Das war Mittwoch, der 25. Februar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der Tag neigt sich dem Ende zu. An dieser Stelle blicken wir zum Abschluss auf die Nachrichten von heute. Was war wichtig?
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag ist morgen wieder für Sie da.
Abgeordnete ausgeschlossen: Es knallt weiter in der AfD
Der Familien-Filz bei der AfD geht so weit, dass es selbst innerhalb der Partei zu großen Spannungen kommt. Nun gibt es den nächsten Vorfall: Die niedersächsische Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion hat die Abgeordnete Martina Uhr aus ihren Reihen ausgeschlossen und sie zum Mandatsverzicht aufgefordert. Das teilte der Landesgruppenvorsitzende Andreas Paul mit. Sollte Uhr ihr Mandat nicht innerhalb von 24 Stunden niederlegen, will die Landesgruppe in der nächsten Fraktionssitzung ihren Ausschluss aus der Bundestagsfraktion beantragen.
Zuvor hatte die "Welt" berichtet, dass Uhr ihren Lebensgefährten sowie dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro angestellt habe. "Eine sofortige Überprüfung durch die Landesgruppe bestätigte diese Vorwürfe in vollem Umfang", betonte der Vorsitzende Paul. Uhr selbst äußerte sich auf Anfrage nicht. Sie zog 2025 über die Landesliste in den Bundestag ein. Die 64-Jährige ist dort Mitglied im Umweltausschuss.
Kuba meldet eingedrungenes US-Boot und mehrere Tote bei Schusswechsel
Dem kubanischen Innenministerium zufolge wurde heute ein Schnellboot entdeckt, das kubanische Hoheitsgewässer verletzt habe. Es soll in Florida in den USA registriert sein und sich bis auf eine Seemeile nordöstlich des El Pino-Kanals genähert haben.
"Als sich eine Oberflächeneinheit der Grenzschutzstreitkräfte des Innenministeriums mit fünf Soldaten dem Schiff zur Identifizierung näherte, eröffnete die Besatzung des Schnellbootes das Feuer auf das kubanische Personal, wodurch der Kommandant des kubanischen Schiffes verletzt wurde", heißt es aus dem Innenministerium.
Auf dem Schiff aus den USA sollen vier Personen getötet worden sein. Zudem gebe es sechs Verletzte. "Angesichts der aktuellen Herausforderungen bekräftigt Kuba seine Entschlossenheit, seine Hoheitsgewässer zu schützen, basierend auf dem Grundsatz, dass die nationale Verteidigung ein grundlegender Pfeiler des kubanischen Staates ist, um seine Souveränität zu wahren und die Stabilität in der Region zu gewährleisten."
Möglicher US-Angriff auf Iran: Hisbollah-Vertreter äußert sich
Die Hisbollah-Miliz im Libanon will sich trotz ihrer engen Partnerschaft mit der iranischen Führung bei lediglich "begrenzten" US-Militärangriffen im Iran aus dem Konflikt heraushalten. "Im Fall von begrenzten US-Angriffen im Iran wird es die Position der Hisbollah sein, nicht militärisch zu intervenieren", erklärte ein Vertreter der Miliz, der anonym bleiben wollte.
Einen möglichen US-Angriff auf das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, bezeichnete der Hisbollah-Repräsentant hingegen als "rote Linie". Wenn Washington das Ziel verfolge, "den Sturz der iranischen Regierung auszulösen oder den geistlichen Führer ins Visier zu nehmen, wird die Hisbollah eingreifen", warnte er.
Piloten und Händler sterben: Militärhubschrauber stürzt auf Markt
Aufnahmen zeigen den Moment des Unglücks: Ein Militärhubschrauber im Iran verliert die Kontrolle und stürzt auf einem Marktplatz nahe Isfahan ab. Flammen erfassen mehrere Stände, vier Menschen kommen ums Leben:
Epstein-Skandal: Ex-Top-Politiker zieht sich zurück
Wegen früherer Kontakte zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gibt der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers seine Lehrtätigkeit an der Eliteuniversität Havard auf. Ein Harvard-Sprecher bestätigte dies. Im November hatte der heute 71-jährige Summers bereits angekündigt, den Vorstand des KI-Unternehmens OpenAI zu verlassen, seine Tätigkeit für Harvard ruhte seitdem.
US-Präsident Donald Trump hatte im Herbst Ermittlungen gegen Summers sowie den früheren US-Präsidenten Bill Clinton veranlasst, unter dem Summers bis 2001 Finanzminister war. Von 2001 bis 2006 war Summers Präsident von Harvard .Zuletzt veröffentlichte Emails legen nahe, dass Summers in engem Austausch mit dem gut vernetzten Finanzberater und Multimillionär Epstein stand. Der Ökonom hatte dazu erklärt, sich für seine Kommunikation mit Epstein zu "schämen". Zugleich bestreitet er jegliches Fehlverhalten in dem Skandal.
Müllabfuhr-Arbeiter findet flüchtigen Mann in Tonne
In Huber Heights, Ohio, macht ein Müllwerker bei seiner Runde einen ungewöhnlichen Fund: Beim Öffnen einer Mülltonne entdeckt er einen flüchtigen Mann, der zuvor vor der Polizei wegrannte. Dashcam-Aufnahmen zeigen den Moment, wie der Verdächtige aus dem Abfallbehälter springt und erneut zu fliehen versucht:
Wieder ein Angriff im Zug: ICE-Fahrt muss Fahrt abbrechen
Erneut ein heikler Vorfall in einem Zug der Deutschen Bahn: Ein Zugbegleiter wurde auf einer Fahrt von Wolfsburg nach Berlin attackiert. Rund 100 Reisende mussten den ICE in Stendal (Sachsen-Anhalt) verlassen und auf einen späteren Zug ausweichen. Wie die Polizei mitteilte, zeigte eine 35 Jahre alte Frau bei der Fahrkartenkontrolle ein Ticket vor, dass nicht für Fernverkehrszüge galt. In Wolfsburg hätte die Frau den ICE verlassen sollen, stattdessen sei sie auf den Zugchef losgegangen und habe ihn mit der Faust geschlagen.
Der angegriffene Zugchef habe anschließend über Schmerzen im Bauch geklagt und seinen Dienst abbrechen müssen. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges, Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Vermisste Jungen aus Niedersachsen in anderem Land wieder aufgetaucht
Endlich eine wirklich gute Nachricht: Die zwei in Niedersachsen als vermisst gemeldeten Jungen sind wieder da - und unversehrt. Sie wurden wohlbehalten in Luxemburg gefunden. Die neun und zehn Jahre alten Cousins seien dort in Begleitung eines 30-jährigen Familienangehörigen angetroffen worden, teilten die Behörden mit. Sie stünden nun in behördlicher Obhut.
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg leitete demnach gegen den 30-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger ein. Weitere Details zu möglichen Beteiligten sowie zu den Umständen, wie die Kinder nach Luxemburg gelangten, sind nach Polizeiangaben noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Mutter in Bayern soll schreckliches Verbrechen begangen haben
Schlimme Nachrichten aus Süddeutschland: Eine Frau soll im oberbayerischen Traunstein ihr Kleinkind getötet haben. Danach habe sich die 41-Jährige vermutlich selbst verletzt, teilte die Polizei mit. Die verdächtige Deutsche kam in ein psychiatrisches Krankenhaus und wurde von der Polizei bewacht. Ihr Gesundheitszustand sei stabil. Über die Hintergründe der Tat war nichts bekannt. Das Amtsgericht Traunstein erließ einen Unterbringungsbefehl.
Ein Zeuge hatte demnach das tote Kind in einer Wohnung in der Traunsteiner Innenstadt gefunden. Die verletzte Mutter wurde kurz zuvor im selben Mehrfamilienhaus angetroffen. Der Vater und weitere Angehörige des getöteten Kindes wurden von einem Team des Kriseninterventionsdienstes betreut. Anhaltspunkte für die Beteiligung Dritter an der Tat ergaben sich bisher nicht.
Steinmeiers Amtssitz muss saniert werden: Massive Kosten
Über eine halbe Milliarde Euro soll die grundlegende Sanierung von Schloss Bellevue kosten, des Berliner Amtssitzes des Bundespräsidenten. Das Bundespräsidialamt bezifferte die erwarteten Kosten auf insgesamt 601 Millionen Euro. Zudem seien weitere 188 Millionen Euro als Risikoreserve und 71 Millionen Euro als Vorsorge für Preissteigerungen berücksichtigt worden, erklärte das Amt.
Allein für die Sanierung des Schlosses werden Kosten von 146 Millionen Euro angegeben, für die Sanierung des angrenzenden Verwaltungsgebäudes weitere 120 Millionen Euro. Dazu kommen Kosten für den Neubau einer Hauptwache und Technikzentrale in Höhe von 173 Millionen Euro sowie für Außen- und Sicherheitsanlagen von 162 Millionen Euro.
Gangster filmen sich bei Juwelier-Einbruch und fliegen auf
In Kalifornien brechen Diebe in ein Juweliergeschäft ein und nehmen die Straftat selbst auf. Das Diebesgut soll Schmuck im Wert von zwei Millionen Euro umfassen. Die Staatsanwaltschaft hat großes Interesse an den Aufnahmen.
Falsche Polizistin ergaunert hohe Summe
Eine ältere Frau aus dem bayerischen Kranzberg ist auf eine falsche Polizeibeamtin hereingefallen. Die Seniorin übergab Betrügern eine sechsstellige Summe in bar, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Die Betrügerin hatte sie angerufen und ihr vorgetäuscht, dass ihr Name auf einer Liste mit Opfern von potenziellen Einbrechern stehe.
Die Seniorin kannte zwar die Betrugsmasche mit falschen Polizisten, wie die Beamten in Ingolstadt ausführten. Trotzdem habe sie das Geld bereitgelegt. Erst nachdem es abgeholt worden war, habe sie gezweifelt und sich ihren Nachbarn anvertraut. Diese riefen die echte Polizei.
Messerattacke an Schule in Berlin
Laut "Tagesspiegel" ist nach einem Messerangriff an einer Schule in Berlin ein 15-Jähriger auf der Flucht. Sein Opfer soll ein 21-Jähriger Sicherheitsmitarbeiter sein. Der "B.Z." zufolge haben Polizisten die Schule am Schillerpark im Stadtteil Wedding abgeriegelt.
IW: "Kosten steigen" - Regierung bricht Versprechen
Die von der Bundesregierung beschlossenen Änderungen am sogenannten Heizungsgesetz sorgen für Aufsehen. Insbesondere die Abschaffung der 65-Prozent-Regel für neue Heizungen, also das Betreiben mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien. Stattdessen soll die Grüngasquote kommen: Der Einbau fossil betriebener Anlagen wird wieder erlaubt, allerdings müssen sie mit einem wachsenden Mindestanteil klimafreundlicher Gase wie Biogas oder Wasserstoff betrieben werden.
Das Institut der deutschen Wirtschaft schreibt von einem "schweren Fehler". "Denn solche klimafreundlichen Gase sind noch nicht im ausreichenden Maß auf dem Markt verfügbar. Private Haushalte dürften damit in Zukunft mit der energieintensiven Industrie um knappes Grüngas konkurrieren. Die Folge: Die Kosten für Haushalte steigen und die begrenzten Mengen an Wasserstoff und Biogas - zu denen es beispielsweise in der chemischen Industrie kaum Alternativen gibt - werden vollkommen ineffizient genutzt." Das Versprechen der Politik, die Kosten für Haushalte nicht wesentlich zu erhöhen, sei nach IW-Berechnungen nicht zu halten.
Mehrheit der Smartphone-Nutzer kann sich Leben ohne das Gerät nicht vorstellen
Mit 87 Prozent kann sich eine überwältigende Mehrheit der Smartphone-Nutzerinnen und -nutzer laut einer Umfrage ihr Leben ohne das Gerät nicht mehr vorstellen. 60 Prozent werden unruhig, wenn sie längere Zeit keinen Zugang zu ihrem Smartphone haben, wie der Digitalverband Bitkom mitteilte. Zugleich gaben demnach 57 Prozent an, dass sie "einen Moment nicht genießen, weil sie aufs Smartphone schauen". Auch das Handyverhalten der Anderen kann für Ärger sorgen: 62 Prozent fühlen sich gestört, wenn der Partner oder die Partnerin dauernd auf das Smartphone schaut, wie Bitkom weiter mitteilte. Nur zehn Prozent der Menschen in Deutschland nutzen den Angaben nach noch ein herkömmliches Handy. In der Altersgruppe über 65 Jahren sind es 24 Prozent, wie Bitkom weiter mitteilte. Für die repräsentative Erhebung wurden nach Bitkom-Angaben in den ersten fünf Kalenderwochen des Jahres mehr als 1000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt. Darunter waren 861 Nutzerinnen und Nutzer eines Smartphones.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Kollege Max Perseke hat sich bei diesem schönen Wetter in den Feierabend verabschiedet. Nun ist die Spätschicht an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.
Zwei Arbeiter stürzen im Inneren eines Windrads in den Tod
Zwei Arbeiter sind im osthessischen Birstein im Inneren einer Windenergieanlage aus großer Höhe abgestürzt und ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden 32 Jahre alten Männer am Morgen offenbar in einem Arbeitskorb tätig, der sich im oberen Teil des Windradturms befand. Für die beiden Monteure sei jede medizinische Hilfe zu spät gekommen, sie seien offenbar sofort tot gewesen.
Die Windenergielage zwischen den Birsteiner Ortsteilen Fischborn und Wüstwillenroth im Main-Kinzig-Kreis ist nach Polizeiangaben derzeit in Bau. Warum der Arbeitskorb in die Tiefe stürzte, ist bislang unklar. Andere Arbeiter hätten den lauten Aufschlag des Korbs gehört und den Notruf abgesetzt, der die Polizei am frühen Morgen erreichte. Ein Gutachter solle nun den genauen Hergang und der Grund für den Unfall rekonstruieren. Parallel laufen Ermittlungen der Polizei. Neben Schutz- und Kriminalpolizei waren auch Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr vor Ort.
Krater neben Autobahn: Aufnahmen zeigen Ort nach tödlichem Absturz eines F-16-Jets
Im Westen der Türkei stürzt ein F-16-Kampfjet nahe einer Autobahn ab. Dashcam-Aufnahmen zeigen das brennende Wrack aus nächster Nähe. Der Pilot kommt ums Leben, die Ursache des Vorfalls ist bislang noch unklar.
Bekannte iranische Journalistin festgenommen
Die bekannte iranische Journalistin Elaheh Mohammadi ist festgenommen worden. Wie die Menschenrechtsorganisation Hengaw und eine informierte Quelle in Teheran berichteten, wurde die Reporterin am Mittwoch inhaftiert. Der genaue Grund dafür ist bislang unbekannt. Von der Justiz gab es keine Bestätigung. Mohammadi hatte sich während der jüngsten Massenproteste und des repressiven staatlichen Vorgehens kritisch geäußert. Zuletzt berichtete sie etwa über die bei den Aufständen getöteten Demonstranten oder Inhaftierte und schrieb darüber auch in den sozialen Medien. Ihr Arbeitgeber, die Zeitung "Hammihan", musste wegen kritischer Berichte vor wenigen Wochen den Betrieb einstellen. Die Journalistin war 2022 international bekannt geworden, nachdem sie als eine der ersten Journalistinnen über den Tod der iranischen Kurdin Jina Mahsa Amini berichtet hatte und anschließend inhaftiert wurde. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Nilufar Hamedi von der Zeitung "Shargh" wurde sie unter Spionagevorwürfen angeklagt, verurteilt und schließlich im Februar 2025 begnadigt. Berichten zufolge verbrachte sie damals insgesamt rund 17 Monate in Haft.
Update: Die Zeitung "Shargh" berichtete später, Mohammadi sei wieder frei. Ihre Arbeitsgeräte seien jedoch beschlagnahmt worden.
Umfrage sieht Orban-Widersacher vor Wahl deutlich vorne
Knapp sieben Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn verliert die Partei des nationalkonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban zunehmend an Unterstützung. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Median liegt Fidesz deutlich hinter der Mitte-Rechts-Partei Tisza von Oppositionsführer Peter Magyar. Bei Wählern, die sich bereits entschieden haben, für wen sie am 12. April stimmen, ist der Rückstand um acht auf 20 Prozentpunkte angestiegen. Fidesz kommt demnach auf 35 Prozent, während Tisza auf 55 Prozent zulegen kann. Unter Berücksichtigung der unentschiedenen Wähler landet Orbans Partei bei 31 Prozent, Tisza erreicht 42 Prozent.
Mann kommt mit 83 Kilogramm Kokain am Frankfurter Flughafen an - Festnahme
Am Frankfurter Flughafen hat der Zoll einen mutmaßlichen Drogenschmuggler mit 83 Kilogramm Kokain aufgespürt und festgenommen. Den Angaben zufolge wurde ein Spürhund auf die drei Reisekoffer aufmerksam. Sie stammten demnach von einem 61-jährigen Franzosen, der am vergangenen Dienstag aus Punta Cana in der Dominikanischen Republik eingereist war. Er wurde noch am Flughafen festgenommen. Die Drogen mit einem Straßenverkaufswert von über 5,7 Millionen Euro waren in drei Koffern in insgesamt 76 Blöcken verpackt.
Massenprügelei auf Messe - Käseplatte wird zu Schlagwaffe
Als ein Besucher einen Nougatstand auf einer Messe in Paris bespuckt, eskaliert die Situation zu einer Massenprügelei. Aussteller und Besucher gehen aufeinander los, Fäuste fliegen, schwere Käseplatten werden zu Waffen. Videos zeigen die chaotischen Szenen zwischen den Marktständen. Die Polizei nimmt 15 Personen fest.
17-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei in zwei Bundesländern
Auf der Flucht vor der Polizei durch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hat ein Teenager gleich zwei Unfälle verursacht. Der 17-Jährige sei von Ludwigshafen aus mit einem Auto geflüchtet und auf der Autobahn 6 mit einem Dienstfahrzeug der Beamten kollidiert, teilte die Polizei Ludwigshafen mit. Weil sein Auto nach dem Crash weiter fahrtüchtig gewesen sei, habe er über die Landesgrenze nach Mannheim fliehen können, wo er mit einem Tor kollidiert sei.
Der 17-Jährige war den Angaben zufolge mit einem nicht zugelassenen Auto unterwegs. Der Wagen habe zudem gestohlene Kennzeichen gehabt. Nach dem Zusammenstoß mit dem Tor in Mannheim sei der Teenager zu Fuß weiter geflohen und habe nach kurzer Zeit gestellt werden können. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 16.000 Euro. Gegen den 17-Jährigen wird nun aufgrund zahlreicher Verkehrsstraftaten ermittelt.
CDU-Außenpolitiker Hardt befürwortet US-Schlag gegen iranisches Atomprogramm
Der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jürgen Hardt von der CDU, befürwortet einen erneuten Luftschlag der USA gegen iranische Atomanlagen. Bereits die US-Angriffe im Sommer 2025 seien gerechtfertigt gewesen, denn der Iran sei dabei gewesen, alle Grenzwerte auf dem Weg zur Atombombe zu überschreiten. Er halte das jetzt auch für wahrscheinlich, so Hardt im RTL/ntv Frühstart. "Und dann wären begrenzte Schläge gegen das Atomprogramm tatsächlich ein Weg, den wir unterstützen könnten."
Für die USA sei ein Angriff allerdings ein großes Risiko, da es viele US-Militärbasen im Nahen Osten gebe, die zum Ziel iranischer Vergeltung werden könnten. Es sei zudem fraglich, ob mit Luftanschlägen allein auch das Regime gestürzt werden könne, sagte Hardt. Bis vor Kurzem habe Trump noch von einem Regime Change gesprochen, nun wolle er offenbar vor allem den Iran von der Atombombe abbringen. "Das ist ja auch unser gemeinsames Ziel, aber das ist natürlich deutlich weniger als das, was er den Menschen im Iran versprochen hat."
Kate Hudson: "Wenn ein Mann (...) kein Interesse hat - dann bin ich weg"
Hollywood-Schauspielerin Kate Hudson geht mit Abfuhren von Männern pragmatisch um. "Wenn ein Mann sagt, dass er es nicht will, dass er kein Interesse hat - dann bin ich weg", erzählte die 46-Jährige in der "Howard Stern Show" ."Ich erinnere mich, dass einmal ein Mann mit mir Schluss gemacht hat und sagte: 'Ich glaube einfach, ich kann das nicht mehr', und ich sagte: 'Okay'", schilderte Hudson. "Und er sagte: 'Nun, willst du darüber reden?' Und ich meinte: 'Nein. Nicht wirklich.'" Der Mann habe "immer weiter" mit ihr rückblickend über die Beziehung sprechen wollen und sie habe nur gemeint: "Nein, es ist vorbei. Wir sind getrennt. Und jetzt willst du dich mit mir darüber verbinden, dass wir nicht mehr zusammen sind? Nein."
F-16-Kampfjet stürzt in Westtürkei ab - Pilot tot
Ein F-16 Kampfjet ist in der Westtürkei neben einer Autobahn abgestürzt. Der Pilot sei dabei ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Der Kampfjet sei von einem Stützpunkt im westtürkischen Balikesir gestartet, gegen 1.00 Uhr nachts Ortszeit habe man die Verbindung zum Piloten verloren. Die Unfallursache sei noch unklar und werde untersucht, hieß es weiter. Die Autobahn zwischen den Metropolen Izmir und Istanbul wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA gesperrt. Auf Bildern war zu sehen, wie Einsatzkräfte Trümmerteile von der Autobahn wegräumten. Fernsehsender zeigten Momente unmittelbar nach dem Absturz.
Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus
Die Löcher im deutschen Staatshaushalt 2025 sind größer als zunächst angenommen. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bezogen auf die Wirtschaftsleistung bei 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auf vorläufiger Basis hatte die Wiesbadener Behörde das Minus auf 2,4 Prozent beziffert.
Vermisste Jungen noch nicht gefunden
Zwei Kinder aus einer Wohngruppe im niedersächsischen Barßel im Landkreis Cloppenburg werden weiter vermisst. Bislang seien die Jungen im Alter von neun und zehn Jahren nicht gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Die beiden Cousins sind seit Montagnachmittag verschwunden. Der Polizei zufolge wollten sie gegen 16.30 Uhr zu einem etwa einen Kilometer entfernten Fußballtraining gehen. Dort kamen sie jedoch nicht an. Die Jungen wohnen seit 2025 in einer Wohngruppe in Barßel, ein Nachzug der in Afghanistan lebenden Eltern war bisher nicht möglich.
Nach dem Verschwinden der Jungen suchten Einsatzkräfte die ganze Nacht über intensiv nach den Jungen, dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es nach den bisherigen Ermittlungen nicht. Die Polizei gehe derzeit auch nicht von einem Unglücksfall aus, hieß es am späten Dienstagnachmittag. Sie prüft, ob das Verschwinden einen familiären Hintergrund hat. Etwaige verwandtschaftliche Kontakte im europäischen Ausland seien Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die Kinder nicht mehr in der näheren Umgebung aufhalten. Eine überörtliche Personenfahndung wurde eingeleitet.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnern und Leser,
Bundeskanzler Friedrich Merz ist mittlerweile in Peking eingetroffen. Während hierzulande noch gegeähnt und an der Kaffeekanne geschraubt wird, sind die Pekinger uns sieben Stunden voraus. Merz muss indes den Jetlag wegstecken und sich direkt wichtigen Themen widmen. Nach seiner Landung wurde er von Ministerpräsident Li Qiang mit militärischen Ehren in der Großen Halle des Volkes empfangen. Merz betonte zum Auftakt der Gespräche, es gebe aus seiner Sicht "ein großes Potenzial für Wachstum" in beiden Volkswirtschaften. Damit dieses genutzt werden könne, müssten beide Seiten "offen miteinander sprechen".
Vielleicht kommt ihm in Gesprächen und Verhandlungen zugute, dass wir uns seit wenigen Tagen nach dem chinesischen Horoskop im Jahr des Feuer-Pferdes befinden. Wie dieses sich auswirkt, beantwortet eine KI derart: "Es ist ein Jahr für Aufbruch, wichtige Entscheidungen und Transformation, erfordert aber auch Vorsicht vor Überhitzung." Könnte man das als Beobachter nicht alles so unterschreiben?
Was steht, abgesehen vom Blick in den Himmel und daraus abgeleiteten politischen Mantras, sonst noch an:
auf Trumps vor wenigen Stunden gehaltene Rede zur Lage der Nation wird es Reaktionen geben.
der Haushaltsausschuss des Bundestages entscheidet über den Kauf von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr.
die jüngsten Pannen in der Berichterstattung von ARD und ZDF beschäftigen den Bundestag. Auf Antrag der AfD-Fraktion gibt es zu dem Thema eine Aktuelle Stunde.
nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hat die deutsche Wirtschaft im letzten Jahresviertel 2025 um 0,3 Prozent zum Vorquartal zugelegt. Ausführliche Ergebnisse für das vierte Quartal veröffentlicht die Wiesbadener Behörde gegen 8.00 Uhr.
die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse werden bekanntgegeben.
mit den zuletzt fehlenden Routiniers Nico Schlotterbeck und Emre Can ist Borussia Dortmund zum Playoff-Rückspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo (Anpfiff um 18.45 Uhr) gereist.
Und damit zurück zur Kaffee- oder Teekanne! Mein Name ist Max Perseke und bis zum frühen Nachmittag begleite ich Sie mit den wichtigsten News im "Tag". Starten Sie auch wohlbehalten in Ihren persönlichen Tag!
Trump-Widersacher Newsom blickt auf dunkle Seiten seines Lebens
Die Memoiren des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom "Young Man in a Hurry" (Junger Mann in Eile) sind unter dem Titel "Mein Leben für die Demokratie" nun im S. Fischer-Verlag erschienen. In seinem mit einem Ghostwriter verfassten Buch schildert er seinen Weg ins Gouverneursamt von Kalifornien als hindernisreich. Der vierfache Vater beschreibt seine Lese-Störung, seine Alkoholprobleme und sein wechselhaftes Beziehungsleben. "Niemand hat eine aufgeräumte Geschichte", sagte der Demokrat über sein Buch in einem Video im Onlinedienst Instagram. "Bei mir ist das nicht anders."
Kritiker werfen Newsom vor, sein privilegiertes Aufwachsen in den Memoiren kleinzureden. Sein Vater William Newsom war ein einflussreicher Jurist und hatte enge berufliche wie private Kontakte zum damaligen Ölkonzern Getty. Der 58-jährige Newsom wird als einer der scharfzüngigsten Gegenspieler Trumps im Lager der Demokratischen Partei als möglicher Präsidentschaftskandidat 2028 gehandelt.
Mindestens 30 Tote nach Überschwemmungen in Brasilien
Durch Überschwemmungen und Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle sind im Südosten Brasiliens mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Rettungskräfte und Behörden mitteilten, wurden zuletzt noch 39 Menschen vermisst. Mehr als 400 Menschen hätten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen müssen. Die heftigen Regenfälle hatten den Fluss Paraibuna über die Ufer treten lassen.
Mehr als 200 Menschen seien bereits gerettet worden, teilte die Feuerwehr mit. Die Todesopfer seien in der Großstadt Juiz de Fora und in Uba zu beklagen gewesen. Die Bürgermeisterin von Juiz de Fora, Margarida Salomão, rief den Notstand aus. In der 540.000-Einwohner-Stadt waren zuvor 584 Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen - und damit doppelt so viel wie sonst im gesamten Februar üblich.