Der Tag
15. April 2026
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22:12 Uhr

Das war Mittwoch, der 15. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schicksal des Buckelswals begleitet uns nun schon seit mehreren Wochen. Der Zustand des Tieres verschlechtert sich Experten zufolge, aber jetzt soll es eine erneute Rettungsaktion geben. Geplant ist laut dem Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, dann bereits am morgigen Donnerstag Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden.

Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am Freitag beginnen, sagte Backhaus.

Darüber hinaus lege ich Ihnen noch die folgenden Texte und Interviews meiner Kolleginnen und Kollegen ans Herz:

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend!

Das war Mittwoch, der 15. April 2026
21:54 Uhr

"Kritischer Zustand": Verwirrte Seniorin fährt mit Auto über Schulgelände

Eine offenbar verwirrte Seniorin ist im baden-württembergischen Sigmaringen mit ihrem Auto über ein Schulgelände und anschließend eine 30-stufige Treppe hinabgefahren. Danach setzte die 76-Jährige ihren Weg noch für etwa 400 Meter auf einem Fußweg fort, bevor ihr beschädigter Wagen schließlich liegenblieb, wie die Polizei in Ravensburg mitteilte. Nur durch Zufall seien dort keine Schülerinnen und Schüler unterwegs gewesen, hieß es.

Passanten riefen schließlich die Polizei, die die Frau in ihrem beschädigten Wagen antrafen. Wegen ihres "kritischen geistigen Zustands" nahmen die Beamten ihr den Führerschein ab. An dem nicht mehr fahrbereiten Auto entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro, auch die Schäden an der Treppe betrugen laut Polizei tausende Euro.

"Kritischer Zustand": Verwirrte Seniorin fährt mit Auto über Schulgelände
21:44 Uhr

Deutsche haben weniger Lust auf Milch

Die Menschen in Deutschland konsumieren mehr Käse und Butter, aber weniger Milch. Das teilte das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Käse legte 2025 auf 26,4 Kilogramm zu, knapp ein Kilo mehr als im Vorjahr. Der Wert steigt seit Jahren und erreicht damit der Behörde zufolge den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Anders verlief die Entwicklung bei Milch. Pro Kopf wurden im vergangenen Jahr 45,1 Kilogramm konsumiert - rund ein Kilo weniger als 2024. Der Trend zeigt seit Jahren nach unten. 2015 lag der Wert noch bei 52,6 Kilo je Einwohner. Der Behörde zufolge könnte die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Milchalternativen zum erneuten Rückgang beigetragen haben. 

Deutsche haben weniger Lust auf Milch
21:07 Uhr

"Kann immer geändert werden": Trump droht europäischem Verbündeten

US-Präsident Donald Trump hat Großbritannien gedroht, den gemeinsamen Handelsdeal aufzukündigen. Man habe London "einen guten Handelsdeal" gegeben, der besser gewesen sei, als was man hätte anbieten müsse, sagte Trump Sky News. Die Vereinbarung könne "immer" geändert werden.

Der US-Staatschef ist verärgert, über die ausbleibende Unterstützung der USA durch Großbritannien beim Krieg gegen den Iran. "Es ist eine Beziehung, in der: als wir sie um Hilfe baten, waren sie nicht da. Als wir sie brauchten, waren sie nicht da. Als wir sie nicht brauchten, waren sie nicht da. Und sie sind immer noch nicht da", so Trump.

"Kann immer geändert werden": Trump droht europäischem Verbündeten
20:32 Uhr

Anklage: Arzt entfernt falsches Organ bei tödlicher Operation

Ein Arzt aus Florida muss sich wegen fahrlässiger Tötung zweiten Grades verantworten, nachdem er bei einer tödlich verlaufenen Operation angeblich die Leber einer Patientin anstelle der Milz entfernt hatte. Es handle sich um einen 44-jährigen Mediziner, berichtet der US-Sender CBS.

Der Arzt erklärte in einem Interview mit den Behördenvertretern nach der Operation, er habe versucht, eine Blutung des Patienten zu stillen. Er gab an, er habe dafür blindlings mit einem Klammernahtgerät in den Bauchraum gestochen und ein Organ entfernt, das er für die Milz hielt, obwohl er später zugab, dass er es aufgrund des Schocks und des Chaos nicht richtig identifizieren konnte.

Er behauptete außerdem, die Milz des Patienten sei stark vergrößert gewesen und die Leber habe eine ungewöhnliche Lage eingenommen, was zu seiner Fehldiagnose beigetragen habe. Der Patient überlebte die Operation nicht.

Anklage: Arzt entfernt falsches Organ bei tödlicher Operation
19:59 Uhr

Aktuell stärkster Sturm der Welt wirbelt über Westpazifik

Der Supertaifun "Sinlaku" wirbelt den Westpazifik kräftig durcheinander. Auf den Marianeninseln suchen tausende Menschen Schutz vor dem Wirbelsturm, der Windböen von bis zu 260 Kilometer pro Stunde erreicht. Es ist der weltweit stärkste Sturm seit Oktober des vergangenen Jahres.

Aktuell stärkster Sturm der Welt wirbelt über Westpazifik
19:35 Uhr

Bundespräsident mischt sich in Wal-Debatte ein

Angesichts der Anfeindungen in den sozialen Medien wegen des Umgangs mit dem gestrandeten Buckelwal hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Mäßigung aufgerufen. Er habe keinen Rat zum Vorgehen bei dem vor der Insel Poel festsitzenden Tier zu geben, "nur die Bitte zu äußern, dass Anfeindungen, wie wir sie gegenwärtig in den sozialen Medien gerade auch gegenüber den Meeresexperten hören, dass wir die schleunigst unterlassen", sagte Steinmeier in Stralsund.

Er sei nicht wegen des Wals für drei Tage nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen, wisse aber natürlich, "dass über das Schicksal des Buckelwals viel diskutiert und gestritten wird und auch nach meiner Auffassung manchmal in einer Weise, die ich kaum noch nachvollziehen kann". Er habe aus der Ferne den Eindruck, die Landesregierung mache, was sie könne, lasse sich von Experten beraten.

Bundespräsident mischt sich in Wal-Debatte ein
19:02 Uhr

US-Polizei schnappt Vergewaltiger im letzten Moment

Ein Mann entführt im US-Bundesstaat Michigan eine Teenagerin auf ihrem Schulweg. Durch die schnelle Reaktion der Polizei kann der Täter an einer Tankstelle geschnappt werden. Überwachungs- und Körperkameras fangen die Rettungsaktion ein.

US-Polizei schnappt Vergewaltiger im letzten Moment
18:30 Uhr

Trump legt mit neuem Jesus-Bild nach

Nach der massiven Kritik an Donald Trump für seine Darstellung als Jesus in den sozialen Medien hat der US-Präsident nachgelegt. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte er ein von einem anderen Internet-Nutzer generiertes Bild, das ihn diesmal Seite an Seite mit Jesus Christus zeigt, der ihn umarmt. "Die wahnsinnige, radikale Linke dürfte das nicht mögen, aber ich finde das recht nett", schrieb Trump.

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Trump und Jesus umarmen sich in einem von Trump geteilten Bild. (Foto: picture alliance / ROPI)

Zuletzt hatte es harsche Kritik an Trump für sein Selbstbildnis als Jesus gegeben. Am Sonntagabend war auf Trumps Profil auf der Plattform Truth Social ein Bild veröffentlicht worden, das ihn als Jesus zeigt - kurz nach einem Disput mit Papst Leo XIV. Darauf war der US-Präsident zu sehen, wie er einem liegenden Mann die Hand auflegt. Um Trump herum blicken unter anderem ein Soldat und eine Krankenschwester zu ihm auf. Auch die US-Flagge, die Freiheitsstatue und ein Adler als Wappentier der Vereinigten Staaten sind zu sehen. Mittlerweile ist der entsprechende Beitrag samt Bild gelöscht. Trump erklärte später, seiner Meinung nach sei er in dem Bild als "Arzt" zu sehen gewesen.

Trump legt mit neuem Jesus-Bild nach
17:55 Uhr

Einfache Frage enttarnt Nordkorea-Agenten

Immer wieder versuchen Nordkoreaner, sich unter falscher Identität bei Firmen einzuschleusen. Doch ein Mann hegt bei einem Bewerber schon vor dem Gespräch Verdacht - und überführt ihn mit einer einfachen Bitte.

Einfache Frage enttarnt Nordkorea-Agenten
17:30 Uhr

Jan van Aken gibt sein Amt als Linken-Chef ab

Jan van Aken gibt sein Amt als Co-Vorsitzender der Linken im Juni aus gesundheitlichen Gründen ab. Das teilte van Aken in Berlin mit. Ursprünglich wollte sich der 64-Jährige gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Ines Schwerdtner beim Parteitag in Potsdam zur Wiederwahl stellen.

"Anders als bislang geplant, kann ich leider im Juni auf dem Bundesparteitag der Linken nicht wieder als Parteivorsitzender antreten", teilte er jetzt mit. "Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mein Amt im Juni niederlegen."

Es sei keine lebensbedrohliche Krankheit, und es bestehe kein Grund zu größerer Sorge. "Trotzdem muss ich auf mich aufpassen. Das tue ich hiermit." Er werde nicht komplett ausfallen, sondern das Mandat im Bundestag bis zum Ende der Legislatur ausüben. Er war über die Hamburger Landesliste in das Parlament eingezogen. Auch der Partei werde er weiter zur Verfügung stehen. Bis zum Parteitag bleibe er an der Seite von Schwerdtner im Vorsitz.

Jan van Aken gibt sein Amt als Linken-Chef ab
17:27 Uhr

Über 40 Messerstiche: Seniorin tötet krebskranken Ehemann

Weil sie ihren krebskranken Ehemann getötet hat, ist eine 79-Jährige vom Landgericht Ellwangen zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Kammer sprach die Seniorin des heimtückischen Mordes schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Deutsche mit einem Küchenmesser mehr als 40 Mal auf den 84-Jährigen eingestochen hat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Anklage nach verletzte die Seniorin ihren Ehemann unter anderem an Kopf, Schulter, Armen, Händen und am Oberschenkel. Der Angriff spielte sich ab, während der Mann unter Medikamenteneinfluss schlief. Er ist laut Staatsanwaltschaft aufgrund von zwei Stichen in den Hals verblutet. Danach versuchte die Seniorin, sich selbst zu töten. 

Über 40 Messerstiche: Seniorin tötet krebskranken Ehemann
17:00 Uhr

Österreichischer Wirtschaftsminister erwartet ab Mai Sprit-Engpässe

Österreichs Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer rechnet angesichts des Kriegs im Iran im Mai mit Lieferengpässen bei Diesel und Kerosin. Die Verwerfungen der vergangenen Wochen würden zeitverzögert auch in Europa ankommen, sagte der konservative Politiker vor Journalisten in Neu-Delhi, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete.

Konkret würden in Europa wegen geringerer Lieferungen fünf Prozent des Diesels und 15 Prozent des Kerosins fehlen, sagte der Minister. Dies habe Auswirkungen auf den Preis.

Österreichischer Wirtschaftsminister erwartet ab Mai Sprit-Engpässe
16:21 Uhr

PR-Stunt widerlegt: US-Vizepräsident Vance spricht vor fast leerer Halle

Ein Video des Weißen Hauses zeigt Vizepräsident JD Vance bei einem Auftritt der konservativen und rechtspopulistischen NGO "Turning Point USA", es sieht nach einer gut besuchten Veranstaltung aus. Unabhängige Pressebilder zeigen allerdings massig leere Reihen.

PR-Stunt widerlegt: US-Vizepräsident Vance spricht vor fast leerer Halle
15:48 Uhr

Rechtsextremer Angriff auf Queeres Zentrum

Bei einem mutmaßlich rechtsextremen Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach ist eine Glasscheibe zerstört worden. Zudem wurde ein Hakenkreuz auf eine Scheibe geschmiert, neben dem geschrieben stand: "Wir kommen", wie die Polizei mitteilte. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

"Der Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach bestätigt erneut die Zunahme queerfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft. Rechtsextreme agieren dabei nicht mehr nur mit Worten, sondern auch mit direkter Gewalt", sagte Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW. "Unsere volle Solidarität gilt den Betroffenen. Von der Kommunal- und Landespolitik erwarten wir endlich ein entschlossenes und wirksames Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit."

Rechtsextremer Angriff auf Queeres Zentrum
15:31 Uhr

Überraschende Wende: Privat-Initiative darf Rettungsversuch für Ostsee-Wal starten

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister gibt grünes Licht für den Rettungsversuch einer privaten Initiative für den bei Wismar gestrandeten Buckelwal. Das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor, sagte Till Backhaus bei einer Pressekonferenz in Schwerin.

Die Behörden hätten das entsprechende Konzept geprüft und ihm zugestimmt. Nach Aussage von Backhaus soll das Tier per Luftkissen angehoben werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.

Überraschende Wende: Privat-Initiative darf Rettungsversuch für Ostsee-Wal starten
15:11 Uhr

Politiker geraten nach verheerendem Erdrutsch ins Visier

Nach dem schweren Erdrutsch in Niscemi auf Sizilien Anfang des Jahres hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen mehrere hochrangige Politiker und Beamte aufgenommen. Unter den insgesamt 13 Personen sind auch der amtierende Präsident der italienischen Mittelmeerinsel sowie drei frühere Regionalchefs Siziliens, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Ihnen wird fahrlässige Verursachung einer Katastrophe vorgeworfen.

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Der Hang geriet nach Regenfällen ins Rutschen. (Foto: picture alliance / Maria Stella Arcerito/ROPI)

Der Erdrutsch hatte Ende Januar die 25.000-Einwohner-Stadt Niscemi im Süden Siziliens betroffen. Nach starken Regenfällen geriet ein mehrere Kilometer langer Hang ins Rutschen, etwa 1500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Bilder aus Niscemi von Wohnhäusern am Abgrund, abgerissenen Straßen und lose heraushängenden Leitungen gingen damals um die Welt.

Politiker geraten nach verheerendem Erdrutsch ins Visier
14:53 Uhr

Nach Auftragsmord in Köln: Polizei fasst Verdächtigen

Knapp drei Jahre nach einem mutmaßlichen Auftragsmord im Rockermilieu in Köln ist ein Verdächtiger gefasst worden. Der Beschuldigte sei am Montag vor dem deutschen Generalkonsulat in Istanbul durch die türkische Polizei festgenommen worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln mit. Die Festnahme basiere auf einem Auslieferungsersuchen der Kölner Staatsanwaltschaft.

Der Beschuldigte befindet sich den Angaben zufolge in Auslieferungshaft. Er könne gegen die Auslieferung nach Deutschland Rechtsmittel in der Türkei einlegen, hieß es. Weitere Einzelheiten zur Festnahme seien nicht bekannt. Zum Alter des Festgenommenen machte der Sprecher keine Angaben.

Im Mai 2023 war in einem Kölner Park ein 35-Jähriger erschossen worden. Bereits kurz nach der Tat verdichteten sich Hinweise, dass es sich um eine Auseinandersetzung im Rockermilieu gehandelt haben könnte.

Nach Auftragsmord in Köln: Polizei fasst Verdächtigen
14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Tobias Hauser hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet und kann jetzt hoffentlich noch ein wenig das sonnige Wetter in der Hauptstadt genießen.

Mein Name ist Lukas Märkle und ich begleite Sie hier bis in die späten Abendstunden. Wie gewohnt schauen wir auf die politische Welt, aber auch die abseitigeren Themen sollen hier nicht zu kurz kommen.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Feedback melden Sie sich gerne bei mir unter lukas.maerkle(at)ntv.de

Schichtwechsel
13:57 Uhr

Haben Sie noch ein altes Handy rumliegen? Das können Sie tun

Anstatt im Recycling zu landen oder als Gebrauchthandy einen neuen Nutzer zu finden, verschwinden einer Schätzung zufolge noch immer Millionen alter Mobiltelefone in Deutschlands Schubladen. Der Digitalverband Bitkom gab eine Umfrage unter 1004 Menschen im Alter von mindestens 16 Jahren bekannt, der zufolge 86 Prozent von ihnen mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause haben. Die Gesamtzahl dieser Alttelefone wurde auf 167 Millionen geschätzt und damit 28 Millionen weniger als 2025.

Der Verband wertet es positiv, dass die Anzahl sinke, allerdings leerten sich die Schubladen nur langsam. "Noch immer liegen in deutschen Haushalten enorme Mengen wertvoller Rohstoffe ungenutzt herum", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Alte Smartphones enthielten unter anderem Gold, Silber, Kupfer und seltene Erden. Diese Rohstoffe sollten im Kreislauf gehalten werden. "Viele Altgeräte sind noch funktionsfähig oder können aufbereitet werden." Wer sie nicht mehr nutzt, sollte deshalb prüfen, ob sie weiterverkauft, verschenkt, gespendet oder professionell aufbereitet werden könnten, so Rohleder. "Und wenn ein Gerät endgültig ausgedient hat, muss es fachgerecht entsorgt werden - aber auf keinen Fall im Hausmüll."

Haben Sie noch ein altes Handy rumliegen? Das können Sie tun
13:56 Uhr

Gouverneur: Mindestens vier Tote durch Schüsse an Grundschule in der Türkei

Bei einem Schusswaffenangriff in einer türkischen Grundschule sind mindestens vier Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern handele es sich um drei Schüler und einen Lehrer, sagte Provinzgouverneur Mükerrem Unlüer nach dem Vorfall in der Region Kahramanmaras am Mittwoch. Mindestens 20 weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Gouverneur: Mindestens vier Tote durch Schüsse an Grundschule in der Türkei
13:23 Uhr

Ungarns Präsident Sulyok strebt zügige Regierungsbildung an

Nach der Parlamentswahl in Ungarn strebt Staatspräsident Tamas Sulyok die zügige Bildung einer Regierung unter dem derzeitigen Oppositionsführer Peter Magyar an. Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der bei der Wahl siegreichen Tisza-Partei schrieb Sulyok auf seiner Facebook-Seite: "Mit Blick auf das eindeutige Wahlergebnis habe ich den Herrn Vorsitzenden Peter Magyar auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich (...) ihn auf der konstituierenden Sitzung des (neuen) Parlaments förmlich für das Amt des Ministerpräsidenten vorschlagen werde."

Außerdem werde er das neue Parlament "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" zu seiner konstituierenden Sitzung einberufen, schrieb Sulyok weiter. Laut Verfassung muss diese spätestens bis zum 12. Mai stattfinden. Der Termin ihrer Einberufung hängt letztlich davon ab, wann die Wahlkommission das rechtskräftige Wahlergebnis - nach der Behandlung eventueller Anfechtungen von Teilergebnissen - verkünden kann.

Ungarns Präsident Sulyok strebt zügige Regierungsbildung an
13:20 Uhr

Schlichtung zwischen Lufthansa und Pilotengewerkschaft scheitert

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren Piloten ist der Versuch einer Schlichtung gescheitert. Das Unternehmen und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich nicht auf den Umfang der zu schlichtenden Tarifthemen einigen. Es bleibt daher bei den für Donnerstag und Freitag angekündigten erneuten Streiks der Piloten. Am Mittwoch haben die Kabinencrews die Arbeit niedergelegt.

VC-Präsident Andreas Pinheiro hielt der Lufthansa vor, das Angebot abgelehnt zu haben. Die Arbeitgeberseite habe umfassende Forderungen zur Bedingung gemacht und unter anderem über abgeschlossene Tarifverträge mit teilweise langer Laufzeit reden wollen. "Wer ein solches Angebot ausschlägt und darüber hinaus auch keinerlei verhandlungsfähige Angebote macht, nimmt zumindest in Kauf, dass sich Tarifauseinandersetzungen weiter zuspitzen, anstatt aktiv an einer Deeskalation mitzuwirken", sagte der VC-Präsident. Die Lufthansa erklärte hingegen, dass das Ziel einer Schlichtung ausschließlich die Befriedung sämtlicher Konflikte sein müsse, sagte ein Sprecher. Dies sei mit der VC, die sich streikfähig habe halten wollen, nicht zu machen gewesen.

Schlichtung zwischen Lufthansa und Pilotengewerkschaft scheitert
12:45 Uhr

Fund von toter 94-Jähriger in Brunnen: Sohn unter Mordverdacht

Mehr als einen Monat nach dem Fund einer toten 94-jährigen Frau in einem Brunnen auf ihrem Grundstück im nordrhein-westfälischen Höfen ist ihr Sohn festgenommen worden. Der 64-Jährige wurde am Dienstag wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes verhaftet, wie die Staatsanwaltschaft Aachen am Mittwoch mitteilte. Der Mann kam auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauerten an.

Die 94-jährige Frau war am 7. März leblos in dem Brunnen gefunden worden. Ein zunächst bestehender Verdacht auf ein Tötungsdelikt habe sich später durch eine Obduktion bestätigt, hieß es.

Fund von toter 94-Jähriger in Brunnen: Sohn unter Mordverdacht
12:03 Uhr

"Zurück an die Arbeit": Amazon-Mitarbeiter müssen laut Bericht trotz Leiche weiterarbeiten

In einem Amazon-Vertriebszentrum im US-Bundesstaat Oregon soll ein Mitarbeiter während der Schicht gestorben sein. Einem Bericht des Mediums "Western Edge" zufolge, wiesen Vorgesetzte die restlichen Mitarbeiter an, weiterzuarbeiten, während erste-Hilfe-Maßnahmen an dem kollabierten 46-Jährigen durchgeführt wurden. "Ich hatte zwar keinen direkten Blick auf das Gesicht der Person, aber ich sah eine leblose Gestalt liegen", schilderte eine Mitarbeiterin dem US-Investigativmedium. Sie habe ihre Vorgesetzte gebeten, bei den Wiederbelebungsmaßnahmen helfen zu können, worauf diese, offenbar auch geschockt, unter anderem erwidert habe: "Dreh dich einfach um und schau nicht hin. Bitte geh zurück an die Arbeit." Der Bericht zitiert aus mehreren Notrufen, laut denen der Mann "starke Blutungen am Kopf" gehabt habe.

Mehrere Mitarbeiter erzählten laut Bericht, dass die Beschäftigten über eine Stunde lang weiter Behälter holten, Waren aus den Regalen nahmen und sie zur Auslieferung verluden, während der Mann tot dalag und die Geschäftsleitung über das weitere Vorgehen beriet. Der Fall ereignete sich am 6. April, laut Bericht wussten die befragten Mitarbeiter auch eine Woche später nicht, woran ihr Kollege gestorben war. Amazon erklärte in einer Stellungnahme demnach, der Mann sei an einer "vorbestehenden Erkrankung" gestorben. Die anderen Mitarbeiter seien schließlich nach Hause geschickt worden. "Wir sind zutiefst betrübt über den Tod eines Mitglieds unseres Teams, und unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten in dieser schweren Zeit seinen Angehörigen", erklärte ein Sprecher der Firma gegenüber "Western Edge". 

"Zurück an die Arbeit": Amazon-Mitarbeiter müssen laut Bericht trotz Leiche weiterarbeiten
11:26 Uhr

Video zeigt, wie heldenhafter Schuldirektor Amokläufer zu Boden ringt

Im US-Bundesstaat Oklahoma betritt ein bewaffneter Mann eine Highschool und zielt auf einen Schüler. Schuldirektor Kirk Moore sieht das von seinem Büro aus und handelt entschlossen: Er stürzt sich auf den Angreifer, ringt ihn zu Boden, der Schüler kann fliehen. Moore selbst erleidet eine Schussverletzung am Bein.

Video zeigt, wie heldenhafter Schuldirektor Amokläufer zu Boden ringt
10:48 Uhr

20 Monate untergetaucht: 60-jähriger Reichsbürger in Thüringen festgenommen

Im thüringischen Lucka hat die Polizei einen seit mehr als eineinhalb Jahren untergetauchten Reichsbürger festgenommen. Gegen den 60-Jährigen lagen drei Haftbefehle unter anderem wegen Betrugs und Verleumdung vor, wie die Polizei in Gera am Mittwoch mitteilte. Der Mann sei am Montagnachmittag in einer Wohnung widerstandslos festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei war er seit August 2024 untergetaucht.

Zuvor hatte eine 59-Jährige den Mann aufgefordert, ihre Wohnung zu verlassen, in der er zeitweise untergekommen war. Da er sich weigerte, alarmierte die Frau die Polizei. Bei der Überprüfung des Manns stellte sich heraus, dass gegen ihn elf Aufenthaltsermittlungen aus Strafverfahren vorlagen. Der 60-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er soll dort offene Haftstrafen von insgesamt rund einem Jahr und drei Monaten verbüßen.

20 Monate untergetaucht: 60-jähriger Reichsbürger in Thüringen festgenommen
10:09 Uhr

Australische Polizei ermittelt gegen Katy Perry

Nach Vorwürfen der Schauspielerin Ruby Rose ermitteln die australischen Behörden gegen US-Popstar Katy Perry wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs. Es gehe um einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff im Jahr 2010 in der australischen Metropole Melbourne, teilte die Polizei des Bundesstaates Victoria am Mittwoch mit.

Die Polizei erklärte, wegen der laufenden Ermittlungen sei es "unangemessen", Details zu dem Fall zu nennen. Perry wies die Vorwürfe in einer Erklärung gegenüber dem Branchenmagazin "Variety" zurück. "Die von Ruby Rose in den sozialen Medien verbreiteten Anschuldigungen sind nicht nur rundweg falsch, es sind gefährliche rücksichtslose Lügen", hieß es darin.

Zudem wurde in der Erklärung hervorgehoben, dass Rose immer wieder "in den sozialen Medien ernste Anschuldigungen gegen diverse Personen erhebt - Anschuldigungen, die wiederholt von den Genannten zurückgewiesen wurden". Dieses wiederkehrende Verhalten der australischen Schauspielerin, die insbesondere durch die Gefängnis-Serie "Orange is the New Black" bekannt ist, sei "gut dokumentiert".

Australische Polizei ermittelt gegen Katy Perry
09:32 Uhr

Wadephul hofft auf große Geldmengen für "größte humanitäre Krise"

Im Sudan passiert seit Jahren Furchtbares, und, so weh es auch tut, hinschauen ist wichtig. Einen Anlass dazu bietet nun auch die internationale Sudan-Konferenz heute in Berlin. Außenminister Johann Wadephul hofft, dass dort mehr als eine Milliarde Dollar an humanitären Hilfszusagen zusammenkommen werden. Es gehe bei der Geberkonferenz im Auswärtigen Amt darum, Staaten zur Hilfe zu motivieren, "um einfach das unermessliche Leid etwas zu lindern", sagte Wadephul am Mittwoch im Deutschlandfunk. Kanzler Friedrich Merz hatte die Lage in dem ostafrikanischen Land am Vortag als "größte humanitäre Krise der Gegenwart" bezeichnet.

Dort leiden zurzeit mehr als 20 Millionen Menschen wegen des Bürgerkriegs an Hunger. Die Lage im Sudan zeige die Ohnmacht der ganzen Weltgemeinschaft, kritisierte Wadephul. Man müsse seit drei Jahren eine humanitäre Katastrophe hinnehmen, ohne sie beenden zu können. Aber die heutige Sudan-Konferenz sei ein weiterer Versuch, dagegen anzukämpfen. Hintergrund ist der Krieg zwischen der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz, der am Mittwoch in sein drittes Jahr geht. Einige arabische Länder unterstützen die Rebellen mit Waffen. In dem Konflikt wird Hilfsorganisationen zufolge Hunger auch gezielt als Waffe eingesetzt und die Agrarproduktion zerstört.

Wadephul hofft auf große Geldmengen für "größte humanitäre Krise"
09:04 Uhr

IAEA: Nordkoreas Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen "sehr deutlich gestiegen"

Nordkorea hat seine Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA "sehr deutlich gesteigert". Bei ihren regelmäßigen Einschätzungen habe seine Organisation eine "rasche Zunahme der Aktivitäten" am Atomreaktor Yongyon festgestellt, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Mittwoch bei einem Besuch in Seoul. Dies deute auf eine "sehr deutliche Steigerung" der Fähigkeiten zur Produktion von Atomwaffen hin.

Nordkorea verfügt Experten zufolge über dutzende nukleare Sprengköpfe und hat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, diese trotz internationaler Sanktionen zu behalten. 2006 führte Pjöngjang seinen ersten Atomtest aus. Das international weitgehend isolierte Land argumentiert, dass es Atomwaffen zur Abschreckung gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und mit ihr verbündete Staaten wie Südkorea benötige.

IAEA: Nordkoreas Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen "sehr deutlich gestiegen"
08:18 Uhr

Leichtes Erdbeben erschüttert Leipzig

Falls Sie in der Gegend um Leipzig wohnen, haben Sie es vielleicht mitbekommen: In der Region Leipzig/Groitzsch ist am Abend ein leichtes Erdbeben gemessen worden. Nach Daten der TU Bergakademie Freiberg betrug die Intensität 3,2 Magnitude. Der "Leipziger Volkszeitung" sagte der Geophysiker Lutz Sonnabend vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), man gehe nach ersten Berechnungen von einem Epizentrum zwischen Neukieritzsch, Lucka und Groitzsch aus.

"In einem Radius von gut 60 bis 70 Kilometern waren die Erschütterungen am Dienstagabend zu spüren", sagte Sonnabend der Zeitung. Dem Bericht zufolge war das Beben teils auch in Thüringen zu spüren. Zuletzt habe es ein ähnlich starkes Beben im Jahr 2017 in der Region gegeben.

Leichtes Erdbeben erschüttert Leipzig
07:40 Uhr

Sturmfront zaubert gleich mehrere Bilderbuch-Tornados

Aufgrund einer besonderen Wetterlage fegen zahlreiche Wirbelstürme über Iowa in Richtung Norden. Die von Augenzeugen festgehaltenen Aufnahmen zeigen dabei teilweise perfekt geformte Trichterwolken. Trotz der eindrucksvollen Naturgewalt gibt es keine Berichte über Verletzte oder schwere Sturmschäden.

Sturmfront zaubert gleich mehrere Bilderbuch-Tornados
07:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Insgesamt gibt es nach UN-Angaben knapp 11,6 Millionen Vertriebene durch den seit nunmehr drei Jahren andauernden Krieg im Sudan, 4,5 Millionen Menschen haben Zuflucht im Ausland gesucht. Die Vereinten Nationen sprechen von der größten humanitären Krise der Welt. In Berlin steht der blutige Bürgerkrieg heute im Mittelpunkt der dritten internationalen Sudan-Konferenz. 

  • Bei besonders schlechtem Handynetz können Verbraucherinnen und Verbraucher künftig Tests durchführen, um vorzeitig aus dem Vertrag herauszukommen oder um weniger zu zahlen. Die Bundesnetzagentur gab bekannt, dass sie heute eine entsprechende Verordnung publiziert.

  • Die militärischen Unterstützer der Ukraine treffen sich heute in Berlin auf Einladung von Verteidigungsminister Boris Pistorius zu einer neuen Beratungsrunde.

  • Die Lufthansa feiert ihr Jubiläum unter schwierigen Vorzeichen: Gut 100 Jahre nach dem Start des ersten Linienflugs unter der Kranichmarke stehen am Frankfurter Flughafen heute die allermeisten Jets am Boden, weil erneut ein großer Teil des fliegenden Personals streikt, um bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen.

  • Der blutige Bürgerkrieg im Sudan steht im Mittelpunkt der internationalen Sudan-Konferenz. Die Veranstaltung am dritten Jahrestag des Beginns des Konflikts besteht aus einem Außenministertreffen, einer humanitären Konferenz mit Finanzierungszusagen und einer Zusammenkunft ziviler Akteure, um einen Friedensfahrplan auszuhandeln.

  • Der FC Bayern München strebt heute Abend (21.00 Uhr/DAZN) gegen Real Madrid den Einzug ins Halbfinale der Champions League an. Der deutsche Fußball-Meister geht mit einem 2:1-Vorsprung aus der ersten Partie in Spanien in das Rückspiel.

Das wird heute wichtig
06:54 Uhr

"Frisch gepresst": Trump soll glauben, dass Cola und Fanta Krebszellen töten

Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten Gesundheitsexperten empfängt, könnte man erwarten, dass dabei ernste Themen besprochen werden. Was der Leiter des Centers for Medicare & Medicaid Services Dr. Mehmet Oz dagegen aus seinen Begegnungen mit Donald Trump zu berichten hat, klingt eher wie ein skuriller Dialog aus einem Tarantino-Film. Trump soll seine berühmte Diät-Cola demnach nicht nur aus Genuss trinken, sondern aus gesundheitlicher Überzeugung - begründet mit einer bemerkenswert eigenwilligen Logik. "Dein Vater behauptet, dass Diät-Cola gut für ihn ist, weil sie Gras abtötet, wenn man sie darübergießt - und deshalb müsse sie auch Krebszellen im Körper abtöten", gab Dr. Oz in einem Podcast von Trumps Sohn Donald Trump Jr. wieder. Medizinisch gibt es für diese Theorie keinerlei Grundlage.

Auch an Bord der Air Force One begegneten Dr. Oz die süßen Softdrinks. Oz schilderte, wie er dort hereinkam und auf dem Schreibtisch des Präsidenten eine Flasche orangefarbener Fanta entdeckte. "Ich sage: 'Das kann nicht Ihr Ernst sein.' Und er grinst mich leicht verlegen an." Doch Trump ließ sich von der Skepsis seines Gesundheitsberaters nicht beirren: "Er sagt: 'Weißt du, das Zeug ist gut für mich. Es tötet Krebszellen.' Und dann erklärt er mir: 'Der Saft ist frisch gepresst. Wie schlimm kann das also sein?'"

"Frisch gepresst": Trump soll glauben, dass Cola und Fanta Krebszellen töten
06:10 Uhr

Trump macht das, wofür er Biden kritisiert hat

Der US-Präsidentensohn Eric Trump wird seinen Vater Donald Trump bei dessen Staatsbesuch in China vom 14. bis 15. Mai begleiten. Dies teilte eine Sprecherin der Trump Organization mit. Eric Trump, der als Vizepräsident das Familienunternehmen mit Immobilien-, Golf- und Blockchain-Investments leitet, werde in persönlicher Eigenschaft als unterstützender Sohn mitreisen und nicht an privaten Treffen teilnehmen, hieß es.

Die Begleitung könnte jedoch Bedenken wegen möglicher Interessenkonflikte aufwerfen. Trump hatte seinen demokratischen Vorgänger Joe Biden dafür kritisiert, dass dessen Sohn Hunter ihn als Vizepräsident nach China begleitet hatte. Der Besuch ist die erste China-Reise eines US-Präsidenten seit acht Jahren.

Trump macht das, wofür er Biden kritisiert hat
05:48 Uhr

Arbeitskampf bei Lufthansa geht weiter - damit ist zu rechnen

Passagiere der Lufthansa müssen trotz des beendeten Pilotenstreiks auch heute mit zahlreichen Flugausfällen rechnen. Seit Mitternacht befinden sich die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und ihrer Regionaltochter Cityline im Ausstand. 

Grund für den Streik ist nach Gewerkschaftsangaben ein bislang unzureichendes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite im Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag. Bereits am vergangenen Freitag hatte UFO deshalb zum Streik aufgerufen. Teil der Arbeitskampfmaßnahmen am Mittwoch soll der Gewerkschaft zufolge auch eine Kundgebung in Frankfurt im Umfeld der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa sein, zu denen auch Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet wird.

Am Donnerstag und Freitag wollen außerdem die Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten die Fluggesellschaft erneut bestreiken, wie die Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte. Zur Begründung erklärte VC-Präsident Andreas Pinheiro, es gebe keinerlei Bewegung seitens der Arbeitgeber.

Arbeitskampf bei Lufthansa geht weiter - damit ist zu rechnen