"Sind eingebildet und mobben"Gina-Lisa Lohfink hat für junge Reality-Stars nichts übrig

Die alte Riege der Reality-Stars geht auf Konfrontationskurs: Kurz vor den "Reality Awards" rechnet Gina-Lisa Lohfink mit dem "eingebildeten" Nachwuchs ab. Auch die selbst ernannte "Reality-Queen" Kader Loth stört sich am Verhalten der Jüngeren.
Kurz vor den "Reality Awards" hat Gina-Lisa Lohfink noch kräftig gegen den Nachwuchs ausgeteilt. Im Gespräch mit RTL machte sie ihrem Ärger Luft und kritisierte vor allem den Umgang der jungen Generation mit erfahrenen Stars. Lohfink, die zuletzt in der zweiten Staffel von "Reality Queens" zu sehen war, beschrieb die Belastung nach Dreharbeiten deutlich: "Nach einer Show braucht man erst mal zehn Psychologen."
Nach ihrer Teilnahme bei "Germany's next Topmodel" begann Lohfinks Reality-Karriere 2017 mit "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bei RTL. Es folgten viele weitere Formate, darunter auch "Kampf der Realitystars", wo es zu einem heftigen Streit mit Ex-"Bachelor" Andrej Mangold kam, der schließlich zu ihrem Ausstieg führte. Nach einer kurzen Pause kehrte sie 2024 mit "The 50" zurück. Anfang 2026 war sie bereits in "Promis unter Palmen" und "Reality Queens" zu sehen.
"Müssen mir die Hand küssen"
Besonders kritisch sieht Lohfink die Entwicklung innerhalb der Branche: "Sie sind eingebildet und mobben. Sie verhalten sich gegenüber den alten Hasen sehr respektlos!" Wen genau sie damit meint, ließ sie gegenüber RTL offen - ihr gehe es vielmehr um ein grundsätzliches Problem im Reality-TV.
Ähnliche Töne hatte bereits Kader Loth angeschlagen. Die Reality-TV-Ikone erklärte kürzlich, dass sie sich von der jüngeren Generation zunehmend respektlos behandelt fühle, und kritisierte den Umgang innerhalb der Szene. Während sie es geschafft habe, mit ihrer "Authentizität" zu überzeugen, gingen die "Mädels" heute "über Leichen, um stattzufinden". "In den letzten Folgen war ich nur noch 'Hexe', 'du alte Schabracke'", beschwerte sich die 53-Jährige, selbst ernannte "Reality-Queen", bei RTL. Sie sollten sich aber lieber "erst mal hinknien und mir die Hand küssen", um "überhaupt mit mir reden zu dürfen".