Unterhaltung

Ein Jahr nach Selbstmordattentat Ariana Grande kämpft mit den Tränen

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"Ich glaube nicht, dass ich jemals darüber sprechen werden kann, ohne zu weinen", sagt Ariana Grande ein Jahr nach dem Selbstmordanschlag auf ihr Konzert in Manchester.

(Foto: Li lewei - Imaginechina)

Die schrecklichen Geschehnisse beim Anschlag auf ihr Manchester-Konzert vor einem Jahr hat Ariana Grande immer noch nicht völlig überwunden. Sie leidet seitdem unter psychischen Problemen, die auch die Entstehung ihres neues Albums beeinflusst haben.

Die US-Sängerin Ariana Grande leidet seit dem Terroranschlag auf ihr Konzert im britischen Manchester vor einem Jahr an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Über den Entstehungsprozess zu ihrem neuen Album sagte die 24-Jährige: "Ich habe tausend Mal geweint, während ich es für euch geschrieben habe. Da steckt mein blutendes Herz drin".

Ihre lang erwartete LP "Sweetener" soll im Juli erscheinen und ist die erste Veröffentlichung des Popstars seit dem Attentat vor einem Jahr. Ein Ereignis, das Grande noch lange nicht überwunden hat. "Es ist schwer, darüber zu sprechen, weil so viele Menschen so schwere und enorme Verluste erlitten haben", sagte die US-Sängerin unter Tränen der "Vogue" in einem Interview. "Ich glaube nicht, dass ich jemals darüber sprechen werden kann, ohne zu weinen."

Erinnerung an die Opfer

Erst vor kurzem präsentierte die Sängerin ihr Bienen-Tattoo auf Twitter. Es ist ein Symbol, um an die Opfer des Anschlags zu erinnern. Außer ihr verewigten bereits Tausende Menschen das kleine Insekt auf ihren Körpern. Die Biene ist ein historisches Symbol für Manchester und steht für die harte Arbeit, aber auch den Zusammenhalt der Menschen. Zu ihrem neuen Körperschmuck hinterm Ohr schrieb Grande "forever" ("für immer").

Am 22. Mai 2017 hatte ein Selbstmordattentäter nach einem Konzert der Sängerin einen Sprengsatz gezündet und 22 Menschen mit in den Tod gerissen, darunter viele Jugendliche. Etwa 800 weitere Menschen erlitten Verletzungen oder wurden traumatisiert.

Quelle: ntv.de, hny/dpa

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