Montag, 08. November 2021Der Tag

Heute mit Kristin Hermann und Alexander Schultze
22:32 Uhr

Das war Montag, der 08. November 2021

Nach dem Comeback von "Wetten, dass..?" im ZDF am Wochenende, legte heute eine andere Show nach: Prosieben verkündete, dass "TV Total" bereits am kommenden Mittwoch sein Revival feiern soll, allerdings ohne seinen Schöpfer Stefan Raab, sondern mit dem Kabarettisten Sebastian Pufpaff. Mal schauen, wie viele Menschen am Donnerstag fragen werden: "Soooo, haben Sie das gesehen...?".

Schlecht sieht es dagegen für Elon Musk aus - die US-Börsenaufsicht könnte ihm zu Leibe rücken. Der Kurs seines Unternehmens Tesla rauschte zuletzt deutlich nach unten. Der Grund ist ein Tweet Musks, in dem er nahe legt, einen Teil seiner Aktien verkaufen zu wollen. Das missfällt vielen Aktionären und der Börsenaufsicht.

Grundsätzlich wurde der Tag bestimmt vom neuen Negativ-Rekord bei der Sieben-Tage-Inzidenz und vielen Debatten um die Reaktion der Politik auf die Lage - 2G, 3G, Maskenpflicht und sich weiter füllende Intensivstationen. Alles Wichtige dazu lesen Sie in unserem Corona-Ticker.

Ansonsten wichtig war heute noch:

Ich verabschiede mich in den Feierabend. Kommen Sie nun gut durch die Nacht. Wir halten Sie weiterhin mit allem Wichtigen auf dem Laufenden. Wir lesen uns morgen wieder. Gute Nacht.

22:21 Uhr

Elfjähriger findet verrostete Granate auf Pferdekoppel

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Diese verrostete Granate lag auf einer Pferdekoppel in Bad Wünnenberg.

(Foto: picture alliance/dpa/Polizei Paderborn)

Ein Elfjähriger hat in der Nähe von Paderborn in Nordrhein-Westfalen eine Panzerfaust auf einer Pferdekoppel gefunden. Der Junge suchte am Samstag mit einem Metalldetektor eine Wiese in Bad Wünnenberg ab, wie die Polizei in Paderborn am heutigen Montag mitteilte. Als das Gerät anschlug, grub der Junge demnach mit einer Schaufel und entdeckte in rund 20 Zentimetern Tiefe die verrostete Granate einer Panzerfaust. Seine Mutter alarmierte daraufhin die Polizei, die wiederum den Kampfmittelräumdienst einschaltete. Dieser stufte den Fund den Angaben zufolge als gefährlich ein. Das Ordnungsamt sicherte den Fundort ab, bis die vermutlich noch scharfe Granate abgeholt wurde.

22:09 Uhr

Von der Leyen fordert zusätzliche Sanktionen gegen Belarus

Angesichts der Lage an der polnisch-belarussischen Grenze hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusätzliche Sanktionen gegen Belarus gefordert. Belarus müsse mit der "zynischen Instrumentalisierung von Migranten" aufhören, sagte von der Leyen am Montagabend. "Ich fordere die Mitgliedstaaten auf, die erweiterte Sanktionsregelung gegen die belarussischen Behörden, die für diesen hybriden Angriff verantwortlich sind, zu billigen", so von der Leyen weiter. Die EU arbeite insbesondere daran, Fluggesellschaften von Drittstaaten zu sanktionieren, die am Transport von Migranten nach Belarus beteiligt seien, sagte von der Leyen. EU-Kommissions-Vize Margaritis Schinas sagte, er werde in den kommenden Tagen in die Herkunfts- und Transitländer der Migranten reisen.

21:57 Uhr

Vier Astronauten verlassen ISS - Matthias Maurer startet am Donnerstag

Nach sechs Monaten an Bord der Internationalen Raumstation ISS haben sich der Franzose Thomas Pesquet und drei weitere Astronauten auf den Rückweg zur Erde gemacht. Die Dragon-Raumkapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX dockte am heutigen Montag wie geplant um 20.05 Uhr (MEZ) von der ISS ab. Die Kapsel umkreiste dann zunächst die Raumstation, damit die Astronauten Fotos machen konnten. Sie soll achteinhalb Stunden später - am Dienstagmorgen um 4.33 Uhr (MEZ) - vor der Küste des US-Bundesstaates Florida im Meer landen. Pesquet, die US-Astronauten Shane Kimbrough und Megan McArthur sowie der Japaner Akihiko Hoshide hatten ein halbes Jahr auf der ISS verbracht. Sie verließen die Raumstation nun vor der Ankunft des deutschen Astronauten Matthias Maurer und drei weiterer Astronauten. Deren Flug ins All vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida musste mehrfach verschoben werden und ist jetzt für Mittwochabend 21.03 Uhr (Ortszeit; Donnerstag 03.03 Uhr MEZ) geplant.

21:45 Uhr

Internationale Razzien gegen Cyberkriminelle - Sieben Festnahmen

Bei internationalen Razzien gegen Cyberkriminelle sind sieben Menschen festgenommen worden, die bei sogenannten Ransomware-Attacken mehr als eine halbe Million Euro erbeutet haben sollen. Wie die EU-Polizeibehörde Europol mitteilte, stehen die Festnahmen im Zusammenhang mit der auch unter dem Namen Sodinokibi bekannten russischen Hackergruppe Revil und der Erpresser-Bande Gandcrab. An den Ermittlungen im Rahmen der monatelangen "Operation Golddust" waren den Angaben zufolge auch Interpol und die EU-Justizbehörde Eurojust beteiligt. Demnach wurden am vergangenen Donnerstag zwei Verdächtige in Rumänien und ein Verdächtiger in Kuwait festgenommen. Drei weitere befinden sich demnach in Gewahrsam in Südkorea. In einem nicht genannten europäischen Land wird laut Europol ein siebter Verdächtiger festgehalten. Die Festgenommenen würden im Zusammenhang mit rund 7000 Ransomware-Einschleusungen verdächtigt, hieß es in der Mitteilung. Dabei hätten sie "mehr als 200 Millionen Euro Lösegeld" gefordert. Bei Ransomware handelt es sich um eingeschleuste Software, die Computer und andere Systeme blockiert. Anschließend werden die Betreiber erpresst, damit die Systeme wieder freigeschaltet werden.

21:31 Uhr

Verdienst von Frauen in der EU 14 Prozent geringer als von Männern

Frauen verdienen in der Europäischen Union nach Angaben der EU-Kommission durchschnittlich 14 Prozent weniger als Männer. "Obwohl das gleiche Entgelt für Männer und Frauen seit mehr als 60 Jahren in den EU-Verträgen verankert ist, ist es immer noch nicht vollständig Realität", erklärte die EU-Kommission im Vorfeld des Europäischen Tages der Lohngleichheit. In Deutschland lag der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2019 bei rund 19 Prozent. "Trotz mancher Verbesserung der Stellung von Frauen im sozialen und beruflichen Leben sind die Lohnunterschiede nach wie vor groß und tief verwurzelt", erklärten die EU-Kommissare Vera Jourova, Nicolas Schmit und Helena Dalli. Als Gründe dafür nannten sie unter anderem, dass weiterhin meist Frauen die Kinderbetreuung übernähmen und häufiger in Teilzeit arbeiteten. Zudem seien sie häufiger im Niedriglohnsektor vertreten. Das Lohngefälle von rund 14 Prozent entspreche etwa zwei Monaten Gehalt, teilte die EU-Kommission mit.

21:13 Uhr

Autofahrer aufgepasst! Ab morgen gilt der neue Bußgeldkatalog

Verkehrssünder müssen ab dem morgigen Dienstag mit höheren Strafen rechnen, wenn sie falsch parken oder zu schnell fahren. Dann tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft, der vor allem mehr Sicherheit für den Rad- und Fußverkehr bringen soll. Außerdem droht künftig ein Monat Fahrverbot, wenn Autofahrer eine Rettungsgasse blockieren. Der neue Bußgeldkatalog wurde erst nach langem politischen Ringen im Oktober vom Bundesrat unter Dach und Fach gebracht. Die ursprüngliche Fassung zur Änderung des Katalogs war im vergangenen Jahr wegen eines Formfehlers ausgesetzt worden. Umstritten waren damals auch geplante Fahrverbote ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 Stundenkilometern innerorts und 31 Stundenkilometern außerorts. Diese gibt es nun nicht. Stattdessen werden die Bußgelder erhöht: Wer beispielsweise innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell unterwegs ist, muss nun 70 statt wie bislang 35 Euro zahlen.

20:55 Uhr

Für Entschädigungen: Katholische Kirche Frankreichs will Immobilien verkaufen

Die katholische Kirche in Frankreich möchte zur Entschädigung von Missbrauchsopfern kirchliche Immobilien verkaufen, eigene Reserven mobilisieren und notfalls auch Schulden aufnehmen. Die Beiträge der Gläubigen an die Kirche sollten für den geplanten Entschädigungsfonds nicht verwendet werden, sagte der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort, in Lourdes. Zur Höhe von Entschädigungszahlungen gab es noch keine Angaben. In der katholischen Kirche in Frankreich und ihren Einrichtungen sind nach einer Anfang Oktober vorgestellten Studie seit den 1950er Jahren nach Hochrechnungen 330.000 Kinder und Jugendliche Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Bereits am Freitag räumte die Bischofskonferenz eine institutionelle Verantwortung für die Taten ein, die eine systemische Dimension hätten.

20:36 Uhr

Alec Baldwin: Polizisten sollen Waffensicherheit an Sets überwachen

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Western-Dreh hat sich Schauspieler Alec Baldwin für Polizisten an Filmsets ausgesprochen. "Jeder Film-/TV-Dreh, der falsche oder echte Waffen verwendet, sollte einen von der Produktion angeheuerten Polizisten haben, um die Waffensicherheit gezielt zu überwachen", schrieb Baldwin auf seinem offiziellen Instagram-Kanal. Bei einem Vorfall während der Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western "Rust" mit Alec Baldwin auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) wurde am 21. Oktober eine Mitarbeiterin tödlich verletzt und der Regisseur an der Schulter getroffen. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkt, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Die Polizei ermittelt, wie offenbar scharfe Munition in den Revolver gelangt war.

20:19 Uhr

Whistleblowerin Haugen fordert strengere Regeln für Facebook in der EU

Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen hat vor Abgeordneten des EU-Parlaments eine strengere Regulierung von großen Online-Unternehmen gefordert. "Neue Regeln dürfen nicht auf illegale Inhalte beschränkt werden. Sie müssen auch die Empfehlung von Inhalten beinhalten", sagte Haugen in Brüssel. Sie hatte schon zuvor den Einsatz von Empfehlungs-Algorithmen bei Facebook kritisiert, der spalterische Inhalte fördere. Im EU-Parlament wiederholte Haugen ihre Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber, Profitinteressen über die Sicherheit seiner Nutzer zu stellen, besonders über die von Kindern. "Die von der Leitung von Facebook getroffenen Entscheidungen sind ein großes Problem. Für Kinder, für die öffentliche Sicherheit und für Demokratie", sagte Haugen. Die EU arbeitet gerade an Gesetzen zu einer strengeren Regulierung von großen Digitalkonzernen wie Facebook und Google.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:38 Uhr

Nach wochenlangem Hungerstreik - Georgiens Ex-Premier im Krankenhaus

Nach wochenlangem Hungerstreik ist Georgiens inhaftierter Ex-Präsident Michail Saakaschwili in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 53-Jährige sei mit einem Helikopter aus der Haftanstalt in der Stadt Rustawi in die Klinik geflogen worden, berichteten georgische Medien unter Berufung auf den Strafvollzug. Saakaschwili, der die Schwarzmeer-Republik zwischen 2004 und 2013 führte und anschließend in der Ukraine lebte, war Anfang Oktober nach der Rückkehr in seine Heimat festgenommen worden. Wegen Amtsmissbrauchs wurde er zuvor per Haftbefehl gesucht. Kurz nach seiner Inhaftierung verkündete Saakaschwili, in einen Hungerstreik getreten zu sein. Wiederholt demonstrierten Hunderte Georgier für die Freilassung des Politikers, der während seiner Amtszeit unter anderem prowestliche Reformen in der Ex-Sowjetrepublik mit ihren 3,7 Millionen Einwohnern durchgesetzt hatte.

19:20 Uhr

Elektroschrott lagert daheim - Deutsche doch keine Recycling-Weltmeister?

Eigentlich gelten wir Deutschen als Weltmeister in Sachen Recycling und Mülltrennung. Eine Initiative, die im kommenden Jahr startet, legt nahe, dass das so doch nicht ganz stimmt - zumindest nicht im Bezug auf Elektroschrott. Demnach fallen pro Jahr laut Bundesumweltministerium in Deutschland pro Kopf 20 Kilo Elektroschrott an. Zurückgegeben werden davon nur wenige Altgeräte, vieles bleibt laut Ministerium in Privathaushalten liegen. Mit einer neuen Kampagne der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) sollen mehr Bürgerinnen und Bürger zur Rückgabe ihres Elektroschrotts bewegt werden. Ab Juli 2022 müssen auch Lebensmitteleinzelhändler Altgeräte annehmen. "Je mehr Elektroaltgeräte gesammelt und Rohstoffe hochwertig recycelt werden, desto besser verhindern wir unumkehrbare Schäden für Mensch und Natur", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Aktuell verfehlt Deutschland die Vorgaben der Europäischen Union zum Mindestsammelziel von Elektroschrott. Diese sehen eine Sammelquote von 65 Prozent vor - 2019 erreichte Deutschland lediglich eine Sammelquote von 44,3 Prozent.

19:05 Uhr

Ermittlungen gegen mutmaßliche Linksextremistin eingestellt

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen gegen die mutmaßliche Linksextremistin Lina E. wegen des Überfalls auf die Prokuristin einer Leipziger Immobilienfirma eingestellt. Die Tatbeteiligung habe nicht mit der für die Erhebung einer Anklage notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden können, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Prokuristin war 2019 in ihrer Wohnung überfallen und verletzt worden. Auch die Ermittlungen gegen einen weiteren Verdächtigen seien eingestellt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. Lina E. und drei weitere Angeklagte stehen seit September in Dresden vor Gericht. Sie sollen Überfälle auf Rechtsextreme begangen haben. E. wird vorgeworfen, in der Gruppe eine herausgehobene Stellung eingenommen und bei den Angriffen teils das Kommando geführt zu haben.

18:47 Uhr

Vermisstensuche im Nord-Ostesee-Kanal abgebrochen

Das ist schon sehr tragisch. Ein Hundebesitzer will seine beiden Tier aus dem Nord-Ostsee-Kanal retten und wird vermutlich dabei fortgerissen. Die Tiere werden gerettet. Taucher haben die Suche nach dem Mann am Montagnachmittag erfolglos abgebrochen. Der 44-Jährige war am vergangenen Samstag bei dem Versuch, seine beiden Hunde aus dem Kanal zu retten, untergegangen. Auch nach Eingrenzung des Suchfeldes mittels Hunden und Sonar konnten die eingesetzten Taucher den Mann nicht finden, wie eine Polizeisprecherin am Montagnachmittag sagte. Die Hunde des Mannes hatten ersten Erkenntnissen zufolge ein Reh gejagt und waren dabei nahe Schafstedt in Schleswig-Holstein in den Kanal gesprungen. Bei dem Versuch, die Tiere aus dem Wasser zu retten, geriet der Besitzer selbst in Not. Zeugen hatten Polizeiangaben zufolge noch gesehen, wie er mitten im Kanal um Hilfe rief. Dann sei er verschwunden. Seine Überlebenschancen müssten angesichts der Temperaturen als "unwahrscheinlich" eingestuft werden, hieß es bereits am Samstag. Die Hunde konnten wohlbehalten untergebracht werden.

18:28 Uhr

Kaufhausbrand am Berliner Alexanderplatz- Zweiter Vorfall binnen zehn Tagen

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Gut eine Woche nach einem Feuer in einem Kaufhaus am Berliner Alexanderplatz hat es dort erneut gebrannt. Wie die Feuerwehr am frühen Montagabend mitteilte, wurde das Gebäude evakuiert. Laut Feuerwehr hat die Sprinkleranlage das Feuer gelöscht. Im Keller des Kaufhof-Warenhauses habe nach ersten Erkenntnissen Kleidung gebrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Menschen seien offensichtlich nicht verletzt. Weitere Details konnte er zunächst nicht nennen. Bereits am 30. Oktober musste das Gebäude wegen eines Feuers evakuiert werden. Damals waren drei Menschen verletzt worden. Die Polizei nahm einen 26-Jährigen fest. Er soll im vierten Stock des Warenhauses Gegenstände angezündet haben. Aufgrund einer entsprechenden Erkrankung wurde er laut Polizei in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

18:09 Uhr

Schottische Regierungschefin wirft Johnsons Tories Korruption vor

Well, this is just awkward. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat dem britischen Premierminister Boris Johnson und seiner Konservativen Partei Korruption vorgeworfen. "Es gibt zunehmend Beweise für systematische Korruption im Herzen von Johnsons Regierung", sagte Sturgeon in einer Gesprächsrunde mit Journalisten. "Wenn wir dieses Verhalten in Russland oder anderen Ländern erleben würden, würde Boris Johnson es als Korruption anprangern." Derzeit sind Johnsons Tories in mehrere Skandale verwickelt. So verhinderte die Regierungsmehrheit zunächst die Suspendierung eines Tory-Abgeordneten wegen unzulässiger Lobby-Arbeit. Außerdem wurde publik, dass die Konservativen mehreren Großspendern einen Platz im Oberhaus ermöglicht hatten. Johnson scheine zu denken, dass Regeln und Gesetze für alle außer für sich und seine Partei gelten. Johnsons Verhalten überzeuge immer mehr Menschen in Schottland von der Notwendigkeit, die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen, sagte Sturgeon mit Blick auf die von ihrer Partei beworbenen Abspaltung Schottlands von Großbritannien.

17:45 Uhr

"Top Gun" auf Bayerisch - Söder wirbt für Investitionen in Luftfahrt

Im Mai 2022 kommt die Fortsetzung des 80er Jahre Actionfilms "Top Gun" in die deutschen Kinos. Das nimmt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zum Anlass, um für Investitionen in die Luftfahrt durch die wohl kommende Ampel-Koalition zu werben. Wollen wir mal hoffen, dass Piloten der deutschen Luftwaffe nicht ähnlich halsbrecherisch unterwegs sind, wie Tom Cruise' Filmfigur Pete "Maverick" Mitchell.

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17:23 Uhr

Taliban erlauben landesweit Impfung gegen Kinderlähmung

Auch die Taliban sind gegen Wissenschaft nicht immun. In Afghanistan ist am Montag die erste landesweite Impfkampagne gegen Kinderlähmung seit der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban gestartet. Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks Unicef ist es, rund zehn Millionen ungeimpfte Kinder unter fünf Jahren zu erreichen, wie der Projektleiter Gula Khan Ayub sagte. Geimpft werden sollen dabei auch rund vier Millionen Kinder in Gebieten, zu denen die Taliban Impfteams bisher keinen Zutritt gewährt hatten. Vor ihrer Machtübernahme hatten die Taliban unter den Bewohnern der von ihnen kontrollierten Gebiete die Verschwörungstheorie verbreitet, bei der Polio-Impfung handele es sich um eine Verschwörung des Westens, um muslimische Kinder unfruchtbar zu machen. Diesmal hoffen die Organisatoren der Impfkampagne, auch bisher nicht zugängliche Landesteile zu erreichen. Afghanistan und das benachbarte Pakistan sind die einzigen Länder weltweit, in denen die Kinderlähmung noch verbreitet ist.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:41 Uhr

Fitness-Influencerin Sophia Thiel spricht über neues Körpergefühl

Als eine der Größen deutscher Fitness-Influencer glänzt Sophia Thiel lange auf Instagram und Co. mit ihrem athletischen Körper. Dann im April dieses Jahres das Geständnis: Schon lange leide sie an einer Essstörung. Jetzt äußert sich die 26-Jährige selbstbewusst über ihre Karriere und ihren Körper.

16:18 Uhr

Trump-Anhänger flieht vor "Verfolgung" in den USA nach Belarus

Diese Hirn-Akrobatik ist sicher einzigartig! Ein US-Bürger, der im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Sturm auf das US-Kapitol im Januar polizeilich gesucht wird, hat laut belarussischen Staatsmedienberichten Asyl in Belarus beantragt. Evan Neumann habe bereits Mitte August die ukrainisch-belarussische Grenze überquert, berichtete der Sender Belarus 1 am Sonntagabend. "Ein US-Bürger ersucht um Asyl in Belarus. Es klingt unglaublich, aber so ist es", hieß es in dem Bericht. Belarus 1 veröffentlichte ein Interview mit Neumann, in dem der bärtige US-Bürger sich als unschuldig bezeichnete. Der früher in Kalifornien lebende Mann steht auf der Fahndungsliste der US-Bundespolizei FBI. Ihm werden von den US-Ermittlern sechs schwere Straftaten im Zusammenhang mit dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar zur Last gelegt, darunter Angriffe auf Polizisten. Belarus 1 bezeichnete Neumann als "einfachen Amerikaner", der "Gerechtigkeit" wolle und "unbequeme Fragen" gestellt habe. Nun habe er "alles verloren" und werde von der US-Regierung "verfolgt".

15:56 Uhr

Kommt eine Harry Potter-Reunion à la "Friends"?

Vor 20 Jahren eroberte der erste "Harry Potter und der Stein der Weisen"-Film die Leinwände. Pünktlich zum Jubiläum soll nun ein TV-Special in Planung sein, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet. Darin sollen die Stars der Reihe in einem Studio aufeinandertreffen und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen. Den Hauptdarstellern Daniel Radcliffe (32), Emma Watson (31) und Rupert Grint (33) soll angeblich eine "hohe Gage" winken. Auch andere Schauspieler des Fantasy-Franchises sollen angefragt worden sein. Draco-Malfoy-Darsteller Tom Felton (34) heizte erst vor wenigen Tagen Gerüchte um eine Wiedervereinigung an, als er auf Instagram ein Bild mit einigen Potter-Co-Stars postete, darunter Rupert Grint und Bonnie Wright (30). Als Vorbild für die Potter-Reunion dient angeblich die erfolgreiche "Friends"-Reunion, die vor einigen Monaten ausgestrahlt wurde. Anlässlich des 25. Geburtstags der Kultserie besuchten die Stars um Jennifer Aniston (52) die Kulissen der Serie und erinnerten sich gemeinsam an die Highlights aus insgesamt zehn Staffeln zurück. Na dann, accio Harry-Potter-Reunion!

15:46 Uhr

45 Millionen Menschen betroffen - Corona vergrößert Hungersnot weltweit

Rund um die Welt sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen derzeit 45 Millionen Menschen von Hungersnöten bedroht. Im Vergleich zu einer Prognose Anfang des Jahres sind dies etwa drei Millionen mehr, wie das UN-Welternährungsprogramm (WFP) am Montag mitteilte. Allein die Corona-Pandemie und deren Folgen seien für die Not von 15 Millionen Menschen verantwortlich. Dazu kommen Konflikte und politische Instabilität, wie etwa in Afghanistan nach der Machtübernahme durch die Taliban. WFP-Chef David Beasley appellierte an reiche Privatleute, mit einmaligen Spenden zu helfen. Beasley rechnete vor, dass sieben Milliarden US-Dollar (gut sechs Milliarden Euro) ausreichten, um alle 45 Millionen Menschen ein Jahr lang mit einer täglichen Mahlzeit zu versorgen. "Sieben Milliarden US-Dollar, um 45 Millionen Menschen zu helfen, die buchstäblich sterben werden, wenn wir sie nicht erreichen. Es ist nicht kompliziert."

15:24 Uhr

Geflüchtete aus Belarus erwartet - Helfer bringen warme Kleidung nach Polen

Die Bilder aus Belarus lassen Schreckliches erahnen. Aktuell sind Hunderte von Menschen in Belarus auf dem Weg in Richtung polnischer Grenze. Koordiniert wird diese Aktion offenbar vom belarussischen Militär. Polen und Litauen verstärken bereits ihre Militärkräfte in den Grenzregionen. Da es schon in der Vergangenheit Verletzte und Todesfälle unter den Geflüchteten gab, werden die Initiativen Seebrücke Deutschland und LeaveNoOneBehind von Berlin aus Hilfsgüter in die Region schicken. Die Organisationen teilen mit, dass hauptsächlich warme Winterschuhe, Socken, Rettungsdecken und Stirnlampen nach Polen gebracht werden sollen. Es besteht zudem die Idee auf dem Rückweg Geflüchtete mit nach Deutschland zu nehmen. Dafür müsse aber eine Aufnahmezusage des Bundesinnenministeriums vorliegen, so erklärten die Aktivisten. Die bisherige Antwort stehe aber aus.

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15:02 Uhr

Wasserschaden verhagelt Cannabis-Geschäft

Dumm gelaufen: Wegen eines Wasserschadens ist in Frankfurt am Main eine größere Cannabisplantage in einer Zweizimmerwohnung aufgeflogen. Die Wohnung eines 28-Jährigen musste am Freitagabend wegen des Schadens notgeöffnet werden, wie die Frankfurter Polizei am heutigen Montag mitteilte. Der Zutrittsberechtigte habe "nicht schlecht gestaunt", als er in der Wohnung mehr als 400 Cannabispflanzen vorgefunden habe. Die Polizei beschlagnahmte demnach insgesamt 437 Pflanzen in unteren Wachstumsstadien vom Setzling bis zur ausgewachsenen Pflanze. Auch die Aufzuchtanlage sei beschlagnahmt worden. Gegen den 28-jährigen Bewohner läuft nun ein Strafverfahren wegen illegalen Drogenanbaus.

14:41 Uhr

Bahn nimmt Zugbetrieb nach Ahrweiler wieder auf

Langsam geht es wieder voran! Knapp vier Monate nach der Flutkatastrophe rollen wieder Züge auf einem ersten Abschnitt der Ahrtalbahn. Von Remagen aus fuhr am heutigen Montag ein Zug zum Bahnhof Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Fahrplan sieht zwei Züge pro Stunde und Richtung auf der zunächst eingleisigen Strecke vor, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli fielen neben vielen Menschen auch zahlreiche Bahnhöfe und Schienen zum Opfer.

Für den Wiederaufbau der ersten Teilstrecke wurden nach Angaben der Deutschen Bahn etwa 4200 Tonnen Kies und 7800 Tonnen Schotter benötigt. Zuvor sei tonnenweise Schutt entfernt worden. Außerdem hätten fünf Kilometer Kabel, ein Kilometer Schienen, 1500 Schwellen sowie zwei Bahnübergänge erneuert werden müssen. Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember soll ein weiterer Abschnitt der Ahrtalbahn zwischen dem Bahnhof Ahrweiler und Waldporzheim in Betrieb genommen werden.

14:20 Uhr

Ein Toter bei Absturz eines Ultraleichtfliegers bei Sinsheim

In Baden-Württemberg ist ein 20-Jähriger beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ums Leben gekommen. Wie die Polizei am heutigen Montag in Mannheim mitteilte, war die Ursache des Absturzes in der Nähe von Sinsheim zunächst unklar. Der junge Pilot war demnach am Sonntagnachmittag mit seinem Fluggerät über Feldern abgestürzt. Beamte der Kriminalpolizei sowie Fachleute der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen Ermittlungen zur Ursache aus. Die Bergung des Wracks gestaltete sich schwierig, weil zunächst eine Sprengkapsel von Entschärfern der Polizei unschädlich gemacht werden musste. Diese gehörte zu einem Rettungsfallschirmsystem des Flugzeugs, hatte laut Polizei allerdings nicht ausgelöst.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Kristin Hermann verabschiedet sich in ihren wohlverdienten Feierabend. Ab sofort übernehme ich den Tag und begleite Sie bis in die Abendstunden. Mein Name ist Alexander Schultze. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter Alexander.schultze[at]nama.de.

13:59 Uhr

Obama bei Klimagipfel: "Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät"

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat beim Weltklimagipfel dazu aufgerufen, auf die besonders vom Klimawandel betroffenen Staaten zu hören. "Sie senden eine klare Botschaft: Wenn wir nicht jetzt handeln - und zwar mutig handeln -, dann ist es zu spät", sagte Obama in Glasgow. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 wäre nicht zustande gekommen, wenn kleine Inselstaaten und ärmere Länder nicht das Wort ergriffen und ihre Geschichten hörbar gemacht hätten. "Wir haben nicht genug getan", gestand der Ex-Präsident ein, der sich selbst als "Inselkind" bezeichnete.

Obama wurde auf Hawaii geboren. Es müsse nun abgesichert werden, dass Versprechen für mehr Klimaschutz auch gehalten würden. In Glasgow ringen rund 200 Staaten darum, wie die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt und das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden kann. Die bisherigen Pläne reichen dafür bei weitem nicht aus.

13:30 Uhr

Deutscher und sein Sohn offenbar tot in Portugal gefunden

Ein Deutscher und sein dreijähriger Sohn sind Medienberichten zufolge tot im Süden Portugals gefunden worden. Jäger hätten am Sonntag auf einem abgelegenen Weg südlich von Lissabon in der Nähe von Grândola in einem ausgebrannten Auto zunächst die Leiche des Dreijährigen und dann in der Nähe den toten Vater mit einer Schusswunde im Kopf gefunden, berichtete die Zeitung "Correio da Manhã". Die britische Mutter des Kindes, die von dem Vater getrennt gewesen sei, habe bereits vor einigen Tagen eine Entführung ihres Kindes angezeigt, nachdem der Vater den Sohn nicht wie verabredet zurückgebracht habe, schrieb die Zeitung. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen.

13:04 Uhr

Zug kollidiert in Hessen mit Kuhherde

Beim Zusammenstoß zwischen einem Zug und einer Kuhherde sind in Hessen fünf Tiere getötet worden. Der Fahrer des Zugs der Hessischen Landesbahn versuchte am Sonntag auf der Bahnstrecke zwischen Wetzlar und Limburg noch, durch eine Schnellbremsung eine Kollision zu verhindern, wie die Polizei Kassel jetzt mitteilte. Der Zug kam aber nicht mehr rechtzeitig zum Halten und fuhr in die auf den Gleisen stehenden Kühe. Durch den Aufprall wurde das Triebfahrzeug erheblich beschädigt. Die 13 Reisenden im Zug blieben unverletzt. Fünf der insgesamt acht Tiere starben bei dem Unfall.

Die Weide, aus der die Kühe ausgebrochen waren, war demnach ordnungsgemäß eingezäunt und durch einen Stromzaun gesichert. Aus bislang ungeklärten Gründen rannte die Kuhherde den Zaun an einer Stelle um und lief einen Feldweg entlang zum Bahnhof Solms. Am dortigen Bahnübergang liefen die Tiere auf die Gleise. Die Bundespolizeiinspektion Kassel leitete gegen den 54-jährigen Tierhalter ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

12:38 Uhr

In keinem anderen G20-Staat ist Strom so teuer wie in Deutschland

Haushalte in Deutschland zahlen im weltweiten Vergleich weiterhin viel für Strom. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox für das zweite Quartal 2021.

Demnach liegen die Strompreise in Deutschland im internationalen Vergleich unter Berücksichtigung der vergleichsweise hohen Kaufkraft hierzulande auf Platz 15, berichtete Verivox. "In keinem anderen G20-Staat ist Strom teurer", hieß es. In der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer folgten mit Abstand Italien und das Vereinigte Königreich. Kaufkraftbereinigt am teuersten war Strom in Ruanda, gefolgt von Mali und Burkina Faso. Bereits vor gut einem Jahr hatte Deutschland in einer früheren Auswertung die höchsten Strompreise unter den G20-Staaten und war auf Platz 16 gelandet.

12:15 Uhr

Lieferengpässe im Handel: Bei diesen Weihnachtsgeschenken wird es eng

Die weltweiten Lieferketten stocken. Folge sind lange Wartezeiten, die in diesem Jahr bei vielen Produkten einen Strich durch die Weihnachtsgeschenke-Rechnung machen könnten. Fast jede Branche ist von Engpässen betroffen. Ursache ist nicht nur die Corona-Pandemie.

12:04 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

"Nicht respektvoll": Prinzessin Dianas Freundin bricht mit "The Crown"

2022 erscheint die fünfte Staffel von "The Crown". Die neuen Folgen der Netflix-Serie behandeln dabei auch das Leben von Prinzessin Diana bis zu ihrem Unfalltod 1997. Doch am Set des Megahits brauen sich nun dunkle Wolken zusammen. Jemima Khan, einst enge Vertraute von Prinzessin Diana, hat sich öffentlich von "The Crown" distanziert. Sie wurde 2019 für die fünfte Ausgabe von "The Crown" verpflichtet. Die Ex-Journalistin, Produzentin und Charity-Lady sollte vor allem die Storylines um die letzten Jahre im Leben der verstorbenen Königin der Herzen betreuen.

"Es war mir sehr wichtig, dass die letzten Lebensjahre meiner Freundin genau und mitfühlend geschildert werden, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen ist", sagte sie damals der "Sunday Times". Wie der "Guardian" jetzt berichtet, zog sich Khan nun allerdings von der Serie zurück. Demnach sei sie enttäuscht von der Richtung, in die sich die Drehbücher entwickelten. "Als mir klar wurde, dass diese spezielle Geschichte nicht unbedingt so respektvoll oder mitfühlend erzählt werden würde, wie ich es mir erhofft hatte, bat ich darum, dass alle meine Beiträge aus der Serie entfernt werden, und dass ich nicht in den Credits auftauche".

11:18 Uhr

Mann verunglückt in Höhle: Große Rettungsaktion in Wales

Mit einer großen Rettungsaktion haben Helfer am Montag versucht, einen verunglückten Mann aus einer Höhle in Wales zu retten. Wie der Sender BBC berichtete, soll sich der Unfall bereits am Samstag ereignet haben. Der Mann habe sich bei einem Sturz Verletzungen zugezogen und könne die Höhle nicht mehr aus eigener Kraft verlassen, hieß es im Bericht. Rettungsteams aus ganz Großbritannien seien angereist, um zu helfen. Das Höhlensystem Ogof Ffynnon Ddu nahe der Ortschaft Penwyllt, in dem der Mann verunglückte, ist eines der längsten im ganzen Land.

10:32 Uhr

Um landesweiten Blackout zu verhindern: Stromabschaltungen in Südafrika

Südafrika geht in weiten Teilen der Strom aus. Nur wenige Tage nach der Ankündigung eines deutschen Investitionspakets zur Unterstützung des südafrikanischen Ausstiegs aus der Kohleverstromung ächzt der Kap-Staat unter flächendeckenden Stromabschaltungen. Zur Verhinderung eines landesweiten Blackouts hatte der staatliche Energieversorger Eskom am Sonntag angekündigt, über die gesamte Woche ganze Regionen stundenweise vom Netz nehmen zu müssen. Er begründete das mit einer Überlastung des Netzes. Insgesamt fehlten durch Ausfälle 17.437 Megawatt (MW) Leistung - hinzukomme der Ausfall von 4361 MW durch geplante Wartungsarbeiten. Zudem gebe es für die Ersatz-Dieselgeneratoren zu wenig Kraftstoff.

10:02 Uhr

Sarah Jessica Parker wehrt sich gegen "frauenfeindliches Geschwätz"

US-Schauspielerin Sarah Jessica Parker hat sich gegen oberflächliche Kritik an ihr und ihren "Sex and the City"-Kolleginnen gewehrt. "Es gibt so viel frauenfeindliches Geschwätz als Reaktion auf uns. Das würde einem Mann so niemals passieren", sagte die 56-Jährige dem US-Modemagazin "Vogue". Ein Thema seien etwa ihre grauen Haare gewesen. Besonders hart sei die Kritik in den sozialen Medien. "Jeder hat etwas zu sagen: Sie hat zu viele Falten, sie hat nicht genug Falten". Sie wisse, wie sie aussehe, sagte Parker weiter. "Ich habe keine Wahl. Was soll ich dagegen machen? Aufhören zu altern? Verschwinden?".

Parker spielt in der Kultserie um New Yorker Frauen und ihre Liebesabenteuer (von 1998 bis 2004) die Beziehungskolumnistin Carrie Bradshaw. Im Januar hatte der Streamingdienst HBO Max die Neuauflage "And Just Like That ..." verkündet - mit Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis als Hauptdarstellerinnen, von der weiblichen Original-Besetzung fehlt nur Kim Cattrall.

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09:30 Uhr

Chinas Militär baut Modelle von US-Kriegsschiffen für Zielübungen

Das chinesische Militär hat nach amerikanischen Angaben Attrappen eines Flugzeugträgers und zwei anderer Kriegsschiffe der USA für mögliche Zielübungen in der Wüste gebaut. Wie aus einem Bericht des US Naval Institutes in Annapolis (US-Bundesstaat Maryland) hervorgeht, zeigen Satellitenaufnahmen die Nachbildungen in der Ruoqiang-Gegend der Taklamakan-Wüste in der nordwestchinesischen Region Xinjiang. Das Flugzeugträger-Modell sei praktisch flach in Originalgröße und dürfte auf dem Radar ähnlich wie ein Zielbild erscheinen, heißt es in dem Bericht.

Es sei nicht das erste Mal, dass solche Ziele in der Wüste gebaut worden seien, doch seien diese Nachbildungen genauer und weiter entwickelt. Auf eine Frage nach dem Bericht sagte der Sprecher des Außenministeriums, Wang Wenbin, vor der Presse in Peking: "Ich weiß nichts von dieser Sache." Der Bericht fällt in eine Zeit wachsender Spannungen zwischen beiden Ländern um Taiwan oder Chinas umstrittene Territorialansprüche im Südchinesischen Meer.

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09:05 Uhr

Polizist in Cannes mit Messer angegriffen - Kreise gehen von "terroristischer" Tat aus

Im südfranzösischen Cannes ist ein Polizist mit einem Messer angegriffen und verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Morgen vor einer Polizeiwache, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Demnach wird von einem "terroristischen" Angriff ausgegangen. Den Angaben zufolge näherte sich der Mann gegen 6.30 Uhr einem Polizeifahrzeug vor der Wache, öffnete die Tür und stach dem darin sitzenden Polizisten "in die Brust". Die kugelsichere Weste des Polizisten habe ihn jedoch "geschützt". Der mutmaßliche Angreifer ging dann um das Fahrzeug herum und griff den Fahrer an, hieß es weiter. Ein dritter Beamter verletzte ihn lebensgefährlich. "Der Angreifer wurde neutralisiert", schrieb Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter.

08:55 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Polizei durchsucht nach verdächtiger Nachricht Schule im Allgäu

Nach einer verdächtigen Nachricht durchsucht die Polizei in Marktoberdorf im Allgäu das örtliche Gymnasium. Eine Person habe am Morgen die Mitteilung erhalten und habe die Beamten alarmiert, sagte ein Polizeisprecher. Mit zahlreichen Einsatzkräften war die Polizei in und an der Schule in Bayern im Einsatz. Schülerinnen und Schüler würden vor dem Gymnasium und am Bahnhof gesammelt, sagte der Sprecher. Er betonte, es bestünde an und in der Schule keine Gefahr.

08:18 Uhr

Suchtrupp findet drei Leichen im Himalaya-Gebiet

Rund zwei Wochen nach dem Verschwinden von drei französischen Bergsteigern im nepalesischen Himalaya-Gebiet hat ein Suchtrupp drei Leichen gefunden. Der mit dem Fall betraute Polizeiinspektor Rishi Raj Dhakal bestätigte, dass ein Hubschrauber mit einem Team von professionellen Bergführern losgeschickt worden sei, um die Leichen zu bergen. Die Identität der Toten sei noch nicht festgestellt worden. Seit Ende Oktober werden drei junge Bergsteiger aus Frankreich vermisst.

Die Männer waren Teil einer achtköpfigen Expedition, die sich in zwei Gruppen aufgeteilt hatte. Die drei Bergsteiger wollten den Mingbo Eiger, einen 6000 Meter hohen Gipfel in der Nähe des Mount Everest, besteigen. Sie meldeten sich zuletzt am 26. Oktober über ein Satellitentelefon von ihrem Lager aus. Die Männer hatten ihren Versuch, den Gipfel zu erreichen, offenbar abgebrochen und waren umgekehrt, als eine Lawine niederging. Schlechte Wetterbedingungen hatten die Suche nach den Vermissten zuletzt erschwert.

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08:00 Uhr

Esken kann sich Parteispitze mit Klingbeil "sehr gut vorstellen"

Die amtierende SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken kann sich sehr gut vorstellen, künftig mit Lars Klingbeil eine Doppelspitze zu bilden. Sie arbeite mit dem SPD-Generalsekretär seit vielen Jahren eng zusammen, sagte Esken im ARD-"Morgenmagazin". Der 43-Jährige sei ein "Architekt der Erneuerung der SPD" und sie schätze ihn persönlich sehr. "Insofern ist das eine Konstellation, die ich mir sehr gut vorstellen kann."

Die SPD-Führung will an diesem Montag Klarheit über ihre künftige Parteispitze schaffen. Die amtierenden Vorsitzenden Esken und Norbert Walter-Borjans möchten dem Vorstand am Vormittag einen Vorschlag unterbreiten. Der 69-jährige Walter-Borjans hat bereits seinen Rückzug angekündigt, die 60-jährige Esken will dagegen erneut antreten.

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07:36 Uhr

Nach Monaten in Südafrika: Fürstin Charlène soll auf Rückweg nach Monaco sein

Fürstin Charlène von Monaco ist offenbar auf dem Weg zu ihrer Familie. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Palastsprecherin berichtet, befindet sich die 43-Jährige derzeit auf dem Rückflug von Durban in Südafrika an die Côte d'Azur. Aufgrund einer schweren Hals-Nasen-Ohren-Infektion saß die Frau von Fürst Albert II. seit Monaten getrennt von ihrem Mann und ihren Zwillingen Gabriella und Jacque (beide 6) dort fest.

Dem Bericht zufolge erreichte die Prinzessin am Sonntagabend den Flughafen der drittgrößten südafrikanischen Stadt. Ihr enger Freund, der Zulu-König Misuzulu, habe sie begleitet, um sie persönlich zu verabschieden. Um 22.40 Uhr sei der Privatjet, der aus Nizza kommend über Johannesburg nach Durban geflogen sei, wieder Richtung Europa abgehoben. Eine Sprecherin gab bekannt, dass Charlène gut gelaunt sei und sich auf die Heimkehr freue.

07:15 Uhr

Andenken an Amy Winehouse für vier Millionen Dollar versteigert

Noch immer bewegt das Schicksal von Amy Winehouse die Menschen: Am Wochenende hat eine zweitägige Auktion von Nachlass-Stücken der Sängerin (1983-2011) in Kalifornien die Erwartungen weit übertroffen. Die Versteigerung von über 800 Objekten brachte vier Millionen Dollar (knapp 3,5 Millionen Euro) ein, wie "Julien's Auctions" in Beverly Hills mitteilte. Ein Minikleid, das die 2011 gestorbene Sängerin bei ihrem letzten offiziellen Konzert trug, erzielte den Spitzenpreis. Das grün-schwarze Trägerkleid, von ihrer langjährigen Designerin und Stylistin Naomi Parry entworfen, brachte über 243.000 Dollar (rund 210.000 Euro) ein. "Julien's Auction" hatte den Schätzpreis vorab mit 15.000 bis 20.000 Dollar beziffert. Für das Kleid gingen 16 Gebote ein, über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.

Die Britin ("Back to Black", "Rehab") trug das Kleid im Juni 2011 bei einem Konzert in Belgrad, bei dem sie bereits von ihrer Alkoholsucht gekennzeichnet war. Die 27-Jährige torkelte über die Bühne und wurde ausgebuht. Kurz darauf sagte sie ihre geplante Tournee durch Europa ab. Am 23. Juli wurde die Sängerin tot in ihrer Londoner Wohnung gefunden. Eine herzförmige rote Ledertasche, für Winehouse vom Label Moschino entworfen, war mit 20.000 Dollar veranschlagt. Sie brachte knapp 205.000 Dollar (rund 177.000 Euro) ein.

07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche! Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Sieben -Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 200 gestiegen. SPD, Grüne und FDP wollen heute eine rechtliche Grundlage für die weitere Bekämpfung der Pandemie präsentieren. In Sachsen haben nur noch Geimpfte oder Genesene Zugang zu vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Auch in mehreren anderen Bundesländern greifen zum Wochenbeginn strengere Regeln. Zudem hat am Wochenende die Diskussion um eine Wiedereinführung von kostenlosen Tests an Fahrt aufgenommen. Alle Infos zur Entwicklung der Corona-Krise finden Sie wie immer kompakt in unserem Liveticker.

Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:

  • Nach den Massenprotesten in Glasgow für mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz startet die Weltklimakonferenz in ihre zweite und entscheidende Woche. Am Montag reisen zahlreiche Minister und Regierungschefs nach Schottland, um den Verhandlungen der rund 200 vertretenen Staaten Schwung zu geben.
  • Der UN-Sicherheitsrat will sich erneut mit dem eskalierenden Konflikt in Äthiopien beschäftigen. Der Konflikt der äthiopischen Regierung mit Rebellen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) hat sich in den vergangenen Tagen deutlich verschärft.
  • Die SPD will Klarheit über ihre künftige Parteispitze schaffen. Die amtierenden Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans möchten dem Vorstand einen Vorschlag unterbreiten. Der 69-jährige Walter-Borjans hat bereits seinen Rückzug angekündigt, die 60-jährige Esken will dagegen erneut antreten. Erwartet wird, dass es bei einer Doppelspitze bleibt und sich dafür Generalsekretär Lars Klingbeil bewirbt.
  • Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch Kirchenmitarbeiter. Dazu hören die Kirchenparlamentarier einen Bericht des Beauftragtenrates, dessen Sprecher der Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns ist. In einer anschließenden Diskussion sollen auch Betroffene zu Wort kommen.
  • Nach der bereits geglückten WM-Qualifikation versammelt Bundestrainer Hansi Flick seinen Kader für die letzten beiden Länderspiele des Jahres in Wolfsburg. Bis 19.30 Uhr müssen Kapitän Manuel Neuer und die weiteren von Flick nominierten Fußball-Nationalspieler in der Wolfsburger Autostadt eintreffen. Die Mannschaft trifft am Donnerstag in der Volkswagen Arena auf Liechtenstein. Drei Tage später beendet die DFB-Auswahl mit einem Gastspiel in Armenien die Ausscheidungsrunde für das WM-Turnier 2022 in Katar.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de

06:35 Uhr

"Einzeller des Jahres" steht fest

Weit verbreitete Darmerreger vom Typ Blastocystis sind die "Einzeller des Jahres 2022". Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Protozoologie (DGP) mit. Blastocystis-Formen gehörten zu den häufigsten nicht-bakteriellen Organismen, die im menschlichen Darm vorkommen, hieß es. Dort ernähre sich der Einzeller von den zahlreich vorhandenen Bakterien. Blastocystis sei bei rund 30 Prozent der europäischen Bevölkerung im Darm zu finden, in tropischen Regionen und Entwicklungsländern häufiger.

"Eine Blastocystis-Infektion ist aber meist symptomlos, und erst die Massenvermehrung im Darm kann zu Durchfällen führen", schreibt die DGP. Tatsächlich sei der Erreger nur an etwa einem Prozent der Durchfallerkrankungen beteiligt. Es sei noch immer unklar, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen einer Blastocystis-Besiedelung und einer Durchfallerkrankung gibt. Blastocystis scheint auch eine positive Wirkung haben zu können. So werde der Einzeller häufiger bei normalgewichtigen als bei übergewichtigen Menschen gefunden. Im vergangenen Jahr hob die DGP den Schleimpilz Physarum polycephalum als Jahres-Einzeller hervor.

06:09 Uhr

Rapper Travis Scott und Drake nach tödlicher Massenpanik verklagt

Nach einer Massenpanik mit acht Toten bei einem Musikfestival im US-Bundesstaat Texas sind die Rapper Travis Scott und Drake wegen "Anstiftung zum Chaos" verklagt worden. Die Anwaltskanzlei Thomas J. Henry Law bestätigte, dass sie die Klage eingereicht habe. Kläger ist der 23-jährige Kristian Paredes, der bei der Massenpanik schwer verletzt wurde. Das Unglück ereignete sich am Freitagabend beim Astroworld-Festival im Zentrum von Houston. Acht Menschen starben, 25 weitere Festivalbesucher erlitten Verletzungen und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, einige von ihnen mit einem Herzstillstand. Derzeit laufen die Ermittlungen zu den Ursachen der Massenpanik.

In der Klageschrift heißt es, Scott habe bereits bei früheren Veranstaltungen Chaos gestiftet. Drake wird vorgeworfen, er habe die Stimmung noch weiter aufgeheizt, als er auf die Bühne gekommen sei. Er habe seine Show fortgesetzt, obwohl die Menge außer Kontrolle gewesen sei. Auch der Konzertveranstalter Live Nation wurde von Paredes verklagt. Das Astroworld-Festival wird seit 2018 von Scott organisiert. Der 29-Jährige äußerte sich erschüttert über die Vorfälle.

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06:00 Uhr
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