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Frisierte Geschwindigkeit iPhone-Werbung verboten

Die britische Werbeaufsicht hat einen TV-Spot für das iPhone 3G verboten, weil er irreführende Angaben über die Internet-Geschwindigkeit mache.

Mehrere Zuschauer hatten sich an die Werbeaufsicht ASA gewandt, weil sie der Meinung sind, der Werbespot für das Telefon enthalte übertriebene Versprechen, berichtet das Online-IT-Magazin golem.de.

Schneller als das Netz erlaubt

In dem TV-Spot ist zu sehen, wie in rasender Geschwindigkeit Webseiten geladen und Dateien heruntergeladen werden. Dabei wird immer wieder erklärt, dass diese Funktionen "sehr schnell" mit dem iPhone durchführbar seien und der Internetzugriff mit dem Telefon so schnell sei, wie es der Nutzer gewohnt sei. Erst am Ende kommt ein Hinweis, dass die tatsächliche Geschwindigkeit von den verfügbaren Netzkapazitäten abhinge.

Die britische Werbeaufsicht hält diese Angaben für irreführend, weil suggeriert werde, dass das Öffnen von Webseiten so schnell sei, wie es der Spot zeigt. Apple erklärte dazu, dass die Geschwindigkeit des 3G mit dem iPhone der ersten Generation verglichen werde – was im Spot aber mit keiner Silbe erwähnt wird. Die ASA ließ diese Ausrede daher auch nicht gelten und untersagte die Ausstrahlung der Werbespots.

Quelle: n-tv.de