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Kirchliche Trauung in Gstaad Günter Netzer führt Tochter zum Altar

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Die Braut und der Brautvater: Alana und Günter Netzer.

(Foto: picture alliance / GES-Sportfoto)

Als Fußballer konnte Günter Netzer einige Erfolge feiern. Doch dieses Ereignis toppt womöglich so manchen sportlichen Triumph: In der Schweiz geleitet der Ex-Nationalspieler seine Tochter Alana zum Traualtar. Nach ihrer standesamtlichen Hochzeit erhält die 31-Jährige dort nun auch den kirchlichen Segen.

Bereits am 27. August hatte Alana Netzer ihrem Partner Sebastian Bürgin standesamtlich in Zürich das Jawort gegeben. Nun hat die Tochter von Fußballlegende Günter Netzer auch kirchlich geheiratet. Das Besondere an der Trauung: Sie heiratete in derselben Kirche im schweizerischen Nobelort Gstaad wie ihre Eltern vor 34 Jahren.

Zwei Tage vor seinem 77. Geburtstag führte Günter Netzer seine Tochter nun zum Altar der spätgotischen Kapelle, an dem er 1987 selbst zu seiner Frau, dem ehemaligen Model Elvira, "Ja" gesagt hatte.

Zur Trauung seiner Tochter fuhr Netzer, der zu seiner aktiven Zeit als Spieler von Borussia Mönchengladbach mit einem Ferrari für Aufsehen gesorgt hatte, mit einem Rolls-Royce Silver Wraith vor. Und das auf den letzten Drücker, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. "Ich glaube, Günter hat mit dem schönen Wagen noch eine Ehrenrunde gedreht", zitiert die Zeitung Elvira Netzer.

Besonderes Verhältnis zu Gstaad

Alanas Mann Sebastian Bürgin ist unter dem Künstlernamen Baschi ein Star in der Schweiz. 2003 wurde er durch die Casting-Show "MusicStar" bekannt, 2008 lieferte er den offiziellen Schweizer Song zur Fußball-EM 2008. In Deutschland hatte er mit "Unsterblich" aus dem Soundtrack von Til Schweigers "Zweiohrküken" einen kleinen Hit.

Das frischvermählte Paar, das sich seit 2017 kennt, hat wie die Brauteltern ein besonderes Verhältnis zu dem Ort. "Wir verbringen unsere Skiferien seit Jahren in Gstaad und lieben beide die Natur mit ihren wunderschönen Chalets", sagte Baschi der Schweizer Zeitung "Blick".

Günter Netzer spielte in seiner aktiven Zeit nicht nur für Mönchengladbach, sondern auch Real Madrid und Grasshopper Club Zürich. Von 1965 bis 1975 gehörte er der deutschen Nationalmannschaft an, mit der er 1974 Weltmeister wurde. In späteren Jahren kommentierte er für die ARD Fußballspiele im Ersten. Seine gemeinsamen Moderationen mit Gerhard Delling sind bis heute legendär.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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