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Serienstar aus See geborgen Gerichtsmedizin äußert sich zu Riveras Tod

Nach tagelanger Suche ziehen Taucher den Leichnam der vermissten "Glee"-Schauspielerin Naya Rivera aus dem Lake Piru in Kalifornien. Die Ermittler vermuten schnell, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt. Der nun veröffentlichte Autopsie-Bericht bestätigt den Verdacht.

Die US-Schauspielerin Naya Rivera ist ertrunken. Das gaben die Behörden in Kalifornien nach der Autopsie nun offiziell bekannt. Ihr Tod war demnach ein Unfall. Die 33-Jährige, die durch die Serie "Glee" bekannt wurde, galt seit vergangenem Mittwoch als vermisst. Sie hatte ein Boot gemietet, um mit ihrem Sohn einen Ausflug auf dem Piru-See im Los Padres National Forest im kalifornischen Ventura County zu machen. Der Vierjährige wurde später allein auf dem Boot gefunden. Am Montag entdeckten die Taucher Riveras Leiche.

In dem Autopsie-Bericht heißt es, dass es keinen Hinweis auf Gewalteinwirkung gebe oder darauf, "dass Drogen oder Alkohol eine Rolle beim Tod der Verstorbenen gespielt haben". Ein toxikologischer Test stehe aber noch aus. Bereits zuvor hatte die Polizei erklärt, dass es keine Anzeichen für ein Verbrechen oder einen Suizid gebe. In dem See gebe es viele Strömungen, die besonders am Nachmittag auftauchen, sagte Bill Ayub, Sheriff von Ventura County. Trotz der Gefahr sei das Schwimmen in dem See aber erlaubt.

Riveras Familie hat inzwischen ein Statement veröffentlicht: "Wir sind so dankbar für die Liebe und die Gebete für Naya, Josey und unsere Familie in der vergangenen Woche", zitiert "Deadline" aus der Erklärung. "Naya war ein erstaunliches Talent, aber eine noch größere Person, Mutter, Tochter und Schwester." Zudem bedankte sich die Familie bei allen, die an der Suche beteiligt waren. In den sozialen Medien nahmen viele Kollegen Abschied von Rivera. Darunter die ehemaligen "Glee"-Schauspieler Chris Colfer, Jane Lynch und Darren Criss.

Quelle: ntv.de, jpe/spot