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"Ich fliege wie ein Adler" Der "Playboy" verleiht Juliane Seyfarth Flügel

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Auf Fuerteventura lässt es sich gut rekeln: Juliane Seyfarth.

(Foto: Luke Craft für PLAYBOY Deutschland März 2021)

Normalerweise will sie beim Skisprung hoch hinaus. Nun aber setzt Weltmeisterin Juliane Seyfarth im "Playboy" zum großen Sprung an. Und das nicht nur, weil man sich dort "nackt zeigen kann", sondern auch wegen der "ganzen anderen Inhalte". Klar doch.

Skisprungweltmeisterin Juliane Seyfarth hat sich ihre Wintersportklamotten vom Leib gerissen und posiert in der März-Ausgabe des Männermagazins "Playboy" so, wie Gott sie schuf. Von dem Shooting, das auf der sonnigen Kanareninsel Fuerteventura stattfand, hatte dabei nicht nur sie etwas, sondern auch ihr Freund.

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Die Skisprungweltmeisterin hebt im "Playboy" ab.

(Foto: Luke Craft für PLAYBOY Deutschland März 2021)

"Tatsächlich war er nämlich der Fotograf und hat hier all die Momente und die Eindrücke genauso mitnehmen können oder vielleicht noch aus einer anderen Sicht mitnehmen können als ich", verrät die 30-Jährige im Gespräch mit dem Magazin. "Also es war für uns beide auf jeden Fall ein supercooles Erlebnis", zeigt sie sich begeistert.

"Volle Überzeugung"

Das Risiko, sich von einer Skisprungschanze zu stürzen und sich im "Playboy" zu entblättern, schätzt Seyfarth ungefähr gleich ein. "Für beides braucht es volle Überzeugung. Wenn ich oben an der Schanze losfahre, bin ich überzeugt, einen guten Sprung zu machen. Mit derselben Einstellung bin ich zum Shooting gereist. Wenn ich davon nicht 100-prozentig überzeugt gewesen wäre, hätte das nicht funktioniert", erläutert sie.

An Mut hat es ihr offenbar jedoch ohnehin noch nie gemangelt. "Ich liebe den Sport, seit ich ein Kind war. Ich habe damals diese Schanzen gesehen und zu meinen Eltern gesagt: 'Das möchte ich auch probieren!'", so die Thüringerin im "Playboy"-Interview.

"Mädchen machen so was nicht"

Dabei habe sie sich ihren Platz als Frau zunächst erkämpfen müssen. "Im Verein habe ich dann aber erst Langlauf gemacht, weil es damals noch hieß: 'Mädchen machen so was nicht. Ihr könnt nicht springen'", erinnert sich Seyfarth.

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Seyfarth posierte für die März-Ausgabe des Männermagazins.

(Foto: Luke Craft für PLAYBOY Deutschland März 2021)

Mittlerweile hat sie die Verantwortlichen längst eines Besseren belehrt: 2006 ersprang sie sich den ersten Juniorinnen-Weltmeistertitel, 2018 nahm sie an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teil und 2019 ließ sie in Seefeld WM-Gold im Team- sowie im Mixed-Springen folgen. Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf vom 23. Februar bis zum 7. März treten Seyfarth und ihre Kolleginnen erstmals auch auf der Großschanze an.

"Gefühl von Freiheit"

Auf ihrem jetzigen Lieblings-Aktfoto trägt die Vorreiterin des Frauen-Skispringens Flügel. "Es passt perfekt zu mir: Ich bin eine Frau, und ich fliege wie ein Adler. Diese Verbindung gefällt mir wahnsinnig gut", freut sie sich.

Von ihren Sportprofi-Kollegen erwartet Seyfarth, "dass die Fotos von allen willkommen geheißen werden, weil sie positive Aufmerksamkeit auf unseren Sport lenken". Die Aktfotos betrachte sie ebenso wie ihren Sport als Kunst. Beides gebe ihr "das Gefühl von Freiheit".

"Ganz viel Liebe"

"Freiheit" sei es auch, was sie grundsätzlich mit dem "Playboy" verbinde, sagt Seyfarth. "Dass man sich nackt zeigen kann. Aber natürlich auch die ganzen anderen Inhalte, die der 'Playboy' verkörpert." Mit anderen Worten: Die Sportlerin schätzt auch die tollen Interviews in dem Magazin.

Nun ja, Seyfarth bringt es dann doch noch etwas eindeutiger auf den Punkt: "Ganz viel Liebe" sei das, was für sie den "Playboy" auszeichne. Sie sei "sehr stolz, ein Teil davon sein zu dürfen". Das dürfte auch die sonstige Kundschaft des Magazins in Wallung bringen.

Weitere Motive des Shootings mit Juliane Seyfarth gibt es exklusiv nur beim "Playboy".

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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