Das war Montag, der 2. Dezember 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
für Olaf Scholz ist es nur ein kleines Detail, für die Emanzipation könnte es aber ein großer Sprung sein. Während es in der Öffentlichkeit bisher gang und gäbe war, mit einem besonderen Voyeurismus Accessoires von erfolgreichen Frauen unter die Lupe zu nehmen, rücken immer mehr die Regierungs- und Reiserequisiten von Bundeskanzler Olaf Scholz in den Mittelpunkt.
Dessen alte Aktentasche war bereits mehrmals Thema von Berichterstattung. Heute rückte bei einem Abstecher in die Ukraine dann sein silberner Reisekoffer in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklärte Scholz dann gar auf Nachfrage, was sich darin befindet. Spekulationen hatte es in den sozialen Medien zuhauf gegeben.
Apropos Ukraine, der heutige Tag hatte auch noch Inhaltliches zu bieten:
Reisners Blick auf die Front: "Was wir jetzt sehen, ist eine Kettenreaktion"
Trubetskoy über Waffenlieferungen: "Ukraine wird den Krieg nicht durch 50 Taurus gewinnen"
Details zu Waffenlieferungen: Scholz wärmt in Kiew Altes auf - nur eine Ankündigung überrascht
Liebe Leserinnen und Leser, hier noch einmal ein Blick auf das Accessoire, das besonders dem Kofferhersteller heute ein Anlass für Freude gewesen sein dürfte. Stichwort: Unbezahlte Werbung.
Und weil es so schön ist:
Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben tolle Schlafaccessoires - die Ihnen eine gute Nacht bereiten!
Weihnachtsdeko: Jill Biden lässt es noch einmal krachen!
Ein letztes Mal hat die First Lady der Vereinigten Staaten, Jill Biden, die Weihnachtsdekoration des Weißen Hauses vorgestellt - und die fällt auch dieses Jahr spektakulär aus. "Für Joe und mich sind dies die letzten Feiertage im Weißen Haus", sagte die Ehefrau von US-Präsident Joe Biden, die mit diesem noch bis zur Amtsübergabe im Januar im Weißen Haus verweilen wird. Das diesjährige Dekorationsmotto lautet "Season of Peace and Light" (etwa "Zeit des Friedens und Lichts"). Nach Angaben des Weißen Hauses waren mehr als 300 Freiwillige eine Woche lang mit dem Schmücken beschäftigt. Und in bester amerikanischer Tradition wurde weder an Größe noch Glanz gespart: Die Dekoration umfasst unter anderem 83 Weihnachtsbäume, fast 3.000 Meter Schleifenband, mehr als 28.000 Schmuckelemente und exakt 165.075 Lichter. Ein beleuchtetes Karussell zeigt die Namen aller Bundesstaaten und Territorien. Ein weiteres Highlight ist ein überdimensionales Lebkuchenhaus, gefertigt mit rund 20 Kilogramm Schokolade und 23 Kilogramm Zuckerguss.
Dieser Hollywood-Star weilt gerade in Berlin
Das ist mal einer aus der ersten Riege Hollywoods: Schauspieler Willem Dafoe ist zur Weltpremiere des Horrorfilms "Nosferatu - Der Untote" nach Berlin gekommen. Auch die Schauspielkollegen Emma Corrin, Nicholas Hoult, Bill Skarsgård und Aaron Taylor-Johnson liefen über den Roten Teppich vor dem Zoo Palast. Der Vampirfilm des Regisseurs Robert Eggers ("The Northman", "The Witch") ist ein Remake des legendären Stummfilmklassikers "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922. In Eggers düsterer Neuinterpretation steht die frisch verheiratete Ellen Hutter (Lily-Rose Depp) im Mittelpunkt. Sie wird vom toten Graf Orlok (Skarsgård), dem Vampir Nosferatu, heimgesucht.
Supermarktketten reduzieren Abfall um Tausende Tonnen
Das ist doch mal eine positive Nachricht: 14 Supermarktketten und Großhändler haben ihre Lebensmittelabfälle 2023 im Schnitt um insgesamt 24 Prozent verringert. Das berichtet das Nachrichtenportal "t-online" unter Berufung auf eine Auswertung des Thünen-Instituts. Zu den Unternehmen zählen die größten Einzel- und Großhändler Deutschlands, darunter Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto, Norma, Penny, Rewe und Metro. Die Händler haben sich mit der Unterzeichnung des "Pakts gegen Lebensmittelverschwendung" mit dem Ernährungsministerium im Juni 2023 dazu verpflichtet, ihre Lebensmittelabfälle sowohl im eigenen Betrieb als auch im vor- und nachgelagerten Bereich bis 2025 um 30 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.
2023 konnten die Unternehmen demnach insgesamt rund 89.000 Tonnen aussortierter Waren als Lebensmittel und 6.200 Tonnen als Futtermittel weitergeben. Alle Unternehmen kooperierten dafür mit Organisationen wie den Tafeln, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen - allerdings geschah das nicht in allen Geschäftsstandorten. Außerdem setzten sie Maßnahmen aus einem zuvor entwickelten Katalog um, wie zum Beispiel ein optimierter Abverkauf von Waren mit knappem Haltbarkeitsdatum durch reduzierte Preise.
Bei kalter Progression bleibt Scholz nur ein Weg
Bundeskanzler Olaf Scholz kann bei seinem Vorhaben, kurzfristig die kalte Progression für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler abzubauen, vorerst nicht auf Unterstützung der Union setzen. "Der Abbau der Kalten Progression kann auch noch nach der Bundestagswahl beraten und dann rückwirkend beschlossen werden", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion im Bundestag, Nina Warken, dem "Handelsblatt". SPD und Grüne sind damit faktisch auf die Unterstützung ihres Ex-Koalitionspartners FDP angewiesen, um das Vorhaben noch vor der Bundestagswahl zu beschließen. FDP-Parteichef Christian Lindner hatte in einem Interview des "Handelsblatts" vom 24. November angekündigt, dass seine Partei dem Gesetz zustimmen könne.
Boris Becker teilt bewegende Momente von Trauerfeier
Boris Becker trauert weiterhin um seine Mutter Elvira. Die 89-Jährige ist am 21. November in ihrer Heimatstadt Leimen verstorben. Neun Tage später wurde sie ebenfalls dort beigesetzt. Auf seinem Instagram-Account teilte Boris Becker am 2. Dezember einige Fotos von dem bewegenden Moment. "In Liebe und Dankbarkeit. Für unsere Mama & Oma, Elvira Becker", schrieb der einstige Tennis-Profi unter seinem neuesten Post. Dieser enthält mehrere Fotos der Trauerfeier, die im engsten Familienkreis in der Kirche stattfand. Die Bilder zeigen unter anderem einen mit Blumengestecken geschmückten Sarg. Neben den Namen von Boris, seiner Ehefrau Lilian und seiner Schwester Sabine sind die Namen seiner Kinder auf den Banderolen zu lesen, darunter auch der von Tochter Anna Ermakova . Auf weiteren Aufnahmen sind Becker und seine Söhne Noah, Elias und Amadeus in der Kirchenbank sowie beim Entzünden einer Kerze für die Verstorbene zu sehen.
Verletzter Mann stirbt nach Streit - Tatverdächtige in Essen festgenommen
Nach einem gewaltsamen Streit in einer Wohnung in Essen ist ein 29-Jähriger an seinen Verletzungen gestorben. Eine 26 Jahre alte Tatverdächtige befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit. Sie stehe im Verdacht, dem Mann eine Stichverletzung zugefügt zu haben. Den Ermittlern zufolge könnte es sich bei der Gewalttat vom Samstagabend um eine Beziehungstat handeln - weitere Angaben zum Tathergang und einem möglichen Motiv gab es aber zunächst nicht. Die Einsatzkräfte waren dem Polizeibericht zufolge in die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Holsterhausen gerufen worden. Der 29-Jährige war dort gefunden und ins Krankenhaus gebracht worden. Er schwebte zunächst in Lebensgefahr und starb den Ermittlern zufolge am Montagmorgen. Die 26-Jährige war noch am Tatort festgenommen worden, ihr wird Totschlag vorgeworfen. Eine Mordkommission ermittelt.
Berliner Riesen-Bordell vergrößert sich erheblich - Gericht sieht Ausnahme
Die geplante Erweiterung des Großbordells Artemis in Berlin-Charlottenburg durch den Umbau einer nahe gelegenen Lagerhalle ist baurechtlich zulässig. Das entschied das Verwaltungsgericht nach einem Ortstermin. Das Land Berlin und der zuständige Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurden zur Erteilung der Baugenehmigung an die beiden Bordell-Betreiber, die geklagt hatten, verpflichtet. Die große Lagerhalle zwischen Autobahnen und Zuggleisen nahe der Messe in Charlottenburg liege zwar nicht im baurechtlichen Innenbereich, sondern in einer Insellage im Außenbereich, so das Gericht. Dort seien grundsätzlich nur bestimmte Bauvorhaben etwa solche der Land- und Forstwirtschaft zulässig. Allerdings gelte eine Ausnahme, da das Grundstück erschlossen sei und öffentliche Belange nicht entgegenstünden. Gegen das Urteil kann der Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestellt werden.
Das Artemis hatte 2005 in einem mehrgeschossigen früheren Lagerhaus an der Autobahn eröffnet. Es ist das größte Bordell in Berlin und eines der größten in Deutschland. 2009 kauften die beiden Betreiber die jetzt strittige Lagerhalle mit 4000 Quadratmetern Fläche in der Nähe und beantragten 2019, die Halle auszubauen. 32 Zimmer für die Prostituierten und ihre Kunden soll es geben, sogenannte Verrichtungszimmer. Außerdem Zimmer für die Frauen, die dort auf Selbstständigen-Basis arbeiten sollen, zum Schlafen und Ausruhen.
SPD-Bundestagsabgeordneter gab "abends viel Gas" - mit Kokain
Der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete Manuel Gava hat eingeräumt, regelmäßig Kokain konsumiert zu haben - und zieht seine erneute Kandidatur zurück. Der SPDler habe dem Druck im Berliner Politikbetrieb und privaten Problemen entfliehen wollen, erklärte der 33-Jährige im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das Geständnis folgte nach Recherchen der "NOZ" und des Berliner "Tagesspiegel", in denen sich Hinweise auf Gavas Drogenkonsum verdichtet hatten.
"Ich habe Scheiße gebaut", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen. "Das war vor allem am Wochenende. Ich habe abends viel Gas gegeben, um mich abzulenken." Er räumte ein, die Dauerbelastung als Bundestagsabgeordneter und öffentliche Person nicht ausgehalten und über eine mehrmonatige Phase von Sommer bis Ende 2023 "mit einer gewissen Regelmäßigkeit" Kokain konsumiert zu haben.
Rebellen zeigen Inneres von Assad-Palast
Syrische Rebellengruppen sind wohl bis in ein Anwesen von Machthaber Baschar al-Assad vorgedrungen. Videoaufnahmen zeigen die bewaffneten Männer in luxuriösen, aber scheinbar ungenutzten Räumen. Der Diktator soll sich überwiegend in Damaskus aufhalten.
Robert Habeck rügt FDP-Verhalten als "komplett falsch"
Den Streit um den Bruch der Ampel-Koalition tragen bisher vor allem SPD und FDP aus, mit teils heftigen Vorwürfen an die jeweils andere Partei. Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hielt sich dagegen bislang merklich zurück. Habeck ist in seiner Funktion als Bundeswirtschaftsminister derzeit in Kenia, wo er im Gespräch mit ntv seine Haltung erklärte."Ich muss jetzt nicht rumlaufen und über Christian Lindner fluchen", sagte Habeck. "Das ist Vergangenheit für mich." Die FDP sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, schon Wochen vor dem Koalitionsende auf einen Bruch hingearbeitet zu haben.
Über die jüngsten Veröffentlichungen rund um das sogenannte "D-Day-Papier" aus der FDP-Bundesgeschäftsstelle sagte Habeck, der "Umgang der FDP mit der Krise" sei für ihn nicht überzeugend und liefere mehr Fragen als Antworten. "Man kann eine Regierung verlassen, wenn es nicht mehr geht. Das ist immer legitim", sagte Habeck. "Aber darauf hinzuarbeiten, dass sie schlecht aussieht, dass eine Regierung scheitert, das ist wirklich komplett falsch und entspricht überhaupt nicht meiner Vorstellung von Politik." Habeck empfahl dem ehemaligen Koalitionspartner, "dass man es eingesteht".
Kadaver von sagenhaft seltenem Wal taucht auf - und entzückt Forscher
Der Bahamonde-Schnabelwal wurde noch nie in freier Wildbahn gesichtet. Nun ist vor der Küste Neuseelands ein Kadaver aufgetaucht. Forscher sind außer sich und gehen beim Untersuchen des Tiers so penibel und sorgsam vor, wie nur möglich.
Israel greift Hisbollah trotz Waffenruhe an - Libanon: zwei Tote
Die israelische Armee hat trotz einer Waffenruhe mehrere Ziele im Libanon angegriffen. Das Militär sprach von Reaktionen auf Verstöße der proiranischen Hisbollah-Miliz. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurde im Bezirk Mardschajun ein Mensch getötet. Laut libanesischen Sicherheitskreisen kam er bei einem Luftangriff auf ein Motorrad ums Leben.
Die libanesische Staatssicherheit teilte mit, eines ihrer Mitglieder sei bei einem Drohnenangriff in Nabatijeh getötet worden. Dies stelle einen schweren Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung dar, die letzte Woche in Kraft getreten war. Die israelische Armee teilte mit, sie habe mehrere militärische Fahrzeuge angegriffen, die im Gebiet einer Raketenwerkstatt der Hisbollah in der Bekaa-Ebene aktiv gewesen seien. Außerdem sei Terrorinfrastruktur im Gebiet von Hermel angegriffen worden, die für Waffenschmuggel an der syrisch-libanesischen Grenze gedient habe.
ntv Politik – der neue Podcast
Christian Lindner steht wegen der D-Day-Affäre mit dem Rücken zur Wand. Ist seine Position als FDP-Chef kurz vor den Neuwahlen gefährdet? Nein, sagt Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke im Interview mit ntv. Denn die Liberalen seien abhängig von ihrem Parteichef. Das ganze Gespräch finden Sie in unserem neuen Podcast ntv Politik - jetzt bei RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt.
Zyklon zwingt Airbus A320 in Indien zu Landeabbruch
Zyklon "Fengal" wütet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde in Indien. Für die Piloten eine herausfordernde Wetterlage. Das belegt das Video eines Plane-Spotters eindrücklich.
Schichtwechsel
Meine Kollegin Johanna Ohlau hat sich in den verdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Max Perseke und ich begleite Sie bis zum Abend im "Tag".
Abgeschobener Mann kehrt per Bus nach Deutschland zurück - ins Gefängnis
Ein aus Deutschland abgeschobener Mann verbringt die kommenden Feiertage nun doch in Deutschland - im Gefängnis. Bundespolizisten hatten den 42-Jährigen bei einer Einreisekontrolle an der A93 in Bayern entdeckt. Wie die Bundespolizei mitteilt, hatte sich der türkische Staatsbürger mit einem italienischen Geflüchtetenpass ausgewiesen. In Italien hatte der Mann seinen Papieren zufolge wohl zuletzt Fuß gefasst. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Hamburger Staatsanwaltschaft vorliegt wegen "Beihilfe zum bewaffneten illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge". Das Landgericht Hamburg hatte den 42-Jährigen 2017 zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Nachdem er einen Großteil der Strafe verbüßt hatte, wurde der Mann in die Türkei abgeschoben - unter der Bedingung, dass er bei einer Rückkehr nach Deutschland die Reststrafe von 364 Tagen doch noch absitzen müsste. "Die geplante Reise wird er wohl erst unmittelbar vor der nächsten Adventszeit fortsetzen können", heißt es in der Mitteilung der Bundespolizeidirektion Rosenheim.
Tod von Seglern auf dem Bodensee gibt Ermittlern weiter Rätsel auf
Zwei Segler, ein Deutscher und ein Brite, sind aus noch ungeklärten Umständen auf dem Bodensee ums Leben gekommen. Die 38 und 39 Jahre alten Männer wollten an einer Regatta teilnehmen und hatten sich am vergangenen Freitag von Friedrichshafen aus ins 20 Kilometer entfernte Konstanz gemacht. Wie die Polizei mitteilt, hätten Zeugen dann am Samstagmorgen das gekenterte Boot vor dem Schweizer Bodensee-Ufer bei Münsterlingen entdeckt. Die Hoffnung, die Männer noch lebend zu finden, zerschlug sich schnell. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Wie es zu dem Tod der beiden Segler kommen konnte, ist weiterhin unklar. Die "Regatta der Eisernen", zu der die beiden Männer wollten, wurde wegen der beiden Todesfälle abgesagt. "Wir sind tief betroffen über den Tod der Seglerkameraden", sagte DSMC-Präsident Jürgen Faden. Viele Teilnehmer würden nun auf das Meldegeld verzichten, um es den Angehörigen der Opfer zu spenden.
Mindestlohn, Deutschlandticket, Briefe - viele Änderungen zum 1. Januar
Kein Monat mehr, dann ist das Jahr 2024 schon wieder Geschichte. Der Jahreswechsel bringt wie immer so manche Änderungen: Der Mindestlohn steigt zum 1. Januar von 12,41 Euro auf 12,82 Euro in der Stunde. Die elektronische Patientenakte soll ab dem 15. Januar in zwei Modellregionen in Franken und Hamburg getestet und später bundesweit genutzt werden. Ab Januar kostet zudem ein Standardbrief in Deutschland 95 Cent und damit 10 Cent mehr als bislang. Auch andere Sendungsarten der Deutschen Post werden teurer. Außerdem schafft die Post den Prio-Brief ab. Aus dem 49-Euro-Ticket wird zudem das 58-Euro-Ticket. Für die bislang rund 13 Millionen Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets wird das Bus- und Bahnfahren zum Jahreswechsel also neun Euro teurer. Ein paar Dinge ändern sich aber auch schon jetzt im Dezember, was wir hier im Video nochmal für Sie zusammengefasst haben:
Reizgas in Grundschule versprüht – mehr als 40 Verletzte
An einer Grundschule in Berlin läuft ein größerer Einsatz der Feuerwehr. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, soll dort eine bislang unbekannte Person Reizgas versprüht haben. Das bestätigte eine Polizeisprecherin. 44 Menschen an der Grundschule in Weißensee seien verletzt worden, eine Person schwer, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Feuerwehrangaben. Die Verletzten würden demnach über Augen- und Atemwegsreizungen klagen.
Kein Schmerzensgeld für angeblichen Corona-Impfschaden: Ärztin scheitert mit Klage
Eine Ärztin ist in Hamburg vor Gericht gezogen, um Schmerzensgeld für einen angeblichen Impfschaden durch Corona-Impfungen zu erhalten. Diese Klage gegen den Impfstoffhersteller Biontech sei unbegründet, entschied heute eine Zivilkammer des Landgerichts. Die Klägerin habe keine hinreichenden Belege dafür gebracht, dass der Impfstoff Gesundheitsschäden verursacht habe. Die Klägerin hatte mindestens 150.000 Euro Schmerzensgeld sowie Schadensersatz gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Klägerin kann binnen eines Monats gegen das Urteil Berufung zum Hanseatischen Oberlandesgericht einlegen. Wie aus dem Urteil der Zivilkammer des Hamburger Landgerichts hervorgeht, wurden bislang in ganz Deutschland in erster Instanz in rund hundert Fällen Schadensersatzklagen gegen Arzneimittelhersteller wegen behaupteter Schäden durch Covid-19-Vakzine entschieden.
Trump nennt Begnadigung Hunter Bidens "Missbrauch der Justiz"
Wann sich Donald Trumps moralischer Kompass nochmal irgendwie zu erkennen gibt? Viele seiner Taten und Äußerungen in der Vergangenheit ließen ja vermuten, dass der zukünftige US-Präsident überhaupt keinen besitzt. Doch nun meldet sich Trump als angeblicher Hüter der Rechtsstaatlichkeit in den USA zu Wort: weil der scheidende US-Präsident Joe Biden einen überraschenden Schritt vollzieht und seinen Sohn Hunter Biden begnadigt, da er aus seiner Sicht "ungerecht" behandelt worden sei. So erspart er dem 54-jährigen Rechtsanwalt eine mögliche Haftstrafe wegen Verstoßes gegen die Waffengesetze und Steuervergehen. Trump spricht von einem "Missbrauch und Scheitern der Justiz". Das ist wohl bestenfalls als Heuchelei anzusehen.
Doch vielmehr liegt die Vermutung nahe, dass Trump das für seine eigenen Motive zu nutzen versucht: Er zieht auf seiner Online-Plattform Truth Social Parallelen zur Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar 2021, nach der viele seiner Gefolgsleute zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Sie bezeichnet Trump als "Geiseln". "Schließt die Begnadigung, die Joe Hunter gewährt hat, auch die Geiseln des 6. Januar ein (wörtlich: "J-6 Hostages"), die nun seit Jahren im Gefängnis sitzen? Was für ein Missbrauch und Scheitern der Justiz", schreibt der ehemalige und künftige Präsident. Nach seinem Wahlsieg am 5. November wird Trump, der die USA schon von 2017 bis 2021 regierte, sein Amt am 20. Januar antreten.
Lufthansa setzt Flüge nach Tel Aviv bis Ende Januar aus
Seit Monaten gibt es wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten keine Flüge mehr von Gesellschaften des Lufthansa-Konzerns von und nach Israel. Auch im neuen Jahr wird das so bleiben: Der Flugstopp wird bis einschließlich zum 31. Januar 2025 verlängert, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilt. Das gilt für sämtliche Airlines der Gruppe einschließlich der Gesellschaften Austrian, Swiss, Brussels und Eurowings. Bislang waren die Flüge der Kerngesellschaft Lufthansa zum Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv nur bis einschließlich 31. Dezember ausgesetzt. Betroffene Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder den Ticketpreis zurückerhalten. Die Verbindungen in die libanesische Hauptstadt Beirut bleiben bis einschließlich 28. Februar 2025 gestrichen. Die iranische Hauptstadt Teheran wird bis einschließlich 31. Januar 2025 nicht angeflogen.
Proeuropäische Proteste halten Georgien in Atem - viele Verletzte
Georgien kommt nicht zur Ruhe: Die vierte Nacht in Folge protestieren zahlreiche Menschen in der Hauptstadt Tiflis gegen das jüngste Wahlergebnis und die Verschiebung eines EU-Beitrittsverfahrens. Viele Polizisten und Demonstranten erleiden Verletzungen.
Auf der A7 südlich von Hamburg wird es eng
Planen Sie eine Fahrt über die A7 nach Hamburg? Dann hoffentlich nicht morgen, weil es am Dienstag eng wird nahe dem Horster Dreieck südlich von Hamburg. Dort sollen Asphaltschäden auf der Fahrbahn beseitigt werden, weshalb Stau droht. Die Autobahn werde darum zwischen Seevetal-Ramelsloh und dem Horster Dreieck in Richtung Hamburg nur einspurig befahrbar sein, teilt die Autobahn GmbH Nord mit. In Richtung Hannover stehen dem Verkehr zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Bauarbeiten beginnen um 7 Uhr und sollen bis 15 Uhr beendet sein. Autofahrer werden gebeten, langsam und vorsichtig an der Baustelle vorbeizufahren.
Tier des Jahres 2025: Alpenschneehase ist ein Verwandlungskünstler
Darf ich vorstellen: Lepus timidus varronis oder auch Alpenschneehase. Die extrem seltene Hasenart ist zum Tier des Jahres 2025 gekürt worden. Neben dem Schlappohr hätten auch das Alpenmurmeltier und der Alpensteinbock bei der Onlineabstimmung zur Wahl gestanden, teilt die Deutsche Wildtierstiftung in Hamburg mit. Die Spenderinnen und Spender, die zur Abstimmung aufgerufen waren, hätten sich aber klar für den Alpenschneehasen ausgesprochen. Dieser gilt laut Wildtierstiftung als das Chamäleon unter den Hasen und ist perfekt an den alpinen Lebensraum angepasst. Vor dem Winter weicht sein braunes Fell einem weißen, das nicht nur als Tarnung dient, sondern auch besonders gut isoliert, da die weißen Haare luftgefüllt sind.
2,34 Tonnen: Australische Polizei beschlagnahmt Rekordmenge an Kokain
2,34 Tonnen Kokain - so viel haben australische Drogenfahnder eigenen Angaben zufolge sichergestellt. Ein Drogensyndikat habe versucht, die Drogen auf dem Seeweg nach Queensland zu schmuggeln, teilen die Nationalpolizei und der Zoll mit. Es handele sich um die größte Kokain-Beschlagnahmung in der Geschichte des Landes. Das sind ja Rekorde, mit denen man sich eigentlich nicht so schmücken möchte, aber dieser ist ja im Vergleich zum Rekordfund in Deutschland im vergangenen Juni fast schon als überschaubar anzusehen. Damals fanden die Ermittler 35,5 Tonnen Kokain.
Zurück zum Fall in Australien: Elf Verdächtige im Alter zwischen 20 und 57 Jahren seien festgenommen worden, darunter die Crew eines Fischerbootes, das die Drogen transportiert habe, sowie Männer an Land, die sie in Empfang nehmen wollten. Ihnen droht eine lebenslange Haftstrafe. Das Kokain habe einen geschätzten Straßenwert von etwa 760 Millionen Australischen Dollar (469 Millionen Euro) und hätte 11,7 Millionen einzelnen Straßendeals entsprochen, wenn es auf den Markt gelangt wäre, hieß es.
Elton John: "Ich habe mein Augenlicht verloren"
Dem britischen Superstar Sir Elton John macht die Gesundheit wohl schwer zu schaffen. Der 77-Jährige machte in einer Rede bei der Premiere von "The Devil Wears Prada: The Musical" in London ein Geständnis. Er verriet dem Publikum, dass er die Show aufgrund seiner Sehkraft nicht sehen kann. "Wie einige von Ihnen vielleicht wissen, hatte ich bereits Probleme und jetzt habe ich mein Augenlicht verloren. Ich war nicht in der Lage, die Aufführung zu sehen, aber ich habe sie trotzdem genossen", sagte der Grammy-Gewinner laut "Daily Mail" auf der Bühne. Bereits im September hatte der "Rocket Man"-Sänger bei Instagram von einer Infektion berichtet, die seine Sehkraft beeinträchtige.
Die Zeitung berichtet außerdem, dass ihm sein Ehemann David Furnish half, von der Bühne herunterzukommen. John hatte ihm zuvor gedankt, indem er dem Publikum erzählte: "Mein Mann ist mein Fels in der Brandung gewesen, weil ich nicht in der Lage war, zu vielen der Vorpremieren zu kommen ... es ist schwer für mich, es zu sehen, aber ich liebe es, es zu hören, und es klang heute Abend gut."
100 Millionen Euro mehr? Kostenexplosion bei Stadtteilbau entpuppt sich als Kommafehler
Eine Differenz von gut 100 Millionen Euro kann man schon mal übersehen, oder? So ein eher unangenehmer Fehler ist bei der Planung eines neuen Hamburger Stadtteils passiert. Die vermeintliche Kostenexplosion hat sich als Kommafehler herausgestellt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion wollte wissen, warum die Kosten für die Erschließungsplanung des ersten Bauabschnitts von 1,6 auf 110 Millionen Euro gestiegen seien. Der Senat antwortete: "Bei der Veröffentlichung vom 24. Dezember 2019 zur EU-Ausschreibung 614974-2019 scheint ein Übertragungsfehler unterlaufen zu sein, der den damals Beteiligten in der Prüfung nicht aufgefallen ist." Tatsächlich sei der Vertrag mit einer Gesamtsumme von 1.099.976,58 Euro geschlossen worden und nicht mit 110 Millionen.
Das ist jedoch nicht die einzige Panne bei dem Bau des Stadtteils Oberbillwerder: Nach Angaben des Senats gab es noch eine weitere fehlerhafte Angabe im Sommer dieses Jahres. Der Bebauungsplan musste demnach wegen einer Änderung des Flächennutzungs- und des Landschaftsplanes angepasst werden. Dafür wurde im vergangenen Juli ein Nachtrag in Höhe von 251.005,21 Euro fällig, nicht von 25 Millionen Euro, wie in einer weiteren EU-Ausschreibung angegeben. Sollte nicht passieren, aber sicherlich ist den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern so ein Kommafehler bei einer Ausschreibung lieber als eine tatsächliche Kostenexplosion. Da hat Hamburg mit der Elbphilharmonie ja auch schon Erfahrung sammeln dürfen. Die sollte ursprünglich mal 77 Millionen Euro kosten - geworden sind es dann am Ende 886 Millionen Euro, also mehr als das Elffache.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
und schwups, da ist schon Dezember! Der letzte Monat des Jahres ist angebrochen. Sind Sie schon etwas in Weihnachtsstimmung? Stimmen Sie gern unten mit ab. Dann werfen wir noch fix einen Blick auf die Termine des Tages:
Die FDP stellt am Mittag nach den Sitzungen der Parteigremien ihren neuen Generalsekretär Marco Buschmann vor.
Überschattet vom Konflikt um den Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kommen die Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag zu ihrer Jahreskonferenz zusammen. Es ist der erste Haftbefehl des Weltstrafgerichts gegen einen westlichen, demokratisch gewählten Regierungschef.
Inwieweit sind Staaten rechtlich zum Klimaschutz verpflichtet? Mit dieser Frage beschäftigen sich heute die höchsten Richter der Vereinten Nationen in Den Haag.
US-Präsident Joe Biden trifft im Rahmen seiner voraussichtlich letzten Auslandsreise heute im südwestafrikanischen Angola ein.
Außenministerin Annalena Baerbock kommt heute in Peking vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit ihrem chinesischen Kollegen Wang Yi zusammen.
Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen starten flächendeckende Warnstreiks.
Die Unesco berät über Aufnahmen in die Liste des immateriellen Kulturerbes.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen führt Gespräche in der kenianischen Hauptstadt Nairobi und informiert sich über den Ausbau erneuerbarer Energien in dem ostafrikanischen Land.
Die deutschen Fußballerinnen wollen im Testspiel gegen Italien (20.30 Uhr/ARD) einen gelungenen Jahresabschluss feiern.
An dieser Stelle verweise ich gern noch auf unseren Ukraine-Ticker, den Sport-Tag und den Börsen-Tag. Sie erreichen mich bei Hinweisen, Kritik oder Fragen am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de
Cannabis-Straftaten seit Legalisierung in Berlin gesunken
Seit dem 1. April darf man in Deutschland Haschisch rauchen und als Erwachsener 25 Gramm dabeihaben. Konsumenten dürfen Cannabis in bestimmten Mengen selbst anbauen oder Mitglied in einem Anbau-Club werden und es so beziehen. Jetzt zeigt sich beim Blick in die Statistik in Berlin: Seit der weitgehenden Legalisierung im Frühling sind die Straftaten im Zusammenhang mit Cannabis in Berlin deutlich zurückgegangen. Das geht aus einer Antwort der Gesundheitsverwaltung auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Vasili Franco hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach erfasste die Datenbank der Polizei zwischen Anfang April und Ende Oktober 1.685 Straftaten nach dem Cannabis-Gesetz, darunter unerlaubter Handel oder unerlaubter Besitz. Zudem wurden 81 Ordnungswidrigkeiten erfasst, dazu zählen etwa Verstöße gegen die Konsumverbotszonen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2023 waren es den Angaben zufolge 5.315 Straftaten. Sie wurden allerdings - vor der Teil-Legalisierung - noch nach dem Betäubungsmittelgesetz erfasst.
"Das Cannabis-Gesetz zeigt entgegen aller Panikmache bereits nach wenigen Monaten erste Erfolge. Die Entkriminalisierung sollte dazu führen, dass Cannabiskonsumierende nicht mehr unnötig verfolgt, kriminalisiert und stigmatisiert werden", sagte Franco. Knapp 80 Prozent der cannabisbezogenen Straftaten seien bisher Konsumdelikte gewesen. "Sie werden auf Dauer komplett wegfallen und damit Polizei und Justiz entlasten."
Scholz erstmals seit zweieinhalb Jahren in der Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz ist zu seinem ersten Ukraine-Besuch seit zweieinhalb Jahren in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei seiner Ankunft kündigte er weitere Rüstungslieferungen für den Abwehrkampf gegen Russland im Wert von 650 Millionen Euro noch im Dezember an.
Verfolgungsjagd mit der Polizei: Autofahrer flüchtet mehr als 100 Kilometer über die A2
Ein Autofahrer versucht sich in Bielefeld einer Polizeikontrolle zu entziehen und tritt aufs Gas. Was folgt, ist eine filmreife Verfolgungsjagd über mehr als 100 Kilometer, für die, neben Streifenwagen der Autobahnpolizei Bielefeld, auch ein Hubschrauber eingesetzt wird. Ein Happy End gibt es jedoch für die Polizei: Nachdem der Mann mit dem Fahrzeug sogar mehrere Streifenwagen gerammt hat, fährt er auf der A2 bei Bottrop in eine Baustelle und bleibt stecken. Wie die Polizei weiter mitteilt, können die Polizisten den Autofahrer dann festnehmen. Dabei werden zwei Beamte verletzt, der Mann bleibt unverletzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation befand und deswegen so halsbrecherisch unterwegs war. Einen Führerschein besitze er nicht, hieß es. Der Wagen des Mannes wurde sichergestellt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen seien durch seine Fahrt keine anderen Verkehrsteilnehmer geschädigt worden. Da fragt man sich doch, was für ein Auto der Mann gefahren ist, dass er so lange der Polizei entkommen konnte. Doch wie Sie im Video sehen können, war es kein Sportwagen ...
Streit bei Boxturnier eskaliert: Plötzlich prügeln sich die Zuschauer
Ein internationales Boxturnier in Schwerin hat einen unerwarteten Ausgang genommen: Die Zuschauer haben sich am Ende geprügelt. Grund seien Streitigkeiten über die Entscheidung eines Kampfes gewesen, teilt die Polizei in Rostock mit. Beteiligt waren an der Schlägerei außerhalb des Rings Teilnehmer verschiedener Boxclubs aus Kiel, Hamburg und Schwerin. Es seien viele Einsatzkräfte nötig gewesen, um die Lage zu beruhigen, so die Polizei. Wie viele Personen an der Prügelei beteiligt waren, könne noch nicht gesagt werden, berichteten die Beamten. Zwei Beteiligte seien ins Krankenhaus gekommen. Bei dem internationalen Boxturnier in Schwerin traten Teilnehmer in der Altersklasse U17/U19 an.