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"Habe meine Karriere ruiniert" Hayden Panettiere gesteht Suchtprobleme

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Hayden Panettiere war bis 2018 mit Wladimir Klitschko liiert.

(Foto: picture alliance / dpa)

US-Schauspielerin Hayden Panettiere hat mit Wladimir Klitschko eine Tochter. Das Kind in die Ukraine zu schicken, sei "das Schwerste gewesen, was ich je tun musste", erklärt sie in einem Interview. Zudem gesteht sie zahlreiche durch Alkohol und Drogen ausgelöste Abstürze.

Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere hat zum ersten Mal über ihre Opioid- und Alkoholsucht gesprochen. "Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere und habe es ruiniert", sagt die Darstellerin in der neuesten Ausgabe des "People"-Magazins. Jahrelang habe sie mit ihrer Sucht und einer postpartalen Depression gekämpft. "Ich dachte, ich hätte den Tiefpunkt erreicht, aber dann öffnete sich diese Falltür."

Schon als Kind stand Panettiere, die mit Ex-Partner Wladimir Klitschko eine Tochter hat, vor der Kamera. Mit 15 Jahren habe ihr jemand aus dem Team "Glückspillen" angeboten. "Sie sollten mich bei Interviews munter machen", gesteht die Darstellerin. Sie habe damals nicht geahnt, dass das nicht angebracht war und welche Türen sich dadurch öffnen würden.

"Habe nur mit Alkohol funktioniert"

Die heute 32-Jährige fing an, Alkohol zu trinken und hin und wieder Opioide zu nehmen, die Dinge gerieten immer mehr außer Kontrolle. Als sie älter wurde, habe sie ohne Drogen und Alkohol nicht mehr leben können. An ihrem Tiefpunkt habe sie bereits nach dem Aufwachen gezittert und nur "mit einem Schluck Alkohol funktioniert".

Im Jahr 2014 war sie mit Tochter Kaya schwanger. Als die Kleine zur Welt kam, hatte die junge Mutter große Probleme. "Ich hatte nie das Gefühl, dass ich meinem Kind etwas antun wollte, aber ich wollte keine Zeit mit ihr verbringen", sagt Panettiere. Während der Schwangerschaft habe sie nichts getrunken, doch nach der Geburt ging es wieder bergab.

Klitschko "wollte nicht in meiner Nähe sein"

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Es dauerte nicht lange, bis auch die Beziehung zu Kindsvater Klitschko bröckelte. 2018 trennten sich die beiden schließlich. "Er wollte nicht in meiner Nähe sein", erinnert sie sich zurück. "Ich wollte nicht in meiner Nähe sein." Im selben Jahr habe sie die Entscheidung getroffen, Tochter Kaya zu ihrem Vater in die Ukraine zu schicken. "Es war das Schwerste, was ich je tun musste", sagt Panettiere. "Aber ich wollte ihr eine gute Mutter sein - und manchmal bedeutet das, sie gehen zu lassen."

Sie habe sich schließlich entschlossen, Hilfe zu suchen. "Ich habe viel Arbeit in mich gesteckt und musste bereit sein, unglaublich ehrlich zu sein", sagt Panettiere. In den vergangenen Jahren habe sie unter anderem eine Traumatherapie gemacht und eine stationäre Behandlung gehabt. Es sei nicht einfach gewesen, "es gab viele Höhen und Tiefen". Doch sie würde nicht einmal "die hässlichsten Dinge" bereuen, die ihr widerfahren seien. "Ich fühle mich unglaublich erfüllt. Und ich habe das Gefühl, dass ich eine zweite Chance habe."

Quelle: ntv.de, ter/spot

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