Unterhaltung

Nach sechs Jahren Guido Westerwelles Witwer ist neu verliebt

43883186.jpg

Waren viele Jahre ein Paar: Michael Mronz (l.) und Guido Westerwelle.

(Foto: picture alliance / Eva Oertwig/SCHROEWIG)

Artikel anhören
Diese Audioversion wurde mit Sprachproben unserer Moderatoren künstlich generiert.
Wir freuen uns über Ihr Feedback zu diesem Angebot.

Sechs Jahre ist es inzwischen her, dass FDP-Politiker Guido Westerwelle mit gerade mal 54 Jahren gestorben ist. Hinterlassen hat er damals seinen langjährigen Lebensgefährten Michael Mronz. Nun hat der Witwer offenbar endlich wieder eine neue Liebe gefunden.

Es gab eine Zeit, da war die FDP ohne Guido Westerwelle kaum vorstellbar. Zehn Jahre lang - von 2001 bis 2011 - war er Chef der Partei. Von 2009 bis 2013 gehörte er als Außenminister und Vizekanzler auch der Bundesregierung an.

271926739.jpg

Heute sitzt Mronz der Westerwelle Foundation vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Aus seiner Homosexualität hat Westerwelle keinen Hehl gemacht. Von 2003 an hatte er mit dem Manager Michael Mronz einen festen Lebensgefährten. 2010 gingen die beiden eine Eingetragene Lebenspartnerschaft ein.

Dass Westerwelles politische Karriere abrupt endete, hatte mit der Diagnose zu tun, die er 2014 erhielt. So wurde festgestellt, dass er an einer akuten Leukämie litt. Behandlungsversuche mit Chemotherapie und der Transplantation von Stammzellen schlugen fehl. Am 18. März 2016 erlag Westerwelle dem Krebs mit gerade mal 54 Jahren.

"Ich war nicht alleine da"

Der hinterlassene Mronz verwaltet seither das Erbe seines Ex-Mannes, unter anderem als Vorsitzender der Westerwelle Foundation. Dass er privat ein neues Glück gefunden hätte, war bislang nicht bekannt. Doch nun scheint der 55-Jährige wieder neu verliebt zu sein.

So berichtet die "Bild"-Zeitung von einem neuen Mann an der Seite von Mronz. Bei ihm soll es sich um den Juristen Markus Felten aus Darmstadt handeln. Zusammen hätten die beiden bereits Veranstaltungen besucht, darunter etwa die nachträgliche Feier zum 85. Geburtstag von Helmut Markwort, Gründer des Magazins "Focus".

"Das ist richtig. Ich war nicht alleine da. Das wird auch in Zukunft öfters so sein", zitiert das Blatt Mronz auf eine entsprechende Nachfrage hin. Mit anderen Worten: Die Chancen stehen wohl gut, dass er wieder in festen Händen ist. Zu wünschen wäre es ihm natürlich allemal.

Quelle: ntv.de, vpr

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen