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Von "Pulp Fiction" bis "Chucky 4" Alexis Arquette ist tot

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Alexis Arquette: 1969-2016

(Foto: AP)

Das schauspielerische Spektrum von Alexis Arquette ist groß, ebenso ihre in Hollywood berühmte Familie. Jetzt ist Arquette mit 47 Jahren gestorben.

Die amerikanische Transgender-Schauspielerin Alexis Arquette, jüngere Schwester von Oscar-Preisträgerin Patricia Arquette, ist tot. US-Medien zitierten aus einem Facebookeintrag ihres Bruders Richmond Arquette, dass Alexis im Kreise ihrer Familie gestorben sei. Die Schauspielerin wurde 47 Jahre alt. Genaue Angaben zur Todesursache gab es nicht.

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Alexis wurde 1969 als Robert in die Schauspieler-Familie geboren. Auch ihre Geschwister David und Rosanna sind in der Branche tätig. In dem Film "Alexis Arquette: She's My Brother" dokumentierte sie ihren Wandel zur Frau. Durch ihren Lebensweg habe Alexis die Familie nicht nur Toleranz gelehrt, sondern auch, was wahre Liebe sei.

"Obwohl es für Transgender-Schauspieler nur wenige Rollenangebote ist, hat sich Alexis immer geweigert, erniedrigende oder stereotype Figuren zu spielen", würdigt Richmond seine Schwester. Alexis spielte in Filmen wie wie "Chucky und seine Braut", "Pulp Fiction" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" mit.

"Leuchte weiter!"

Als Alexis im Sterben lag, habe die Familie David Bowies Song "Starman" gespielt, schreibt Richmond weiter. Seine Schwester Patricia postete auf Twitter ein Youtube-Video mit dem Lied.

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Man habe den Körper der Schwester mit Rosenblättern gewaschen und Blumen um sie herum aufgestellt, schreibt Richmond weiter. "Alexis musst immer alles zu erst machen", erinnert er sich. "Sie ist gegangen, bevor wir bereit waren sie gehen zu lassen."

Der Sänger Boy George zollte ebenfalls auf Twitter Tribut. "Ein weiteres helles Licht ist viel zu früh erloschen", schrieb der Brite. Lucy Lawless gedachte ihrer Freundin ebenfalls. "Leuchte weiter!", schrieb die Xena-Darstellerin.

Quelle: n-tv.de, bad/ame/dpa