Sex-Spruch über eigene TochterFergie versinkt weiter im Epstein-Sumpf

Über drei Millionen neue Akten rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Justizministerium am Freitag veröffentlicht. Einmal mehr gerät Andrew Mountbatten-Windsor in den Fokus. Aber auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson taucht in den Akten auf.
Die Veröffentlichung neuer Akten zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein rückt nicht nur den britischen Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor weiter ins Zwielicht. Auch seine Ex-Frau Sarah "Fergie" Ferguson gerät tiefer in den Missbrauchssumpf rund um den einstigen Milliardär, der 2019 in Haft ums Leben kam.
So befindet sich laut "People"-Magazin in den Akten, die nun vom US-Justizministerium zugänglich gemacht wurden, auch eine E-Mail der heute 66-Jährigen an Epstein. In dieser soll sich Ferguson einen vulgären Kommentar über ihre eigene Tochter Eugenie geleistet haben, die damals gerade mal 19 war.
Dem Bericht zufolge datiert die fragliche Korrespondenz auf den März 2010. Epstein habe Ferguson nach einem möglichen New-York-Trip gefragt. Die Britin habe daraufhin geantwortet: "Ich bin mir noch nicht sicher. Ich warte nur darauf, dass Eugenie von ihrem Sex-Wochenende zurückkommt!"
"Heirate mich einfach"
Prinzessin Eugenie sei zu diesem Zeitpunkt mit ihrem damaligen Freund und heutigen Ehemann Jack Brooksbank unterwegs gewesen, meldet wiederum "The Mirror". Als der E-Mail-Austausch zwischen Ferguson und Epstein stattfand, war der US-amerikanische Geschäftsmann bereits wegen eines Sexualdelikts verurteilt und inhaftiert worden.
Ferguson hat mit Andrew Mountbatten-Windsor zwei Töchter: Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice. König Charles III. hatte seinem jüngeren Bruder Andrew wegen dessen Verbindungen zu Epstein im vergangenen Herbst seine letzten verbliebenen Titel aberkannt. Auch Sarah Ferguson darf sich seither nicht mehr Herzogin nennen. Die beiden mussten außerdem ihr 30-Zimmer-Anwesen Royal Lodge in Windsor räumen.
Dass auch "Fergie" in den Skandal verstrickt ist, ist bereits seit einigen Monaten bekannt. In einer weiteren E-Mail aus dem Jahr 2010 hat sie Epstein angeblich geschrieben: "Heirate mich einfach." Weiter soll sie laut "Daily Mail" erklärt haben: "Du bist eine Legende. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit zu beschreiben."
Das US-Justizministerium hat am Freitag über drei Millionen neue Akten aus den Ermittlungen gegen Epstein freigegeben. Demnach schickte Andrew Mountbatten-Windsor noch 2011 und 2012 Weihnachtskarten mit Fotos seiner beiden Töchter an den Sexualstraftäter. Die E-Mails sollen von seinem offiziellen Account "HRH The Duke of York" verschickt worden sein - Jahre nach einer Verurteilung Epsteins wegen der Vermittlung einer Minderjährigen zur Prostitution 2008. Eugenie und Beatrice haben sich bisher nicht öffentlich von ihren Eltern distanziert.