Das war Freitag, der 19. Mai 2017
Liebe Leser, der Tag geht zu Ende, in der Redaktion gehen so langsam die Lichter aus. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Die Top-Meldungen von heute waren:
US-Präsident Donald Trump bricht zu seiner ersten Auslandsreise auf. Ihn erwarten viele peinliche Momente, schreibt unser Politik-Chef Hubertus Volmer.
In vielen teilen Deutschlands hat sich der Sommer heute erst einmal verabschiedet. Es gab zum Teil heftige Gewitter und Hagel. In Thüringen hat eine Schlammlawine sogar einen Zug entgleisen lassen.
Die Debatte um einen möglichen Abzug der Bundeswehr vom türkischen Standort Incirlik sorgt für Ärger zwischen Merkel und ihrem Außenminister.
Welche Alternativen es zu dem Stützpunkt gibt, hat mein Kollege Issio Ehrich hier aufgeschrieben.
Im US-Werk des Autoherstellers Tesla klagen die Mitarbeiter über harte Arbeitsbedingungen. Notarzt-Einsätze gibt es dort offenbar regelmäßig.
Mehr als 140 Tote bei Angriff auf libyschen Stützpunkt
Bei dem Angriff regierungstreuer Kämpfer in Libyen auf einen Stützpunkt rivalisierender Einheiten sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens 141 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern handele es sich um Soldaten, die dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angehörten, teilte ein Sprecher mit. Weitere Opfer seien Zivilisten, die auf dem Stützpunkt arbeiteten oder sich in der Nähe aufhielten, überdies habe es standrechtliche Hinrichtungen gegeben.
Trump nannte FBI-Chef "verrückten Spinner"
Gerade ist US-Präsident Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise aufgebrochen, da gibt es zuhause schon wieder neuen Ärger. Bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow in der vergangenen Woche habe der US-Präsident erklärt, der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen der angeblichen Verstrickungen des Trump-Wahlkampflagers mit Russland genommen, berichtet die "New York Times".
"Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert", sagte Trump der Zeitung zufolge zu Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak. "Er war verrückt, ein echter Spinner", sagte Trump laut einer Aufzeichnung des Gesprächs. "Ich habe wegen Russland einen großen Druck verspürt. Der ist jetzt weg", sagte Trump demnach.
Nordkorea: Vor Dialog Abkehr von "feindlicher Politik"
Nordkorea hat von den USA vor einem Dialog eine Abkehr von "ihrer feindlichen Politik" verlangt.
Der nordkoreanische UN-Botschafter Kim In Ryong sagte, jeder wisse, dass die USA einen Dialog angedeutet hätten. "Was aber wichtig ist, sind nicht Worte, sondern Taten."
Die Abkehr der USA von ihrer gegenüber Nordkorea feindlichen Politik sei die Grundvoraussetzung für die Lösung aller Probleme auf der koreanischen Halbinsel.
US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte im Pentagon, eine militärische Lösung in Nordkorea wäre "in einem unglaublichen Ausmaß tragisch".
Belgien ernennt Bier zum Kulturerbe
Pünktlich zum Freitagabend hat in der belgischen Hauptstadt Brüssel ein wegweisendes Zeremoniell begonnen. Ähnlich wie auch hierzulande spielt der goldene Gerstentrunk auch bei unseren Nachbarn eine nicht untergeordnete Rolle. Und so haben die Belgier ihre Bierkultur auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit setzen lassen. Vertreter der UN-Sonderorganisation überreichten den Kulturministern der drei belgischen Sprachengemeinschaften nun das Zertifikat. Nun haben es die Belgier also auch urkundlich: Bier gehört zur belgischen Kultur. Prost!
Zug entgleist nach Schlammlawine in Thüringen
In vielen Teilen Deutschlands haben starke Unwetter den Sommer vorerst beendet. In Süddeutschland gab es zum Teil heftige Gewitter und Hagelschauer.
Eine Schlamm- und Gerölllawine hat einen Regionalzug bei Stadtroda in Thüringen entgleisen lassen. Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei gab es mehrere Leichtverletzte. Der Regionalexpress RE 1 war von Glauchau (Sachsen) nach Göttingen (Niedersachsen) unterwegs.
Videos des Tages
Ex-Häftling wird nach 45 Minuten rückfällig
Nur 45 Minuten nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, hat sich ein Ex-Häftling wieder zu einem Häftling verwandelt.
Der Mann war gerade aus der Augsburger Justizvollzugsanstalt im Vorort Gablingen entlassen worden und war zu Fuß unterwegs in der Ortschaft. Unvermittelt trat er aus Frust gegen einen Briefkasten und warf Mülltonnen um.
Eine Tonne landete auf der Straße, weswegen es beinahe zu einem Unfall gekommen wäre. Eine Polizeistreife nahm den randalierenden Ex-Häftling fest. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an, nun sitzt der Mann wieder im Gefängnis ein.
Anthony Weiner bekennt sich schuldig
Können Sie sich an Anthony Weiner erinnern? Der 52-jährige Kongressabgeordnete bewarb sich einst für den Bürgermeisterposten der Stadt New York. Inzwischen muss er sich vor Gericht verantworten. Er soll sich im Internet mit einer 15-Jährigen obszöne Nachrichten geschrieben haben. Nun räumte er vor Gericht seine Schuld ein.
"Ich habe eine Krankheit, aber ich habe keine Entschuldigung", sagte Weiner bei der Anhörung. Das Strafmaß in dem Prozess soll am 8. September verkündet werden. Auf die fragliche Straftat stehen bis zu zehn Jahre Haft.
Die anzüglichen Textnachrichten hatten indirekt eine möglicherweise mitentscheidende Rolle im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 gespielt. Weiners damalige Ehefrau Huma Abedin war eine enge Vertraute der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton.
Hohe Wahlbeteiligung bei Präsidentenwahl im Iran
Eine hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich angesichts einer Richtungsentscheidung im Iran an: Nach ersten Schätzungen stimmten rund 30 der 56,4 Millionen Wahlberechtigten ab. Die Iraner wählen heute ihren Präsidenten. Der moderate Amtsinhaber Hassan Ruhani bewirbt sich bei der Wahl um eine zweite Amtszeit, um seine Politik der Öffnung fortsetzen zu können.
Die Regierung hat die Öffnungszeit der Wahllokale zwei Mal um jeweils zwei Stunden verlängert. Wegen des großen Andrangs können die Menschen nun bis 19.30 Uhr deutscher Zeit Uhr ihre Stimme abgeben.
Wichtigster Erfolg Ruhanis ist das Atomabkommen, das im Januar 2016 zur Aufhebung der im Atomstreit verhängten Sanktionen gegen den Iran führte. Raisi stellt zwar das Abkommen nicht generell in Frage, da es die Billigung Chameneis hat, doch wirft er Ruhani vor, zu wenig daraus gemacht zu haben.
Flüchtlinge in Libyen unter unmenschlichen Bedingungen
Flüchtlinge müssen in libyschen Gefangenenlagern nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) unter unmenschlichen Bedingungen leben.
In zwei Lagern hätten Flüchtlinge in diesem Jahr über Tage nichts zu Essen bekommen und seien deshalb wegen Mangelernährung behandelt worden, teilte MSF mit. Das verfügbare Wasser reiche gerade mal zum Überleben.
Eine große Zahl an Menschen sei auf engem Raum eingesperrt, erklärte MSF weiter. Dadurch verbreiteten sich Krankheiten wie Krätze oder Windpocken. Nach Angaben der Hilfsorganisation haben viele Flüchtlinge Selbstmordgedanken oder leiden am posttraumatischen Stresssyndrom.
Neuer Ebola-Verdacht im Kongo
Im Kongo sind neue Ebola-Verdachtsfälle aufgetaucht. Insgesamt 29 Menschen könnten sich in dem zentralafrikanischen Land mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert haben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.
Bislang war sie von 21 Verdachtsfällen ausgegangen. Nach wie vor seien erst zwei Fälle durch Labortests bestätigt, drei Menschen sind gestorben. 416 Menschen stünden unter Beobachtung, die mit den Erkrankten in Kontakt waren, sagte ein WHO-Sprecher.
Bei der bislang größten Ebola-Epidemie starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone in Westafrika 2014/2015 mehr als 11.000 Menschen.
USA: 750 IS-Kämpfer in Afghanistan getötet
US-Spezialeinheiten und afghanische Streitkräfte haben in Afghanistan seit Anfang März 750 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. Zudem seien Tunnel- und Höhlensysteme sowie Einsatzzentren und logistische Knotenpunkte der radikalislamischen Extremisten zerstört worden, teilten die US-Streitkräfte am Freitag mit. Die vom IS kontrollierten Gebiete seien um zwei Drittel reduziert worden, hieß es weiter.
Von der Leyen: Umzug nach Jordanien möglich
Starten bald deutsche Tornados aus Jordanien statt aus der Türkei? Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hält eine Verlegung des Bundeswehr-Kontingents dorthin für machbar.
"Mein erster Eindruck von der Al-Azrak-Airbase hier in Jordanien ist positiv", sagte die Ministerin nach einem Besuch auf einem Luftwaffenstützpunkt, der als Alternativ-Standort im Gespräch ist.
Der organisatorische Aufwand für eine Verlegung wäre zwar sicherlich enorm. Nach einer "gewissen operativen Umzugspause" könnte die Bundeswehr aber auch von diesem Stützpunkt aus die Aufträge der Koalition für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat erfüllen.
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Welche Alternativen zu Incirlik es noch gibt, hat mein Kollege Issio Ehrich hier aufgeschrieben.
Groschek soll SPD-Chef in NRW werden
Nach dem Rücktritt der scheidenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft vom Vorsitz der Landes-SPD will die Parteiführung den bisherigen Landesverkehrsminister Michael Groschek zum neuen Parteichef machen. Der Landesvorstand sprach sich für den 60-jährigen Politiker aus und will ihn bei einem Parteitag zur Wahl vorschlagen, wie Fraktionschef Norbert Römer mitteilte. Die Entscheidung fiel demnach einstimmig.
Schlagzeilen zum Feierabend
Terror-Prozess in Berlin: Syrer muss fünf Jahre in Haft
Ein 20-jähriger Syrer ist in einem Berliner Terror-Prozess zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz schuldig. Der 20-Jährige sei ein überzeugter Anhänger des Islamischen Staat (IS), begründeten die Richter.
Nach mehr als viermonatigem Prozess war das Kammergericht überzeugt, dass der 20-Jährige unter anderem Informationen über potenzielle Anschlagsziele in der Hauptstadt an Kontaktpersonen der Terrormiliz weitergegeben und sich für etwaige Anschläge bereiterklärt hatte.
Vor seiner Flucht nach Deutschland im August 2015 habe sich der damals jugendliche Angeklagte in Syrien an Kampfhandlungen des IS beteiligt, hieß es weiter im Urteil.
O2 schaltet wegen Wanna Cry DSL-Kundensystem ab
Der Verschlüsselungstrojaner Wanna Cry hat die Systeme des Telefonkonzerns O2 angegriffen, das Unternehmen hat aus Sicherheitsgründen DSL-Kundenmanagementsystem abgeschaltet.
Das bestätigte der Telefonkonzern gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Gleichzeitig gibt ab es seit Mitte der Woche erhebliche Netzstörungen sowohl im DSL- als auch im Mobilfunknetz.
Diese sollen aber nach Auskunft von O2 nichts mit dem Trojaner zu tun haben.
AfD-Stimmen fälschlicherweise für ungültig erklärt
Bei der NRW-Landtagswahl sind in einem Wahlbezirk in Mönchengladbach alle Stimmen für die AfD für ungültig erklärt worden. Es sei zu einem Fehler bei der Stimmauszählung gekommen, teilte die Stadt mit. Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahl habe der nach Angaben der Stadt umgehend korrigierte Fehler jedoch nicht.
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hatte die Partei im Bezirk "Altenheim Eicken" 7,6 Prozent der Erststimmen, allerdings keine gültige Zweitstimme erhalten. Aufgrund dieses kuriosen Ergebnisses wurde eine Neuauszählung veranlasst.
Das Ergebnis: Alle 37 Zweitstimmen für die AfD sind gültig. Die Partei hatte 8,6 Prozent der Stimmen erhalten.
"Der Wahlvorstand hat sich vergaloppiert", sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. "Sowas darf nicht passieren."
Assange: "Ich vergebe und vergesse nicht"
Fünf Jahre hat Julian Assange in der Botschaft von Ecuador in London verbracht, zuvor war er 2010 verhaftet worden. Nun hat sich der Wikileaks-Gründer erstmals zu der Einstellung der Ermittlungen gegen ihn geäußert.
"7 Jahre lang ohne Anklage festgehalten (...), während meine Kinder großgeworden sind und mein Name verleumdet wurde", schrieb der 45-jährige Australier auf Twitter. Er fuhr fort: "Ich vergebe und vergesse nicht."
Mehr zu Assanges unversöhnlichen Worten lesen Sie hier.
NRW-SPD berät über personellen Neuanfang
Die Wahl in Nordrhein-Westfalen war für die SPD ein Debakel. Nun sollen Konsequenzen gezogen werden. Fünf Tage danach ist die Spitze der Landes-SPD zusammengekommen.
Die Parteigremien wollen über den personellen Neuanfang in der Landes-SPD nach ihrer schweren Wahlniederlage vom Sonntag beraten. Auch der SPD-Bundesvorsitzende Martin Schulz nahm an der Sitzung in Düsseldorf teil.
Die scheidende Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte noch am Wahlabend den SPD-Landesvorsitz und ihr Amt als stellvertretende Bundesvorsitzende niedergelegt. Als mögliche Nachfolger im Landesvorsitz werden unter anderem der derzeitige NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Landesjustizminister Thomas Kutschaty genannt.
New Yorker Todesfahrer bereits 2013 verurteilt
Der Todesfahrer vom New Yorker Times Square wurde während seiner Zeit als Soldat bei der US-Marine wegen Trunkenheit am Steuer und ordnungswidrigem Verhalten von einem Militärgericht verurteilt.
Nach seinen knapp drei Jahren bei der Navy sei er "unter anderen als ehrenhaften Umständen" vom Militärdienst entlassen worden, sagte ein ranghoher Marineoffizier.
Der 26-Jährige aus dem Stadtteil Bronx war am Donnerstag am Times Square mit hohem Tempo über den Gehweg gerast und hatte dabei eine Frau getötet und 22 weitere Menschen verletzt.
Trumps Politik beunruhigt immer mehr Deutsche
Die Politik des US-Präsidenten Donald Trumps treibt nach einer aktuellen Umfrage immer mehr Deutschen Sorgenfalten auf die Stirn.
Mehr als dreiviertel (78 Prozent) machen sich nach Angaben des ZDF-"Politbarometer" große Sorgen wegen des 45. Präsidenten der USA. Ende Januar, kurz nach Trumps Amtsantritt, waren es noch 62 Prozent gewesen. Laut der aktuellen Umfrage macht sich jeder Fünfte (21 Prozent) keine Sorgen.
Anders sieht das unter den AfD-Anhängern aus: Mehr als jeder Zweite (62 Prozent) von ihnen ist kaum beunruhigt, während 33 Prozent alarmiert sind.
Bericht: "Identitäre" wollen in Ministerium eindringen
Anhänger der "Identitären Bewegung" haben in Berlin versucht, das Justizministerium zu stürmen. Rund 50 Personen hätten versucht, in das Gebäude zu gelangen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Polizeikreise. Zuvor hatte die rechte Organisation vor dem Gebäude eine Demonstration gegen Zensur veranstaltet.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Volker Petersen sagt Adieu, Benjamin Konietzny übernimmt das Ruder.
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benjamin.konietzny (at) nama.de
Londoner Straßenbahnfahrer schläft ein
Genau wie die Richterbank (s. u.) ist auch das Cockpit einer Straßenbahn kein Ort für ein Nickerchen. Ein Londoner Fahrer hat daher nun Ärger am Hals. Der "Evening Standard" veröffentlichte ein knapp einminütiges Video eines Passagiers, das den Fahrer mit nach vorn gebeugtem Kopf am Steuer schlafend zeigt. "Ich bin absolut stinksauer über diesen Vorfall, und ich bin mir sicher, dass alle Londoner so schockiert sein werden wie ich es heute bin", schrieb der Bürgermeister, Sadiq Khan, bei Facebook.
Richter schlief während Verhandlung - Urteil gekippt
Nein, so ein Urteil darf kein Bestand haben, urteilt nun seinerseits das Bundessozialgericht in Kassel. Das Gericht kippt ein Verdikt aus dem vergangenen Jahr, das sich dadurch auszeichnete, dass der Richter während der Verhandlung eingeschlafen war.
Verhandelt worden war ein Streit um eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Der ehrenamtliche Richter war zu der Verhandlung laut Zeugen zu spät gekommen. Dann sei er "mit auf die Brust gesunkenem Haupt sofort eingeschlafen". Die anderen Richter bemerkten dies und stießen ihn mit dem Fuß an - das habe aber nur kurz geholfen.
Der betroffene Richter sei "zumindest für einen Teil der mündlichen Verhandlung geistig abwesend" gewesen und habe sich keine eigene Meinung zur Verhandlung bilden können, entschied das Bundessozialgericht. Es ließ eine Revision wegen "nicht vorschriftsmäßiger Besetzung des Berufungsgerichts" zu.
David Hasselhoff geht wieder auf Deutschlandtour
Erklären Sie mal einem US-Amerikaner, warum David Hasselhoff bei uns ein Superstar ist. Oder mal war. Gar nicht so einfach. Aber was soll's, seine hiesigen Fans können dem Knight Rider und Rettungsschwimmer demnächst wieder persönlich zujubeln. Der 64-Jährige kommt auf Deutschlandtour, berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach spielt er das erste Konzert am 11. April 2018 im Berliner Friedrichstadtpalast. Weitere Stationen sind Braunschweig, Neubrandenburg, Hamburg, Magdeburg, Leipzig, Jena, Suhl und Wetzlar.
Trump findet Bleibe für Hamburger G20-Gipfel - in Berlin
Anfang Juli kommt Donald Trump nach Deutschland - er nimmt am G20-Gipfel in Hamburg teil. Nun hat der US-Präsident auch eine Bleibe gefunden. Aber nicht in der Hansestadt, sondern im 250 Kilometer entfernten Berlin, wie die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf das "Hamburger Abendblatt" berichtet.
Demnach wird er im Hotel Intercontinental am Tiergarten residieren. Und warum nicht in Hamburg? Dort kommt vor allem das Hotel Vier Jahreszeiten für Staatsgäste infrage, doch das Haus hatte Trump abgesagt.
Der muss nun jeden Tag nach Hamburg pendeln - womöglich per Helikopter. Einen Landeplatz gibt es laut "Berliner Zeitung" aber nicht auf dem Interconti.
Macron sperrt Journalisten aus
In Frankreich sind die goldenen Zeiten für Journalisten offenbar vorbei. Zumindest für die, die über die große Politik im Elysée-Palast berichten. Der neue Präsident Emanuel Macron schränkt den Zugang der Berichterstatter deutlich ein, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Sie dürften nicht mehr in den Innenhof, um von dort Kabinettsitzungen zu verfolgen. Macron schärfte demnach seinen Ministern zudem ein, "nicht mehr in jedes Mikrofon zu sprechen, das ihnen hingehalten" werde. Unter der Regierung Hollande sei eine Vielzahl von Informationen an die Presse gelangt, der Präsident habe als geschwätzig gegolten. Das hat der Presse offenbar wenig geholfen - seit Jahren sinke das Vertrauen in die Journalisten. Weniger als die Hälfte der Franzosen trauen demnach Nachrichten in Fernsehen und Zeitungen.
CDU und FDP verhandeln in NRW über Koalition
In Nordrhein-Westfalen passiert das, was nahe lag: CDU und FDP wollen Koalitonsverhandlungen aufnehmen, wie die Spitzenkandidaten Armin Laschet und Christian Lindner nun mitteilen. Wenn die beiden wirklich zusammengehen, wird jede Abstimmung zur Zitterpartie - Schwarz-Gelb hätte im Landtag nur eine Stimme Mehrheit. Eine Alternative wäre für die CDU nur noch eine große Koalition mit der SPD.
Mehr dazu hier.
Urteil gegen 85-jährigen Todesfahrer rechtskräftig
Im Prozess hat der 85-jährige Mann deutlich gemacht, wie sehr ihm die Tat leidtut. Der Mann war mit seinem Auto in die Fußgängerzone von Bad Säckingen in Baden-Württemberg gefahren und war dann unkontrolliert in eine Menschenmenge gerast. Zwei Menschen starben, 27 wurden verletzt. Bereits vergangene Woche wurde der Mann zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 1500 Euro Geldauflage verurteilt. Der Führerschein wurde ihm auf Lebenszeit entzogen. Jetzt ist das Urteil rechtskräftig, da niemand Revision eingelegt hat.
Seit Januar mehr Eintritte in FDP als 2016 insgesamt
Die FDP ist wieder da - anders kann man die Erfolge bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW kaum interpretieren. Das zeigt sich auch bei den Parteieintritten. Seit dem 1. Januar schlossen sich 4600 Menschen der Partei an, das sind mehr als im gesamten Vorjahr, als es 4100 waren. Das sagte ein Parteisprecher der "Heilbronner Stimme".
Schlagzeilen zur Mittagspause
Bär jagt Mountainbikern Riesenschreck ein
Dieses Video wurde in den vergangenen Tagen rund zehn Millionen Mal angeklickt. Es zeigt, wie ein Bär plötzlich auf einem Mountainbike-Trail in der Slowakei auftaucht.
Steinmeier kommt in Warschau an
Joachim Gauck hatte Polen noch als erstes Land besucht, nachdem er Bundespräsident geworden war. Frank-Walter Steinmeier hat nun rund zwei Monate seit seiner Vereidigung verstreichen lassen. Nun ist er mit seiner Frau in Warschau eingetroffen. Präsident Andrzej Duda empfing beide mit militärischen Ehren. Interessant ist, dass Steinmeier auch mit Ministerpräsidentin Beata Szydlo sprechen wird. Steinmeier will vermitteln - das Verhältnis Berlin-Warschau ist im Moment wegen Flüchtlingskrise und Europa-Fragen angespannt.
Schweden stellt Ermittlungen gegen Assange ein
In der ekuadorianischen Botschaft in London dürfte gerade jemand jubeln: Schweden stellt die Ermittlungen gegen Julian Assange ein. Der Wikileaks-Gründer hatte in der Vertretung des südamerikanischen Landes Asyl genossen, seit in Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn ermittelt wurde.
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Anwalt fordert riesige Entschädigung im Fall Anis Amri
Dass im Fall Anis Amri beim Berliner Landeskriminalamt Akten manipuliert wurden, hat das politische Berlin erschüttert. Nun meldet sich ein Anwalt der Opfer des Terroranschlags vom Breitscheidplatz zu Wort. Wegen der Trickserei fordert dieser nun eine Entschädigung von 100 Millionen Euro. "Wir haben es hier wohl mit einem glasklaren Fall von Amtshaftung zu tun", zitiert der "Focus" den Rechtsanwalt Andreas Schulz. LKA-Beamte wollten womöglich vertuschen, dass es mehrere Wochen vorm Anschlag Möglichkeiten zur Festnahme Amris gab.
Sachsen fordert 11 Millionen Euro von Solarworld zurück
Solarworld galt einst als Hoffnungsträger unter den deutschen Photovoltaikunternehmen - doch das war einmal. Mittlerweile ist die Firma insolvent. Und das ruft den Freistaat Sachsen auf den Plan. Denn wollte den Bau eines Werks in Freiberg mit 11,2 Millionen Euro fördern und zahlte auch bereits. Das Geld will das Land nun zurückhaben, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Schließlich lägen die Voraussetzungen der Förderung nicht mehr vor.
Jennifer Lawrence verteidigt Strip-Video
So ein Star ist auch nur ein Mensch. Und während es bei normalen Menschen niemanden weiter interessiert, wenn er oder sie nachts betrunken in Wien an einer Stange in einem Stripclub tanzt, ist das bei Stars wie Jennifer Lawrence anders. Die 26-jährige Oscarpreisträgerin (für "Silver Linings") verteidigt nun ein im Netz kursierendes Video, das sie eben dabei zeigt und manch anderem peinlich gewesen wäre. Nicht so Frau Lawrence: "Ich finde, ich tanze ziemlich gut", schreibt sie mit einem Anflug von Selbstironie auf Facebook. Und: "Ich werde mich nicht entschuldigen, ich hatte in jener Nacht einen MORDSSPASS". Na dann, Glückwunsch zum Krisenmanagement.
Schulz fällt in Umfragen weiter hinter Merkel zurück
Martin Schulz hat ein Problem - seine Umfragewerte haben sich noch einmal verschlechtert. Laut ARD-Deutschlandtrend würden sich 32 Prozent für den SPD-Kandidaten entscheiden, wenn der Kanzler direkt gewählt würde. Das sind vier Prozent weniger als in der vergangenen Woche. Und Merkel? Liegt unverändert bei 49 Prozent. Na dann, Glückauf.
Mutmaßliche Autodiebe verstecken sich in Misthaufen
Vielleicht dachten die beiden Männer, ein Misthaufen sei ein gutes Versteck vor der Polizei. Zuvor hatten sie mit einem gestohlenen Auto einen Unfall gebaut, bei dem sich dieses mehrfach überschlug. Zeugen hatten der Polizei lautes Reifenquietschen und einen Knall gemeldet. Die brachten schließlich eine Hundestaffel mit zum Unfallort. Und die vierbeinigen Ermittler entdeckten die beiden Männer dann in dem Misthaufen. Gegen den 21-jährigen Fahrer wird nun wegen mehrerer Verkehrsstraftaten und wegen Autodiebstahls ermittelt. Der 18-jährige Beifahrer wurde auf freien Fuß gesetzt.
Wright: Trump stiehlt Ideen für "House of Cards"
Kennen Sie die Serie "House of Cards"? Darin geht es um einen ruch- und skrupellosen US-Politiker namens Frank Underwood, der dank Intrigen und Strippenzieherei zum Präsidenten aufsteigt. Ich habe mir das angesehen und war oft völlig baff - Kevin Spacey spielt die Hauptrolle und macht das brillant. Seine Partnerin Robin Wright bleibt da kaum zurück, sie spielt in der Serie seine Frau Claire. Die beklagt sich nun über den neuen Präsidenten. "Trump hat all unsere Ideen für die sechste Staffel gestohlen", sagte sie dem Magazin "Variety". "Ich weiß nicht, was wir machen sollen, wirklich", erklärte sie sichtlich belustigt. Der Moderator hatte zuvor davon gesprochen, dass die Serie bisher immer eine fiktionale Welt gezeigt habe, denn während Obamas Präsidentschaft seien die Zuschauer sicher gewesen: "Das ist nicht wirklich das, was passiert."
Schlagzeilen am Morgen
Sohn von Lottogewinner verklagt Vater auf mehr Geld
Streit um einen Lottogewinn hat eine Familie aus Großbritannien vor Gericht geführt. Der Sohn des Gewinners wollte so seinen Vater zwingen, ihm mehr Geld von den umgerechnet 118 Millionen Euro zu überweisen, die dieser 2011 bei der Lottery Euromillions gewonnen hatte, wie der "Guardian" berichtet. Dabei hatte dieser ihm über zwei Jahre bereits 1,8 Millionen Euro gegeben. Das Geld hatte der Sohn und sein Freund allerdings bereits größtenteils ausgegeben. Der Sohn argumentierte, beim Gewinn habe der Vater ihm gesagt, er müsse sich nie wieder Sorgen um Geld machen. Der Richter wies das zurück. Der Vater müsse nicht mehr seinem verschwenderischen Sohn aushelfen, sagte er. "Es gab für vernünftige und normale Menschen keinerlei Grund zur Annahme, dass sie jederzeit weiteres Geld bekommen würden." Die erste Million habe der Sohn übrigens schon im ersten Monat verschleudert.
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Das sagt Schweinsteiger zum Abschied Philipp Lahms
Philipp Lahm beendet an diesem Wochenende seine Karriere als Profifußballer. Er ist ein Ausnahmespieler - da sind sich alle einig; mehrfacher deutscher Meister, Champions-League-Sieger und natürlich Weltmeister. Sein Weggefährte Bastian Schweinsteiger hat der "Bild"-Zeitung nun erzählt, wie viel er von ihm hält.
"Er hat eine Wahnsinns-Karriere hingelegt", sagte er. "2002 wurden wir gegen RC Lens eingewechselt. Danach habe ich mit keinem anderen so viele Spiele gemacht wie mit Philipp. Wir hatten eine super Zeit."
Und ein bisschen wehmütig in eigener Sache wurde er auch: "Wenn ich die Nationalmannschaft jetzt im Fernsehen sehe, vermisse ich es, dabei zu sein - gerade die Atmosphäre mit den Betreuern. Da haben sich über die Jahre seit 2004 Freundschaften aufgebaut."
Übrigens, was am letzten Spieltag noch passieren kann, lesen Sie hier.
Starkregen - Lkw kippt auf A2 um
Das Sommerwetter ist in Sachsen-Anhalt schon wieder vorbei - Starkregen sucht das Land heim, was auf der A2 zu einem schweren Unfall führt. Bei Eilsleben kippt ein Lastwagen mit etwa 2000 lebenden Enten, Gänsen und Hühnern um. Wie viele der Vögel verendeten, konnte die Polizei noch nicht sagen.
So sieht Chelsea Manning heute aus
Als Whistleblower und Wikileaks-Lieferant Bradley Manning erschütterte der hier zu sehende Mensch die Geheimdienstwelt. Im Gefängnis wurde Bradley dann zu Chelsea - und ist seit gestern wieder frei. Jetzt postet sie dieses Foto von sich.
Mehr dazu hier.
US-Minister: Wirtschaftspolitik wird nicht geändert
Von außen betrachtet, macht die Regierung Trump nicht gerade den kompetentesten Eindruck - das hat in den vergangenen Tagen für einigen Aufruhr an der Börse gesorgt. Die Händler scheinen nicht mehr so recht daran zu glauben, dass der US-Präsident seine Wahlkampfversprechen umsetzt. An der Börse fand man vor allem die Steuersenkungen für Reiche und die Infrastruktur-Projekte gut. Nun versucht Wirtschaftsminister Alexander Acosta gegenzusteuern. "Ich sehe keine Skepsis an den Finanzmärkten in Bezug auf unsere Regierung", sagte Acosta dem "Handelsblatt". Er kündigte an, es werde bei den geplanten Steuersenkungen und dem Abbau von Bürokratie bleiben.
Chinesische Jets fangen US-Militärflugzeug ab
Im Ostchinesischen Meer treffen chinesische Jets auf ein US-amerikanisches Wetteraufklärungsflugzeug - ein chinesischer Pilot startet ein gefährliches Manöver. CNN berichtet, die SU-30-Jets hätten sich auf 50 Meter angenähert, einer sei direkt über dem US-Flugzeug, einer WC-135, geflogen, mit der Unterseite nach oben. US-Crewmitglieder hätten den Vorgang als "unprofessionell" bezeichnet. Offiziellen Angaben zufolge sollte die US-Maschine Spuren von Atomtests in der Atmosphäre suchen. China demonstriert immer wieder den Machtanspruch in den Meeren vor seinen Küsten - die USA tun dies ebenfalls.
Mehr dazu hier.
Chris Cornell beging Selbstmord
Der Tod des Rocksängers Chris Cornell hatte keine natürliche Ursache. Der 52-Jährige habe sich in seinem Hotelzimmer erhängt, berichtete CNN unter Berufung auf die Gerichtsmedizin.
Mehr dazu hier.
Bieterwettbewerb führt zu Rekord-Auktion
Haben Sie bei einer Auktion, möglicherweise im Internet, schon einmal doppelt so viel geboten, weil Sie den Gegenstand unbedingt haben wollten? Das hat nun ein japanischer Kunstliebhaber auch getan. Er zahlte 110,5 Millionen Dollar für ein Gemälde des afroamerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat. Laut Auktionshaus Sotheby's ist dies der höchste Preis, der jemals bei einer Versteigerung für das Werk eines Künstlers aus den USA gezahlt wurde und der höchste Preis für ein nach 1980 entstandenes Werk überhaupt. Käufer ist der 41-jährige Yusaku Maezawa. "Als ich diesem Bild zum ersten Mal begegnet bin, war ich so angeregt und so dankbar", schrieb er auf Instagram. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass das Bild für schlappe 60 Millionen Dollar weggeht.
Das wird heute wichtig
Coole Leute haben bestimmt längst im Februar angegrillt, ich war wieder einmal zu frostbeulig. Das Schlimmste: Nicht einmal heute werde ich angrillen, da keine Kohle mehr. Aber vielleicht lege ich mich später ins Gras und grille selbst ein bisschen vor mich hin. Und wer weiß? Vielleicht gesellt sich eine Grille dazu. Oder gar Gregor Grillemeier. Aber das wird wohl ein Traum bleiben. Das wird heute wichtig:
Die Iraner wählen einen neuen Präsidenten.
Außenminister Gabriel besucht Mexiko, das im kommenden Jahr Gastland der Hannover-Messe ist.
Der ADFC stellt eine Liste mit den fahrradfreundlichsten Städten vor.
In München fällt ein Urteil im Prozess um eine Studentin, die ihren Freund mit einer Kreissäge ermordet haben soll.
In der Fußball-Bundesliga erklärt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, wie er sich das letzte Saisonspiel und die Meisterfeier vorstellt.
Ich heiße Volker Petersen und freue mich aufs schlechte Wetter am Wochenende. Nicht. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.
Sommerwetter endet am Wochenende
Heute setzt sich im Westen allmählich frischere Luft durch. Derweil bleibt es östlich der Elbe noch lange sonnig und sommerlich warm bis heiß. Besonders im Übergangsbereich dazwischen können sich in der schwülen Luft von Süd nach Nord neuerlich teilweise heftige Gewitter entladen. Es drohen punktuell Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Und auch heute sind im Umfeld der mitunter blitzintensiven Gewitter einzelne Tornados nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen mit viel Sonne im Osten nochmals 26 bis 30 Grad. Ansonsten werden es 14 bis 22 Grad. Morgen gibt's auch im Osten einen satten Temperatursturz bei Höchstwerten um die 15 Grad. Zudem bleibt es in der Osthälfte noch länger grau mit lokalen Schauern. Weiter westwärts wird es unterdessen schon stabiler mit mehr Sonne und Werten bis 20 Grad. Am Sonntag und Montag geht es verbreitet freundlich, trocken und wieder wärmer weiter. Damit wünsche ich Ihnen bereits jetzt ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander