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"Zukunft wurde verzockt" DiCaprio haut Trump in die Pfanne

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Leonardo DiCaprio hält wenig von der Klimapolitik von US-Präsident Donald Trump.

(Foto: AP / Collage: n-tv.de)

Die Umwelt ist Leonardo DiCaprio wichtig. Deswegen macht er auch keinen Hehl daraus, was er von denen hält, die die Klimakrise leugnen. US-Präsident Donald Trump dürfte über eine Rede des Hollywoodstars alles andere als erfreut sein.

Es sieht nicht gut aus mit dem Klima. Umweltaktivisten würden sagen: Die Welt steckt in einer Krise. Dieser These schließt sich Leonardo DiCaprio gerne an. Der US-Amerikaner ist es gewohnt, dass in seinem Heimatland das Leugnen des Klimawandels noch immer populär ist. Auch Präsident Donald Trump müht sich immer wieder, die Auswirkungen herunterzuspielen. Vielleicht auch deswegen richtet DiCaprio bei einem Auftritt in New York wieder einmal klare Worte an die Öffentlichkeit. Er kritisiert Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen.

"Es zeigt sich deutlich, dass unsere Zukunft verzockt wurde", sagte DiCaprio. "Unsere Anführer, von denen wir geglaubt haben, dass sie uns beschützen und mit gutem Beispiel vorangehen würden, versagen darin, die gefährlichen Entwicklungen zu stoppen, oder leugnen die tatsächlichen wissenschaftlichen Hintergründe dieser Klimakatastrophe." Die Worte des 44-Jährigen lassen sich als klarer Seitenhieb auf Trump verstehen. Bereits 2017 hatte DiCaprio Trump laut dem britischen Portal "Daily Mail" vorgeworfen, "Fakten und Wahrheiten der modernen Wissenschaft zu ignorieren".

"Unmittelbarste Bedrohung"

DiCaprio engagiert sich mit seiner Organisation "Earth Alliance" für die Umwelt. Jüngst stellte er 5 Millionen US-Dollar (rund 4,6 Millionen Euro) für den Schutz des Regenwalds im Amazonas zur Verfügung, nachdem Brände weite Flächen vernichtet hatten.

Selbst seine Dankesrede für den Oscar nutzte DiCaprio, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. "Der Klimawandel ist echt. Er passiert jetzt gerade", sagte er. "Es ist die unmittelbarste Bedrohung für unsere Spezies." Ob Trump ihm da zustimmen würde, ist fraglich.

Quelle: ntv.de, ame