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"Reise gut, Mama"Elton John trauert um seine Mutter

04.12.2017, 14:55 Uhr
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Elton John und seine Mutter Sheila Farebrother 1998 - später sollten sie sich jahrelang aus dem Weg gehen. (Foto: Imago)

Sie liebten und sie stritten sich: Nachdem er sich mit ihr überworfen hat, hat Elton John jahrelang keinen Kontakt zu seiner Mutter. Doch nach ihrem 90. Geburtstag erfolgt die Versöhnung. Und das ist gut so, denn nun ist sie mit 92 Jahren gestorben.

Popstar Elton John muss den Verlust seiner Mutter Sheila Farebrother verkraften. Er habe die 92-Jährige erst vor einer Woche gesehen, schrieb der britische Musiker auf Instagram und Twitter. Er sei "geschockt" über ihren Tod. "Reise gut, Mama. Ich danke dir für alles. Ich werde dich so sehr vermissen. In Liebe, Elton", fügte er hinzu.

Zwischen dem 70-Jährigen und seiner Mutter hatte nach einem heftigen Streit jahrelang Funkstille geherrscht. Farebrother sagte der "Daily Mail" dazu, ihr Sohn habe von ihr verlangt, den Kontakt zu zwei ihrer ältesten Freunde abzubrechen. Diese seien jedoch auch an Johns Erfolg beteiligt gewesen.

Schließlich kam es dann aber doch zur Versöhnung. Der Musiker nahm den 90. Geburtstag seiner Mutter zum Anlass, um wieder auf sie zuzugehen. Er schickte ihr einen großen Strauß weißer Orchideen. Zuvor war ihm wohl zu Ohren gekommen, dass seine Mutter zu ihrer Feier eine Elton-John-Coverband engagiert hatte.

Grüße zum Muttertag

Erst im Mai hatte John ein Foto gepostet, das ihn zusammen mit seiner Mutter zeigt. Dazu schrieb er: "Liebe Mama, frohen Muttertag! Ich bin so froh, dass wir wieder Kontakt haben. In Liebe, Elton."

Zuletzt gab auch der Gesundheitszustand von Elton John selbst einigen Anlass zur Sorge. Im April musste er mehrere Konzerte absagen. Der Grund war eine lebensgefährliche Infektion, die er sich nach einer Tour durch Südamerika zugezogen hatte. Nach zwei Tagen auf der Intensivstation und einem längeren Krankenhausaufenthalt wurde der Sänger schließlich nach Hause entlassen.

Später sagte John auch einen Auftritt in Hamburg ab. Diesmal waren jedoch nicht gesundheitliche Gründe dafür ausschlaggebend - sondern der zu der Zeit in der Hansestadt stattfindende G20-Gipfel. Johns Flieger erhielt in Hamburg keine Landeerlaubnis.

Quelle: vpr/dpa

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