Dienstag, 05. Mai 2015Der Tag

Heute mit Markus Lippold und Roland Peters
22:42 Uhr

Das war Dienstag, 5. Mai 2015

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(Foto: imago/Sven Ellger)

Der Tag neigt sich dem Ende zu - was war heute wichtig? Falls Sie etwas verpasst haben sollten, hier noch einmal ein kurzer Überblick.

Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre - und eine ruhige Nacht.

22:18 Uhr

EU will Urlaubern mehr Rechte geben

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Das ist Borkum an der Nordsee - vielleicht nicht das Premiumziel eines deutschen Pauschalurlaubers.

(Foto: imago stock&people)

Sogenannte Pauschalurlauber können sich künftig auf einheitlichere europäische Regeln verlassen. So soll ein ähnliches Schutzniveau gelten, egal ob Verbraucher ihre Reise als Komplettangebot im Reisebüro kaufen oder ob sie die Bestandteile einzeln im Internet buchen.

  • Im Grund führt die EU eine neue Definition von Pauschalreisen ein, um die geltenden Regeln auch für Billigflüge und Internet-Buchungen anwendbar zu machen.
  • Abgedeckt sind nun auch Urlaube, bei denen Kunden Flug, Hotel oder Auto einzeln buchen. Dies gilt aber nur für bestimmte Reisen wie etwa sogenannte "click-through"-Angebote - hier bucht man zum Beispiel Hotel oder Mietwagen über die Website des Fluganbieters.
  • Verbraucher erhalten mehr Rechte, falls etwa im Nachhinein der Preis um mehr als 8 Prozent steigt. Wenn der Veranstalter insolvent wird oder Naturkatastrophen oder andere schwere Zwischenfälle die Rückreise verzögern, muss der Organisator bis zu drei Übernachtungen übernehmen.

Für deutsche Urlauber ist das Ganze nicht unbedingt eine Verbesserung: Sie können derzeit schon bei Preiserhöhungen von mehr als fünf Prozent die Buchung stornieren. Die EU muss die Reform noch offiziell verabschieden.

21:53 Uhr

Möglicher Gegner des FC Bayern gesucht

Ach ja, nur so als Einschub: Derzeit duellieren sich Juventus Turin und Real Madrid im Halbfinalhinspiel der Champions League. Den n-tv.de Ticker finden Sie hier.

Der FC Bayern München spielt morgen gegen den FC Barcelona. Klar, das ist schwer genug, aber falls der Deutsche Meister ins Finale kommt, können Sie jetzt schon die beiden möglichen Gegner beobachten.

21:27 Uhr

Microsoft gibt Nutzern den Stinkefinger

Ein ausgestreckter Mittelfinger als Ausdruck emotionaler Reaktion? Microsoft führt die Möglichkeit in Windows 10 wieder ein, schreibt der Blog emojipedia.org - sogar politisch korrekt in sechs verschiedenen Farben. Aus Skype, das ja auch zum US-Konzern gehört, wurde das entsprechende Symbol im vergangenen Jahr noch entfernt.

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(Foto: blog.emojipedia.org)

20:58 Uhr

Ex-IRA-Kommandeur in Belfast erschossen

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Der Tatort wurde abgesperrt.

(Foto: AP)

Über Jahrzehnte tobte der gewaltsame Konflikt in Nordirland, seit 1998 ist er beigelegt, zumindest offiziell. Nun wird der Hauptstadt Belfast ein früherer Kommandeur der Untergrundorganisation IRA auf offener Straße erschossen.

  • Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Der Tod von Gerard Davison, gegen den vor einigen Jahren ebenfalls wegen Mordes ermittelt wurde, rief umgehend für Warnungen verschiedener Politiker, die gewaltsame Vergangenheit Nordirlands nicht wieder aufflammen zu lassen.
  • Mehrere Augenzeugen sahen Davisons Ermordung im Zentrum von Belfast mit an, sagte der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei, Alasdair McDonnell.

Gegen Davison war im Falle des 2005 bei einer Auseinandersetzung in einem Pub getöteten Robert McCartney ermittelt worden. McCartneys Schwester hatte ausgesagt, die IRA sei für den Tod ihres Bruders verantwortlich und versuche, die Tat zu verschleiern. Für McCartneys Tod konnte bislang kein Schuldiger ermittelt werden.

20:21 Uhr

Vater zahlt 500 Euro an Lehrer, Sohn fällt durch

Wenn der Sohn nicht die gewünschten Leistungen bringt, reicht ein Griff in die Brieftasche? Nein, dann gibt es eine Verwarnung, wie vom Amtsgericht Frankfurt.

  • Ein Mann hat dem Studienleiter eines Gymnasiums 500 Euro für eine erfolgreiche Abiturprüfung seines Sohnes geboten.
  • Das Gericht setzte die Geldstrafe in Höhe von 5400 Euro (90 Tagessätze) zur Bewährung aus. Der Angeklagte muss allerdings 2000 Euro als Auflage an gemeinnützige Einrichtungen zahlen.
  • Da es um die Chancen des Sohnes offenbar nicht zum Besten stand, hatte der Vater am Tag der mündlichen Abiturprüfung in Mathe den Studienleiter aufgesucht und ihm einen Briefumschlag mit 500 Euro überreicht. Der Studiendirektor verständigte das Schulamt.

Doppelt dumm gelaufen ist die Geschichte für Vater und Sohn, weil die über den Bestechungsversuch nicht informierten Prüfer den Schüler aus fachlichen Gründen durch die Prüfung fallen ließen.

19:54 Uhr

Varoufakis sieht keine schnelle Streitschlichtung

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(Foto: REUTERS)

Der Internationale Währungsfonds fordert einen Schuldenschnitt, die Wirtschaftsprognosen für Griechenland sind schlecht – und Yanis Varoufakis hat die Ruhe weg. Der Finanzminister erwartet im Schuldenstreit keine Einigung innerhalb der nächsten Tage.

  • Beim Treffen der Eurogruppe am kommenden Montag solle Bilanz gezogen werden der "großen Fortschritte", die es bei den Verhandlungen zwischen Athen und den Geldgebern gegeben habe, sagte Varoufakis in Brüssel.
  • Das Treffen der Euro-Finanzminister am 11. Mai werde "noch ein weiterer Schritt hin zu einer endgültigen Vereinbarung" sein, sagte Varoufakis.

Der griechische Minister hatte sich zu einem zweistündigen Gespräch mit EU-Währungskommissar Pierre Moscovici getroffen.

Hier lesen Sie mehr Details zum Stand des Streits: "Varoufakis startet Europatour bei Geldgebern"

19:07 Uhr

Huthi-Truppen und Saudis kämpfen an Grenze

Die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen haben die saudische Grenzstadt Nadschran mit Granaten beschossen, meldet das saudische Militär - das mit einem Gegenangriff antwortete.

  • Auf die "Provokation" reagierten die Saudis mit Kampfhubschraubern, die Huthi-Stellungen im Nordjemen angriffen.
  • Die nationale Luftfahrtgesellschaft Saudi Airlines strich vorerst alle Flüge nach Nadschran. Das Bildungsministerium ordnete die vorübergehende Schließung der Schulen in der südsaudischen Stadt an.

Die Angriffe fielen mit der Gipfelkonferenz der sunnitischen Golfstaaten in Riad zusammen. Dort befindet sich Jemens Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi im Exil. Ein Großteil des Staates ist unter Kontrolle der Rebellen. Zuletzt landete eine arabische Spezialeinheit in der Hafenstadt Aden, um die Verteidigung der örtlichen Milizen zu organisieren.

18:34 Uhr

Österreich erstattet Anzeige wegen BND-Affäre

Der US-Geheimdienst NSA soll mit Hilfe des Bundesnachrichtendienstes auch Behörden in Österreich ausgespäht haben. Deshalb erstattet das Land nun Anzeige gegen Unbekannt - und verlangt zudem "Erklärungen" von der Bundesregierung.

  • Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sagte, der Staatsanwaltschaft in Wien liege eine Anzeige wegen geheimdienstlicher Tätigkeit zum Schaden Österreichs vor.

Übrigens: Unser Kolumnist Wolfram Weimer hat sich mit der Rolle von BND-Chef Gerhard Schindler in der Angelegenheit beschäftigt: "No risk, no Rücktritt"

 

18:05 Uhr

Mikrobiologe: Manche Bärte so dreckig wie Toilette

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Leonardo di Caprio pflegt seinen Bart bestimmt besser als manch anderer.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hipster dieser Welt, horcht auf: Der Untersuchung eines Mikrobiologen zufolge sind manche Bärte wohl so mit Fäkalbakterien verschmutzt, dass der Gesichtsschmuck sogar manchen Abort übertrifft. Das klingt dramatischer, als es am Ende ist, aber der Wissenschaftler nennt seine Stichprobe "beunruhigend".

Hier sehen Sie auch ein Video dazu: "Manche Bärte voll mit Fäkalbakterien"

17:32 Uhr

Streik kostet die Bahn 10 Mio Euro pro Tag

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(Foto: dpa)

Der Streik der Lokführer belastet die Bilanz der Bahn täglich mit zehn Millionen Euro.

  • Wie Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg erklärte, die Summe ergebe sich aus Einnahmeausfällen im Personen- und Güterverkehr sowie Kosten, etwa für Ersatzfahrpläne und Kundeninformation.
  • Jeder dritte Fernzug fahre, im Regionalverkehr seien es im Westen 50 bis 60 Prozent der Züge, im Osten teilweise nur 15 Prozent.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer will ihren Streik am Sonntag um 9 Uhr beenden. So kommen Sie trotzdem von A nach B.

Lesen Sie hier, was die Politik zum Arbeitsausstand sagt: "Die Opposition ätzt, die SPD duckt sich weg"

16:42 Uhr

Republica-Teilnehmer fordern Porno-Tüv

Heute hat die Republica begonnen, eine der wichtigsten Veranstaltungen zur digitalen Netzwelt. Neben den ernsthaften Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Netzneutralität beschäftigen sich die Besucher auch mit "Porno-Kompetenz". Was soll das heißen?

  • Ein Tüv für Pornofilme - mit diesem Vorschlag haben sich Teilnehmer der Internet-Konferenz für eine Sexindustrie ohne Menschenrechtsverletzungen ausgesprochen. Ein solches Qualitätssiegel könnte Pornofilme kennzeichnen, in denen die Darstellerinnen und Darsteller selbstbestimmt mitwirkten, sagte der Hamburger Djure Meinen.
  • Zudem solle mehr "Medienkompetenz im Sinne einer Porno-Kompetenz" erreicht werden. Dies sei auch im Interesse des Jugendschutzes.
  • Meinen wies auf Studien hin, wonach alle Jungen zwischen 14 und 16 Jahren Porno-Erfahrung hätten, bei Mädchen seien es 60 bis 70 Prozent.
16:09 Uhr

Geld und mehr: Mütter, zieht nach Norwegen!

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(Foto: dpa)

Die Lebensqualität in den skandinavischen Ländern ist hoch, das ist allgemein bekannt. Eine Studie mit dem Namen "State of the World 's Mothers" stellt nun eine Rangliste auf, wo es Müttern besonders gut geht.

  • Mütter in Norwegen haben laut einer Studie die beste Lebenssituation weltweit. Kaum schlechter geht es ihren nordischen Nachbarinnen: Finnland, Island, Dänemark und Schweden landen auf den Plätzen zwei bis fünf.
  • Mütter in Norwegen sind im Durchschnitt gesund, verlieren sehr selten Kinder und genießen viele Jahre Bildung. Vorn ist Norwegen aber vor allem dank des im Vergleich sehr hohen Einkommens.
  • Deutschland muss sich hinter den Niederlanden und Spanien mit Rang acht begnügen.

In dem Bericht vergleicht die Kinderrechtsorganisation Save the Children die Lebenssituation von Müttern in 179 Ländern in punkto Gesundheit, Kindersterblichkeit, Schulbildung, Einkommen und politische Einflussnahme.

15:05 Uhr

Schlepper bringen ausgebrannte Mallorca-Fähre weg

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(Foto: REUTERS)

Die weitgehend ausgebrannte Mallorca-Fähre "Sorrento" soll an das spanische Festland geschleppt werden. Das Schiff werde mit Schleppern in den Hafen von Sagunt im Norden der ostspanischen Metropole Valencia gebracht, teilten die Hafenbehörden mit. Das Schiff hat 750 Tonnen Treibstoff und giftige Öle an Bord. Auf den Parkdecks befinden sich mehr als 120 Lastwagen, die zum Teil ausgebrannt sind.

Die Fähre war am Dienstag voriger Woche auf der Route von Palma de Mallorca nach Valencia westlich der Mittelmeerinsel in Brand geraten. Die 156 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

14:43 Uhr

Sorge um Schildkröten verursacht Feuerwehr-Großeinsatz

Was haben Wärmelampen, drei Schildkröten und eine Sirene in Baden-Württemberg gemeinsam? Wenn eine Überlastung der Stromleitung auftritt und die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausrückt, werden ungeahnte Kausalketten aufgedeckt.

  • Die Feuerwehr rückte mit 54 Helfern an, nachdem eine Frau Rauch im Keller eines Wohngebäudes entdeckt hatte. Der Mieter der betroffenen Kellerparzelle in Straubenhardt bei Karlsruhe bekämpfte in der Zwischenzeit selbst die mutmaßliche Ursache - indem er den Strom abstellte.
  • Der 45-Jährige hatte in dem Kellerraum drei Schildkröten untergebracht und für sie drei Wärmelampen installiert. Der Polizei zufolge schmolz wohl ein Kabel wegen der Stromüberlastung und tropfte auf Heu. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ärztlich versorgt.

Eine der Schildkröten erlitt leichte Verbrennungen an den Vorderbeinen; ein Tierarzt kümmerte sich um sie.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Markus Lippold habe ich nach Hause geschickt, nun betreue ich weiter den "Tag" für Sie. Mein Name ist Roland Peters und ich bleibe Ihnen nun bis spätabends erhalten.

Für alle tierliebenden Fußballfans: Der Kölner Geißbock, seine Hoheit Hennes VIII., in Amt und Würden seit 2008, lebt ab kommender Saison wieder sicherer. FC-Stürmer Anthony Ujah wechselt zu Werder Bremen, für kolportierte 4,5 Millionen Euro festgeschriebene Ablöse.

14:08 Uhr

Zwangsschlichtung "verfassungsmäßig bedenklich"

Angesichts des längsten Streiks in der Geschichte der Deutschen Bahn gibt es Forderungen nach einer Zwangsschlichtung zwischen Unternehmen und Gewerkschaft GDL. Doch daran gibt es berechtigte Zweifel.

  • Sie verstehe zwar entsprechende Forderungen, sagt CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt.
  • Eine solche Verpflichtung zur Schlichtung sei aber "verfassungsmäßig sehr bedenklich, weil sie ein Eingriff ins Streikrecht wäre", sagt sie.
  • Dieses ist im Grundgesetz verankert.

Wie verhärtet die Fronten in dem Tarifkonflikt sind, können Sie hier lesen.

13:30 Uhr

Kann man "Sky" und "Skype" verwechseln?

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Skype gehört seit 2011 zu Microsoft.

(Foto: picture alliance / dpa)

"Sky" und "Skype" - eine Fernsehkette und ein Internet-Kommunikationsdienst. Kann man das verwechseln?

  • "Ja", sagt das EU-Gericht in Luxemburg.
  • Es gibt damit dem EU-Markenamt Recht, das den Eintrag von "Skype" als Marke nach Protesten von "Sky" abgelehnt hatte.
  • Zwischen den beiden Zeichen gebe es eine bildliche, klangliche und begriffliche Ähnlichkeit, urteilen die Richter.
12:54 Uhr

Schäuble: IWF fordert keinen Schuldenschnitt

Weil das griechische Rettungsprogramm weit vom Kurs abgekommen sei, fordere der IWF einen Schuldenschnitt, berichtet die "Financial Times". Doch der deutsche Finanzminister widerspricht.

  • Der Internationale Währungsfonds dringe nicht auf einen Schuldenschnitt für Griechenland, sagt Wolfgang Schäuble und weist den Pressebericht zurück.
  • Es sei allerdings "normal", dass EU, EZB und IWF überprüften, ob die Schuldentragfähigkeit Griechenlands gewährleistet sei, so Schäuble.
11:50 Uhr

Ribéry bleibt zu Hause, Lewandowski nicht

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Lewandowski könnte auflaufen, wenn er sich denn schützt.

(Foto: imago/ActionPictures)

"Wir glauben an uns", sagt Thomas Müller kurz vor dem Abflug nach Barcelona. Der Bayern-Profi spricht seiner Mannschaft vor dem morgigen Halbfinal-Hinspiel der Champions League nochmal ordentlich Mut zu. Ist das nötig?

  • Nicht im Flugzeug sitzen jedenfalls Franck Ribéry, der am Fuß verletzt ist, und Mittelfeldspieler Sebastian Rode - wegen muskulärer Probleme. Arjen Robben fehlt natürlich auch - seine Saison ist ja gelaufen.
  • Mit dabei ist dafür Robert Lewandowski. Er soll notfalls mit Schutzmaske auflaufen, im "Zorro-Einsatz", wie die "Bild"-Zeitung das nennt. "Wir schauen morgen", sagt Lewandowski selbst. "Im Moment passt alles."
11:22 Uhr

Helmut Kohl behält recht

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Um dieses Buch wird gestritten. Im Hintergrund: Co-Autor Schwan.

(Foto: dpa)

Das Buch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" lieferte so einige pikante Details und offenherzige Aussagen von Altkanzler Helmut Kohl. Dem war allerdings gar nicht recht, welche Zitate in dem Buch von Heribert Schwan und Tilman Jens verwendet wurden. Also klagte er dagegen. Nun gibt ihm auch das Oberlandesgericht Köln recht. Die Veröffentlichung nicht freigegebener Zitate stelle einen unrechtmäßigen Vertrauensbruch dar, heißt es zur Begründung.

Was an dem Buch so brisant ist, können Sie hier und hier nachlesen. Ihnen liegt der langjährige Kanzler sehr am Herzen? Dann klicken Sie sich doch auch durch unsere Bilderserie zu seinem 85. Geburtstag.

 

10:48 Uhr

"Generalprüfanwalt" - Künast platzt der Kragen

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Harald Range ist seit 2011 Generalbundesanwalt - in seine Amtszeit fallen alle Enthüllungen zur NSA.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die NSA-Affäre, die Diskussion über US-Drohnen, die von Deutschland aus gesteuert werden, dann der Bericht über die Folter der CIA auch an deutschen Staatsbürgern, und nun die BND-Affäre: Immer wieder hat die Generalbundesanwaltschaft ein Prüfverfahren eingeleitet, Folgen hatte das nie.

  • Nun platzt der Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestags der Kragen - Renate Künast übt scharfe Kritik an Generalbundesanwalt Harald Range.
  • "Der Generalbundesanwalt ist leider nur noch ein Generalprüfanwalt, er prüft immer nur, entscheidet aber nichts", sagt die Grünen-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung".
  • Jede normale Wirtshausschlägerei führe zu einem Ermittlungsverfahren, "aber du kannst die Leute mit Waterboarding überziehen, und Range bleibt bei einem Prüfverfahren", so Künast.
10:13 Uhr

Neuseeland will den Union Jack loswerden

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Wie wär's denn damit auf der Flagge? Nein, nicht Kanzlerin Merkel - aber der süße Kiwi!

(Foto: picture alliance / dpa)

Die neuseeländische Flagge? So ganz ohne Nachschauen würde ich sagen, dass sie blau ist, Sterne hat und eine britische Flagge in der Ecke. Genau die ist wohl auch das Problem, das Land will nicht mehr als britisches Anhängsel rüberkommen. Seit heute wird deshalb ein neues Flaggendesign gesucht. Vielleicht gibt es deshalb demnächst einen Silberfarn - die Nationalpflanze. Oder einen Kiwi? Ende des Jahres sollen per Abstimmung vier Favoriten gekürt werden, nächstes Jahr der Sieger.

09:58 Uhr

Die VW-Hauptversammlung beginnt

So wichtig war eine Hauptversammlung von Volkswagen lange nicht mehr. Mit Spannung wird erwartet, wie sich Vorstandschef Martin Winterkorn nach dem Machtkampf mit Ex-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch äußert.

Aber auch die heute bekannt gewordene Bündelung der Nutzfahrzeug-Sparte dürfte vorgestellt werden. Europas größter Autobauer will seine Töchter MAN und Scania in einer eigenständigen Holding zusammenfassen.

Hier finden Sie unseren ausführlichen Bericht über die Aktionärsversammlung.

09:40 Uhr

Bahn beharrt auf Schlichtung, Druck auf GDL wächst

Der Bahnstreik im Personenverkehr hat gerade erst begonnen und Sie sind bereits genervt? Das ist verständlich, aber eine Lösung ist leider noch nicht in Sicht.

  • Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber erklärt im Deutschlandfunk, es müsse eine Schlichtung in der Sache geben. "Wir werden darauf beharren, dass wir in ein solches Verfahren gehen."
  • GDL-Chef Claus Weselsky hatte allerdings bereits gestern eine Schlichtung abgelehnt.
  • Doch der Druck auf die Gewerkschaft wächst, einer Schlichtung zuzustimmen - selbst Kanzlerin Angela Merkel hat sich geäußert.

Kollege Issio Ehrich hat den Rekordstreik kommentiert.

09:21 Uhr

Jetzt keilt Jean-Marie Le Pen zurück - gegen die Tochter

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Lächeln trotz Partei-Suspendierung: Jean-Marie Le Pen ist bisher Ehrenvorsitzender der Front National.

(Foto: REUTERS)

Die Partei, die er gründete, hat seine Mitgliedschaft suspendiert - ausgerechnet unter dem Vorsitz der eigenen Tochter. Gegen die sind auch die neuesten Äußerungen von Frankreichs Rechtsaußen Jean-Marie Le Pen gemünzt:

  • Der Vater spricht sich gegen eine Präsidentschaft von Marine Le Pen aus.
  • "Wenn derartige moralische Prinzipien den französischen Staat leiten sollten, wäre dies skandalös", sagt er dem Radiosender Europe 1.
  • Auf Nachfrage, ob er sich tatsächlich keinen Sieg seiner Tochter bei der Wahl 2017 wünsche, sagt er: "Im Moment nicht."

Wollen Sie mehr wissen - hier entlang.

08:35 Uhr

Athen spricht überraschend mit allen Geldgebern

Griechenland will kurzfristig mit den Geldgebern des Landes über die akuten Liquiditätsprobleme sprechen. Das berichtet die griechische Finanzpresse.

  • Finanzminister Yanis Varoufakis will sich demnach in Paris mit seinem französischen Kollegen Michel Sapin und dem EU-Währungskommissar Pierre Moscovici treffen.
  • Heute Nachmittag ist in Frankfurt ein Gespräch griechischer Minister mit EZB-Chef Mario Draghi geplant. Es geht um die EZB-Entscheidung über eine möglichen Aufstockung der Notkredite.
  • Premier Alexis Tsipras hatte bereits Montagabend mit IWF-Chefin Christine Lagarde gesprochen.
08:11 Uhr

Pacquiao muss an Schulter operiert werden

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Den müden Kampf entschied Mayweather (l.) am Ende für sich - nach Punkten.

(Foto: AP)

Das zum "Kampf des Jahrhunderts" ausgerufene Duell gegen Floyd Mayweather hat er verloren. Nun muss sich Manny Pacquiao einer weiteren Herausforderung stellen:

  • Eine "erhebliche" Verletzung der rechten Schulter entpuppt sich als Riss der Rotatorenmanschette und muss operiert werden.
  • Nach Angaben des behandelnden Arztes muss Pacquiao neun bis zwölf Monate pausieren. So er denn danach wieder in den Ring steigen will.
  • Pikantes Detail: Am Kampfabend hatte die Box-Kommission von Nevada dem Boxer ein entzündungshemmendes Medikament verweigert, obwohl die US-Anti-Doping-Behörde USADA eine Freigabe erteilt hatte.
07:47 Uhr

Koala spaziert in die Notaufnahme

 

Selbst ist der Bär: Ein Koala spaziert mitten in der Nacht in Australien in die Notaufnahme eines Krankenhauses, schaut sich ein paar Minuten um und verschwindet dann wieder. Zum Glück hat eine Überwachungskamera das Ganze aufgenommen.

Hier können Sie weiterlesen.

07:23 Uhr

Tod einer deutschen Frau in Nepal bestätigt

Mehr als eine Woche nach dem schweren Erdbeben im Himalaya ist immer noch unklar, wie viele ausländische Touristen vermisst werden. Die Angaben schwanken zwischen 112 und mehreren Hundert, darunter auch etliche Deutsche.

  • Bestätigt wird nun der Tod einer deutschen Frau. Sie starb nach Behördenangaben in der beliebten Wander-Region Langtang.
  • Insgesamt starben nach neuen Angaben mehr als 7600 Menschen bei dem Beben, 7500 davon in Nepal.
06:59 Uhr

Stuart Bingham ist Snooker-Weltmeister

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Voll konzentriert: In dem hochklassigen WM-Finale setzt sich Stuart Bingham durch.

(Foto: imago/Michael Cullen)

Die erste Nachricht, nach der ich heute früh gesucht habe? Das war der Ausgang des Finales der Snooker-Weltmeisterschaft. Leider konnte ich das Match gestern Abend nicht bis zu Ende sehen, aber was Stuart Bingham und Shaun Murphy da geboten haben, war einfach ganz großer Sport.

Und wer hat nun gewonnen? Erstmals hat sich Bingham durchgesetzt - wohlverdient natürlich. Der 38-jährige Engländer schlug seinen Landsmann in Sheffield mit 18:15 und kassierte ein Preisgeld von 300.000 Pfund (407.000 Euro). Murphy, Weltmeister von 2005, nahm 125.000 Pfund (170.000 Euro) mit nach Hause.

Kollege Christoph Wolf, auch ein Snooker-Fan, hat die ganze Geschichte der WM-Sensation aufgeschrieben.

06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

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Wie geht es weiter bei Volkswagen nach dem Machtkampf in den Chefetagen?

(Foto: dpa)

Guten Morgen! Mein Name ist Markus Lippold und ich bin mit der U-Bahn zur Arbeit gekommen. Die wird in Berlin nicht von der Bahn bedient, sondern von der BVG - und die fährt heute. Sehr voll war es, denn wer normalerweise mit der Bahn zur Arbeit fährt, sucht sich heute und in den kommenden Tagen besser eine Alternative.

 

06:07 Uhr