Unterhaltung

Stühlerücken bei ARD-Show Frank Plasberg gibt "Hart aber fair" auf

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Räumt seinen Platz bei "Hart aber fair": Frank Plasberg.

(Foto: picture alliance / Flashpic)

In knapp 22 Jahren hat sich Frank Plasberg fast 750 Mal das Motto "Hart aber fair" auf die Fahne geschrieben. Doch im November ist damit Schluss. Der 65-Jährige gibt die Moderation der gleichnamigen ARD-Polit-Talkshow ab. Sein Nachfolger steht auch schon fest: ntv-Talker Louis Klamroth.

In wenigen Wochen endet bei der ARD eine Ära: Frank Plasberg wird im November zum letzten Mal durch die Polit-Talkshow "Hart aber fair" führen, die seit 2001 immer montags live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wird. Dies gab der für die Produktion des Formats zuständige Westdeutsche Rundfunk (WDR) bekannt.

Plasberg moderierte die Sendung von Anfang an - bis heute nahezu 750 Mal. Bis 2007 lief "Hart aber fair" lediglich im WDR Fernsehen, ehe der Polittalk ins Erste und damit ins Hauptprogramm der ARD wechselte. Nur Anfang 2020 musste Plasberg krankheitsbedingt für einige Wochen von Susan Link vertreten werden.

"Wenn man so lange mit einer Sendung gereist ist, will man auch, dass sie sich weiterentwickelt. Und dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt", wird Plasberg mit Blick auf seinen nahenden Abschied zitiert. Er sei auch künftig montagabends "begeistert dabei - als Zuschauer", ist er überzeugt.

Louis Klamroth übernimmt

Schließlich steht bereits fest, wer Plasbergs Nachfolge antreten wird. Schauspieler und Moderator Louis Klamroth werde fortan durch "Hart aber fair" führen, teilte der WDR mit. Den Zuschauerinnen und Zuschauern von ntv ist er bestens bekannt. Für seine ntv Polit-Talkshow "Klamroths Konter" gewann er unter anderem 2018 den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises.

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Louis Klamroth kommt mit "neuen Ideen" im Gepäck.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

"Ich freue mich sehr, diese Sendung auf diesem prominenten Sendeplatz als Moderator im nächsten Jahr mitzugestalten und in die Zukunft führen zu dürfen", sagt Klamroth nun zu seiner neuen Aufgabe. Er soll die Sendung im Januar zum ersten Mal präsentieren.

Der beim WDR für Information, Fiktion und Unterhaltung zuständige Programmdirektor, Jörg Schönenborn, dankte Plasberg für seine Arbeit. Zugleich machte er deutlich, er freue sich auf die "neuen Ideen", die Klamroth als "kluger und sensibler Beobachter unserer Gesellschaft" in die Sendung einbringen werde. "'Hart aber fair' wird sich ändern und doch dem wichtigsten Grundsatz treu bleiben: dass in der Sendung Politik auf Wirklichkeit trifft und sich dabei erklären und bewähren muss", versichert Schönenborn.

Quelle: ntv.de, vpr

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