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Keine Zeit für Krieg "GoT"-Macher geben "Star Wars"-Projekt auf

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Haben einen vollen Terminkalender: David Benioff und D.B. Weiss.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es wäre wahrscheinlich spektakulär geworden: Eine "Star Wars"-Franchise unter der Federführung von David Benioff und D.B. Weiss. Doch nun steigen die "Game of Thrones"-Macher überraschend aus. Grund dafür ist ihr neuer Millionen-Deal mit Netflix.

Die Macher der erfolgreichen Fantasy-Serie "Game of Thrones" haben ein geplantes "Star Wars"-Projekt abgesagt. "Die Zahl der Stunden pro Tag ist begrenzt, und wir hatten das Gefühl, dass wir unseren 'Star Wars'- und 'Netflix'-Projekten nicht gleichzeitig gerecht werden können. Also verzichten wir - leider", schrieben David Benioff und D.B. Weiss in einer Mitteilung an mehrere US-Medien.

Die Trilogie war ursprünglich für 2022 vorgesehen und sollte getrennt von der bisherigen "Star Wars"-Serie einem eigenen Erzählstrang folgen. Für den Disney-Konzern ist die Absage ein herber Rückschlag. Benioff und Weiss hatten den Vertrag mit der Streaming-Plattform Netflix 18 Monate nach ihrer Vereinbarung mit Disney abgeschlossen.

Mehreren US-Medien zufolge läuft der Vertrag mit Netflix über fünf Jahre und umfasst 250 Millionen Dollar (225 Millionen Euro). Die Macher der Erfolgsserie "Game of Thrones" sollen Drehbücher schreiben und die Produktion und Regie von Serien und Filmen übernehmen.

Neunte Episode erscheint im Dezember

Netflix ist auf dem Markt der Streaming-Anbieter einem hohen Konkurrenzdruck ausgesetzt und hat bereits mehrere hundert Millionen Dollar für die Übernahme erfolgreicher Produzenten bezahlt - etwa an Ryan Murphy ("Glee") oder an Shonda Rhimes ("Grey's Anatomy").

Die neunte Episode der "Star Wars"-Filmreihe "Der Aufstieg Skywalkers" soll Mitte Dezember in die Kinos kommen. Im September wurde bekannt, dass Marvel-Produzent Kevin Feige an einem neuen "Star Wars"-Film für die zum Disney-Konzern gehörende Produktionsfirma Lucasfilm arbeiten wird. Auch Regisseur Rian Johnson ("Die letzten Jedi") wird eine Trilogie entwickeln.

Quelle: n-tv.de, lri/AFP

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