Der Tag
16. Februar 2026
imageHeute mit David Schäfer und Benjamin Horbelt
Zum Archiv
22:29 Uhr

Das war Montag, der 16. Februar 2026

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Der Mottowagen des Düsseldorfer Bildhauers Jacques Tilly auf dem Düsseldorfer Rosenmontagszug. (Foto: picture alliance / epd-bild)

Liebe Leserinnen und Leser, am heutigen Rosenmontag feiern Narren in Köln, Düsseldorf und Mainz ausgelassen den Straßenkarneval, wobei die Politik auf den traditionellen Mottowagen gewohnt scharf aufs Korn genommen wird. Abseits des bunten Treibens spricht sich Kanzleramtschef Thorsten Frei am Abend in der ntv-Sendung "Blome und Pfeffer" für eine Stärkung des Bundesnachrichtendienstes aus. Unterdessen meldet die Deutsche Bahn eine bittere Nachricht für Reisende: Die Sanierung der Strecke Hamburg - Berlin verzögert sich witterungsbedingt auf unbestimmte Zeit. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Das Team von ntv hält Sie natürlich rund um die Uhr weiter auf dem Laufenden.

Das war Montag, der 16. Februar 2026
22:14 Uhr

Lawine reißt Schneemobil-Fahrer in See

Bei einem Lawinenunglück in den italienischen Alpen ist der Fahrer eines Schneemobils in einen See gerissen worden. Die Schneemassen donnerten in etwa 2.000 Metern Höhe in den Lago Nero in der Nähe der Gemeinde Monte Spluga, wie die Bergwacht mitteilte. Dabei wurde eine Gruppe von vier Männern aus der Nähe von Mailand mitgerissen. Drei von ihnen konnten sich retten. Nach dem vierten suchen nun Taucher.

Lawine reißt Schneemobil-Fahrer in See
21:27 Uhr

Harry Styles kuratiert Londoner Meltdown Festival

Pop-Star Harry Styles übernimmt die künstlerische Leitung des diesjährigen Meltdown Festivals in London. Der Ex-One-Direction-Star will junge britische Talente ins Rampenlicht rücken und selbst ein Konzert geben. Der Grammy-Gewinner tritt damit in die Fußstapfen prominenter Vorgänger: In den vergangenen Jahrzehnten hatten unter anderem David Bowie, Patti Smith, Yoko Ono sowie zuletzt Little Simz das renommierte Festival gestaltet. "Mein Ziel als Kurator ist es, die Musik und Kunst, die ich liebe, mit anderen zu teilen und die reiche Geschichte des Veranstaltungsortes zu würdigen", sagte Styles. "Musik bringt uns zusammen." Das Meltdown Festival ist das weltweit am längsten bestehende, von Künstlern kuratierte Musik- und Kunstfestival. Es findet seit 1993 jährlich im Southbank Centre in London statt.

Harry Styles kuratiert Londoner Meltdown Festival
20:45 Uhr

S-Bahn-Züge bleiben in Hamburg liegen - Stromabnehmer brennt

Wegen einer technischen Störung sind in Hamburg zwei S-Bahn-Züge auf freier Strecke liegen geblieben. Ein S-Bahn-Zug mit 13 Fahrgästen sei am Abend kurz vor dem Haltepunkt Diebsteich liegen geblieben und bereits evakuiert worden. Verletzte habe es nicht gegeben. Bei einer zweiten S-Bahn stehe die Evakuierung auf freier Strecke noch an. Bei einer S-Bahn habe der Stromabnehmer kurzzeitig gebrannt. Der Strom sei anschließend in dem Bereich abgeschaltet worden. Im S-Bahn-Betrieb der Hansestadt kommt es derzeit zu Verspätungen. Auch der übrige Bahnverkehr ist teilweise beeinträchtigt.

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Feuerwehrleute stehen an der offenen Tür eines S-Bahn Zuges. (Foto: picture alliance/dpa)
S-Bahn-Züge bleiben in Hamburg liegen - Stromabnehmer brennt
20:01 Uhr

Düsseldorf schlägt nach Moskauer Anklage zurück

Die deutschen Karnevalshochburgen feiern den Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Bei den Rosenmontagsumzügen fehlt es nicht an Spott und scharfer Kritik an den Mächtigen dieser Welt - auch wenn in Köln ein berüchtigter Machthaber fehlt. In Düsseldorf hingegen nimmt man den ungleichen Kampf mit Putin zum Motiv.

Düsseldorf schlägt nach Moskauer Anklage zurück
19:16 Uhr

Kim Jong Un setzt sich bei trauernder Familie aufs Sofa

Kim Jong Un ehrt die mehr als 2000 im Ukraine-Krieg gefallenen nordkoreanischen Soldaten mit neuen Wohnungen für die hinterbliebenen Familien. Diesen stattet er nun einen Besuch ab und macht es sich auf dem Sofa einer Veteranen-Familie bequem.

Kim Jong Un setzt sich bei trauernder Familie aufs Sofa
19:15 Uhr

Breaking News: Hollywood-Star Robert Duvall ist tot

Der US-Schauspieler Robert Duvall ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte seine Frau Luciana Duvall mit. Demnach starb der Hollywoodstar am Sonntag zu Hause, umgeben von seiner Familie. Duvall spielte in Filmklassikern wie "Der Pate" und "Apocalypse Now" mit. Er gewann in seiner Karriere einen Oscar und vier Golden Globes.

Breaking News: Hollywood-Star Robert Duvall ist tot
18:41 Uhr

US-Star Guthrie richtet flehenden Appell an Entführer ihrer Mutter

Nach dem Verschwinden ihrer 84-jährigen Mutter vor rund zwei Wochen hat US-Starmoderatorin Savannah Guthrie einen flehenden Appell an den mutmaßlichen Entführer gerichtet: "Wer auch immer sie hat oder weiß, wo sie ist" - es sei "nie zu spät, das Richtige zu tun", sagte Guthrie in einer bei Instagram veröffentlichten Videobotschaft. "Wir haben immer noch Hoffnung", fügte sie hinzu. Ihre Mutter Nancy Guthrie war nach Angaben der Ermittler vermutlich am Abend des 31. Januars oder am Morgen des 1. Februars aus ihrem Haus im Kreis Tucson in Arizona entführt worden. Die Familie Guthrie hat nach Angaben der US-Bundespolizei FBI Lösegeldforderungen erhalten. Eine Überwachungskamera zeichnete Bilder eines maskierten Angreifers auf.

US-Star Guthrie richtet flehenden Appell an Entführer ihrer Mutter
18:11 Uhr

Pendler müssen sich auf Autobahn-"Streikwoche" einstellen

Verdi will in den Tarifverhandlungen bei der Autobahn GmbH des Bundes den Druck erhöhen. Die Folgen dürften viele Autofahrer beim Pendeln spüren - die Staugefahr steigt. Die Gewerkschaft kündigt eine "Streikwoche" an. Betroffen sein werden unter anderem Tunnel, wie zum Beispiel der stark befahrene A7-Elbtunnel in Hamburg, sodass bestimmte Fahrspuren aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt sein könnten. Bundesweit werden bis einschließlich Freitag auch mehrere Verkehrszentralen bestreikt, wie beispielsweise in Leverkusen. Die regionalen Niederlassungen der Autobahn GmbH seien nicht bereit, eine gemeinsame Notdienstvereinbarung abzuschließen. Die Gewerkschaft wolle aber einen Notdienst anbieten.

Pendler müssen sich auf Autobahn-"Streikwoche" einstellen
17:34 Uhr

Unbemerkt schwanger: Truckerin bekommt Baby an der A43

Eine junge Lkw-Fahrerin hält ihre Schmerzen zunächst für eine Blasenentzündung - bis in der Fahrerkabine plötzlich die Wehen einsetzen. Nur Minuten später bringt sie ihre Tochter zur Welt, ohne zuvor von der Schwangerschaft gewusst zu haben. Die unglaubliche Geschichte der Frau ist längst kein Einzelfall.

Unbemerkt schwanger: Truckerin bekommt Baby an der A43
17:21 Uhr

Breaking News: Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin verzögert sich

Die Sanierungsarbeiten an der Bahnstrecke Hamburg-Berlin sollen eigentlich Ende April abgeschlossen sein. Doch nach Angaben der Bahn ist der Termin nicht mehr zu halten. Die umfassende Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Aufgrund der Winterwitterung in den vergangenen Wochen sei der Fertigstellungstermin Ende April nicht zu halten, teilte die Deutsche Bahn mit.

Breaking News: Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin verzögert sich
17:01 Uhr

15-Jährige Närrin versteckt 50 Schnapsfläschchen in Känguru-Kostüm

Zu tief ins Glas in Beutel geschaut: Beim Rosenmontagsumzug trägt eine 15-Jährige am Mainzer Bahnhof Römisches Theater ein Känguru-Kostüm - im Beutel findet eine Polizeibeamtin rund 50 kleine Schnapsflaschen. Die Jugendliche habe angegeben, ihre Mutter wüsste nichts vom Alkohol. "Da haben wir die Mutter mal angerufen", sagte die Polizeihauptkommissarin. Die Polizeibeamten haben die Flaschen eingezogen.

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Polizisten sammeln die beschlagnahmten Alkoholflaschen für die Entsorgung im Streifenwagen. (Foto: picture alliance/dpa)
15-Jährige Närrin versteckt 50 Schnapsfläschchen in Känguru-Kostüm
16:27 Uhr

Bremsen versagen: Lastwagen rollt rückwärts Hang hinab

In Indonesien gerät ein Lastwagen plötzlich außer Kontrolle: Die Bremsen versagen, der Fahrer versucht verzweifelt, gegenzusteuern. Doch dann rollt der tonnenschwere Truck rückwärts einen steilen Hang hinab. Niemand kommt ums Leben, die Ursache für den Bremsausfall ist noch ungeklärt.

Bremsen versagen: Lastwagen rollt rückwärts Hang hinab
15:49 Uhr

Dschungel-Ariel ist die neue Schweizer Bachelorette

Dschungel-Ariel schnappt sich die Krone - und zwar als neue Schweizer Bachelorette beim Privatsender 3+. "Ja, es stimmt," bestätigt Ariel in einem Instagram-Clip die Gerüchte, nachdem aufmerksame Fans im Trailer bereits ihre Tattoos erkannt haben. "Ich ziehe immer Männer an, die noch bei Mama wohnen," beklagte Ariel zuvor im australischen Dschungel über ihre letzten Datingversuche.

Ariel habe vier Monate keinen Sex mehr gehabt, offenbarte die 22-Jährige am Lagerfeuer im RTL-Dschungelcamp. Zuletzt war Ariel mit Giuliano Hediger liiert. Das Paar machte zusammen beim Reality-Format "Love Fool" mit, 2024 wurde ihre Tochter Ileyna Amani geboren - kurz danach trennten sie sich. Statt Kakerlaken soll es im Schweizer Fernsehen nun rote Rosen regnen.

Dschungel-Ariel ist die neue Schweizer Bachelorette
15:12 Uhr

Rekord: 16,5 Millionen Dollar für Logan Pauls Pokémon-Karte

Youtuber und WWE-Star Logan Paul hat letzte Nacht Geschichte geschrieben und eine sehr seltene Pokémon-Karte für 16,492 Millionen Dollar (umgerechnet rund 14 Millionen Euro) verkauft. Der Höchstbietende erhält zudem die mit Diamanten besetzte Halskette, in der Paul die Karte bei seinem WWE-Debüt trug. Das Sammlerstück - die "Pikachu Illustrator"-Karte - wird in Fankreisen auch der "Heilige Gral" genannt. Laut Sammlerforen existieren weltweit schätzungsweise nur rund 40 Exemplare dieser Karte.

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Die seltene "Pikachu Illustrator"-Karte. (Foto: picture alliance / Cover Images)
Rekord: 16,5 Millionen Dollar für Logan Pauls Pokémon-Karte
14:33 Uhr

Obdachloser Mann entreißt Mutter plötzlich Kleinkind

Eine Überwachungskamera im italienischen Bergamo hält eine erschreckende Szene fest. Als eine Mutter mit ihrem Kind einen Laden betrifft, nähert sich auf einmal ein obdachloser Mann und entreißt der Frau ihr Einjähriges. Der Vater und andere Kunden können nach einer Verfolgung das schwer verletzte Kind retten.

Obdachloser Mann entreißt Mutter plötzlich Kleinkind
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege David Schäfer verabschiedet sich in den verdienten Feierabend. Ich versorge Sie den restlichen Rosenmontag mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Benjamin Horbelt. Bei Hinweisen mailen Sie gern an dertag[at]ntv.de

Schichtwechsel
14:03 Uhr

Paketbote folgt Navi und landet in Themse-Mündung

Im Südosten Englands hat sich ein Lieferfahrer von Amazon zu sehr auf sein Navigationsgerät verlassen und seinen Wagen deswegen ins Wasser gesteuert. Laut einem Bericht des Senders LBC fuhr der Paketbote mit seinem Wagen auf den sogenannten Broomway - einen flachen Sandstreifen, der sich von der Stadt Southend-on-Sea bis zu einer nahegelegenen kleinen Insel erstreckt. Vermutlich kam der Fahrer auf dem nass-sandigen Untergrund nicht mehr weiter und verließ deshalb sein Fahrzeug. Die lokale Polizei teilt mit, er habe sich "aus dem Lieferwagen entfernt und den Vorfall Amazon gemeldet".

Das Unternehmen habe anschließend mit einem Landwirt vereinbart, das Fahrzeug aus dem Schlamm zu bergen. In einem Facebook-Post ist zu sehen, wie der Van im Wasser steht und später abgeholt wird, nachdem das Wasser zurückgegangen war. "Amazon wird seinen durchnässten Lieferwagen zurückbekommen", schreibt der User zu den Bildern.

Paketbote folgt Navi und landet in Themse-Mündung
13:33 Uhr

US-Außenminister zu Orban: Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg

US-Außenminister Marco Rubio hat sich vor der Parlamentswahl in Ungarn im April demonstrativ hinter Ministerpräsident Viktor Orban gestellt. "Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst für Ihren Erfolg einsetzt, denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg", sagte Rubio während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orban in Budapest. Am 12. April wählen die Menschen in Ungarn ein neues Parlament. Der seit 2010 regierende rechtsnationalistische Ministerpräsident Orban steht unter Druck, da seine Fidesz-Partei in Umfragen derzeit hinter der oppositionellen Tisza-Partei von Petr Magyar liegt.

Vergangene Woche hatte Oppositionschef Magyar dem Orban-Lager vorgeworfen, ihn mit einem Sex-Video erpressen zu wollen. Orban bezeichnet sich selbst als "Freund" von US-Präsident Donald Trump - und setzt sich dabei ebenso wie bei seiner Haltung zum Ukraine-Krieg von den meisten Europäern ab. Ungarn pflegt trotz des russischen Angriffskrieges weiterhin gute Beziehungen zum Kreml und ist stark von russischen Energielieferungen abhängig.

US-Außenminister zu Orban: Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg
13:03 Uhr

Kidnapper verwechseln ihr Opfer - 85-Jähriger verschleppt

Die australische Polizei hat an die Kidnapper eines 85-Jährigen appelliert, der offenbar wegen einer Verwechslung entführt worden ist. Chris Baghsarian sei auf Medikamente angewiesen und müsse so schnell wie möglich freigelassen werden, sagte Polizeichef Andrew Marks vor Journalisten. Drei Männer waren am frühen Freitagmorgen in Baghsarians Wohnung in Sydney eingedrungen und hatten ihn verschleppt. Den Ermittlungen zufolge wollten die Kidnapper eigentlich einen mit einem kriminellen Netzwerk in Verbindung stehenden Mann entführen, wie der Sender ABC berichtet.

Baghsarian habe keinerlei Verbindungen zur Unterwelt, betonte Polizeichef Marks: "Ich bin hundertprozentig sicher, dass sie die falsche Person haben", sagte er. Bei seiner Entführung trug der 85-Jährige laut Polizei einen grauen Schlafanzug und ein rot-grünes Flanellhemd. Seine Familie sei in großer Sorge um ihn. Medienberichten zufolge sind unter Kriminellen in Sydney Fotos und Videos in Umlauf, die Baghasarian mit schweren Verletzungen zeigen.

Kidnapper verwechseln ihr Opfer - 85-Jähriger verschleppt
12:33 Uhr

Gil Ofarim lügt eigene Kinder an - um sie zu schützen

Der frisch gekürte RTL-Dschungelkönig Gil Ofarim hat offenbart, während der Hochphase des Antisemitismus-Eklats seine zwei Kinder angelogen zu haben. "Alle Käseblätter waren voll mit ganz schlimmen Überschriften" über ihn, erinnert sich Ofarim im Gespräch mit RTL zurück. Weil seine Kinder überall Bilder von ihrem Papa auf den Zeitungen sahen, aber noch nicht lesen konnten, fragten sie ihn, was da stand. "Etwas wegen der neuen Platte von Papa", habe er dann erwidert. Seiner Meinung nach waren seine Kinder "die wahren Verlierer" der Angelegenheit.

Ofarim hatte sich 2021 bei Instagram als Opfer antisemitischer Äußerungen eines Leipziger Hotelmitarbeiters dargestellt. Später erwiesen sich diese Vorwürfe als erfunden. Im Dschungelcamp hatte Ofarim zunächst viele Fragen seiner RTL-Mitcamper zu dem Fall unbeantwortet gelassen und sich auf eine angebliche Verschwiegenheitserklärung berufen. Im Gespräch mit Mitcamperin Simone Ballack äußerte sich der Musiker dann doch noch zu dem Fall. Mit nebulösen Aussagen schien Ofarim etwa nahezulegen, mit den für den Prozess ausgewerteten Kameraaufnahmen des Hotels habe womöglich etwas nicht gestimmt. Nach seiner Rückkehr aus dem Dschungel rang ihm RTL-Moderatorin Katja Burkard bei "Punkt 12" zuletzt eine Entschuldigung an den Hotelmitarbeiter ab.

Gil Ofarim lügt eigene Kinder an - um sie zu schützen
12:03 Uhr

Gericht stellt klar: Kein Bürgergeld für Studierende

Studierende haben keinen Anspruch auf Bürgergeld. Das stellt das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) in einem Urteil klar. Immatrikulierte Studenten seien auch dann vom Bürgergeldbezug ausgeschlossen, wenn sie zeitweise nicht studieren. Geklagt hatte ein 37-jähriger Mann aus Münster, der 2012 ein Musikstudium abgeschlossen hatte. Danach versuchte er mit verschiedenen Zweitstudiengängen und einem kurzzeitigen Arbeitsverhältnis, im Berufsleben Fuß zu fassen, was jedoch aufgrund einer psychischen Erkrankung misslang. Seit 2018 bezog er Bürgergeld. Zugleich schrieb er sich während dieser Zeit für ein Mathematikstudium an der Universität Osnabrück ein.

Nachdem das Amt davon Wind bekam, forderte es von dem 37-Jährigen 2400 Euro Bürgergeld zurück. Die Behörde begründete dies damit, dass die Aufnahme eines Studiums den Bezug einer Grundsicherung ausschließt. Der Kläger erklärte seinerseits, er habe tatsächlich nicht eine einzige Vorlesung besucht und damit effektiv nicht studiert. Auch sei er in dieser Zeit durchgängig krankgeschrieben gewesen. Zudem argumentierte der Mann, er sei nicht korrekt über die Rechtslage informiert worden. Das LSG entschied nun im Einzelfall, dass der Mann das Geld nicht zurückzahlen muss, da ihm keine grob fahrlässige Verletzung seiner Mitteilungspflichten vorgeworfen werden könne. Die Behörde habe ihn nicht auf die Rechtslage hingewiesen, obwohl er seine weiteren Studienpläne offenbart hatte. Grundsätzlich bestätigte das Gericht jedoch die Rechtsprechung, wonach der Ausschluss vom Bürgergeld auch bei einem Zweitstudium gilt, für das kein Anspruch auf Bafög besteht.

Gericht stellt klar: Kein Bürgergeld für Studierende
11:27 Uhr

Barack Obama ist sicher: Aliens existieren

Es ist eine der Fragen, die frühere US-Präsidenten immer wieder gestellt bekommen: Wissen die USA von der Existenz von Aliens? Barack Obama gibt in einem Podcast preis: Er ist sicher, dass es Außerirdische gibt. Versteckt in der mysteriösen Area 51 seien sie aber nicht - jedenfalls nicht, soweit er wisse.

Barack Obama ist sicher: Aliens existieren
11:05 Uhr

Vizekanzler unterstützt Social-Media-Verbot für Kinder unter 14

Ich persönlich bin froh, dass es während meiner Schulzeit noch keine Apps wie Instagram oder Tiktok gab - das hätte meiner Entwicklung vermutlich nicht gutgetan. Deshalb halte ich es für richtig, dass die Politik über eine stärkere Regulierung von Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche zumindest nachdenkt. Dabei das richtige Maß zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich hinter Forderungen aus seiner Bundestagsfraktion gestellt, die Social-Media-Nutzung für Kinder unter 14 Jahren vollständig zu verbieten. "Wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen, wie sie der SPD-Vorschlag unterbreitet, nicht mehr vorbei", sagte der Vizekanzler dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Der Schutz junger Menschen vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien hat oberste Priorität."

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag fordert nach Alter abgestufte Regelungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Laut einem Positionspapier soll es für Kinder unter 14 Jahren ein "vollständiges Verbot" der Nutzung von Social-Media-Plattformen geben. Die Anbieter sollten verpflichtet werden, die Nutzung ihrer Plattformen "technisch wirksam" zu unterbinden. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll es nach den Vorschlägen der SPD eine "verpflichtende Jugendversion" geben. Diese dürfe "keine algorithmisch gesteuerten Feeds oder Empfehlungssysteme" enthalten, sie dürfe keine personalisierten Inhalte ausspielen.

Vizekanzler unterstützt Social-Media-Verbot für Kinder unter 14
10:40 Uhr

Einbruch bei Rapper Haftbefehl - Polizei kommt mit Hubschrauber

Bei Rapper Haftbefehl und seiner Frau Nina Anhan ist eingebrochen worden. Unbekannte hebelten nach Polizeiangaben eine Terrassentür im Haus der Familie im Kreis Böblingen (Baden-Württemberg) auf und stiegen ein. Sie durchsuchten demnach das Erd- und das Obergeschoss, bevor sie von Anhan auf frischer Tat ertappt wurden. Anhan habe zwei dunkel gekleidete Täter beobachtet, als sie nach Hause gekommen sei, teilt die alarmierte Polizei mit. Zwar sei das Haus umstellt und auch ein Hubschrauber eingesetzt worden - aber die unbekannten Täter hätten entwischen können.

Laut Polizei erbeuteten sie bei dem Einbruch am vergangenen Donnerstagabend Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Unklar ist, wie hoch der entstandene Sachschaden ist. Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, gilt derzeit als größter Star der Deutschrap-Szene. Im Oktober 2025 wurde die Netflix-Dokumentation "Babo - Die Haftbefehl-Story" veröffentlicht, die zum Streaming-Hit wurde. Die Dokumentation zeigt sein Leben, seinen Aufstieg als Musiker bis hin zu seinen psychischen Problemen und seiner Drogenabhängigkeit, die ihn fast das Leben kostete. Haftbefehl und Anhan haben zwei gemeinsame Kinder.

Einbruch bei Rapper Haftbefehl - Polizei kommt mit Hubschrauber
10:25 Uhr

Straßenglätte bringt Räumfahrzeug ins Schleudern

Eigentlich ist der Fahrer eines Räumfahrzeuges in Bayern im Einsatz, um die Straße von Eis und Schnee zu befreien. Doch die Glätte wird ihm selbst zum Verhängnis. Das tonnenschwere Fahrzeug gerät ins Schleudern und kippt gegen eine Hauswand.

Straßenglätte bringt Räumfahrzeug ins Schleudern
10:00 Uhr

Wieder freie Fahrt auf Leverkusener Rheinbrücke

Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 ist nach einer stundenlangen Vollsperrung wegen herabgestürzter Eisstücke und mehrerer Unfälle wieder für den Verkehr freigegeben. Das teilt die Polizei mit. Sie hatte empfohlen, den Bereich wegen der Vollsperrung großräumig zu umfahren.

Wie eine Polizeisprecherin sagt, haben sich keine weiteren Geschädigten gemeldet. Nach früheren Angaben sind drei Autos von herabfallenden Eisplatten auf der Leverkusener Rheinbrücke beschädigt worden. Verletzte hat es bei den Einzelunfällen nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben.

Wieder freie Fahrt auf Leverkusener Rheinbrücke
09:45 Uhr

Karnevalisten nehmen Putin wieder aufs Korn

Heute Morgen hatte ich schon darüber berichtet, dass beim Karnevalsumzug in Düsseldorf vor allem der Putin-Wagen von Jacques Tilly heiß erwartet wurde. Nun kann ich Ihnen das erste Foto vom Rosenmontagszug aus der NRW-Landeshauptstadt zeigen.

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Die Satire bringt Putin zur Weißglut. (Foto: REUTERS)

Ein grimmiger Putin spießt einen kleinen Narren mit dem Schwert auf, der Winzling schlägt tapfer mit einer Papp-Klatsche zurück: Der Karnevalswagenbauer hat seine eigene Verfolgung durch die russische Justiz in Form eines Motivwagens für den Düsseldorfer Rosenmontagszug aufs Korn genommen. Wegen seiner Spitzen gegen den Kreml wird Tilly in Moskau derzeit in Abwesenheit der Prozess gemacht. "Dieser Wagen ist unser närrischer Kommentar zu der ganzen Sache", sagt Tilly.

Karnevalisten nehmen Putin wieder aufs Korn
09:30 Uhr

Wadephul: Frankreich tut nicht genug für europäische Verteidigung

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat von den europäischen Nato-Partnern stärkere Anstrengungen bei den Verteidigungsausgaben gefordert und insbesondere die französischen Ausgaben als "unzureichend" kritisiert. "Wir müssen die fünf Prozent auch umsetzen", sagt Wadephul im Deutschlandfunk mit Verweis auf die Verpflichtung der Nato-Mitgliedstaaten, fünf Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. "Wir in Deutschland setzen das um, unsere Haushalte, unsere mittelfristige Finanzplanung geben das her", so Wadephul. "Wenn wir uns unsere Nachbarstaaten, unsere Bündnispartner ansehen, da ist noch Luft nach oben", fügte er hinzu. Darüber müsse in Europa gesprochen werden.

Zugesagt worden seien von den Nato-Ländern fünf Prozent "an nationalen Leistungen". Er sehe mit Spannung einer Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Ende Februar entgegen, in der dieser sich auch zu strategischen Fragen äußern wolle. "Er spricht immer wieder richtigerweise von unserem Streben nach europäischer Souveränität, wer davon spricht, muss im eigenen Land danach handeln", meint Wadephul. "Bedauerlicherweise sind die Anstrengungen auch in der französischen Republik bisher unzureichend, das zu leisten".

Laut der Recherche-Plattform Correctiv entsprachen in Deutschland im Jahr 2024 fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts rund 45 Prozent des Bundeshaushalts (etwa 215 Milliarden Euro). Ein beträchtlicher Teil der Staatsausgaben soll in Zukunft also in die Aufrüstung fließen.

Wadephul: Frankreich tut nicht genug für europäische Verteidigung
09:05 Uhr

Mann bei Messerattacke nach Karnevalsumzug schwer verletzt

Nach einem Karnevalsumzug in Havixbeck im Kreis Coesfeld ist ein 55 Jahre alter Mann durch einen Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, kam es am Sonntag zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem 55-Jährigen und einem 26-Jährigen. Im Verlauf des Streits soll der 26-Jährige dann mit einem Messer auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben.

Rettungskräfte brachten den 55-Jährigen in ein Krankenhaus. Nach jüngstem Stand besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort. Einsatzkräfte nahmen den 26-jährigen Deutschen später an seiner Wohnung fest. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt.

Mann bei Messerattacke nach Karnevalsumzug schwer verletzt
08:48 Uhr

Ungemütlicher Rosenmontag bringt Glatteis und Gewitter

Deutschland erlebt einen neuerlichen, kleinen Wintereinbruch. Im Nordosten gibt es bei leichten Minusgraden wieder Schnee, auch Glatteisgefahr besteht. In der Südwesthälfte des Landes gibt es hingegen Tauwetter mit jeder Menge Regen, vereinzelt können auch Gewitter aufziehen.

Ungemütlicher Rosenmontag bringt Glatteis und Gewitter
08:18 Uhr

Jugendliche werfen mit Steinen auf Karnevalisten

Unbekannte haben Teilnehmer eines Karnevalumzugs in Hanau mit gefüllten Plastikflaschen und Glassteinen abgeworfen. Dabei sei am Sonntag an einem der Zugfahrzeuge ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro entstanden, teilt die Polizei Hanau mit. Verletzt wurde niemand.

Zeugen berichteten laut Polizei von zwei bislang unbekannten Jugendlichen, die die Gegenstände aus einem Haus heraus in Richtung der Karnevalisten geworfen haben sollen. Die Glassteine seien sichergestellt worden. Die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung laufen.

Jugendliche werfen mit Steinen auf Karnevalisten
07:48 Uhr

Leverkusener Rheinbrücke noch mehrere Stunden gesperrt

Nach herabfallenden Eisstücken und mehreren beschädigten Fahrzeugen ist die verkehrsreiche Leverkusener Rheinbrücke der A1 komplett für den Verkehr gesperrt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren gefährlichen Situationen komme, sagt ein Polizeisprecher.

Die Sperrung werde möglicherweise bis in den Vormittag hinein andauern, sagt ein Sprecher der Autobahn GmbH Rheinland. "Wir werden uns das bei Tageslicht angucken und dann entscheiden", heißt es. Die Polizei rät, den Bereich großräumig zu umfahren. Wie lange die Vollsperrung der wichtigen Rheinbrücke dauern wird, sei noch unklar. Täglich passieren mehr als 100.000 Fahrzeuge die wichtige Brücke der A1.

Leverkusener Rheinbrücke noch mehrere Stunden gesperrt
07:19 Uhr

Ausrangierte Telefonzellen werden Duschen und Gewächshäuser

Ob Bücherregale, Klamottenschränke oder Duschen: Ein Teil der bis zu 160.000 Telefonzellen, die es in den 90er Jahren in Deutschland gab, sind nach ihrer Ausmusterung nicht als Schrott verwertet, sondern umfunktioniert worden. Aus alten Telefonhäuschen wurden etwa private Gartenduschen, Gewächshäuser und Verkaufsstände für Eier, wie ein Sprecher der Deutschen Telekom berichtet. An der Ostsee steht ein Häuschen als öffentliche Dusche. "Auch in sozialen Projekten kommen die Relikte der vergangenen Zeiten zum Einsatz: Sie dienen heute dem privaten Büchertausch oder als Tauschbox in Kindergärten."

Knapp 4000 alte Häuschen hat die Telekom nach eigenen Angaben seit 2013 verkauft. Für die rund 300 Kilo schweren Boxen zahlten Selbstabholer 550 Euro, gelagert wurden sie in einem Zentrallager in Michendorf bei Berlin. Am häufigsten dienen die ehemaligen Fernsprecher als eine Art Bücherregal. In Dresden und Umland gibt es davon allein mehr als ein Dutzend, wie aus der Webseite booksharing-dresden.com hervorgeht. In der Kölner Innenstadt gibt es ein früheres Telefonhäuschen, das zu einer "Tauschbox" gemacht wurde. Anwohner können dort ausrangierte Dinge wie Klamotten oder Haushaltswaren platzieren. Ihre Mitmenschen sollen zugreifen und die Sachen weiternutzen können. Das klappt im Großen und Ganzen gut, manchmal wird das Häuschen aber als Ablageort für Sperrmüll missbraucht.

Ausrangierte Telefonzellen werden Duschen und Gewächshäuser
07:18 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

oder Alaaf und Helau! Während hier in Berlin der Karneval kaum bemerkbar ist, rollen heute in Köln, Düsseldorf, Mainz und an vielen anderen Orten in Deutschland die Rosenmontagszüge durch die Städte. Nachrichtlich ist dabei besonders der Düsseldorfer Zug wichtig: Wegen früherer Darstellungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird der Karnevalswagenbauer Jacques Tilly seit einigen Monaten in Moskau gerichtlich verfolgt. Unbeeindruckt davon will Tilly heute einen neuen Putin-Wagen enthüllen. Wir schauen nach Düsseldorf und behalten auch die anderen Rosenmontagszüge für Sie im Blick.

Und diese Themen haben wir heute auch auf dem Zettel:

  • Internationales Gedenken an Nawalny: Zwei Jahre nach dem Tod des bekannten Kremlgegners Alexej Nawalny in russischer Gefangenschaft erinnern heute Menschen in seiner Heimat und anderen Ländern an das Leben und politische Wirken des Oppositionsführers. Auch in Deutschland sind laut dem im Exil arbeitenden Nawalny-Team Gedenkveranstaltungen geplant. Die Witwe des Politikers hatte am Samstag Laborergebnisse bekannt gegeben, denen zufolge ihr Mann mit einem Nervengift getötet worden sein soll. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul sagte, man müsse "von staatlich begangenem Mord ausgehen".

  • Steinmeier im Libanon: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt einen zweitägigen Besuch im krisengeplagten Libanon. In Beirut wird der Sozialdemokrat vom libanesischen Präsidenten Joseph Aoun empfangen, zudem sind Gespräche mit dem Ministerpräsidenten und dem Parlamentspräsidenten vorgesehen. Am Mittwoch soll Steinmeier dann nach Jordanien reisen.

  • Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Nach der Münchner Sicherheitskonferenz richten sich die Blicke wieder auf die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew über einen Frieden in der Ukraine. Sicherheitsgarantien für sein Land sind nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj das Hauptziel Kiews bei den anstehenden Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs. Dabei ist weiterhin die Frage, zu welchen militärischen Verpflichtungen die USA bereit sind.

  • Berlinale geht weiter: In der vergangenen Woche drehte sich bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin viel um die Frage, wie politisch die Berlinale sein soll und will. Wir behalten die Diskussionen für Sie im Blick.

  • Goldhoffnung für Deutschland: Sechs Medaillenentscheidungen stehen heute bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf dem Programm. Laura Nolte führt im Monobob und hat wohl die größte deutsche Goldchance. Erstmals wird das Super Team im Skispringen bei Winterspielen ausgetragen. Normalschanzen-Olympiasieger Philipp Raimund und Andreas Wellinger haben eine kleine Medaillenchance. Über alles Weitere zum sportlichen Geschehen informieren Sie meine Kollegen hier beim Sport-Tag.

Mein Name ist David Schäfer. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne unter dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:48 Uhr

SPD-Ministerin verteidigt Pläne für Social-Media-Verbot

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig verteidigt das von ihr mitunterzeichnete SPD-Positionspapier für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren gegen Kritik. Es müsste anerkannt werden, dass die Nutzung von Onlinediensten "Kindern und Jugendlichen schaden kann und es darum klarer rechtlicher Leitplanken bedarf", sagt Hubig gegenüber der "Rheinischen Post". "Wir wollen kein pauschales Totalverbot, sondern eine altersgestufte, differenzierte Regelung, die Teilhabe ermöglicht und zugleich entwicklungsbedingte Schutzbedürfnisse berücksichtigt."

"Plattformen und andere Anbieter setzen gezielt auf manipulative Designs und Glücksspielelemente, um Nutzerinnen und Nutzer bei der Stange zu halten und regelrecht abhängig zu machen", kritisiert Hubig. "Viele Kinder und Jugendliche betonen selbst, wie sehr sie sich belastet fühlen durch Soziale Medien mit ihrer ständigen Online-Verfügbarkeit." Mittlerweile wünschten sich viele von ihnen Altersgrenzen und Beschränkungen. Mehrere Länder haben ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche beschlossen oder auf den Weg gebracht, darunter Australien, Frankreich, Dänemark und Spanien.

SPD-Ministerin verteidigt Pläne für Social-Media-Verbot
06:18 Uhr

Verletzter Kormoran klopft an Tür einer Notaufnahme

Ein außergewöhnlicher Patient hat in Bremen die Notaufnahme des Klinikums Links der Weser aufgesucht. Ein Kormoran habe sich vor der Zugangstür der Notaufnahme bemerkbar gemacht, indem er mit dem Schnabel gegen die Scheibe der Eingangstür pickte, teilte die Feuerwehr Bremens mit. Im Schnabel des Wildvogels hatte sich demnach ein dreifacher Angelhaken festgesetzt. Die Mitarbeiter der Notaufnahme hätten daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Mitglieder-der-Feuerwehr-Bremen-halten-einen-Kormoran-Der-Vogel-mit-einem-Angelhaken-im-Schnabel-hatte-sich-bei-der-Notaufnahme-einer-Klinik-bemerkbar-gemacht-Der-Wildvogel-habe-dort-mit-dem-Schnabel-gegen-die-Scheibe-der-Eingangstuer-gepickt-teilte-die-Feuerwehr-mit-Im-Zusammenwirken-zwischen-Feuerwehr-und-dem-medizinischem-Personal-der-Notaufnahme-wurde-der-Angelhaken-entfernt-und-die-Wunde-versorgt-hiess-es-weiter
Mitglieder der Feuerwehr Bremen halten den Kormoran. (Foto: picture alliance/dpa/Feuerwehr Bremen)

Ein Kormoran ist ein schwarz glänzender Wasservogel mit langem Hals, keilförmigem Kopf und einem markanten scharfen Schnabel mit Hakenspitze. Die Tiere mit ihren funkelnd grünen Augen gelten als "Meistertaucher". Ein Angelhaken im Schnabel kann für sie extrem gefährlich werden - Infektionen, Schmerzen und sogar Verhungern wären möglich. Mitgliedern der Feuerwehr und medizinischem Personal der Notaufnahme gelang es, den Angelhaken zu entfernen und die Wunde zu versorgen. Danach wurde der Kormoran in der Parkanlage des Klinikums wieder in die Freiheit entlassen.

Verletzter Kormoran klopft an Tür einer Notaufnahme
05:48 Uhr

Neuer Putin-Wagen von Tilly trotz Moskauer Prozess erwartet

Zum Höhepunkt des Straßenkarnevals rollen in Köln, Düsseldorf, Mainz und andernorts wieder die Rosenmontagszüge durch die Stadt. Mit besonderer Spannung erwartet wird der Putin-Wagen des Düsseldorfer Karnevalswagenbauers Jacques Tilly. Wegen früherer Darstellungen des russischen Präsidenten wird Tilly seit einigen Monaten in Moskau gerichtlich verfolgt. Der Bildhauer muss sich wegen Verunglimpfung der russischen Staatsorgane verantworten, dazu gehört neben der russischen Armee auch Präsident Wladimir Putin. Tilly droht eine Verurteilung zu einer Geldstrafe oder Freiheitsentzug von bis zu zehn Jahren.

Tilly hat dazu gesagt, er sei Drohungen gewohnt und werde sich davon nicht einschüchtern lassen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst hat das Strafverfahren gegen Tilly scharf kritisiert und zur Solidarität mit ihm aufgerufen. Die satirischen Wagen von Tilly, die er immer bis zum Morgen des Rosenmontags geheim hält, werden jedes Jahr auch international wahrgenommen. 2024 zeigte Tilly den autokratisch regierenden Putin, wie er sich oral von Kirchenpatriarch Kirill befriedigen lässt. Damit wolle er die Mitverantwortung der russisch-orthodoxen Kirche für den Angriffskrieg auf die Ukraine anprangern, sagte er.

Neuer Putin-Wagen von Tilly trotz Moskauer Prozess erwartet