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"Werde bald tot sein" Darum lehnt Drew Barrymore Schönheits-OPs ab

Drew Barrymore setzt lieber auf Kosmetik statt auf Schönheitsoperationen, um Beauty-Trends zu folgen. Die Schauspielerin hält chirurgische Eingriffe für genauso gefährlich wie Heroin.

Drew Barrymore hat sich nie für die Schönheit unter das Messer gelegt - und hat vor, das auch so beizubehalten. Der Grund: Sie neige zu Suchtverhalten, so der Star aus "Santa Clarita Diet" in einem Interview mit "Glamour UK". Für sie sei plastische Chirurgie so gefährlich wie Heroin: "Ich denke, wenn ich es versuche, werde ich wirklich bald tot sein."

Barrymore, die eine eigene Kosmetiklinie hat, erklärte weiter, dass sie es vorziehe, Make-up zu verwenden, um Problemstellen zu korrigieren, anstatt sich operieren zu lassen. "Nicht mit meinem Gesicht herumzuspielen oder einem unnatürlichen Schönheitsideal nachzujagen, ist ein Standard, nach dem ich lebe", sagte sie.

Die 43-Jährige übertreibt nicht, wenn sie von drastischen Vergleichen spricht. Durch ihren frühen Erfolg begann sie mit neun Jahren, Alkohol zu trinken. Mit zehn Jahren rauchte sie Zigaretten und Marihuana, mit zwölf war sie abhängig von Kokain. Daraufhin folgten mehrere Entzüge und ein Selbstmordversuch, bis sie 15 Jahre alt war.

"Altern ist ein Privileg"

Zudem erzählte Barrymore, dass ihr ein Dermatologe kürzlich zu einem Eingriff geraten hätte, um dunkle Ringe unter den Augen verschwinden zu lassen. "Und ich sagte: 'Nein, aber ich gehe nach Hause und fange an, unter meinen Augen Highlighter aufzutragen, also danke für den Tipp!'"

Die Schauspielerin wünschte sich, dass Prominente sich weniger für die Schönheit operieren lassen. "Wir sind mit der ganzen Sache viel zu weit gegangen, vor allem, wenn Leute, die so jung sind, es tun."

"Ich habe das Gefühl, dass das Altern ein Privileg ist", sagte sie weiter. "Es geht darum, wie man es mit Humor, Selbstliebe und Respekt für den Prozess anmutig hinbekommt, und das war immer sehr wichtig für mich."

Quelle: n-tv.de, lri/spot

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