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Drohnen-Bilder von Archie Harry und Meghan gewinnen gegen Paparazzi

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Inzwischen dürfte Archie ein ordentliches Stück gewachsen sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Verhältnis von Prinz Harry und seiner Frau Meghan zu den Medien gilt als angespannt. Nun erringen sie einen Teilsieg im Kampf gegen aufdringliche Fotografen. Illegal aufgenommene Fotos ihres Sohnes Archie werden vom Markt genommen.

Im Streit um Paparazzi-Fotos ihres Sohnes haben Prinz Harry und Herzogin Meghan einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach einer Klage der beiden entschuldigte sich die Agentur X17 der PR-Firma des Paares zufolge: "Wir haben diese Fotos zu Unrecht angeboten und uns verpflichtet, dies nicht noch einmal zu tun", hieß es in einem Schreiben. Die Drohnen-Bilder vom kleinen Archie im Garten im kalifornischen Beverly Hills seien dem Paar ausgehändigt worden, Kopien wurden demnach zerstört, heißt es in dem getroffenen Vergleich.

Meghan und Harry hatten die Klage im Juli eingereicht, nachdem die Fotos international angeboten worden waren. Dabei wurde behauptet, sie seien in der Öffentlichkeit aufgenommen worden. Tatsächlich entstanden sie jedoch im Garten des Hauses, dass Tyler Perry dem Paar überlassen hatte. Die Bilder erschienen schließlich in einer deutschen Zeitschrift.

Es wurden drei der größten Bild-Agenturen in Los Angeles vorgeladen, um herauszufinden, welche dafür verantwortlich war. Dabei stellte sich heraus, dass X17 die Fotos angeboten hatte. Die Agentur entschuldigte sich und stimmte zudem zu, einen Teil der Anwaltskosten von Meghan und Harry zu zahlen.

Ringen um mehr Privatsphäre

Die Klage war offenbar auch dazu gedacht, mögliche Käufer der Fotos abzuschrecken. In der Beschwerde stellte das Paar fest, dass Archie seit dem Umzug des Paares nach Südkalifornien nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen war.

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Der Vorgang wird als großer Erfolg für Harry und Meghan bei ihrem Kampf für mehr Privatsphäre in ihrer neuen Heimat gewertet. Das Paar hatte Anfang des Jahres seinen Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und seine Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Ein paar Monate lang lebte es mit Archie in Los Angeles, zog dann aber nach Santa Barbara, etwa zwei Autostunden nördlich von LA.

Schon in Großbritannien galt das Verhältnis des Paares zu Fotografen und Boulevardmedien als angespannt. Unter anderem klagte es gegen die "Mail on Sunday": Es ging um einen Brief Meghans an ihren Vater, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht hatte. Die Herzogin fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.

Quelle: ntv.de, sba/dpa