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"Dachte, ich würde vergewaltigt" Bebe Rexha enthüllt düstere Vergangenheit

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Bebe Rexha hat in der Musikbranche nicht nur gute Erfahrungen gemacht.

(Foto: John Nacion/STAR MAX/IPx)

Heute ist Bebe Rexha ein Star, doch der Weg dahin war steinig. Nun schildert die Sängerin, welche Ängste sie zu Beginn ihrer Karriere durchstehen musste.

Es gibt Stars, die möchten mit ihrem Privatleben so wenig wie möglich in der Öffentlichkeit vorkommen, und es gibt solche, die ihre intimsten Erfahrungen teilen und ihre Reichweite nutzen, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. "Ich möchte für Frauen ein sicheres Umfeld kreieren", erzählt Sängerin Bebe Rexha im Interview mit dem US-Magazin "Cosmopolitan". Deswegen spricht sie offen über all das, was ihr passiert ist, als sie noch neu im Musikbusiness war.

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Ein Produzent habe ihr zunächst die Füße massiert und dann versucht, sie auch oberhalb der Knie zu berühren, erinnert sich Rexha. Als sie daraufhin ihre Beine weggezogen habe, habe der Mann gesagt: "Nein, ich mache, was ich will!" Er sei sehr berühmt gewesen, so Rexha. Ihr damaliges Management habe ihr gesagt: "Arbeite einfach mit ihm, du brauchst einen Hit!"

"Musikbranche kann finsterer Ort sein"

Der Vorfall war nicht die einzige brenzlige Situation, in die Rexha geraten ist. Als "schlimmste Nacht jemals" beschreibt die 30-Jährige gegenüber "Cosmopolitan" einen Abend, an dem sie allein mit einem Produzenten und "fünf oder sechs" anderen Männern im Studio war. "Ich dachte, ich würde vergewaltigt werden", sagte sie. Sie habe sich dann heimlich ein Taxi bestellt und sei abgehauen.

Dankbarkeit äußert Rexha explizit hinsichtlich der Sängerin Kesha und deren Mutter. Kesha hatte dem Produzenten Dr. Luke sexuelle Übergriffe vorgeworfen und war damit vor Gericht gescheitert. Rexha allerdings glaubt, dass die Anschuldigungen rechtens waren. Bei einem Abendessen sei Keshas Mutter auf sie zugekommen und habe ihr zugeflüstert: "Mach's nicht!" - gemeint sei eine Zusammenarbeit mit Dr. Luke gewesen. "Ich habe ihr vertraut und es war das Beste, was ich je gemacht habe", so Rexha. "Die Musikbranche kann ein finsterer Ort sein."

Quelle: n-tv.de, ame

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