Erstes Lebenszeichen seit LangemFergie nach sieben Monaten in Skigebiet gesichtet

Mitten im Epstein-Skandal taucht Sarah Ferguson monatelang unter. Nun taucht die frühere Herzogin von York überraschend wieder auf - zurückgezogen in den Alpen und fernab des Rampenlichts.
Sarah "Fergie" Ferguson ist nach monatelanger Abwesenheit erstmals wieder öffentlich gesichtet worden. Aufnahmen, die der britischen Zeitung "The Sun" vorliegen, zeigen die 66-Jährige in einem nicht näher benannten Skiort in den österreichischen Alpen.
Auf den Bildern trägt Ferguson eine weiße Baseballkappe, eine dunkelblaue Jacke und Sneaker. Offenbar sucht sie in der abgeschiedenen Bergregion Abstand von den anhaltenden Schlagzeilen rund um ihre Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Insider berichten, dass Fergie sich dort bereits seit einiger Zeit sehr zurückgezogen aufhält. Die Region gilt als beliebter Rückzugsort für prominente Persönlichkeiten.
Zuletzt war Ferguson im September 2025 öffentlich fotografiert worden. Damals nahm sie an der Beerdigung der Herzogin von Kent in der Londoner Westminster-Kathedrale teil und erschien dabei noch gemeinsam mit ihrem Ex-Ehemann, dem früheren Prinzen Andrew. In den darauffolgenden Monaten zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Berichten zufolge versuchte sie bereits im Dezember 2025, sich bei der Taufe ihrer Enkelin Athena im St. James's Palace vor Fotografen auf der Rückbank eines Autos zu verbergen.
Fergie steckt tief im Epstein-Sumpf
Der Rückzug steht im Zusammenhang mit den Entwicklungen rund um Andrew Mountbatten-Windsor und dessen Verbindungen zu Epstein. Im Februar 2026 wurde er kurzzeitig festgenommen; ihm wird vorgeworfen, vertrauliche Handelsdokumente an den verurteilten Sexualstraftäter weitergegeben zu haben.
Auch Fergie ist in den Skandal verwickelt: Aus den Epstein-Akten geht hervor, dass dieser sie mehr als 15 Jahre lang finanziell unterstützt hatte. E-Mails belegen, dass Ferguson den Finanzier immer wieder um Geld bat - was deutlich über jene 15.000 Pfund hinausgeht, deren Annahme Ferguson 2011 öffentlich eingeräumt hatte. Besonders brisant sind jedoch Hinweise auf ihre damalige Vermittlerrolle, die Ende Februar publik wurden. Laut einem Bericht der "Sun" zeigt eine E-Mail aus den Epstein-Akten, dass Ferguson 2010 die Kontaktdaten ihre damals 22-jährige Patentochter Poppy Cotterell an Epstein weiterleitete, kurz nachdem dieser aus der Haft gelassen worden war. Mit den simplen Worten "Jetzt bist du dran! Alles Liebe" bereitete sie dem verurteilten Sexualstraftäter den Weg, um mit ihrer Patentochter Kontakt aufzunehmen.
Im Zuge des Skandals mussten Fergie und Andrew im Januar ihren langjährigen Wohnsitz, die Royal Lodge in Windsor, verlassen. Seitdem gilt die frühere Herzogin von York als faktisch ohne festen Wohnsitz und ist laut Insidern auf die Unterstützung von Freunden angewiesen. Vor ihrem Aufenthalt in den Alpen soll sie sich zudem in einer Klinik für psychische Gesundheit in Zürich aufgehalten haben.