Unterhaltung

Melinda behält Nachnamen Bill Gates offiziell geschieden

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Melinda und Bill Gates hatten Anfang Mai ihr Ehe-Ende bestätigt.

(Foto: imago/PA Images)

Kein Unterhalt, keine Probleme ums Sorgerecht: Die Scheidung von Milliardär Bill Gates geht ruhig über die Bühne. Wild wird es dagegen bei den Spekulationen nach dem Grund für das Ehe-Aus. US-Medien sprechen von romantischen Avancen gegenüber Mitarbeiterinnen und einer Affäre.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates und Melinda Gates sind nun offiziell geschieden. Das berichtet das US-Promi-Portal "TMZ". Demnach habe der zuständige Richter die entsprechenden Unterlagen unterzeichnet.

Aus den Gerichtsdokumenten, die der Seite vorliegen sollen, geht hervor, dass keiner der beiden Unterhalt bekommt. Auch behält Melinda ihren Nachnamen. Der gemeinsame Besitz sei wie in der zuvor geschlossenen Trennungsvereinbarung aufgeteilt worden. Die Ex-Eheleute haben drei gemeinsame Kinder: die Töchter Jennifer und Phoebe und den Sohn Rory. Da alle drei volljährig sind, seien Sorgerecht und Unterhalt für die Kinder kein Thema gewesen.

Bill und Melinda Gates hatten am 3. Mai in einem gemeinsamen Statement erklärt, dass sie ihre Ehe nach 27 Jahren beenden wollen. Sie hatten 1994 geheiratet. "Nach reiflicher Überlegung und viel Arbeit an unserer Beziehung haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Ehe zu beenden", hatten die beiden in einem Statement auf Twitter unter anderem erklärt.

Über die Gründe für das Ehe-Aus wurde im Anschluss an das Statement viel und heftig spekuliert. US-Medien berichten unter anderem von einer angeblichen Affäre von Bill Gates, die letztlich verantwortlich für seinen Austritt aus dem Microsoft-Verwaltungsrat gewesen sein soll. Er gab damals an, sich mehr um seine Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung kümmern zu wollen, doch bereits damals machten Zweifel die Runde. Laut "Wall Street Journal" soll eine außereheliche Affäre der wahre Grund sein. Das Magazin berichtet, dass sich eine Ingenieurin mit einem pikanten Brief an den Aufsichtsrat gewendet haben soll.

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Darin beschreibt die Mitarbeiterin, bereits im Jahr 2000 eine Affäre mit Gates gehabt zu haben. Besonders brisant: Der identische Brief sei auch an Melinda Gates gegangen, die demnach bereits seit einiger Zeit von diesem Vorwurf gewusst haben muss. Zuletzt berichteten übereinstimmend US-Medien, dass sie sich bereits 2019 anwaltlichen Rat geholt habe, um die Scheidung vorzubereiten.

Darüber hinaus berichtete die "New York Times" von weiteren Vorfällen rund um Bill Gates. Die Zeitung will erfahren haben, dass er mindestens in zwei Fällen Mitarbeiterinnen um ein romantisches Date gebeten haben soll. Er sei dabei jedoch nicht aufdringlich geworden und habe nie versucht, seine Macht zu missbrauchen, heißt es ausdrücklich. Die umschwärmten Kolleginnen hätten die Avancen ihres Chefs jedoch nicht erwidert; es sei nicht zu einem Treffen gekommen.

Quelle: ntv.de, mba/spot

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