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What the Fuh! Als die Beatles gemeinsam masturbierten

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Lausbuben mit Weltruhm: John Lennon und Paul McCartney 1965.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Beatles haben gemeinsam viel erlebt. Paul McCartney weiß noch heute die eine oder andere kuriose Geschichte zu erzählen. Nun enthüllt er, wie er und John Lennon sich bei Langweile die Zeit vertrieben. Dabei waren weder Alkohol noch Drogen im Spiel.

Der Altmeister der Rockmusik hat es noch drauf. Oder besser gesagt: Paul McCartney weiß, wie er sein neues Album "Egypt Station" in Szene setzt - mit Geschichten aus dem Nähkästchen. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung seines neuen Werkes verriet der 76-Jährige nun im Interview mit dem Männermagazin "GQ", dass er einst gemeinsam mit seinem Band-Kollegen John Lennon zu Promi-Namen masturbierte.

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Die Beatles 1964.

(Foto: imago stock&people)

Zu Beatles-Zeiten hätten er und drei Freunde Lennons in dessen Wohnung abgehangen. "Aber anstatt uns nur zu betrinken und zu feiern - ich weiß nicht mal, ob wir da über Nacht geblieben sind - naja, wir saßen da jedenfalls alle gemütlich in unseren Stühlen und die Lichter waren aus. Und jemand fing an, zu masturbieren. Also taten wir es alle", erklärte McCartney dem Magazin.

Bei BB wurde "härter gepeitscht"

Dabei hätten sich die Männer noch gegenseitig angefeuert und Namen von begehrenswerten Frauen aus dem Showgeschäft zugerufen. "Brigitte Bardot" nannte McCartney und schloss an: "Bei diesem Namen hat jeder ein bisschen härter gepeitscht." Die aufgeladene Stimmung habe Lennon dann mit dem Ausruf "Winston Churchill" schnell wieder zerstört.

Aber alles war nur ein "harmloser Spaß", wie McCartney relativierte. Das sei "vielleicht zweimal" vorgekommen. "Es hat niemanden verletzt. Nicht mal Brigitte Bardot", schloss McCartney ab. Das kauft man der Musiklegende auch ab. Schließlich entschärft er selbst die härtesten Texte seines neuen Albums mit musikalischen Stilblüten. Aus einem harten "Fu**" wird da in seiner neuen Single ein "Fuh you".

Ein LSD-Trip und das Vertrauen in Gott

An weiteren kuriosen Geschichten sparte der Ex-Beatle im Interview aber nicht. McCartney beschrieb auch eine Situation aus den 60er-Jahren, während der er in einer Drogenfantasie seinen DNA-Strang erkennen konnte. "Ich erinnere mich, als wir einmal LSD in London genommen hatten. Da kam dann diese Spirale aus meinem Kopf und überall waren wunderschöne Farben, wie bunte Perlen, die entlang der Spirale verliefen", beschrieb er die intensive Vision: "Kurz danach wurde die Doppelhelix entdeckt."Zumindest da muss sich der gute Paul in der Jahreszahl vertan haben, denn die Helix wurde bereits Anfang der 50er-Jahre entdeckt.

Sex, Drugs and Rock'n'Roll? An das wilde Musikerleben habe McCartney in jungen Jahren nach eigener Aussage nicht geglaubt. Sein Vater habe gewollt, dass er Lehrer wird, er selbst träumte oft davon, "Lkw-Fahrer" zu werden. "Einfach nur fahren, lange Reisen, voller Vertrauen in Gott und in Welt", sagte McCartney. Für ihn sei das eine richtig gute Vorstellung gewesen.

Quelle: ntv.de, mba

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