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Seitwärtsrendite Kurze Evonik-Investments

Seitwärtsprodukte auf die Evonik-Aktie eignen sich für alle Anleger, die von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung der Aktie ausgehen und daher das mögliche Aufwärtspotenzial eines Direktinvestments lieber in Sicherheitspuffer (Discount) oder Zinseinkommen eintauschen möchten.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Aktie des Spezialchemiekonzerns Evonik bewegte sich in den letzten 12 Monaten in einer Bandbreite von 28 bis 33 Euro. Nachdem der Mehrheitsaktionär, die RAG-Stiftung, am Montag den Verkauf eines Pakets im Wert von 500 Mio. Euro zum Kurs von 30,65 Euro an institutionelle Investoren gemeldet hat, gaben die Börsennotierungen zunächst nach – konnten sich aber bereits am Dienstag wieder erholen und bewerten die Aktie derzeit mit 31,25 Euro. Wenngleich die Aktie nicht zu den volatilsten Werten des MDAX gehört, lassen sich bei Discount & Co. interessante Renditen finden.

Neutrales Szenario - Anlagehorizont 3 Monate

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Evonik 22,14

Da der Zeitwertverlust von Optionen am Geld und bei Restlaufzeiten von drei Monaten und kürzer am höchsten ist, bieten Discount-Zertifikate mit einem Cap in Höhe des aktuellen Aktienkurses und Laufzeit Dezember besonders interessante Renditen. Wer von konstanten Kursen ausgeht, kann mit einem Produkt der Commerzbank (ISIN DE000CA5DUT6) zum Preis von 30,11 Euro den Betrag von 0,89 Euro oder 10,9 Prozent p.a. verdienen, sofern die Aktie am Bewertungstag 21.12.2018 auf oder oberhalb des Caps von 31 schließt.

Defensives Szenario – Anlagehorizont 3 Monate

Anleger, die mit kleineren Rücksetzern rechnen, könnten zum Discount-Zertifikat der DZ Bank mit dem Cap von 30 Euro greifen (ISIN DE000DD4YCL6). Bei einem Preis von 29,49 Euro bietet das Produkt einen Sicherheitspuffer von fast 6 Prozent und erwirtschaftet eine maximale Rendite von 6,7 Prozent p.a. Sollte der Kurs am Bewertungstag 19.12.2018 unter dem Cap schließen, erhalten Anleger eine Evonik-Aktie pro Zertifikat.

Längerfristig neutrales Szenario – Anlagehorizont 11 Monate

Wer ein Einkommen unabhängig von der Aktienkursbewegung gegenüber einem Discount auf den Aktienkurs vorzieht, könnte mit der Aktienanleihe der HVB (ISIN DE000HW9QNN7) eine Maximalrendite von 7,2 Prozent p.a. (Kupon 6,1 Prozent plus Kauf unter pari) erzielen. Voraussetzung dafür ist, dass die Aktie am Bewertungstag 21.6.2019 nicht unterhalb des Caps von 30 Euro schließt.

Zertifikatereport-Fazit: Die Produkte eignen sich grundsätzlich für alle Anleger, die von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung der Evonik-Aktie ausgehen und daher das mögliche Aufwärtspotenzial eines Direktinvestments lieber in Sicherheitspuffer (Discount) oder Zinseinkommen eintauschen möchten.

Quelle: n-tv.de, Thorsten Welgen, Zertifikate-Report