Der Tag
9. September 2025
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Zum Archiv
22:11 Uhr

Das war Dienstag, der 9. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

nach Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha meldete die israelische Armee, Streitkräfte und Inlandsgeheimdienst "haben einen präzisen Schlag gegen die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas ausgeführt". Bei dem Angriff sterben nach Hamas-Angaben zwar fünf Personen, aber die Führungsspitze, die augenscheinlich das Ziel war, überlebt.

Die USA wurden von Israel zwar vor dem Angriff informiert, zeigten sich aber "sehr bestürzt" auf den Angriff in einem Land des engen Verbündeten Katar. Der deutsche Außenminister bezeichnete die Attacke als "inakzeptablen Schlag".

Was sonst noch wichtig war:

Ab dem frühen Mittwochmorgen ist der "Tag" wieder für Sie da. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen schönen Abend. Bis morgen!

Das war Dienstag, der 9. September 2025
22:07 Uhr

Wildschwein randaliert in Haus und geht auf Polizei los

Edward Wells dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als auf einmal ein Wildschwein durch die Scheibe seiner Tür rennt und keine Anstalten macht, sein Haus wieder zu verlassen. Auch als die Polizei eintrifft, schaltet das Tier in den Angriffsmodus.

Wildschwein randaliert in Haus und geht auf Polizei los
21:18 Uhr

Schockmoment in Schweden: Gesundheitsministerin sackt bei Pressetermin zusammen

Es ist ihr erster großer Auftritt: Die schwedische Regierung präsentiert Elisabet Lann als neue Gesundheitsministerin. Doch mitten im Pressetermin und vor den laufenden Kameras bricht die 48-Jährige zusammen. Kurze Zeit später gibt es Entwarnung.

Schockmoment in Schweden: Gesundheitsministerin sackt bei Pressetermin zusammen
20:37 Uhr

Prinz Harry verkündet Millionenspende

Prinz Harry setzt ein starkes Zeichen für sein soziales Engagement: Der Herzog von Sussex hat verkündet, aus eigener Tasche 1,4 Millionen Euro (1,1 Millionen Pfund) an die BBC-Spendenorganisation "Children in Need" gespendet zu haben. Das Geld soll Jugendinitiativen in Nottingham zugutekommen, die sich um junge Menschen in von Gewalt betroffenen Stadtteilen kümmern.

Seine großzügige Spende machte Harry im Rahmen seines Aufenthalts in Nottingham öffentlich, wo er unter anderem das Community Recording Studio (CRS) sowie die Organisation Epic Partners, mit denen er bereits seit vielen Jahren verbunden ist, besuchte.

Prinz Harry verkündet Millionenspende
20:12 Uhr

Wadephul über israelischen Angriff: "Schlag inakzeptabel"

Außenminister Johann Wadephul hat den israelischen Angriff auf die Führungsspitze der Hamas in Katar scharf verurteilt. "Der Angriff Israels in Doha verletzt nicht nur die territoriale Souveränität Katars, sondern gefährdet auch unser aller Bemühungen zur Freilassung der Geiseln. Dieser Schlag ist inakzeptabel", erklärte der CDU-Politiker.

Wadephul äußerte größte Sorge um das Leben und die Sicherheit der Geiseln in den Händen der Hamas, darunter auch deutsche Staatsangehörige. Dies habe er seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar auch in einem Telefonat gesagt. "Katar spielt eine entscheidende Rolle bei den Bemühungen um einen Waffenstillstand und um die Freilassung der Geiseln", so der Außenminister. Seinem katarischen Kollegen habe er Solidarität, Dank und Anerkennung für diese Bemühungen ausgesprochen.

Wadephul über israelischen Angriff: "Schlag inakzeptabel"
19:35 Uhr

Keine Lust zu reden: Donald Trump verweigert Kommentar zu Epstein-Brief

US-Präsident Donald Trump will sich offenbar nicht mehr zum Thema Jeffrey Epstein und seiner mutmaßlichen Geburtstagsnachricht an den Sexualstraftäter äußern. Das berichtet NBC, die, nach eigenen Angaben, versuchten, telefonisch einen Kommentar zu dem Thema beim Republikaner einzusammeln.

Doch der lehnte ab und bezeichnete den Fall Epstein als "abgeschlossene Angelegenheit", so Trump. "Ich äußere mich nicht zu etwas, das eine tote Sache ist. Ich habe alle Kommentare an die Mitarbeiter weitergeleitet. Es ist eine abgeschlossene Sache."

Keine Lust zu reden: Donald Trump verweigert Kommentar zu Epstein-Brief
18:55 Uhr

Irrer "Frechdachs" geht unablässig auf Elefanten los

Im Hwange Nationalpark in Simbabwe kommt es zu einem beeindruckenden Naturschauspiel. Ein ausgewachsener Elefant wird plötzlich von einem Honigdachs angegriffen. Der massige Dickhäuter setzt sich entschieden zur Wehr.

Irrer "Frechdachs" geht unablässig auf Elefanten los
18:20 Uhr

Baerbock jetzt offiziell Präsidentin der UN-Vollversammlung

Die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock ist nun offiziell Präsidentin der UN-Vollversammlung. Die 44 Jahre alte Grünen-Politikerin wurde in New York in ihrem neuen Amt vereidigt. Er freue sich darauf, mit Baerbock zusammenzuarbeiten "und weiter globale Lösungen für globale Probleme zu finden", sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Zuvor war Baerbocks Vorgänger Philemon Yang, der frühere Premierminister Kameruns, verabschiedet worden. "Madame, tragen Sie die Vollversammlung zu neuen Höhen", sagte Yang an Baerbock gewandt.

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Baerbock in der UN-Vollversammlung. (Foto: dpa)
Baerbock jetzt offiziell Präsidentin der UN-Vollversammlung
17:48 Uhr

Survival-Show-Kandidatin muss von Polizei gerettet werden

Survival-Shows gehören auf YouTube mittlerweile zu einem etablierten Format. Eine Frau verlässt das Basecamp, um Wasser zu holen - und kehrt nicht zurück. Schließlich muss sogar die Polizei ausrücken, um die verschollene Teilnehmerin zu finden.

Survival-Show-Kandidatin muss von Polizei gerettet werden
17:11 Uhr

Hollywood-Rüpel Charlie Sheen berichtet von "größtem Verrat"

Charlie Sheen arbeitet gerade im großen Stil seine skandalumwehte Vergangenheit auf. In einem Interview in der TV-Sendung "Good Morning America" sprach der Schauspieler nun über einen bitteren Moment in seinem Leben. Sein Vater Martin Sheen zeigte ihn einmal an, nachdem er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte.

"Es fühlte sich an wie der größte Verrat, den man erleben kann", sagte Charlie Sheen über den Schritt seines Vaters. Erst später nahm Charlie Sheen dessen Handeln als Akt der "Liebe" wahr. Doch damals war es ein Schock, als sein Bodyguard ihm meldete, dass die Polizei vor der Tür steht. Und dass sein Vater dafür verantwortlich ist.

Charlie Sheen kam wegen Drogenmissbrauchs immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Im Mai 1998 erlitt der "Two and a Half Men"-Star nach einer Überdosis Kokain einen Schlaganfall. Zu der Zeit war er auf Bewährung, da er seine damalige Freundin Brittany Ashland körperlich attackiert hatte.

Hollywood-Rüpel Charlie Sheen berichtet von "größtem Verrat"
16:34 Uhr

"Tunis" statt "to Nice" - Touristinnen verfliegen sich

Zwei Touristinnen aus den USA wollen auf ihrem Europatrip eigentlich von Rom an die Côte d'Azur fliegen. Doch ein Missverständnis am Ticketschalter schickt sie auf Abwege: Statt nach Nizza ("to Nice") geht es nach Tunesien ("Tunis"). Auf Tiktok dokumentierten sie das Abenteuer auf Umwegen.

"Tunis" statt "to Nice" - Touristinnen verfliegen sich
16:16 Uhr

Spanien verhängt Einreiseverbote gegen rechtsextreme israelische Minister

Die diplomatische Krise zwischen Spanien und Israel spitzt sich weiter zu. Die Regierung in Madrid verhängte am Dienstag Einreiseverbote gegen zwei rechtsextreme israelische Minister. Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, und Finanzminister Bezalel Smotrich seien auf eine Sanktionsliste gesetzt worden und dürften somit nicht mehr nach Spanien einreisen, sagte Außenminister José Manuel Albares bei einer Pressekonferenz in Madrid.

Wegen des israelischen Vorgehens im Gazastreifen erließen bereits mehrere westliche Länder Sanktionen gegen Ben Gvir und Smotrich, darunter Großbritannien, die Niederlande, Slowenien, Norwegen, Kanada und Australien.

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hatte am Montag von einem "Völkermord" durch Israel im Gazastreifen gesprochen und neun Maßnahmen seiner Regierung dagegen verkündet, darunter Einreiseverbote und einen Einfuhrstopp für Produkte aus israelischen Siedlungen im Gazastreifen.

Spanien verhängt Einreiseverbote gegen rechtsextreme israelische Minister
15:56 Uhr

Israel greift Hamas-Spitze in Katars Hauptstadt Doha an

Nach Explosionen in der katarischen Hauptstadt Doha hat Israel einen Angriff auf ranghohe Vertreter der radikal-islamischen Hamas gemeldet. Die israelischen Streitkräfte und der Inlandsgeheimdienst "haben einen präzisen Schlag gegen die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas ausgeführt", erklärte die israelische Armee, ohne nähere Informationen über den Ort des Angriffs zu melden. Die politische Vertretung der Hamas befindet sich in der katarischen Hauptstadt Doha. US-Präsident Donald Trump habe grünes Licht für den Angriff gegeben, meldete der israelische Fernsehsender Channel 12.

Der Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete, dass bei dem Angriff nach vorläufigen Informationen Chalil al-Haja getötet worden sei. Eine Bestätigung für den Tod al-Hajas oder anderer Hamas-Funktionäre gab es zunächst nicht. Al-Haja ist der höchste Hamas-Führer im Ausland, der auch die Hamas-Delegation bei den indirekten Verhandlungen mit Israel um eine Waffenruhe leitet. Al-Haja hielt sich die meiste Zeit in Katar auf.

Israel greift Hamas-Spitze in Katars Hauptstadt Doha an
15:23 Uhr

"Talent im Umgang mit Geld und Frauen": Epstein posierte mit Riesen-Scheck von Trump

Nach und nach kommen neue Details aus dem "Geburtstagsbuch" für Jeffrey Epstein zu dessen 50. Geburtstag aus dem Jahr 2003 ans Licht. Neben Briefen von US-Präsident Donald Trump oder auch Ex-Präsident Clinton findet sich darin auch ein Brief mit einem Foto des Sexualstraftäters Epstein mit einem mutmaßlichen Scheck von Donald Trump. Dies veröffentlichten nun die Demokraten des Ausschusses für Aufsicht und Rechenschaft im US-Repräsentantenhaus.

"Jeffrey zeigt schon früh sein Talent im Umgang mit Geld und Frauen!", heißt es in dem Text. "Verkauft 'vollständig abgeschriebenes' [Geschwärzt] an Donald Trump für 22.500 Dollar. Zeigte auch schon früh soziale Kompetenz. Obwohl ich den Deal abgewickelt habe, habe ich kein Geld auf das Mädchen gesetzt!". Geschwärzt wurde offenbar der Name einer Frau.

"Talent im Umgang mit Geld und Frauen": Epstein posierte mit Riesen-Scheck von Trump
14:44 Uhr

Sumatratiger im Heidelberger Zoo muss eingeschläfert werden

Im Zoo von Heidelberg ist ein 16 Jahre alter Sumatratiger eingeschläfert worden. Das Tier namens Tebo litt bereits seit einigen Wochen unter einem steifen, humpelnden Gang wegen schmerzhafter Gelenksverkalkungen, wie der Zoo mitteilte. Zuletzt habe der Tigerkater sein Futter verweigert, kaum noch Spielverhalten gezeigt und abwesend gewirkt. Trotz der tierärztlichen Behandlung habe sich sein Zustand weiter verschlechtert.

"Tiger Tebo war mit 16 Jahren schon in einem stattlichen Alter", erklärte Zoodirektor Klaus Wünnemann. In freier Natur werden die meisten Tiere nur etwa zwölf Jahre alt. Der Sumatratiger wurde 2009 im Naturzoo Rheine geboren und kam Anfang 2015 nach Heidelberg. Mit Tigerin Karis hatte er dreimal Nachwuchs, fünf Jungtiere davon zog das Tigerpaar erfolgreich groß. Die Nachkommen leben inzwischen in anderen Zoos und sollen im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms für Sumatratiger ebenfalls für Nachwuchs sorgen.

Sumatratiger im Heidelberger Zoo muss eingeschläfert werden
14:24 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Tobias Hauser hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet und kann den schönen spätsommerlichen Tag hier in der Hauptstadt jetzt genießen.

Mein Name ist Lukas Märkle und ich begleite Sie hier bis in die späten Abendstunden mit allem, was der Tag uns noch so bringen mag!

Für Anregungen oder Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de.

Schichtwechsel
13:58 Uhr

Neues Banksy-Werk kritisiert Vorgehen bei Palästina-Protesten

Ein neues Werk des britischen Künstlers Banksy hat mitten in London für Verwunderung und Aufsehen gesorgt. Das Graffiti, das einen Richter in bedrohlicher Pose über einem Demonstranten zeigt, war am Montag plötzlich am Queen's Building, einem Gebäude des Justizzentrums, zu sehen - da, wo eigentlich strenge Sicherheitsvorkehrungen gelten. Der geheimnisvolle Künstler postete das Werk auf seinem Instagram-Profil.

Lange wird die Kunst, die kurz nach Massenprotesten gegen das britische Verbot einer radikalen pro-palästinensischen Gruppe entstand, allerdings nicht mehr zu sehen sein. Es sei "ein denkmalgeschütztes Gebäude", teilte ein Sprecher der zuständigen Behörde der Nachrichtenagentur PA mit, sie seien verpflichtet, den ursprünglichen Charakter zu bewahren.

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(Foto: dpa)

Das Graffiti wurde relativ zeitnah nach der Entdeckung von Absperrungen verdeckt und von Sicherheitsleuten bewacht. Banksy, dessen Identität weltweit Spekulationen hervorruft, beschriftete die Bilder von seinem Werk bei Instagram mit: "Royal Courts Of Justice. London." Der Richter scheint auf den Demonstranten, der ein anscheinend blutiges Schild in der Hand hält, einzuschlagen.

Neues Banksy-Werk kritisiert Vorgehen bei Palästina-Protesten
13:34 Uhr

"Niederträchtig": Schweineköpfe vor Moscheen im Raum Paris entdeckt

Vor mehreren Moscheen im Raum Paris sind am Morgen Schweineköpfe entdeckt worden. Es liefen Ermittlungen, schrieb der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez auf X. "Alles wird getan, um die Täter dieser niederträchtigen Taten zu finden." Innenminister Bruno Retailleau sprach den Verantwortlichen und Gläubigen der Moscheen seine Unterstützung aus. "Glaubensstätten anzugreifen, ist von unermesslicher Feigheit."

Der Zeitung "Le Parisien" zufolge wurden die Schweineköpfe vor zwei Moscheen im Osten von Paris sowie im nahe gelegenen Vorort Montreuil gefunden. Der Sender France Info berichtete von mindestens sechs Orten, an denen die Tierköpfe gefunden worden seien.

"Niederträchtig": Schweineköpfe vor Moscheen im Raum Paris entdeckt
13:02 Uhr

Boeing setzt bei Landung hart auf - Fahrwerk bricht

Auf der Karibikinsel Sint Maarten wird eine Boeing 737-800 bei der Landung beschädigt. Aufnahmen zeigen, wie der Flieger mit einem heftigen Ruck aufsetzt. Die Insassen müssen die Maschine über Notrutschen verlassen.

Boeing setzt bei Landung hart auf - Fahrwerk bricht
12:20 Uhr

Polizei weckt schlafenden Einbrecher

Einen mutmaßlichen Einbrecher hat auf seinem Beutezug die Müdigkeit überkommen: Polizisten weckten den schlafenden 39-Jährigen in einem Laden in Heidenheim. Der Mann habe einen Rucksack mit Tabakwaren und weiterem Diebesgut bei sich gehabt, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge soll der Mann am frühen Morgen durch ein gekipptes Fenster in den Laden eingebrochen sein.

Eine Anwohnerin habe verdächtige Geräusche aus dem Geschäft gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten umstellten daraufhin das Gebäude, wie es weiter hieß. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten den schlafenden 39-Jährigen. Der Einbrecher wurde zunächst festgenommen und musste mit den Beamten aufs Revier. Später sei der 39-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Nun werde gegen ihn wegen versuchten Einbruchs ermittelt.

Polizei weckt schlafenden Einbrecher
11:37 Uhr

"Kollektivstrafe": Israel bestraft Angehörige und Anwohner von Attentätern

Nach dem Anschlag in Jerusalem mit sechs Toten hat Israel die Zerstörung der Häuser der beiden palästinensischen Attentäter angeordnet. Zudem sollen Hunderte ihrer Angehörigen und Dorfbewohner ihre Arbeitserlaubnis verlieren. Verteidigungsminister Israel Katz habe Sanktionen gegen die Familien der Angreifer und die Bewohner der beiden Dörfer angeordnet, hieß es in einer Erklärung. Jedes ohne Genehmigung errichtete Gebäude in den beiden Ortschaften solle abgerissen werden. Zudem werde 750 Menschen die Arbeitserlaubnis für Israel entzogen.

Die beiden Männer aus dem besetzten Westjordanland hatten am Montag an einer Bushaltestelle am Rande Jerusalems das Feuer eröffnet und sechs Menschen getötet. Sie selbst wurden am Tatort getötet. Israel bezeichnet die Zerstörung der Häuser von Angehörigen von Attentätern als Abschreckung für künftige Anschläge. Palästinenser und Menschenrechtsgruppen sehen darin jedoch eine Form der Kollektivstrafe, die nach internationalem Recht verboten ist.

"Kollektivstrafe": Israel bestraft Angehörige und Anwohner von Attentätern
10:58 Uhr

Güterzug rast in Doppeldeckerbus - zehn Tote

In einem Industriegebiet im mexikanischen Atlacomulco kreuzt ein unbeschrankter Bahnübergang eine viel befahrene Straße. Eine Überwachungskamera filmt, wie im dichten Verkehr ein Doppeldeckerbus auf die Gleise rollt - kurz bevor ein Güterzug heranrast und den Bus rammt. Zehn Menschen kommen ums Leben.

Güterzug rast in Doppeldeckerbus - zehn Tote
10:12 Uhr

Umfrage unter Deutschen zu Social Media bringt extrem klares Ergebnis

In Deutschland plädiert eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für eine stärkere Altersbeschränkung bei der Nutzung von sozialen Medien. 85 Prozent der Erwachsenen wünschen sich ein Mindestalter von 16 Jahren für das Einrichten eines eigenen Social-Media-Accounts, wie am Dienstag aus dem Bildungsbarometer 2025 des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Selbst unter den 14- bis 17-Jährigen ist eine relative Mehrheit der Befragten mit 47 Prozent dafür.

Für die Erhebung wurden im Mai und Juni 2982 Erwachsene (18–69 Jahre) und 1033 Jugendliche (14–17 Jahre) befragt. Demnach sehen viele negative Folgen für Kinder und Jugendliche, wie etwa für die psychische Gesundheit oder die schulischen Leistungen. "Die Ergebnisse zeigen: Die Sorgen in der Bevölkerung über mögliche Risiken sozialer Medien sind groß", sagte Ludger Wößmann, Leiter des Ifo Zentrums für Bildungsökonomik.

Umfrage unter Deutschen zu Social Media bringt extrem klares Ergebnis
09:35 Uhr

Stromausfall in Berlin nach Brandstiftung: Rund 50.000 Haushalte betroffen

Wie mehrere Medien berichten, gibt es seit dem Morgen einen Stromausfall im Berliner Süden. Dem rbb zufolge sind nach Angaben des Netzbetreibers "Stromnetz Berlin" rund 50.000 Haushalte und Gewerbe in den Ortsteilen Niederschöneweide, Köpenick, Grünau, Johannisthal, Adlershof, Bohnsdorf und Altglienicke betroffen. Zu Einschränkungen komme es bei der Tram, zudem seien Ampeln ausgefallen, hieß es von der Polizei.

Einem Sprecher zufolge sei ein Strommast, der am Morgen in Brand gesetzt wurde, Ursache für den Ausfall. Zwei Hochspannungsleitungen haben gebrannt, betroffene Strommasten seien bereits abgebaut worden. Der Brand sei gelöscht. "Nach derzeitigem Stand ist von einer Brandstiftung auszugehen", sagte der Polizeisprecher.

Stromausfall in Berlin nach Brandstiftung: Rund 50.000 Haushalte betroffen
09:02 Uhr

Unwetterwarnungen zu Starkregen im Süden und Westen: Wie es heute weitergeht

Für weite Teile Deutschlands gelten weiter Unwetterwarnungen. Im Laufe des Tages wird der Regen zwar schwächer, das viele Wasser muss aber auch erst abfließen. Wo heute weitere Niederschläge herunterkommen und wo es freundlicher bleibt, weiß ntv-Wetterexperte Paul Heger.

Unwetterwarnungen zu Starkregen im Süden und Westen: Wie es heute weitergeht
08:27 Uhr

Nach dem Tod ihres Vaters: So findet Kelly Osbourne Trost

In ihrer tiefsten Trauer hat Kelly Osbourne einen unerwarteten Lichtblick gefunden. Die 40-Jährige entdeckte ihre Liebe zur Falknerei als Weg, mit dem Verlust ihres berühmten Vaters umzugehen. Sänger Ozzy Osbourne war am 22. Juli im Alter von 76 Jahren gestorben. Bei Instagram teilte Kelly in ihrer Story bewegende Einblicke in ihren Heilungsprozess. "Inmitten all meiner Traurigkeit und meines Schmerzes habe ich etwas gefunden, was mich wirklich glücklich macht", schrieb sie zu einem Foto, das sie lächelnd mit einer Eule auf dem Arm zeigt. "Ich hätte nie gedacht, dass ich durch die Falknerei mein Lächeln wiederfinden würde, aber ich tat es."

Die emotionalen Storys zeigen Kelly bei der Arbeit mit verschiedenen Vögeln. In einem Video ist zu sehen, wie eine Eule auf ihrem behandschuhten Arm sitzt, wegfliegt und nach kurzer Zeit zu ihr zurückkehrt. "Du bist großartig", sagt sie zu dem Vogel sichtlich bewundernd.

Nach dem Tod ihres Vaters: So findet Kelly Osbourne Trost
08:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser

Als Moment der Wahrheit hatte Frankreichs Premierminister François Bayrou seine Entscheidung zur Vertrauensfrage im Parlament bezeichnet. Nun ist klar, wie diese Wahrheit aussieht: Bayrou hat keine Mehrheit für seine Regierungspolitik. Damit wird auch für Präsident Emmanuel Macron die Lage schwieriger. Wie reagiert der machtbewusste Staatschef? Und was bedeuten die innenpolitischen Turbulenzen in Frankreich für Deutschland und Europa, gerade im Geflecht mit den Krisen direkt vor der Haustür?

Was heute sonst ansteht:

  • Deutschland setzt sich gemeinsam mit Frankreich für schlagkräftige neue EU-Sanktionen gegen Russland ein. Wie aus einem an andere EU-Staaten übermittelten Positionspapier hervorgeht, werben Berlin und Paris unter anderem für ein noch entschlosseneres Vorgehen gegen den russischen Energiesektor.

  • Mit der Ankündigung eines "Blitz-Einsatzes" der Einwanderungsbehörde ICE in Chicago eskaliert die republikanische US-Regierung den politischen Streit mit den Demokraten im Bundesstaat Illinois. Gegen den Widerstand der Stadtverwaltung und des Gouverneurs verkündete das US-Heimatschutzministerium den Start der "Operation Midway Blitz".

  • Drei Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee entscheidet die Justiz in Italien voraussichtlich heute darüber, ob ein Tatverdächtiger an Deutschland ausgeliefert wird. Ein Gericht in der norditalienischen Stadt Bologna muss darüber befinden, ob der 49 Jahre alte Ukrainer den deutschen Behörden überstellt wird.

  • Die Automesse IAA Mobility öffnet in München. Bis Freitag können sich Besucherinnen und Besucher auf dem Messegelände über Neuheiten der Branche informieren und verschiedene Modelle unter die Lupe nehmen.

Mein Name ist Tobias Hauser, Sie erreichen mich unter meiner Mailadresse tobias.hauser@ntv.de. Starten Sie gut in Ihren Tag!

Das wird heute wichtig
07:46 Uhr

Neuseeland: Erste Fotos vom Kindesentführer-Camp veröffentlicht

Nach dem tödlichen Ende einer dramatischen Kindesentführung in Neuseeland hat die Polizei erste Details zu dem Fall bekanntgegeben. Die Behörden veröffentlichten Fotos von dem provisorischen Camp in der Wildnis, in dem sich der am Montag von Beamten erschossene Tom Phillips zuletzt mit seinen drei Kindern versteckt hatte. Er war im Rahmen eines Sorgerechtsstreits vor fast vier Jahren mit seinen beiden Töchtern und dem Sohn im entlegenen Buschland auf der Nordinsel untergetaucht. Damals waren sie acht, sieben und fünf Jahre alt.

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(Foto: dpa)

Die Fotos entstanden in den dichten Wäldern des Bezirks Waitomo. Zu sehen sind unter anderem Autoreifen und ein Wasserkanister. In dem Lager hatten die Behörden am Montag zwei der Kinder nach fieberhafter Suche gefunden.

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(Foto: dpa)

Phillips hatte zuvor in der Ortschaft Piopio nach einer Verfolgung das Feuer auf Polizisten eröffnet und wurde von ihnen erschossen - vor den Augen eines seiner Kinder. Ein Beamter wurde am Kopf getroffen und musste notoperiert werden. Von den anderen beiden Kindern fehlte zunächst jede Spur, bis sie am Montagnachmittag schließlich in dem Camp entdeckt wurden. Allen drei geht es Berichten zufolge den Umständen entsprechend gut.

Neuseeland: Erste Fotos vom Kindesentführer-Camp veröffentlicht
07:12 Uhr

AfD tritt bei NRW-Kommunalwahl in vielen Gemeinden nicht an

Bei den Kommunalwahlen an diesem Sonntag tritt die AfD nur in 23 Prozent der kreisangehörigen Gemeinden mit einem Kandidaten für das Bürgermeisteramt an. Die jüngste der fünf im Landtag vertretenen Parteien konnte nur in 86 der insgesamt 373 kreisangehörigen Gemeinden einen Kandidaten finden. Das geht aus Daten der Landeswahlleiterin hervor.

Die CDU, mit mehr als 111.000 Mitgliedern die größte NRW-Partei, bietet Bürgermeister-Kandidaten in rund 85 Prozent dieser Gemeinden auf. Mit 317 Bewerbern liegt sie deutlich vor der SPD (242), den Grünen (125) und der FDP (106).

Zur Wahl der Gemeinderäte kann die AfD in mehr als 60 Prozent der kreisangehörigen Gemeinden antreten. Auch hier liegt sie mit ihren 235 Kandidaten allerdings deutlich hinter den anderen Mitbewerbern: Die CDU schafft hier mit 373 Anwärtern die 100-Prozent-Abdeckung - dicht gefolgt von SPD (370), Grünen (355) und FDP (324).

AfD tritt bei NRW-Kommunalwahl in vielen Gemeinden nicht an
06:32 Uhr

Nach tödlichen "Protesten der Generation Z" zieht Nepal Konsequenzen

Nach tödlichen Protesten mit 19 Toten und mehr als 100 Verletzten hat die Regierung in Nepal ein Verbot sozialer Medien wieder aufgehoben, zugleich aber eine Ausgangssperre über die Hauptstadt Kathmandu verhängt. Das Verbot sei zurückgenommen worden, sagte Regierungssprecher und Kommunikationsminister Prithvi Subba Gurung am Dienstag. Alle Apps konnten am Dienstagmorgen wieder benutzt werden, stellte Reuters fest. Die nun erlassene Ausgangssperre in Kathmandu gilt auf unbestimmte Zeit. Proteste und Versammlungen seien währenddessen nicht erlaubt, teilte die Bezirksverwaltung mit.

Hintergrund der Proteste vor allem junger Menschen in Nepal war die Sperrung mehrerer Online-Plattformen durch die Regierung in der vergangenen Woche. Zur Begründung hieß es, die Plattformen hätten sich nicht bei den Behörden registriert. Die Regierung wirft Nutzern mit gefälschten Identitäten vor, über einige Plattformen Hassreden und Falschnachrichten zu verbreiten sowie Betrug und andere Straftaten zu begehen. Die Organisatoren der Proteste, die sich auch auf andere Städte ausgeweitet haben, bezeichneten sie als "Demonstrationen der Generation Z". Sie sagen, die Proteste spiegelten die weit verbreitete Frustration junger Menschen über die ihrer Meinung nach mangelnden Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Korruption und zur Förderung wirtschaftlicher Chancen wider.

Nach tödlichen "Protesten der Generation Z" zieht Nepal Konsequenzen
05:58 Uhr

Erdbeben erschüttert griechischen Badeort - bis Athen spürbar

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat in der Nacht zum Dienstag Griechenland erschüttert. Das Beben ereignete sich in der Nacht vor der Küste rund 45 Kilometer nordöstlich von Athen, wie das Institut für Geodynamik des Nationalen Observatorium Athens erklärte. Es war auch in der griechischen Hauptstadt zu spüren.

Das Epizentrum lag den Angaben zufolge vier Kilometer vor dem Badeort Nea Styra im Südwesten von Euböa, der zweitgrößten Insel Griechenlands. Hinweise auf Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht.

Erdbeben erschüttert griechischen Badeort - bis Athen spürbar