Mittwoch, 27. Januar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Mittwoch, der 27. Januar 2021

Der deutsche Weltumsegler Boris Herrmann ist kurz vor dem Ziel Vendée Globe mit einem Fischerboot kollidiert. Der Hamburger blieb unverletzt, doch seine Jacht wurde beschädigt. Hermann segelt nun mit reduzierter Geschwindigkeit weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:08 Uhr

Neue US-Regierung hält an Huawei-Bann fest

Die neue US-Regierung setzt den konfrontativen Kurs gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei fort. Telekommunikations-Geräte von nicht vertrauenswürdigen Anbietern wie Huawei seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA, sagte Regierungssprecherin Jen Psaki in Washington. Die USA würden sicherstellen, dass heimische Netzwerkbetreiber keine Teile derartiger Anbieter verwendeten und würden mit Verbündeten zusammenarbeiten, damit deren Netzwerke sicher seien.

Bereits Ex-Präsident Donald Trump hatte das Unternehmen als Bedrohung für die nationale Sicherheit gewertet. Die USA vermuten, dass die Daten von Kunden zur Spionage eingesetzt werden. Das private chinesische Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

21:19 Uhr

Mediziner nimmt Geiseln und tötet Kinderärztin in Texas

Im US-Bundesstaat Texas hat ein Mediziner in einer Arztpraxis mehrere Menschen als Geiseln genommen und anschließend eine Kinderärztin und sich selbst getötet. Der Mann drang bewaffnet in die Praxis ein und nahm fünf Mitarbeiter als Geiseln. Vier von ihnen konnten entkommen. Eine 43 Jahre alte Ärztin konnte sich jedoch nicht befreien können und wurde getötet.

Der Täter war ebenfalls Kinderarzt. Einige Tage zuvor bewarb er sich in der Praxis um eine Position als freiwilliger Helfer, wurde aber abgelehnt. Der Mann litt an einer schweren Krebserkrankung im Endstadium und hatte nur noch Wochen zu leben gehabt, teilte die Polizei mit. Dies habe mutmaßlich eine große Rolle bei der Tat gespielt. Die genauen Hintergründe und das Motiv des Täters seien aber noch unklar.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

20:44 Uhr

Jared Leto kann seinen Oscar nicht mehr finden - offenbar gestohlen

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Jared Leto vermisst seinen Oscar.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jared Leto wurde 2014 als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Filmdrama "Dallas Buyers Club" mit dem Oscar ausgezeichnet. Es ist der bisher einzige Goldjunge seiner Karriere. Umso skurriler: Leto hat ihn nicht mehr. In James Cordens "The Late Late Show" erzählte der Hollywoodstar nun, dass er die Trophäe "schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen" habe. Sie sei verschwunden - und das seit etwa drei Jahren.

Wann und wo dem Schauspieler der Oscar abhandengekommen ist, wisse er nicht. Er meinte, es könne womöglich bei seinem Umzug passiert sein. Zwar habe er sein neues Heim seither "von oben bis unten" durchsucht, die Statue sei jedoch verschollen geblieben. Leto nimmt es mit Humor. "Ich hoffe, sie ist in guten Händen, wo auch immer sie ist", sagte er Corden.

Ungläubig hakte der Moderator nach: "Warte mal. Denkst du wirklich, dass jemand anderes den Oscar hat?" Für Jared scheint dies eine plausible Option zu sein. Schließlich sei der Filmpreis "nicht die Art von Dingen, die jemand versehentlich in den Müll wirft".

19:58 Uhr

Polizei fahndet nach Sonnenstudio-Spanner

Die Polizei fahndet nach einem Mann, der in einem Sonnenstudio in Gelsenkirchen Frauen nachgestellt haben soll.  

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Wer kennt diesen Mann?

(Foto: Polizei Gelsenkirchen)

Der Mann ließ sich Kabinen neben Frauen geben, "durch unterschiedliche Techniken verschaffte er sich Einblick in die Nachbarkabine und befriedigte sich selbst", teilte die Polizei mit. In mindestens einem Fall versuchte der Spanner mit seinem Handy über die Wand in die Nachbarkabine zu filmen. Die Taten ereigneten sich laut Polizei im Juni vergangenen Jahres.

Hier finden Sie die Täterbeschreibung.

19:21 Uhr

USA rufen Terrorwarnung aus - Angst vor Gewalt durch Trump-Anhänger

Das US-Heimatschutzministerium hat eine landesweite Terrorwarnung herausgegeben. Es gebe eine erhöhte Gefahr aus Kreisen von Menschen, die über den Wahlausgang des Demokraten Joe Biden frustriert seien, teilte das Ministerium mit. Es gebe aber keine Hinweise auf eine konkrete Anschlagsplanung. In der Mitteilung wird auf gewalttätige Unruhen in den vergangenen Tagen hingewiesen. Es gebe die Sorge, dass "unrichtige Erzählungen" ein breites Spektrum "ideologisch motivierter Menschen" zu Gewalttaten anstiften könnten.

18:47 Uhr

Zahnarzt nutzt Schutzhauben gegen Corona - und erntet Kritik

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Die Patienten sind zufrieden, die zuständige Ärztekammer nicht: Die Schutzhauben sind zum Einsatz in der Zahnarztpraxis nicht geeignet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diese Vollatemschutzhauben werden eigentlich in Chemielaboren getragen, doch ein Oberhausener Zahnarzt setzt sie auch in seiner Praxis ein - zum Schutz gegen das Coronavirus. Die Schutzhauben sind mit einem Akku-betriebenen Filtersystem ausgestattet, das über einen Schlauch Luft direkt in die Haube leitet.

Von der Zahnärztekammer Nordrhein kam deutliche Kritik. Die Schutzhauben seien für den Einsatz in der Zahnarztpraxis nicht geeignet, da die vom Arzt ausgeatmete Luft nicht erneut gefiltert werde. Die Hauben schützten den Arzt, aber nicht den Patienten, sagte der Vize der Kammer, Thomas Heil.

Sie wollten mit den über 1000 Euro teuren Hauben Patienten und Mitarbeiter besser schützen, sagte die Frau des Zahnarztes, Sevgi Sentürk. Die Patienten seien sehr zufrieden.

18:22 Uhr
Breaking News

Bund will Galeria Karstadt Kaufhof stützen

Die Bundesregierung will den angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur stützen. Dabei geht es um eine Stabilisierungsmaßnahme in Form eines Darlehens in Höhe von bis zu 460 Millionen Euro, wie der Ausschuss des Wirtschaftsstabilisierungsfonds beschloss.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:14 Uhr

Mann rastet aus und rammt elf Autos

Drei Verletzte, elf beschädigte Fahrzeuge und 70.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines ungewöhnlichen Zwischenfalls im baden-württembergischen Schopfheim.

Dort verletzte ein 53-jähriger Mann womöglich in einem psychischen Ausnahmezustand zunächst einen Angehörigen und fuhr dann mit seinem Auto ziellos umher. Dabei streifte er absichtlich entgegenkommende Autos, baute einen Auffahrunfall und kollidierte mit geparkten Fahrzeugen. Anschließend fuhr der Mann wieder zu dem Haus zurück, wo er zuvor seinen betagten Angehörigen am Arm verletzt hatte. Dort waren in der Zwischenzeit Rettungsdienst und Polizei eingetroffen. Der Mann fuhr gegen den geparkten Streifenwagen und stieß anschließend frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.

Die Polizisten hielten den sich wehrenden 53-Jährigen fest, er wurde später in ein Krankenhaus gebracht.

17:45 Uhr

Nahezu vollständiges Abtreibungsverbot tritt in Polen in Kraft

Zehntausende Menschen demonstrierten dagegen, doch der nationalkonservativen Regierung in Warschau ist es egal: Polen setzt nun ein umstrittenes Urteil des Obersten Gerichts um, wodurch Schwangerschaftsabbrüche in fast allen Fällen verboten werden. Das Urteil des Gerichts vom Oktober, mit dem die bisherige Erlaubnis zur Abtreibung schwer fehlgebildeter Föten gekippt wurde, soll noch im Laufe des Tages im Gesetzesblatt veröffentlicht werden, wie die Regierung bei Twitter mitteilte.

17:22 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:03 Uhr

E-Zigarette explodiert in Hosentasche - Mann schwer verletzt

Nach der Explosion einer E-Zigarette in der Hosentasche eines 25-Jährigen wurde der Mann per Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Köln geflogen. Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich der Mann schwere Brandverletzungen zugezogen. Lebensgefahr bestand demnach aber nicht. Wie es zu dem Unglück in Düsseldorf kommen konnte, ist  unklar.

16:33 Uhr

Maduro preist Corona-Wundermittel an

Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro will die Lösung für die weltweite Pandemie in den Händen halten. Im TV präsentiert er dem verdutzten Publikum ein Fläschchen mit Thymian-Extrakt. Unter die Zunge geträufelt, soll es Covid heilen und vor Infektionen schützen. Experten sind entsetzt.

 

15:59 Uhr

Putin ruft Europa zum "ehrlichen Dialog" auf

Während die Behörden in Moskau die Wohnung und Büroräume des vergifteten und dann auch noch festgenommenen Kremlkritikers Alexej Nawalny durchsuchen, versucht Präsident Wladimir Putin beim Weltwirtschaftsforum von Davos den Westen zu umgarnen.

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Steckt seinen Hauptgegner ins Gefängnis und will "zu einer positiven Agenda zurückkehren": Wladimir Putin.

(Foto: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP)

Putin rief in seiner Rede zu einem "ehrlichen Dialog" zwischen Russland und Europa auf, um die angespannten Beziehungen zu verbessern. "Man muss die Phobien der Vergangenheit loswerden" und stattdessen in die Zukunft blicken, sagte der Kremlchef. Aktuell sei die Situation "offensichtlich unnormal", sagte der Kremlchef bei dem Online-Forum. "Wir müssen zu einer positiven Agenda zurückkehren", sagte Putin. "Daran ist Russland interessiert und ich bin überzeugt, dass daran auch die europäischen Länder interessiert sind."

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15:33 Uhr

Tanklaster kollidiert mit Bus - mindestens 53 Tote in Kamerun

In Kamerun sind bei einem schrecklichen Unfall mindestens 53 Menschen gestorben. Ein Bus kollidierte in der Nähe von Dschang im Westen des Landes mit einem Tanklaster, der Kraftstoff transportierte. Nach dem Zusammenstoß gingen die beiden Fahrzeuge in Flammen auf. 29 Menschen erlitten Verbrennungen und werden medizinisch notbehandelt. Erst im Dezember hatten im Westen Kameruns ein Lastwagen und zwei Busse einen Unfall, dabei starben rund 40 Menschen.

15:00 Uhr

Holocaust-Überlebende an AfD: "Sie haben Ihren Kampf vor 76 Jahren verloren"

Der Bundestag erinnert mit einer Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus. In ihrer bewegenden Gedenkrede wendet sich die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch mit mahnenden Worten direkt an die Abgeordneten der AfD.

 

14:28 Uhr

Zwillingsbrüder hantieren mit Waffe - 20-Jähriger stirbt nach Schussverletzung

In Freital bei Dresden hat sich gestern Abend offenbar ein tragischer Unfall ereignet, der für einen jungen Mann tödlich endete: Nach Polizeiangaben hatte ein 20-Jähriger gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder an einer Waffe hantiert, aus der sich aus noch ungeklärten Gründen ein Schuss löste. Der junge Mann erlag noch am Abend seiner Schussverletzung. Sein Bruder befinde sich nach wie vor in polizeilichem Gewahrsam, erklärte ein Sprecher. Ein Mann hatte sich gestern am frühen Abend telefonisch bei der Polizei gemeldet und ärztliche Hilfe wegen einer Schussverletzung verlangt.

14:16 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, hier ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag". Meiner Kollegin Johanna Ohlau wünsche ich einen schönen Feierabend!

13:52 Uhr

Schlag gegen Cyberkriminalität: Gefährliche Schadsoftware Emotet zerstört

Das Leben online wie offline ist wieder ein bisschen sicherer: Cyberspezialisten aus Deutschland ist es gelungen, die Infrastruktur von Emotet zu zerschlagen - der als weltweit am gefährlichsten geltenden Schadsoftware. Dies sei gestern im Rahmen einer international konzertierten Aktion gelungen, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) mit. Emotet hatte nach Einschätzung der Ermittler allein in Deutschland einen Schaden in Höhe von mindestens 14,5 Millionen Euro angerichtet. Emotet hat unter anderem am Kammergericht Berlin zu einem Totalschaden der IT geführt, das Gericht musste vom Berliner Landesnetz getrennt werden. Auch beim Klinikum Fürth und bei der Stadtverwaltung Frankfurt am Main verursachte die Schadsoftware erhebliche Schäden, dazu den Ermittlern zufolge auf den Computern Zehntausender Privatpersonen.

Der Schlag gegen die Infrastruktur von Emotet sei den deutschen Spezialisten in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden der Niederlande, der Ukraine, Litauens, Frankreichs, Großbritanniens, Kanadas und den USA gelungen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Computerbetrugs und anderer Straftaten liefen demnach bereits seit August 2018.

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13:27 Uhr

Zu viele Frauen auf Chefposten - Paris muss Strafe doch nicht zahlen

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Anne Hidalgo.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nicht wegen zu weniger, sondern zu vieler Frauen in Führungspositionen sollte die Stadt Paris eine Geldstrafe von 90.000 Euro bezahlen. Die Strafe hatte das Ministerium für den Öffentlichen Dienst verhängt. Und was die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo schon damals als "offensichtlich absurd" bezeichnet hatte, wird nun doch nicht in die Tat umgesetzt: Sie habe die Bürgermeisterin eingeladen, um ihr mitzuteilen, dass das Bußgeld nicht fällig werde, schrieb die Ministerin für den Öffentlichen Dienst, Amélie de Montchalin, auf Twitter. Die Stadt war zuvor zu der Geldstrafe verdonnert worden, weil 69 Prozent der Führungsposten im Jahr 2018 mit Frauen besetzt worden waren. Die Neubewertung der Behörde soll Hidalgo "positiv zur Kenntnis genommen" haben.

  • Die Strafe geht auf ein Gesetz zurück, das große Städte dazu verpflichtet, bei der Vergabe von Führungsposten mindestens 40 Prozent jedes Geschlechts zu berücksichtigen. Bei den Ernennungen im Jahr 2018 wurden elf Frauen und fünf Männer in Führungsposten berufen.
  • Ein Jahr später wurde das Gesetz geändert. Es sieht nun Straffreiheit vor, wenn es insgesamt keine Ungleichheit bei den Führungsposten gibt. Die Stadt Paris bekam aber dennoch einen Bescheid, weil es eben um das Jahr 2018 ging, in dem das ursprüngliche Gesetz noch galt.
  • Die Stadt monierte, dass mit den vielen weiblichen Ernennungen in dem Jahr eigentlich der Rückstand bei den weiblichen Führungsposten aufgeholt werden sollte.
13:01 Uhr

Covid-Patient nach 306 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen

Geoffrey Woolf erkrankte im März 2020 so schwer an Covid-19, dass der Brite bis jetzt im Krankenhaus bleiben musste. Nach mehr als 300 Tagen im Krankenhaus ist der 74-Jährige in London nach Hause entlassen worden. "Das Beste am zu Hause sein ist, nicht im Krankenhaus zu sein", sagte Woolf nach seiner Rückkehr dem Sender BBC. "Ich kann essen, wann und was ich will, und ich kann meine Söhne und Freunde sehen." Woolf musste über zwei Monate lang künstlich beamtet und ins Koma versetzt werden. Zwischenzeitlich gab es kaum noch Hoffnung - doch im Juli wachte Woolf unerwartet wieder auf. Es dauerte weitere Monate mit Sprechtraining und Physiotherapie, bis er sich von einem erlittenen Schlaganfall und seiner Erkrankung so weit erholt hatte, dass er nach insgesamt 306 Tagen in zwei verschiedenen Krankenhäusern nach Hause entlassen werden konnte.

12:38 Uhr

Firmen von Musk und Bezos zanken um Umlaufbahnen für ihre Satelliten

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Haben Platzprobleme im Weltraum: Jeff Bezos und Elon Musk (rechts).

(Foto: Montage: picture alliance/dpa/AP/Pablo Martinez Monsivais/dpa-Zentralbild/dpa-pool/Britta Pedersen)

Elon Musk trägt Streitereien gern mal öffentlich aus und gerade zankt er sich auf Twitter mit Amazon-Chef Jeff Bezos - um nicht weniger als den Platz im Weltraum, könnte man sagen: Die Raumfahrtfirmen der beiden reichsten Männer der Welt streiten vor der US-Regierung um Umlaufbahnen für ihre Internet-Satelliten. Das Unternehmen SpaceX von Tesla-Chef Musk will von der amerikanischen Telekom-Aufsicht FCC die Erlaubnis, einiger Satelliten seiner Starlink-Flotte näher zur Erde fliegen zu lassen. Die Firma Kuiper, die dem Online-Händler Amazon gehört und ebenfalls ein Netzwerk aus Satelliten zur Internet-Versorgung aufbauen will, ist dagegen.

Musk trug den Konflikt zu Twitter und argumentierte, dass es nicht im öffentlichen Interesse wäre, Starlink heute zu behindern, während Amazons Satelliten-System "bestenfalls erst in einigen Jahren einsatzbereit" sein werde. Amazon konterte, dass die SpaceX-Pläne die Gefahr von Kollisionen im All erhöhen und Konkurrenten in dem Geschäft lähmen würden. "Es ist ganz klar im Interesse von SpaceX, den Wettbewerb im Keim zu ersticken, aber es ist ganz bestimmt nicht im öffentlichen Interesse", hieß es in einem Tweet von Amazon.

SpaceX will zur Internet-Versorgung rund um die Welt ein Netzwerk aus etwa 12.000 Satelliten aufbauen. Inzwischen sind mehr als 1000 davon im All. Amazons Kuiper bekam bisher eine Flotte aus gut 3200 Satelliten von der FCC gebilligt, hat aber noch keine gestartet.

12:19 Uhr

Phil Collins' Ex-Frau verramscht seine persönlichen Gegenstände

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Phil Collins und Orianne Bates trennten sich im Oktober 2020.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der Rosenkrieg zwischen Phil Collins und seiner Ex-Frau zieht sich schon eine Weile hin und ist jetzt um ein kurioses Kapitel reicher: Orianne Bates versteigert persönliche Gegenstände des Musikers, und das zum Schleuderpreis: Bei "Kodner Galleries" in Miami verkauft sie einige persönliche und für ihn sicher nicht unwichtige Besitztümer zum Schleuderpreis. Unter anderem bietet sie eine goldene Schallplatte von Robert Plants "The Principle of Moments" an, die Collins persönlich überreicht bekam, weil sie auf seinem Label Es Paranza erschienen war. Das Startgebot liegt bei gerade einmal 100 Dollar, ebenso wie für ein Paket mit mehreren Auszeichnungen des Musikers.

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11:57 Uhr

Pferdeschwänze, Ohrringe, Nagellack - US-Militär lockert Vorschriften für Soldatinnen

Die Soldatinnen der US-Armee dürfen künftig Pferdeschwänze, Nagellack und Ohrringe tragen. Das Pentagon gab eine Lockerung der strikten Vorschriften für die äußere Erscheinung der weiblichen Militärs bekannt. Demnach wurde unter anderem die Zahl der erlaubten Frisuren erweitert. So müssen Soldatinnen mit langem Haar dieses nicht mehr wie bislang zu Knoten zusammenbinden. Frauen in der US-Armee hatten darüber geklagt, dass die Haarknoten unter den Helmen unbequem seien.

  • Nach den neuen Regeln ist langes Frauenhaar künftig grundsätzlich erlaubt, muss aber während physischer Trainingseinheiten etwa in Pferdeschwänzen zusammengehalten oder geflochten werden. Auch muss es bequem unter den Helm passen.
  • Bei Nagellack und Lippenstift bleiben bestimmte Farben, die als extrem eingestuft sind, jedoch verboten. Dazu gehören Blau, Schwarz, Violett und Knallrot. Auch beim Haarefärben sind manche Farben wie Rosa, Grün und Blau untersagt.
  • Die Lockerung der Regularien für Soldatinnen sind das Ergebnis einer Prüfung, die der frühere Verteidigungsminister Mark Esper im vergangenen Jahr angeordnet hatte. Diese war Teil umfassenderer Untersuchungen zu Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten in der US-Armee.
11:23 Uhr

Polizei schießt auf flüchtendes Auto - Fahrer rast mit Tempo 150 durch Köln

Nein, das war gestern kein Drehort für einen Actionfilm in Köln: Ein Autofahrer hat sich gestern zu einer waghalsigen Flucht vor der Polizei entschieden und ließ sich auch von Schüssen auf seinen Wagen nicht stoppen. Der Fahrer des schwarzen Autos sei auf der Flucht vor einer Kontrolle zunächst auf Polizisten zugefahren. Mit Sprüngen zur Seite hätten sich diese noch in Sicherheit bringen können. Ein Polizist soll im Zuge des Geschehens mehrfach auf das Fahrzeug geschossen haben. Der Wagen raste den Angaben zufolge bei der Flucht über eine Rheinbrücke in Richtung Autobahn. Bei mehr als 150 Kilometern pro Stunde Geschwindigkeit habe der Fahrer dabei das Licht ausgeschaltet, so die Polizei. Die Beamten brachen die Verfolgung aufgrund des unkalkulierbaren Risikos ab. Nach dem Wagen, der mit drei jungen Männern besetzt gewesen sein soll, wird nun gesucht.

10:55 Uhr

Arzt soll Covid-19-Patienten getötet haben - um Betten freizubekommen?

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Einen Muskelblocker soll der Arzt Patienten gespritzt haben. (Themenbild)

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration)

In Norditalien ist ein Mediziner festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden, weil er zwei Corona-Patienten getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Kranken im März, während der ersten Corona-Welle in Italien, vorsätzlich einen Muskelblocker verabreicht zu haben, der zum Tod der beiden geführt habe, teilte die Polizei mit. Der Arzt arbeitete in einem Krankenhaus in der Nähe der Stadt Brescia. Die Ortschaft liegt in der damals hart von Corona getroffenen Region Lombardei. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wollte der Arzt damit Betten und Kapazitäten beim Krankenhauspersonal freibekommen. Die Ermittler hatten nach eigenen Angaben einige Wochen später den Hinweis erhalten, dass der Tod der beiden Patienten herbeigeführt worden sei. In der Folge exhumierten Experten die Leichen der Verstorbenen, um sie zu untersuchen, und wiesen das Anästhetikum nach.

In Italien starben seit dem Beginn der Pandemie mehr als 86.000 Menschen mit Sars-CoV-2. Die Behörden registrierten bislang knapp 2,5 Millionen Corona-Infektionen.

*Datenschutz

10:24 Uhr

Schauspieler Hannes Jaenicke erhielt Morddrohungen wegen Umweltdoku

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Schauspieler Hannes Jaenicke

(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

Der Schauspieler Hannes Jaenicke hat nach einer Fernsehdokumentation über das Leiden von Tieren aus Profitgründen Morddrohungen bekommen. "Nach unserer TV-Doku über die Aufzucht von Lachsen im vergangenen Sommer gab es einige Supermärkte, die ihr Sortiment umgestellt haben und jetzt nur noch Biolachs anbieten", sagte der 60-Jährige der Illustrierten "Bunte". Er habe aber auch zum ersten Mal in seinem Leben Morddrohungen bekommen. Das ZDF habe damals dennoch den Mut gehabt, den Film auszustrahlen.

09:56 Uhr

Youtube lässt Trump-Anwalt Giuliani kein Geld mehr mit Videos verdienen

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Verdient vorerst kein Geld mehr mit Klickzahlen auf Youtube - Rudy Giuliani.

(Foto: REUTERS)

Die Online-Plattform Youtube hat die Nutzung des Kontos des Trump-Anwalts Rudy Giuliani eingeschränkt. Der Anwalt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sei aus dem Monetarisierungsprogramm ausgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Giuliani hat demnach wiederholt gegen die Regeln der Plattform zur Verbreitung von Falschinformationen über die US-Präsidentschaftswahl verstoßen. Der Anwalt sei aus dem Partner-Programm ausgeschlossen worden und erhalte keine Einnahmen aus dem Verkauf von Anzeigen mehr, erklärte Youtube. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt New York hatte die zahlreichen Trump-Anhänger immer wieder mit Verschwörungstheorien über eine angebliche Manipulation der US-Wahl angestachelt.

  • In einem Video sagte Giuliani etwa, die Wahlmaschinen der Firma Dominion Voting Systems hätten dazu beigetragen, dem ehemaligen republikanischen Präsidenten "die Wahl zu stehlen". Das Unternehmen verklagte Giuliani am Montag wegen Verleumdung und forderte umgerechnet rund eine Milliarde Euro Schadenersatz. Dem 76-Jährigen droht auch der Ausschluss aus der New Yorker Anwaltskammer.
  • Kanäle, die aus dem Monetarisierungsprogramm entfernt werden, können laut Youtube innerhalb von 30 Tagen Einspruch dagegen erheben. Es könne auch ein neuer Antrag für das Partner-Programm eingereicht werden - vorausgesetzt, die umstrittenen Passagen oder Fehler wurden behoben.
  • Vor rund einer Woche hatte Youtube eine Sperrung des Kontos von Trump verlängert. Angesichts der Befürchtung, der Ex-Präsident könne über den Kanal zu Gewalt anstiften, werde Youtube ihn für mindestens sieben weitere Tage sperren, teilte das Unternehmen mit.
09:30 Uhr

Künstliche Befruchtung - Paris Hilton will unbedingt Zwillinge

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Kontrolliert ihre Familienplanung bis ins kleinste Detail: Hotelerbin Paris Hilton.

(Foto: dpa)

Hotelerbin Paris Hilton hat sehr konkrete Vorstellungen von der Familienplanung mit ihrem Partner Carter Reum - es sollen unbedingt Zwillinge und ein Junge und ein Mädchen sein. "Wir haben mit einer In-vitro-Fertilisation (künstlichen Befruchtung) begonnen", sagte die 39 Jahre alte Hilton im Podcast "The Trend Reporter with Mara". Sie habe bereits mehrere Eizellenentnahmen hinter sich. Das sei der Weg, bei dem sie sicher sein könne, dass sie Zwillinge bekomme, sagte Hilton. Bei künstlichen Befruchtungen ist die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsgeburt erhöht.

Reality-Star und Hiltons langjährige Freundin Kim Kardashian habe ihr davon erzählt. Kardashian hat zwei ihrer Kinder von einer Leihmutter austragen lassen. Hilton ist seit mehr als einem Jahr mit dem Unternehmer Reum liiert. Eine Hochzeit sei auch schon in Planung, wie sie sagte: Sie sei aufgeregt, "einfach den nächsten Schritt in meinem Leben zu machen und endlich ein richtiges Leben zu haben".

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:44 Uhr

Schach-Großmeisterin Pähtz vermisst Respekt der männlichen Gegner

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Die bekannte Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz erkennt in der Serie wenig Realität.

(Foto: picture alliance/dpa/Netflix)

Filme zeichnen gerne ein Bild fernab der Realität - auch bei der Netflix-Serie "Das Damengambit" ist das wohl der Fall. Deutschlands beste Schachspielerin Elisabeth Pähtz hat sich kritisch über das Verhalten mancher Männer in ihrer Sportart geäußert. Auf die Frage, ob Schachspielerinnen ähnlich wie in der Netflix-Serie von ihren Gegnern eher angehimmelt als bekämpft werden, sagte Pähtz der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "So respektvoll wird keine behandelt. Das ist auch ein Märchen, das nie wahr werden wird. Ich denke, dass sich viele Männer ärgern, wenn sie gegen eine Frau verlieren. Immer noch."

Pähtz ist Großmeisterin der Frauen, wurde 2018 Europameisterin im Schnellschach und ist die einzige Frau unter den Top 100 in Deutschland. Die 36 Jahre alte Erfurterin beklagt "eine ganz extreme soziale Ungleichbehandlung. Wenn du als Junge talentiert bist, ist es für dich viel einfacher, Sponsoren zu finden als als junges Mädchen."

08:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Gegen das Vergessen: Die Menschen im KZ Auschwitz wurden am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit.

(Foto: AP)

In München fing es zumindest für Deutschland heute vor genau einem Jahr an: Eine chinesische Mitarbeiterin eines Autozulieferers bringt das Coronavirus nach Deutschland. Seitdem hat die Erkrankung Covid-19 unser ganzes Leben verändert - hier schauen wir auf ein Jahr mit Corona in Deutschland. Über Aktuelles zur Pandemie bleiben Sie im Corona-Ticker auf dem Laufenden. Was sonst noch heute wichtig wird:

  • Die Gedenkfeier zum 76. Jahrestag der Befreiung des früheren deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz wird sich mit dem Schicksal der dort inhaftierten und ermordeten Kinder befassen. Wegen der Corona-Pandemie werden die Feierlichkeiten online stattfinden.
  • Auch der Bundestag kommt zu einer Sondersitzung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zusammen.
  • Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am Mittag über einen seit Jahren schwelenden Streit zur Sonntagsarbeit bei Amazon in der Weihnachtszeit. Der Entscheidung der obersten deutschen Verwaltungsrichter wird eine grundsätzliche Bedeutung beigemessen.
  • Im Streit um knappe Corona-Impfstoffe will die Europäische Union am Abend erneut versuchen, den Hersteller Astrazeneca zur raschen Lieferung vertraglich zugesicherter Mengen zu bewegen. Die EU-Kommission hat Vertreter des Konzerns zur Krisensitzung geladen.
  • Der Prozess gegen den Berliner Rapper Fler wird heute fortgesetzt. Fler (bürgerlich Patrick Losensky) muss sich vor Gericht wegen einer Reihe von Straftaten wie Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchter Nötigung und Fahren ohne Führerscheins verantworten.
  • Dann blicken wir am Morgen um etwa 10 Uhr nach Frankfurt: Dort werden die Träger des Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preises 2021 bekannt gegeben. Die Auszeichnung ist mit 120.000 Euro dotiert und gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen in der medizinischen Grundlagenforschung.

Außerdem werden heute einige Unternehmen wie Facebook, Apple, Boeing, Tesla ihre Quartals- und Jahreszahlen vorstellen. Den Überblick in Sachen Wirtschaft, Börse und Finanzen behalten Sie in unserem Börsen-Tag. Alles zum Sport gibt es wie immer im Sport-Tag. Lob, Kritik oder Hinweise? Sie erreichen mich dafür am besten per Mail: johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de.

07:57 Uhr

Schnee und gefrierender Regen sorgt für Rutschgefahr

So langsam geht die Sonne auf, also wird die Sicht auf den Straßen schon mal besser, aber der Untergrund bleibt glatt und rutschig in vielen Teilen Deutschlands. Ein richtiger "Glättestreifen" durch Schnee oder gefrierenden Regen zieht sich da am Vormittag vom Schwarzwald über die zentralen Mittelgebirge bis nach Hamburg. Im Westen ist dagegen immer häufiger Regen dabei. Am Nachmittag breiten sich Schnee und Glätte ostwärts aus. Ganz im Osten bleibt es ganztägig trocken. Die Temperaturen fallen heute bei 0 bis 7 Grad etwas milder aus.

07:48 Uhr

Hunderte Polizisten bei Razzia in Dresden und Leipzig im Einsatz

Das Landeskriminalamt Sachsen hat am Morgen eine großangelegte Razzia in Dresden und Leipzig gestartet. Hunderte Polizeibeamte durchsuchten zahlreiche Gebäude wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln, sagte ein Polizeisprecher. Auch außerhalb der zwei Städte gebe es einzelne Durchsuchungen, Angaben zu den Standorten wollte die Polizei zunächst nicht machen. Im Laufe des Tages werde sich die Polizei zum Einsatz äußern. Die Ermittlungen zu den Vorwürfen laufen seit dem vergangenen Sommer, wie die Polizei bei Twitter schrieb. Ziel des Einsatzes sei es, Beweismittel sicherzustellen, Vermögenswerte zu sichern und bestehende Haftbefehle zu vollstrecken. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

07:18 Uhr

Kriegsdrama "Da 5 Bloods" von Spike Lee zum Film des Jahres gekürt

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Das Kriegsdrama feierte im Juni 2020 auf Netflix Premiere.

(Foto: dpa)

2020 wird coronabedingt als das große Streaming-Jahr in die Geschichte eingehen. Was war aus Ihrer Sicht der beste Film des Jahres? Der renommierte US-Filmverband National Board of Review hat Spike Lees Kriegsdrama "Da 5 Bloods" gewählt. Oscar-Preisträger Lee ("BlacKkKlansman") holte auch den Regie-Preis und sein Schauspielteam um Chadwick Boseman und Delroy Lindo die Ensemble-Auszeichnung. In dem Drama "Da 5 Bloods" um Vietnam-Veteranen, die in den Dschungel zurückkehren, um ihre Kriegserlebnisse aufzuarbeiten, hatte der im August gestorbene Boseman eine wichtige Nebenrolle.

  • Zu den besten Hauptdarstellern kürte der Verband die Britin Carey Mulligan für ihre Rolle in "Promising Young Woman" und ihren Landsmann Riz Ahmed für "Sound of Metal".
  • Der "National Board of Review"-Verband mit Filmhistorikern, Cineasten und Filmschaffenden zeichnet seit 1929 die jährlichen Favoriten aus. Im vorigen Jahr holte das Mafiadrama "The Irishman" den Spitzenpreis als bester Film.
06:41 Uhr

Grünen-Chefin Baerbock: Klar kann eine Mutter auch Kanzlerin sein

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Grünen-Chefin Annalena Baerbock

(Foto: dpa)

Ob wohl jemand Justin Trudeau vor der Wahl gefragt hat, ob Elternschaft und das Amt als Kanadas Premierminister sich miteinander vereinbaren lassen? Grünen-Chefin Annalena Baerbock wurde wohl genau die Frage gestellt, ob ihre Rolle als Mutter zweier Töchter im Grundschulalter kein Hindernis fürs Kanzleramt sei. "Für mich gilt: Frauen und Mütter müssen in diesem Land jeden Job machen können", sagte die 40-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". "Zum Glück zeigt eine Frau schon seit 16 Jahren, dass eine Frau Kanzlerin sein kann. Diese Frage wird jetzt umgemünzt, ob das eine Mutter kann."

Ein Blick ins Ausland kläre auf, sagte Baerbock - und verwies auf die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern und eben den kanadischen Premier. "Wenn's in Neuseeland bei der Premierministerin mit kleinen Kindern funktionieren kann oder bei dem kanadischen Premierminister, dann sollte das auch in Deutschland funktionieren können." Die Grünen-Chefin bekräftigte, dass sie die Entscheidung, wer für die Grünen fürs Kanzleramt antrete, gemeinsam mit ihrem Co-Vorsitzenden Robert Habeck im April oder Mai treffen wolle.

06:20 Uhr

Deutsche trinken häufiger Alkohol zur Beruhigung

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Aus Traurigkeit, Gewohnheit oder wegen des guten Geschmacks - die Gründe für Alkoholkonsum sind vielfältig.

(Foto: imago images/photothek)

Ob es an der Corona-Krise liegt, bleibt unklar: Doch aktuell trinken einer neuen Umfrage zufolge mehr Erwachsene häufiger zur Beruhigung Alkohol als noch vor gut zwei Jahren. Dies geht aus zwei repräsentativen Yougov-Umfragen von Januar 2021 und September 2018 hervor. Unter Befragten, die Alkohol trinken oder getrunken haben, sagen aktuell 19 Prozent, dies zu tun oder getan zu haben, um sich zu beruhigen. 2018 machten nur 15 Prozent diese Angabe. Alkohol zu trinken, um sich besser zu fühlen - beispielsweise bei Liebeskummer oder Traurigkeit - sagen aktuell 15 Prozent, 5 Prozentpunkte mehr als 2018. Damals sagten jedoch mehr Menschen als heute, dass sie den Geschmack mögen (36 Prozent versus 33 Prozent 2021).

Wenig Veränderung gibt es den Umfragen zufolge bei der Häufigkeit des Alkoholkonsums. Aktuell sagen 6 Prozent, dass sie täglich Alkohol zu trinken, genauso viele wie 2018. 19 Prozent geben an, mehrfach in der Woche Alkohol zu trinken (2018: 20 Prozent). Mehrmals im Monat zu trinken, sagen aktuell 20 Prozent (2018 sagten dies 23 Prozent).

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