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TV-Kommissar nun vorbestraft Erol Sander akzeptiert Strafbefehl

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Auch wenn Erol Sander den Strafbefehl akzeptiert, betont der TV-Star, dass damit kein Anerkenntnis der gegen ihn erhobenen Vorwürfe verbunden ist.

(Foto: imago/Spöttel Picture)

Schmutzige Scheidungsschlacht: Die Staatsanwaltschaft erlässt einen Strafbefehl gegen TV-Star Erol Sander. Auslöser ist eine Anzeige seiner Noch-Ehefrau wegen Drogenbesitz. Der Schauspieler nimmt die Strafe zwar an, streitet aber weiterhin die Vorwürfe ab.

Der aus "Mordkommission Istanbul" bekannte Schauspieler Erol Sander muss wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes eine Strafe von 25.200 Euro zahlen, bestätigte sein Anwalt Simon Bergmann in einer Pressemitteilung. Wie die "Bild" berichtete, liegt die Anzahl der Mindesttagessätze bei über 100. Damit wäre der TV-Kommissar nicht nur vorbestraft, der Verstoß würde auch in seinem polizeilichen Führungszeugnis vermerkt.

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Erol Sander und Caroline Gaddot waren 17 Jahre lang das Glamour-Paar. Nach der Trennung ist es aber vorbei mit dem Glanz: Eine schmutzige Scheidungsschlacht entbrennt zwischen den beiden.

(Foto: picture alliance / Ursula Düren/)

Es ist das Ende der ersten Etappe eines unschönen Rosenkriegs zwischen Sander und seiner Noch-Ehefrau Caroline Gaddot. Im Juni 2017 zeigte sie ihn unmittelbar nach der Trennung wegen häuslicher Gewalt und Drogenkonsum an. Kurz zuvor hatte die Polizei bei einer Hausdurchsuchung des 49-Jährigen, Marihuana gefunden.

Die Staatsanwaltschaft teilte nun auf Anfrage der "Bild"-Zeitung mit: "Wir haben gegen den Angeschuldigten Erol Sander wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafbefehl beantragt." Diesen will der Schauspieler akzeptieren, auch wenn sein Anwalt in einer Pressemitteilung erklärt: "Mein Mandant hat weder Drogen konsumiert noch besessen. Die Vorwürfe wurden erhoben, um unserem Mandanten nach der Trennung von seiner Ehefrau Schaden zuzufügen."

Verfahren wegen häuslicher Gewalt eingestellt

Warum Sander die Strafe trotzdem akzeptiere, begründete Bergmann mit der Rücksichtnahme auf dessen Familie: "Die berechtigte Aussicht auf einen Freispruch hätte die Nachteile, die mit einer monatelangen öffentlichen Berichterstattung über das Strafverfahren verbunden gewesen wären, nicht aufgewogen." Somit habe sich Sanders nach "Abwägung aller Vor- und Nachtteile" dazu entschlossen, keine Rechtsmittel einzulegen.

Zumindest wegen der Anschuldigung der Körperverletzung kann der TV-Kommissar aufatmen: Die Staatsanwaltschaft erklärt, dass das "Verfahren wegen häuslicher Gewalt nun im Hinblick auf die zu erwartende Verurteilung im Betäubungsmittel-Verfahren eingestellt" wurde, wie es weiter in dem Bericht hieß. Für eine Stellungnahme war Sander nicht zu erreichen.

Quelle: n-tv.de, hny

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