich inzwischen gebessert.

Der Wanderweg, auf dem der 67-Jährige unterwegs war, führt laut Polizei direkt über die Viehweide. Dort sei allerdings ein Warnschild angebracht, das auf die Gefahren durch Kühe hinweise und Wanderer dazu anhalte, die Weide zu meiden, wenn sich Tiere darauf befinden.

10:23 Uhr

30 Menschen prügeln sich vor Thüringer Staatskanzlei

Vor der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt haben sich vergangene Nacht etwa 30 Menschen eine Schlägerei geliefert. Dabei wurden vier Menschen verletzt, einer davon schwer, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. Auch hinzukommende Polizisten seien verletzt worden, die Zahl der verletzten Beamten war zunächst unklar.

Die Polizei nahm vier an der Schlägerei Beteiligte vorläufig fest. Zu einem Motiv und weiteren Details der Auseinandersetzung, die sich etwa eine Stunde nach Mitternacht ereignete, konnte der Sprecher zunächst nichts sagen. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung.

09:47 Uhr

Rassismus bei der Polizei? Seehofer spricht von Einzelfällen

Bundesinnenminister Horst Seehofer findet immer noch nicht, dass eine Studie zu Rassismus innerhalb der Polizei nötigt ist. "Ich habe bei der Bundespolizei keinen Anlass anzunehmen, dass hier ein strukturelles Problem vorhanden ist", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

  • "Wenn ich sehe, in welcher aufgeheizten Atmosphäre derzeit Polizeithemen insgesamt erörtert werden, möchte ich zunächst einen Beitrag dazu leisten, zur Sachlichkeit zurückzukehren. Ich habe keinen Verdacht, nicht den geringsten Beleg für strukturelle Neigungen innerhalb der Polizei."
  • Es gebe Einzelfälle, wie in anderen Bereichen auch. "Aber wir sollten uns davor hüten, daraus auf die gesamte Organisation mit 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu schließen."
  • Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius von der SPD hatte angekündigt, eine Studie zu Polizeiarbeit und Rassismus im Verbund mehrerer Bundesländer organisieren zu wollen. Seehofer hatte einer derartigen Studie auf Bundesebene bereits zuvor eine Absage erteilt.
09:21 Uhr
Breaking News

Großbrand in Kathedrale von Nantes ausgebrochen

In der Kathedrale von Nantes ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte seien um 7.44 Uhr wegen des Brandes alarmiert worden, teilte die Feuerwehr des nordfranzösischen Départements Loire-Atlantique der Nachrichtenagentur mit. 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Das Feuer soll inzwischen unter Kontrolle sein, teilt die Feuerwehr mit.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Bollywood-Star wegen Corona im Krankenhaus - Tochter auch krank

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Bachchan wurde genauso wie ihr Ehemann und ihre Tochter wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor einer Woche wurde die Corona-Infektion von Bollywood-Schauspielerin Aishwarya Rai Bachchan bekannt. Jetzt musste der Star laut Medienberichten in ein Krankenhaus eingeliefert werden, genauso wie Bachchans achtjährige Tochter. Beide hätten über Atemwegsbeschwerden geklagt, am Freitag seien beide in das Nanavati-Krankenhaus in der indischen Ostküstenmetropole gebracht worden, berichtete die Zeitung "Times of India".

Bachchans Mann Abhishek und ihr Schwiegervater Amitabh Bachchan, der zu den bekanntesten Gesichtern Bollywoods gehört, werden bereits in demselben Krankenhaus behandelt.

Die Nachrichtenagentur Press Trust of India berichtete unter Berufung auf Krankenhauskreise, Bachchan und ihrer Tochter gehe es gut. Bachchan gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen in Bollywood. Internationale Berühmtheit erlangte sie 1994, als sie den Wettbewerb zur "Miss World" gewann.

07:56 Uhr

Mexiko: Massengrab mit 23 Leichen nahe Polizeiwache entdeckt

In Mexiko sind mindestens 23 Leichen in einem Massengrab entdeckt worden. Drei Tote seien bereits identifiziert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Jalisco mit.

  • Die Leichen wurden demnach bereits am Montag nahe Mexikos zweitgrößter Stadt Guadalajara gefunden. Das Massengrab lag den Angaben zufolge auf einem Grundstück zwischen zwei Häusern und nur drei Blocks von einer Polizeistation in El Salto, einem Vorort von Guadalajara, entfernt.
  • Seit dem Amtsantritt der derzeitigen Regierung im Dezember 2018 wurden nach Behördenangaben in Jalisco insgesamt 487 Leichen entdeckt - so viele wie in keinem anderen mexikanischen Bundesstaat. In Jalisco hat die Gewalt in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen.
  • In dem Bundesstaat ist das mächtige Drogenkartell Jalisco Nueva Generación aktiv, das die USA als eine der gefährlichsten kriminellen Banden der Welt betrachten.
07:19 Uhr

US-Bürgerrechtler John Lewis ist tot

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Noch vor neun Jahren wurde John Lewis von Barack Obama für sein Engagement ausgezeichnet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der US-Kongressabgeordnete und ehemalige Anführer der US-Bürgerrechtsbewegung John Lewis ist tot. Lewis sei im Alter von 80 Jahren gestorben, teilte das US-Repräsentantenhaus mit. In den 60er Jahren gehörte Lewis zu den bekannten Mitstreitern von Martin Luther King, die für die Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung in den USA kämpften.

Mit Lewis sei einer "der größten Helden in der amerikanischen Geschichte" gestorben, erklärte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Der Politiker der Demokratischen Partei sei ein "Titan der Bürgerrechtsbewegung gewesen, dessen Güte, Vertrauen und Mut unsere Nation verändert hat". 2011 verlieh der damalige US-Präsident, Barack Obama, Lewis die Presidential Medal of Freedom, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes. Lewis kämpfte zuletzt gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er vertrat die Demokratische Partei seit Jahrzehnten im US-Kongress.

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06:57 Uhr

Glasklar mit Maske: Japaner setzen beim Karaoke auf Corona-Effekt

Gute Nachricht für Karaoke-Fans in der Pandemie: In Japan können sie nun auch mit Corona-Maske vor dem Mund glasklar vernehmbar singen, so als hätte man keine Maske auf. Möglich macht das ein "masuku efekkuto" ("Maskeneffekt") genanntes neues Feature, das in Karaoke-Maschinen im ganzen Land installiert wurde, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Besucher von Karaokeräumen können den "Maskeneffekt" auf den populären und überall im Inselreich verwendeten "Joysound"-Maschinen benutzen.

Seit Aufhebung des Corona-Notstands erfreuen sich japanische Karaoke-Einrichtungen wieder steigender Besucherzahlen, wobei die Fans den neuen Zeiten angepasst jetzt mit Mund-Nasen-Schutz zu ihren Lieblingsliedern live ins Mikrofon singen. Die Masken können die eigene Stimme jedoch dämpfen. Um das jetzt zu korrigieren, verstärkt das neue feature auf "Joysound"-Maschinen beim Einschalten automatisch die Tonhöhen im mittleren und hohen Bereich.

06:21 Uhr

Pentagon verbietet Konföderiertenflagge - an manchen Orten

Keine Flagge ist in den USA (momentan) wohl so umstritten wie die der Konföderierten. Für viele steht sie vor allem für eines: das Erbe der Sklaverei in den USA - und damit für Rassismus. Denn die Südstaaten (Konföderierten) hatten im US-Bürgerkrieg mit dem Norden von 1861 bis 1865 vergeblich für den Erhalt der Sklaverei gekämpft. Mit dem Tod George Floyds, ausgelöst durch Polizeigewalt, hat die Diskussion um die umstrittene Flagge wieder an Brisanz gewonnen.

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Auf der Straße, etwa wie hier bei Protesten, darf die Flagge weiterhin gezeigt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Um den Kritikern - auch aus den Streitkräften - wohl ein wenig entgegenzukommen, hat das Pentagon auf Anordnung des Verteidigungsministers Mark Esper die Konföderiertenflagge auf Militäreinrichtungen de facto verboten. In einer Anordnung Espers heißt es, Flaggen auf Militäreinrichtungen müssten alle Amerikaner mit Würde und Respekt behandeln und polarisierende Symbole vermeiden.

Ein ausdrückliches Verbot der Flagge vermied Esper mit seiner Anordnung allerdings. US-Medien wie das Nachrichtenportal Politico werteten das als Versuch Espers, Forderungen aus den Streitkräften nach einem Verbot nachzukommen, ohne US-Präsident Donald Trump zu verärgern. Trump hatte das Hissen der Südstaaten-Flagge mit Verweis auf die freie Meinungsäußerung immer wieder verteidigt.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht