Unterhaltung
Dienstag, 25. November 2014

Rosenkrieg endet teuer: Christine Neubauer wird zur Kasse gebeten

Über drei Jahre streiten sich Schauspielerin Christine Neubauer und Lambert Dinzinger um Vermögen und Immobilien. Nun beendet das Gericht die Scheidungsschlacht des Paares und fordert hohe Unterhaltszahlungen von dem "Vollweib".

37 Monate dauerte der Rosenkrieg zwischen Schauspielerin Christine Neubauer und dem Sportjournalisten Lambert Dinzinger. Nach einer Zeit voller Schuldzuweisungen und Streitereien hat das Münchner Amtsgericht nun die Ehe geschieden. Laut Rechtsspruch muss die 52-Jährige ihrem Ex-Mann monatlich 2500 Euro Unterhalt zahlen. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig und kann angefochten werden.

2010 waren sie noch ein Herz und eine Seele: Christine Neubauer und Lambert Dinzinger.
2010 waren sie noch ein Herz und eine Seele: Christine Neubauer und Lambert Dinzinger.(Foto: imago stock&people)

"Ich bin extrem glücklich, dass das ganze Theater endlich vorbei ist", sagte Dinzinger. "Ich fühle mich nicht als Sieger, aber ich freue mich, dass die Gerechtigkeit gesiegt hat." Gerecht, nicht nur weil seine Frau ihn laut eigenen Angaben betrogen habe, sondern auch, weil Dinzinger ihre Karriere ermöglicht habe. So gab der 58-Jährige an, er habe der populären Schauspielerin die Ausbildung finanziert. Außerdem will er sich überwiegend allein um Haus, Hof und Kind gekümmert haben, während die "Landärztin"-Darstellerin ihre Karriere vorantrieb.

Trotzdem habe sich Christine Neubauer, die mittlerweile mit dem chilenischen Fotografen José Campos zusammenlebt, zunächst gegen die geforderten Unterhaltszahlungen gewehrt, so ihr Ex. Nun hat Neubauer vier Wochen Zeit, beim Münchner Oberlandesgericht Beschwerde gegen das Urteil einzulegen. Ob sie dies tun wird, ist noch unklar. "Ich weiß nicht, wie meine Ex-Frau reagieren wird. Wir haben seit langem keinen persönlichen Kontakt mehr und ich habe überhaupt kein Gefühl mehr dafür, wie die Frau denkt und fühlt. Ich persönlich respektiere und akzeptiere das Urteil."

Ursprünglich standen noch viel höhere Unterhaltszahlungen im Raum. Was Dinzinger darüber hinaus noch bleibt, sind 50 Prozent des einst gemeinsamen Immobilienbesitzes.

Quelle: n-tv.de